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Deutlich weniger Azubis starten heute landesweit ins Berufsleben 

PRESSEINFORMATION 66 | 2020 - STUTTGART, 01. September 2020

Breuning: Die Aufholjagd bei der Besetzung von Lehrstellen hat begonnen 

Corona hinterlässt deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt im Südwesten. So starten heute 6.280 weniger Auszubildende bei Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Baden-Württemberg ins Berufsleben als 2019. Mit rund 34.250 Neueintragungen bei den Industrie- und Handelskammern im Land sind das 15,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge als Ende August letzten Jahres.

„Dass viele Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und Unsicherheiten in diesem Jahr nicht wie ursprünglich geplant ausbilden können, macht uns große Sorgen“, sagt Marjoke Breuning, BWIHK-Vizepräsidentin und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der beim BWIHK für Ausbildungsfragen zuständigen Kammer. „Wir müssen alle nur möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Betriebe dabei zu unterstützen, weiter in Ausbildung zu investieren und junge Menschen weiterhin für die dualen Berufsausbildung zu gewinnen“, so Breuning. „Jede Fachkraft, die heute nicht ausgebildet wird, fehlt uns morgen auf dem Arbeitsmarkt.“ Aber es gebe auch Grund zum Optimismus, so Breuning. „In den letzten Wochen konnten landesweit noch viele Ausbildungsverträge geschlossen werden. Die Aufholjagd bei der Besetzung der Lehrstellen hat begonnen.“ Sie empfiehlt: „Wer noch überlegt, wie es nach den Ferien weitergeht, der oder die sollte sich so schnell wie möglich an die zuständige IHK oder Arbeitsagentur wenden. Dort gibt es Beratung und Vermittlung von Ausbildungsplätzen.“ 

Die vollständige Meldung mit einer Übersicht der Ausbildungsprojekte in den IHKs finden Sie zum Download rechts.

BWIHK kritisiert Gesetzentwurf zur Grundsteuer

PRESSEINFORMATION 65 | 2020 - STUTTGART, 31. august 2020

Steuererhöhungen bei Grundstücken in attraktiven Lagen zu erwarten

Den Entwurf eines neuen Landesgrundsteuergesetzes bewerten die baden-württembergischen IHKs kritisch. Bei einer Neubewertung der Grundstücke ist davon auszugehen, dass sich die Bodenrichtwerte flächendeckend erhöhen. In der Konsequenz sei mit einer stärkeren Belastung der Unternehmen zu rechnen. In besonderem Maß dürften davon Standorte in exponierter Lage betroffen sein. Insbesondere in attraktiven Stadtlagen könnte das neue Gesetz die Unternehmen hart treffen. Bei dann höheren Bodenrichtwerten und großen Grundstücksflächen sind Steuerhöhungen zu erwarten. 

Auch die angestrebte Aufkommensneutralität biete keine ausreichende Sicherheit für die Betriebe. Die Neubewertung führe in den meisten Fällen zu hohen positiven Wertentwicklungen der Grundstücke. Ohne weitere Änderungen an der Berechnung führe das zu einer deutlichen Steigerung des Grundsteueraufkommens. Um die Grundsteuer aufkommensneutral zu reformieren, müssten die Kommunen die Hebesätze als weiteren Parameter in der Berechnung in großem Umfang absenken. Die Höhe der Grundsteuer liegt in der Hand der Kommunen. Sie entscheiden somit auch über die Aufkommensneutralität. Der BWIHK sieht die Kommunen in der Pflicht, aktiv gegenzusteuern. 

Mehr im Download rechts.

Creatables-Konferenz: 
bizplay meets Kreativwirtschaft

Hybride Veranstaltung am 15. Oktober - zeigt Potenziale von Cross-innovation

Am 15. Oktober 2020 findet die "bizplay meets creatables"-Konferenz statt.  Die hybride Veranstaltung (live in Karlsruhe und online) steht unter dem Motto der Cross-Innovation. Digitale Pioniere aus Start-ups, der Spielebranche, Kreativwirtschaft und Hochschulen treffen auf KMUs und gemeinsam entstehen im Rahmen von spannenden Panels und Talks und interaktiven Workshops erste Verbindungen einer Fusion, die zukunftsweisende Innovationen hervorbringt.  So sind beispielsweise Thema:

  • Nachhaltige Wertschöpfung im digitalen Zeitalter durch Crossinnovation;
  • Games-Mechaniken für Innovation zur Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen;
  • Internationale Keynotes und Best Practice Beispiele sowie Kreativtechniken für Innovation und mehr Nachhaltigkeit;
  • Creative Media und Health/Wellbeing.

    Als baden-württembergischer Industrie- und Handelskammertag sind wir über unsere Federführung Medienwirtschaft Partner dieser Veranstaltung. 
     

Wo genau der Mehrwert für Ihr Unternehmen liegt und weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie hier sowie rechts bei "Mehr Info".