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Der dpa Südwest sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Ausbildungssituation im Land, es müsse viel stärker für die berufliche Ausbildung geworben werden.

«Die Karriere mit Lehre muss auch von der Politik verstärkt unterstützt werden.» Grenke sieht in kontinuierlicher dualer Ausbildung auch eine probates Mittel, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Der Ruf nach immer mehr Akademikern löse das Problem des bedarfsorientierten Fachkräftemangels in den Betrieben nicht, sagte der BWIHK-Präsident und warnte: «Bis 2035 wird fast jede vierte Stelle im Land unbesetzt sein.» Wenn es nicht genügend Fachkräfte gebe, habe das gravierende Auswirkungen auf den Standort Baden-Württemberg. «Es gehen zwar nicht die Lichter aus, aber das schadet der Attraktivität des Landes und kann auch zur Abwanderung von Unternehmen führen.»

Während der Corona-Pandemie habe es viele Probleme bei der Ansprache potenzieller Azubis gegeben. So seien Ausbildungsmessen weggefallen, oder es gab in den Schulen keine entsprechenden Veranstaltungen, weil alle im Fernunterricht waren. Die digitalen Ersatzangebote seien nicht so wirkungsvoll wie der direkte Kontakt. Zugleich mahnte Grenke eine bessere Ausstattung der Berufsschulen an. «Der Staat muss verstärkt in die Berufsschulen investieren. Zum einen in die technische Ausstattung und zum anderen auch in das Personal. Jede ausgefallene Unterrichtsstunde macht sich bemerkbar.»

Zur Meldung im dpa-ticker geht es hier.

Grenke: „Klimaschutz gelingt nur im Zusammenspiel, nicht gegeneinander“

BWIHK-PRESSEINFOrmation
60 | 2021 - STUTTGART, 09. August 2021

BWIHK bietet kostenloses Tool zur Treibhausgasbilanzierung an

„Die baden-württembergische Wirtschaft bekennt sich – ungeachtet der Corona-Pandemie – ausdrücklich zum Klimaschutz und ist in diesem Feld aktiv. Ebenso bilden die Nachhaltigkeitsziele sowie das Pariser Abkommen maßgebliche Leitplanken des wirtschaftlichen Handelns im Land. Diese Ziele können jedoch nur erreicht werden, wenn für die Unternehmen neben Umweltverträglichkeit auch Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit berücksichtigt und miteinander in Einklang gebracht werden. „Richtig umgesetzt, kann eine marktwirtschaftliche Reform der Klimapolitik zusätzliche Impulse für nachhaltiges Wachstum leisten und klimafreundliche Innovationen erleichtern“, kommentiert BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke den heute vorgestellten Bericht des Weltklimarats.  [...]  Die IHKs in BW planen für den Herbst eine entsprechende Veranstaltungsreihe, um zentrale Informationen für einen aktiven Klimaschutz weiter in die Unternehmerschaft zu tragen. Zudem wird ab September das ecocockpit Tool kostenlos vom BWIHK angeboten. Ecocockpit bietet einen einfachen Einstieg in die Thematik der Treibhausgasbilanzierung. Dazu sind CO2-Faktoren im Tool hinterlegt und es besteht auch die Möglichkeit, eigene Faktoren anzulegen, was das Cockpit sehr nutzerfreundlich und anwenderorientiert macht. So haben Unternehmen die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick zum eigenen CO2 Ausstoß zu verschaffen.

Die vollständige Meldung lesen Sie mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.

BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Südwest sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Unternehmensnachfolge in Baden-Württemberg: 

«Diese Aufgabe muss ganz oben auf der Agenda von Grün-Schwarz stehen. Es darf nicht bei einer reinen Unternehmensnachfolgekampagne aus dem Koalitionsvertrag bleiben, der Gipfel ist für uns ein zentrales Element.» Schon in normalen Zeiten suchten in Deutschland 30.000 wirtschaftlich gut laufende Unternehmen einen neuen Chef. Das Thema Unternehmensnachfolge habe sich durch die Corona-Pandemie weiter verschärft. Denn notwendige Investitionen, die eine Übergabe erleichtern oder erst ermöglichen, wurden oftmals zugunsten des Geschäftserhalts zurückgestellt oder gar nicht erst getätigt. Deshalb müsse für das Nachfolgethema massiv geworben werden. «Denn im schlimmsten Fall droht der Verlust von zahlreichen Arbeitsplätzen im Land.» Grenke warnte die Politik davor, nur auf innovative Neugründungen zu setzen. «Start-ups sind sicherlich wichtig und es ist gut, dass die Politik sich auch um diese kümmert. Es gibt aber schon viele Bestandsunternehmen mit entwicklungsfähiger Zukunftsperspektive, deren Nachfolge unklar oder gefährdet ist.»

Der BWIHK-Chef kritisierte, dass die neue Landesregierung mehrere Vorhaben zunächst nur prüfen wolle. Als ein Beispiel nannte Grenke die Weiterentwicklung der Meisterprämie. «Völlig unverständlich für mich ist, dass es keine Weiterbildungsförderung für IHK-Berufe gibt.» Ein Bäckermeister aus dem Handwerk bekomme die Meisterprämie von 1500 Euro für seinen Abschluss, ein IHK-Küchenmeister oder ein IHK-Betriebswirt aber nicht.

Zur Meldung im dpa-ticker 'Industrie- und Handelskammertag will Nachfolgegipfel' geht es hier.