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Grenke: „Klimaschutz gelingt nur im Zusammenspiel, nicht gegeneinander“

BWIHK-PRESSEINFOrmation
60 | 2021 - STUTTGART, 09. August 2021

BWIHK bietet kostenloses Tool zur Treibhausgasbilanzierung an

„Die baden-württembergische Wirtschaft bekennt sich – ungeachtet der Corona-Pandemie – ausdrücklich zum Klimaschutz und ist in diesem Feld aktiv. Ebenso bilden die Nachhaltigkeitsziele sowie das Pariser Abkommen maßgebliche Leitplanken des wirtschaftlichen Handelns im Land. Diese Ziele können jedoch nur erreicht werden, wenn für die Unternehmen neben Umweltverträglichkeit auch Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit berücksichtigt und miteinander in Einklang gebracht werden. „Richtig umgesetzt, kann eine marktwirtschaftliche Reform der Klimapolitik zusätzliche Impulse für nachhaltiges Wachstum leisten und klimafreundliche Innovationen erleichtern“, kommentiert BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke den heute vorgestellten Bericht des Weltklimarats.  [...]  Die IHKs in BW planen für den Herbst eine entsprechende Veranstaltungsreihe, um zentrale Informationen für einen aktiven Klimaschutz weiter in die Unternehmerschaft zu tragen. Zudem wird ab September das ecocockpit Tool kostenlos vom BWIHK angeboten. Ecocockpit bietet einen einfachen Einstieg in die Thematik der Treibhausgasbilanzierung. Dazu sind CO2-Faktoren im Tool hinterlegt und es besteht auch die Möglichkeit, eigene Faktoren anzulegen, was das Cockpit sehr nutzerfreundlich und anwenderorientiert macht. So haben Unternehmen die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick zum eigenen CO2 Ausstoß zu verschaffen.

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BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Südwest sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Unternehmensnachfolge in Baden-Württemberg: 

«Diese Aufgabe muss ganz oben auf der Agenda von Grün-Schwarz stehen. Es darf nicht bei einer reinen Unternehmensnachfolgekampagne aus dem Koalitionsvertrag bleiben, der Gipfel ist für uns ein zentrales Element.» Schon in normalen Zeiten suchten in Deutschland 30.000 wirtschaftlich gut laufende Unternehmen einen neuen Chef. Das Thema Unternehmensnachfolge habe sich durch die Corona-Pandemie weiter verschärft. Denn notwendige Investitionen, die eine Übergabe erleichtern oder erst ermöglichen, wurden oftmals zugunsten des Geschäftserhalts zurückgestellt oder gar nicht erst getätigt. Deshalb müsse für das Nachfolgethema massiv geworben werden. «Denn im schlimmsten Fall droht der Verlust von zahlreichen Arbeitsplätzen im Land.» Grenke warnte die Politik davor, nur auf innovative Neugründungen zu setzen. «Start-ups sind sicherlich wichtig und es ist gut, dass die Politik sich auch um diese kümmert. Es gibt aber schon viele Bestandsunternehmen mit entwicklungsfähiger Zukunftsperspektive, deren Nachfolge unklar oder gefährdet ist.»

Der BWIHK-Chef kritisierte, dass die neue Landesregierung mehrere Vorhaben zunächst nur prüfen wolle. Als ein Beispiel nannte Grenke die Weiterentwicklung der Meisterprämie. «Völlig unverständlich für mich ist, dass es keine Weiterbildungsförderung für IHK-Berufe gibt.» Ein Bäckermeister aus dem Handwerk bekomme die Meisterprämie von 1500 Euro für seinen Abschluss, ein IHK-Küchenmeister oder ein IHK-Betriebswirt aber nicht.

Zur Meldung im dpa-ticker 'Industrie- und Handelskammertag will Nachfolgegipfel' geht es hier.

BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Südwest sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zum Stand der Digitalisierung in der Verwaltung des Landes: 

«Baden-Württemberg braucht einen neuen Betriebsmodus bei der Digitalisierung. Vor allem die Verwaltung muss endlich im Digitalzeitalter ankommen» Es dürfe nicht bei Sonntagsreden bleiben. Notwendig seien konkrete Schritte bei dem Thema. «Es muss klar sein, bis wann kann ein Unternehmen im Land per Smartphone sein Firmenfahrzeug anmelden.»

Das Thema Digitalisierung sei in Baden-Württemberg auf zu viele Stellen verteilt. Anstatt zuerst die Zuständigkeit zu diskutieren, müsse die Politik Lösungen finden. «Selbst der Umweltschutz wird nicht mehr ohne Digitalisierung auskommen».

Zur Meldung im dpa-ticker geht es hier.