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Digitales Ökosystem

KW 25 – 
18.06.2020

Fundament für wirtschaftlichen Erfolg

Die Corona-Krise zeigt deutlich: Die Digitalisierung ist ein Muss für die deutsche Wirtschaft. Viele Unternehmen berichten, dass die Arbeit trotz eines plötzlichen Umstiegs auf Homeoffice durch Meetings und Kommunikation über Videokonferenzen häufig recht gut funktioniert hat.

Zukunftsorientierte Digitalisierung 
In den letzten Wochen wurde zugleich sichtbar, wie wichtig gute digitale Rahmenbedingungen sind. Dazu gehören leistungsfähige Glasfaser- und Mobilfunknetze, digitale Verwaltungsleistungen, die Sicherheit von Daten und Informationen sowie die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen und Plattformen. Diese Faktoren tragen erheblich zur Bewältigung der aktuellen Krise bei und entscheiden auch mit über einen erfolgreichen Weg aus der Krise heraus. In der Zukunft sind Wachstums- und Wettbewerbsaussichten noch mehr davon abhängig, wie gut der digitale Fortschritt gelingt und wie mit Hilfe der Digitalisierung neue Geschäftschancen ergriffen werden können.

Ministerin tauscht sich mit IHKs zur Konjunkturbelebung aus

Gem. PRESSEINFORMATION  – STUTTGART, 18. Juni 2020

Hoffmeister-Kraut: „Zusammenarbeit bei Soforthilfe war beispiellos. Jetzt gilt es, das Konjunkturpaket des Bundes durch ein geeignetes Landesprogramm zu ergänzen“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich heute (18. Juni) in einer Videokonferenz mit den Hauptgeschäftsführerinnen und Hauptgeschäftsführern der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ausgetauscht. Im Mittelpunkt der Arbeitssitzung standen die nächsten Schritte zur Konjunkturbelebung im Land.

Derzeit stimmen sich Bund und Länder über Details der Überbrückungshilfen für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler des Bundes ab. „Wir prüfen intensiv, wie wir das Hilfsprogramm des Bundes sinnvoll durch Landesmittel ergänzen können. Dabei nehmen wir insbesondere Soloselbständige und besonders hart getroffene Branchen in den Blick. Ich bin überzeugt, wir werden für unser Land zu guten Ergebnissen kommen“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Um gut aus der Krise herauszukommen, brauche es auch eine Stärkung der Aus- und Weiterbildung, waren sich die Ministerin und die Kammern einig. Für ein mögliches Programm zur Ausbildungsförderung, welches die Betriebe in ihren Bemühungen um die duale Ausbildung unterstützt, würden die Kammern in bewährter Weise eingebunden.

BWIHK IN DER PRESSE

Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Grenzöffnung und den erwarteten wirtschaftlichen Folgen: 

„Die baden-württembergischen IHKs, insbesondere diejenigen in den grenznahen Bereichen, rechnen durch die Öffnung der Grenzen zur Schweiz, nach Frankreich und Österreich mit einer erheblichen wirtschaftlichen Belebung in vielen Einzelhandelsbetrieben, aber auch in der Gastronomie und Hotellerie. So wird zum Beispiel fast jeder dritte Euro, der im Grenzgebiet zur Schweiz am Hochrhein in die Kassen des dortigen Einzelhandels fließt, mit Kunden aus der Schweiz erwirtschaftet. Auch im gesamten Grenzgebiet zu Frankreich wird traditionell reger Handel über die Grenzen  getätigt, der nun wieder möglich ist. Abzuwarten bleibt zwischen Bodensee und Karlsruhe,  inwiefern sich das Kundenverhalten während der coronabedingten Grenzschließungen verändert hat. So ist vielerorts zu beobachten, dass zwar eingekauft, aber nicht „gebummelt“ wird, und die Umsätze noch weit hinter dem früheren Niveau hinterherhinken.“