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Weniger ausbildungsverträge aufgrund von corona und transformationsprozess - bwihk schlägt land 10-punkte-programm zur stäkrung der ausbildung vor

PRESSEINFOrmation 03/2022
STUTTGART, 12. Januar 2022

„Die Anzahl der neuen Ausbildungsverträge ist leider auch in diesem Jahr noch einmal eingebrochen. Dennoch haben wir Hoffnung, denn in einigen Regionen stabilisieren sich die Zahlen auf niedrigem Niveau. Es kann nur besser werden“, kommentiert Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der für Ausbildungsfragen beim BWIHK zuständigen Kammer, die Ausbildungsbilanz 2021 der Südwestkammern. Mit 37.806 Ausbildungsverträgen wurden bis zum Jahresende 2021 3,8 Prozent weniger Neuverträge landesweit abgeschlossen als 2020. In der Kernregion Stuttgart sind es mit rund 8.820 Ausbildungsverträgen 1,3 Prozent weniger als 2020.

„Wir kommen von einem guten Niveau im Jahr 2019, aber um das aufzuholen gibt es noch viel zu tun“ so Marjoke Breuning. Im Vergleich zu 2019 beträgt das aktuelle Defizit rund 16 Prozent. Hielten sich die Verluste bei kaufmännischen und technischen Berufen im vergangenen Jahr noch annähernd die Waage, sind in diesem Jahr die technisch-gewerblichen Berufe mit minus 6,3 Prozent stärker eingebrochen als die kaufmännischen Berufe mit minus 2,2 Prozent. Am meisten betroffen sind Auszubildende in Bank- sowie Metall- und Elektroberufen. „Hier zeigt sich neben Corona auch der Transformationsprozess in der Automobilindustrie als Ursache für die Verluste“, so Breuning. Zu den Gewinnern gehören vor allem Kaufleute für Digitalisierungs-Management, einem noch jungen Ausbildungsgang. Nach gravierendem Einbruch im Jahr 2020 wird im Einzelhandel, dem Groß- und Außenhandel und bei Spediteuren und Logistikern wieder mehr ausgebildet.

„Auch wenn die Bewerbersituation im letzten Jahr nicht günstig für die Unternehmen war, müssen wir alles dafür tun, dass Betriebe auch unter schwierigen Bedingungen in der Lage sind, weiter auszubilden und jungen Menschen berufliche Perspektiven zu bieten“, so Breuning. „Viele Unternehmen wollen wieder ausbilden, bei etlichen Betrieben kommt allerdings nicht eine Bewerbung an. Ausbildung muss attraktiver werden“, sagt Breuning. Deshalb haben die Südwestkammern der Landesregierung ein 10-Punkte-Programm vorgelegt.

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bwihk: 2g plus-regel, die in baden-württemberg bereits greift, bedeutet de facto lockdown für die gastronomie - die branche steht auf dem spiel!

PRESSEINFOrmation 02/2022
STUTTGART, 07. Januar 2022

Zu den MPK-Beschlüssen, die 2G Plus-Regelung bundesweit für die Gastronomie festzuschreiben, sagt Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der beim Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) für Tourismusfragen federführenden IHK Nordschwarzwald: „Die verschärften Zugangshürden sind ein weiteres Pfund für die ohnehin schon schwer gebeutelte Branche. Das lässt sich in Baden-Württemberg, wo diese Regelung bereits greift, deutlich erkennen. Somit kann man für die ohnehin besonders leidgeprüften Branchen festhalten: Es reiht sich hier Hiobsbotschaft an Hiobsbotschaft. Erst bricht ein Großteil des so elementaren Geschäfts vor Weihnachten und zwischen den Jahren weg und jetzt wird diesen Betrieben auch noch die ebenso wichtige Planungs- und Perspektivgrundlage für das gerade begonnene Jahr 2022 mehr als eingeschränkt. Denn mit der verschärften Testpflicht für viele bereits immunisierte Kunden sprechen wir vom de facto Lockdown für weite Teile des Gastgewerbes. Eine echte Katastrophe für die Branche, denn für viele Betriebe ist das Ende der Belastungsgrenze längst erreicht. Es geht einfach schlicht nicht mehr – die Substanz ist aufgebraucht. Entsprechendes bestätigen auch die aktuellen Umfragen des Hotel- und Gaststättengewerbes DEHOGA. Wir brauchen deshalb jetzt schnell angemessene Unterstützungsmaßnahmen, die gesamte Branche steht auf dem Spiel. Dazu gehört vor allem die Anpassung der Überbrückungshilfen des Bundes, die heute als Ü-Hilfe IV gestartet sind. Auch die Wirtschaftsministerin hat dies in ihrer aktuellen Pressemeldung zum Programmstart thematisiert.“

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Corona: Gastgewerbe trotz der Krise mit sozialer Verantwortung - BWIHK und DEHOGA erfreut über stabile Zahl neuer Ausbildungsverträge 

PRESSEINFOrmation 01/2022
STUTTGART, 05. Januar 2022

Die gesamte Tourismusbranche ist von der weltweiten Corona-Pandemie nun seit fast zwei Jahren massiv betroffen. Doch gerade in dieser herausfordernden Zeit nehmen die Betriebe der Branche ihre soziale Verantwortung in besonderer Weise wahr, wie die Ausbildungszahlen im Tourismus zeigen. Es wurden im Krisenjahr 2021 genauso viele Ausbildungsverhältnisse bei den Industrie- und Handelskammern eingetragen wie im Vorjahr. Insgesamt sind 2.158 junge Leute mit ihrer dualen Ausbildung in der Reisebranche und im Gastgewerbe gestartet. „Ein Plus von 0,8 Prozent ist angesichts der anhaltend schwierigen Branchensituation mehr als hervorragend“, so Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der im BWIHK für den Bereich Tourismus federführenden IHK Nordschwarzwald.

Dafür verantwortlich sind vor allem die Unternehmen aus Hotellerie und Gastronomie. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Gastgewerbe blieb, nach krisenbedingten Rückgängen im Vorjahr, 2021 mit 1947 nahezu stabil (2020: 1949). In manchen Berufen gab es sogar ein deutliches Plus: Bei den Hotelkaufleuten 18 Prozent, bei den Restaurantfachleuten sind es 4,5 Prozent mehr als noch 2020. Auch bei den zweijährigen Berufen, also der Fachkraft im Gastgewerbe und den Fachleuten für Systemgastronomie, steht ein positiver Saldo. Rund 20 Prozent mehr junge Leute sind hier in ihre Ausbildung gestartet.

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