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brauchen so schnell wie möglich den branchenoffenen Härtefallfonds – IHK-Organisation bereit 

PRESSEINFORMATION 19 | 2020 – STUTTGART, 19. MÄrz 2020

„Landtag und Landesregierung haben mit den heutigen Maßnahmen das richtige Zeichen gesetzt, sich mit aller Macht gegen die Krise zu stemmen und dabei eine drohende Insolvenzwelle abzuwenden. Diese Gefahr ist absolut greifbar, wenn wir nicht unverzüglich Hilfen in die Betriebe bekommen. Für die meisten Branchen geht es dabei mit Blick auf ihre Liquidität und Rücklagensituation um wenige Wochen, für kleine Unternehmen – gerade, wenn sie null Umsätze bei weiter laufenden Ausgaben haben – sogar um Tage“, so BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke.

Er betont nachdrücklich: „Deshalb müssen wir in der Umsetzung vor allem zwei Dinge unverzüglich anpacken. Erstens den branchenoffenen Härtefallfonds zur Soforthilfe. Oft sind es durch die Wucht der Ereignisse und notwendig gewordenen Maßnahmen gerade für kleinere Unternehmen einige tausend bzw. einige zehntausend Euro, die wertvolle Luft zum unternehmerischen Atmen verschaffen. Die maximale Antragshöhe muss dabei den Bedürfnissen ohne wenn und aber entsprechen, das wird auch die Umsetzung zeigen. 

BWIHK-Präsident: Vollkommen richtig, dass Landesregierung eigene Sofortmaßnahmen für Betriebe auf den Weg bringt 

PRESSEINFORMATION 17 | 2020 – STUTTGART, 17. MÄrz 2020

Lob für wirtschaftsorientierte wie pragmatische Kooperation, aber: Einsatz für Lockerung von EU-Beihilferecht und -Bankenregulierung weiterer zeitgemäß notwendiger Schritt

Darauf hat die Südwestwirtschaft gewartet! Nachdem durch den notwendig gewordenen rechtlichen Erlass der Landesregierung zahlreiche Branchen mehr direkt durch Geschäftsverlust bei laufenden Kosten und unsicherer Perspektiven ob der weiteren wirtschaftlichen Tätigkeit erfasst worden sind, ist die Botschaft der Landesregierung, noch diese Woche eigene Hilfs- und Überbrückungsmaßnahmen anzubieten, ein absolut notwendiger wie begrüßenswerter Schritt für Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). „Andere Länder haben ja schon vorgelegt und gerade für Baden-Württemberg, das genauso von Export wie auch den komsumnahen Branchen lebt, muss dies besser heute noch als morgen folgen. Zahlreiche Wirtschaftszweige stehen nicht erst seit gestern an der Nulllinie – null Geschäft bei voll weiterlaufenden Kosten. Die Bürgschaftsprogramme auf 80 Prozent in der Quote zu erhöhen und im Volumen zu verfünffachen ist gut – nur geht es mir als Unternehmer vor allem ja auch darum, dass schnelle Hilfe zur Verfügung steht, bevor die Folgen nicht mehr zu beherrschen sind. Wir brauchen also Soforthilfen, der Nothilfefonds muss kommen. Ob die politisch diskutierten fünf Milliarden Euro ausreichen, wird die weitere Entwicklung der Pandemie zeigen. Hier vertraue ich auf den Pragmatismus und die bislang gezeigte Offenheit der Landesregierung. Die IHK-Organisation unterstützt hier selbst nach Kräften und steht ihren Mitgliedsbetrieben zur Seite.“

Mehr zur Bankenregulierung lesen Sie im PDF.

Frühjahres-Zwischenprüfungen für Azubis entfallen - Abgesagte Abschlussprüfungen allerdings nur verschoben

PRESSEINFORMATION 18 | 2020 – STUTTGART, 18. MÄrz 2020

Die für Frühjahr 2020 angesetzten Azubi-Zwischenprüfungen für das Frühjahr 2020 entfallen ersatzlos. Darauf haben sich die zuständigen Gremien der Industrie- und Handelskammern (IHKs) verständigt.

Der Ausfall betrifft rund 12.000 angehende Fachkräfte in Baden-Württemberg, die ihre Zwischenprüfung nicht nachholen müssen. Die Zwischenprüfung dient in erster Linie dazu, Azubis wie auch Ausbildenden in den Betrieben zur Mitte der Berufsausbildung eine Rückmeldung über den Leistungsstand zu geben. Die Ergebnisse der Zwischenprüfung haben keine Folgen für den Berufsabschluss: Die Prüfungsleistung fließt nicht in das Endergebnis ein.

Die abgesagten Abschlussprüfungen wurden allerdings nur verschoben. Es  werden neue Termine bekanntgegeben, sobald sich die Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus wieder verbessert hat.