DIE EINZELNEN ARCHIVE DES BWIHK

ALLGEMEIN

SERVICES

MEDIEN

Zahl der Ausbildungsverträge im Südwesten bleibt weitgehend stabil

PRESSEINFORMATION 03 | 2020 – STUTTGART, 30. Januar 2020

Die Bilanz bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in Baden-Württemberg bleibt auch 2019 weitgehend stabil. Rund 45.100 Azubis sind im vergangenen Jahr in eine gewerblich-technische oder kaufmännische Ausbildung gestartet. Das ist ein Minus von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2018 mit ca. 46.300 neu registrierten Ausbildungsverträgen. Dass wir trotz immer weniger Schulabgängern nur eine leichte Delle bei der Zahl der neuen Azubis haben, zeigt das große Engagement und die Bereitschaft der Betriebe, weiterhin auszubilden“, sagt BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning.

BWIHK IN DER PRESSE

Dem Wirtschaftschef der  Schwäbischen Zeitung sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (29.01.) zur Ausbreitung des Corona-Virus:

„Durch die enge weltwirtschaftliche Verflechtung sind auch Auswirkungen des Coronavirus auf unsere Wirtschaft zu befürchten. China ist schließlich ein starker Handelspartner Baden-Württembergs und eine Belastung der chinesischen Wirtschaftsleistung im ersten Quartal ist absehbar. Viele unserer Betriebe haben Niederlassungen vor Ort und reagieren mit Schutzmaßnahmen wie Einschränkungen von Dienstreisen oder verlängerten Feiertagsschließungen. Wegen des Neujahrsfestes wird ohnehin schon mit verringerter Besetzung gearbeitet. Ob schon ganze Lieferketten betroffen sind, ist derzeit noch offen. Nicht zu vergessen der touristische Faktor: Baden-Württemberg ist bei vielen Chinesen ein beliebtes Reiseland. Das von Peking ausgesprochene Verbot von Pauschalreisen für die eigenen Bürger könnte daher auch unsere Destinationen treffen.“

BWIHK IN DER PRESSE

Redakteuren von Badischer Zeitung und  Schwäbischer Zeitung sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (29.01.) mit Blick auf den Brexit am 31. Januar:

„Wenn das Vereinte Königreich am 1. Februar 2020 um 0:00 Uhr die Europäische Union verlässt, ändert sich dank des verabschiedeten Übergangsabkommens bis zum 31. Dezember vorerst nichts. Das vermeidet zunächst Chaos für die baden-württembergische Wirtschaft, aber es ist keine dauerhafte Lösung. Dabei liegen die drängendsten Fragen im Umgang mit dem Warenverkehr und bei Dienstleistungsverträgen sowie die Anerkennung dieser Leistungen auch von Drittstaaten, mit denen die EU Handelsabkommen unterhält. Gelten Waren aus Großbritannien noch als EU-Ware oder nicht? Je früher in diesen Fragen Klarheit herrscht, desto besser. Allerdings ist es viel entscheidender für die baden-württembergischen Unternehmen, dass ein sinnvolles und gewinnbringendes Folgeabkommen verhandelt wird, das den Betrieben endlich langfristige Planungssicherheit bringt. Da derartige Handelsabkommen sehr komplex sind, plädiert die Wirtschaft im Land für eine einmalige Verlängerung des Übergangsabkommens bis Ende 2022. Hier geht Inhalt vor Schnelligkeit! “