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Wie Bürokratiebelastung von Unternehmen bremsen?

KW 8 – 20.02.2020

Aufbewahrungsfristen verkürzen, Förderverfahren vereinfachen oder Baugenehmigungsverfahren
beschleunigen: Der Abbau von bürokratischen Belastungen hat für Betriebe die größte Bedeutung.
Das zeigen DIHK-Umfragen zu den drängendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen immer wieder. Unternehmen erkennen zwar an, dass Gesetze und Regeln ein wichtiges Element der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind. Es geht aber darum, das richtige Maß zu finden.

BWIHK IN DER PRESSE

Dem Staatsanzeiger beantwortete BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (18.02.) Fragen zum Breitbandausbau:

1.     Derzeit wird der Breitbandausbau vorangetrieben. Welche Bedeutung hat zusätzlich Mobilfunk auf höchster Stufe (5G) für KMU? Grenke: „Der derzeitige Breitband- und auch Mobilfunkausbau ist im Zusammenhang mit dem 5G-Ausbau zu betrachten. 4G beinhaltet als Technologie viel von dem, was 5G mit sich bringen wird. Auf den bestehenden Netzen werden sich wahrscheinlich zunächst vor allem Teilverbesserungen von 5G verbreiten, die auf 4G aufsetzen. 4G und 5G-Netze werden gemeinsam, beziehungsweise parallel betrieben. Es wird schätzungsweise nicht einen bestimmten Zeitpunkt geben, ab dem 5G überall verfügbar sein wird. Daher ist es insgesamt wichtig, ein möglichst flächendeckendes Angebot von hochleistungsfähigen Mobilfunkangeboten zu schaffen, auf denen KMU aufsetzen können. Der Breitband-Ausbau des Festnetzes ist die Voraussetzung für den 5G Ausbau, denn jeder 5G-Standort muss mit Breitband erschlossen sein. 5G kann als mobile Technologie auf der anderen Seite Standorte kostengünstig erschließen, für die eine Versorgung mit dem Festnetz bisher nicht in Frage kommt.“

2.     Was versprechen Sie sich vom Transferzentrum 5G für die kleinen und mittleren Unternehmen? Grenke: „Das Transferzentrum 5G soll praxisorientierte Anwendungsfälle für den Mittelstand entwickeln. KMU können eigene Projektideen einbringen, die dann genauer untersucht werden. Hier ist viel Raum für kreative Ideen, die im Transferzentrum auf ihre Marktchancen untersucht werden können. Wir versprechen uns hier in gewissem Maße eine Spielwiese für kreative Unternehmer, die vielversprechende Geschäftsideen auf den Prüfstand stellen können, ohne zu sehr ins Risiko gehen zu müssen.“

Konjunktur: Talfahrt setzt sich zu Jahresbeginn nicht weiter fort - Zurückhaltende Erwartungen

PRESSEINFORMATION 08 | 2020 – STUTTGART, 18. Februar 2020

Nachdem die Stimmung der Südwestwirtschaft sich im Herbst aufgrund wirtschaftlicher und geopolitischer Konflikte eintrübte, hat sich der Abwärtsstrudel zum Jahresbeginn nicht weiter fortgesetzt. Entgegen den skeptischen Erwartungen, hat sich die konjunkturelle Entwicklung stabilisiert – eine gesamtwirtschaftliche Rezession bleibt vorerst aus. Steigende Erlöse im Service, Handel und Bau gleichen in den vergangenen Monaten Umsatzrückgänge in der Industrie aus. Der Ausblick auf die kommenden zwölf Monate bleibt zwar zurückhaltend, allerdings hat sich die im Herbst verbreitete Skepsis gelegt. Der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China, der geregelte Austritt des Vereinigten Königreichs und der Iran-USA-Konflikt dämpfen die Stimmung und sind Risiken für die konjunkturelle Entwicklung. Gelöst sind die Konflikte nicht.  Mehr zur Konjunktur hier oder im neuen Serviceportal.