BWIHK

PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    BWIHK: begrüßen konsequenten "Einer-für-alle-Ansatz" bei OZG-Umsetzung

    PRESSEINFORMATION 78 | 2020 
    STUTTGART, 22. Oktober  

    Zumeldung zur heutigen Sitzung des IT-Planungsrates zum Fortgang beim Online-Zugangsgesetz
    „Die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes betrifft auch die IHK-Organisation, weshalb der heutige Austausch des IT-Planungsrates mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft in Berlin einen zentralen Stellenwert einnimmt. Schließlich geht es darum, Dienstleistungen aus dem IHK-Leistungsportfolio genauso zügig digital zugänglich zu machen und dies möglichst einheitlich in der Umsetzung mit anderen öffentlichen Stellen zu gestalten. Gerade die Corona-Pandemie hat die Dringlichkeit des Modernisierungsbedarfes nochmals aufgezeigt und deutlich gemacht, dass wir das mit den bisher »Jeder für Sich« verfolgten Ansätzen von Regierungsstellen, Behörden und Kommunen nicht schaffen. Auch durch dieses Puzzle entstand allein bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in dieser Zeit ein Investitionsstau von acht Milliarden Euro, so das Ergebnis auf eine kleine Anfrage im Bundestag, Drucksache 19/20766. Das kann in Zukunft nur verhindert werden, wenn ein Sprung nach vorne gelingt. Das Geld ist da, die Bundesregierung stellt mit dem Konjunkturpaket von Juni 2020 zusätzliche Mittel zur Verfügung. Länder und Kommunen werden mit drei Milliarden Euro unterstützt, das »Einer für Alle«-Architekturprinzip (EfA) jetzt konsequent umzusetzen, betont Jens Fröhner, Leiter Stabsstelle Digitalisierung und Organisationsentwicklung bei der IHK Südlicher Oberrhein, die BWIHK für alle Themen rund um IHK Digital Ansprechpartner ist. 


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    Frauen in MINT-berufen werden immer wichtiger

    PRESSEINFORMATION 77 | 2020 
    STUTTGART, 22. Oktober  

    Zumeldung zum Bilanzgespräch "Frauen in MINT-Berufen" - Austausch zeigt: Bei Unternehmen noch "viel Luft nach oben" für Frauen in technischen Berufen

    „Die Unternehmen im Land können es sich nicht leisten, das große weibliche Potenzial des MINT-Fachkräftenachwuchses verloren zu geben. Ich hoffe, dass wir mit der Landes-Kampagne den Firmen zeigen, dass es sich lohnt, mehr Frauen in MINT-Berufen zu fördern“, sagt BWIHK-Vizepräsidentin Markoje Breuning und Sprecherin der Kammern im Land bei den Themen Fachkräfte und Ausbildung, anlässlich des heutigen Bilanzgesprächs der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“. Ziel dieses Projekts ist es, den Frauenanteil insbesondere in gewerblich-technischen Berufen zu erhöhen. 
    Mädchen, die sich für diese Ausbildungsberufe entscheiden, seien leider noch in der Minderheit, stellt Breuning fest. Immerhin ist laut Südwest-IHKs von 2013 bis 2019 die Anzahl der weiblichen Auszubildenden in industriell-technischen Ausbildungsberufen ganz leicht gestiegen. Waren 2013 von rund 44.500 Azubis rund 5.000 weibliche, also etwas mehr als 11 Prozent, so waren es  im Jahr 2019 etwa 5.460 von rund 45.900 – also knapp 12 Prozent. 
    „Wir müssen noch stärker darauf achten, dass weibliche Auszubildende und die Mitarbeiterinnen gerne in diesen Berufen arbeiten. Dazu gehört auch, dass Unternehmen sich fragen: Wie ist unsere Firmenkultur? Was bieten wir unseren Mitarbeiterinnen? Es hat sich in den letzten Jahren viel getan, aber man kann sich nicht darauf ausruhen. Hier gibt es noch viel Luft nach oben.“ 


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    BWIHK begrüßt Start von "Digitalisierungsprämie Plus"

    PRESSEINFORMATION 76 | 2020 
    STUTTGART, 15. Oktober  

    BWIHK-FF Technologie/HGF Dr. Glania: "Fortsetzung der Digitalisierungs-Förderung war überfällig"

    Künstliche Intelligenz, neue Mobilität, Industrie 4.0 oder der Strukturwandel in unseren Schlüsselbranchen, schaffen ganz neue Aufgabenstellungen für die Südwestwirtschaft. „Vor allem für viele unserer kleinen und mittleren Unternehmen ist dies eine erhebliche Herausforderungen. Sie brauchen hier Unterstützung. Der heutige Start der „Digitalisierungsprämie Plus“ ist deshalb ein gutes und wichtiges Signal für unseren Mittelstand“, erklärt Dr. Guido Glania, Hauptgeschäftsführer der im BWIHK in Technologiefragen federführenden IHK Karlsruhe.

    Dass der Landespolitik die Bedeutung des Themas bewusst ist, zeigt nicht nur die Ausweitung des Kreises antragsberechtigter Unternehmen. Die „Digitalisierungsprämie Plus“ berücksichtigt mit der Möglichkeit eines reinen Zuschusses oder einer Darlehensvariante das Beste aus den beiden vorangegangenen erfolgreichen Modellversuchen. „Diese Flexibilität ist gut für die Unternehmen. Sie können die Förderung genau an ihren Bedarf anpassen“, betont Dr. Guido Glania. „Ziel muss sein, dass die Digitalisierungsprämie zügig in der Fläche wirkt. Eine nachfragegerechte finanzielle Ausstattung der Förderung und die Vermeidung von Antragsstaus sind jetzt wichtig“.