BWIHK

PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    Zumeldung – Sofortbürgschaften des Landes und Mezzanine-Beteiligungsprogramm

    PRESSEINFORMATION 55 | 2020 - STUTTGART, 09. Juli 2020

    Zu den Sofortbürgschaften des Landes und dem Kabinettsbeschluss zum Mezzanine-Beteiligungsprogramm sagt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK): 

    „Es ist gut, dass die Wirtschaftsministerin weitere Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg gebracht hat. Denn wir sind noch lange nicht über dem Berg, das hat auch unsere letzte Konjunkturumfrage gezeigt. Zwei Drittel der Betriebe im Land verzeichnen sinkende Umsätze, Liquiditätssicherung hat höchste Priorität. Mit den Sofortbürgschaften des Landes werden die KfW-Schnellkredite sinnvoll ergänzt. So blieb Kleinbetrieben unter 10 Mitarbeitern der Zugang zu dem KfW-Programm bislang verwehrt. Ebenso ist der Fokus auf junge Unternehmen und Startups wichtig. Unser Startup-Ökosystem im Südwesten ist in den letzten Jahren auch dank gezielter Fördermaßnahmen gewachsen und braucht jetzt weitere Unterstützung. Mit dem Mezzanine-Beteiligungsprogramm wird die Eigenkapitalbasis der jungen Unternehmen, aber genauso von unserem Mittelstand gestärkt. Ich hoffe, dass der Kabinettsbeschluss rasch umgesetzt wird.“ 

    Konjunkur: Corona-Auswirkungen setzen Südwesten massiv zu

    PRESSEINFORMATION 54 | 2020 - STUTTGART, 03. Juli 2020

    Rückläufige Auftragseingänge und massive Umsatzeinbrüche in fast allen Branchen

     

    Die aktuelle BWIHK-Konjunkturumfrage zeigt deutlich: Trotz Lockerungen von Beschränkungen und Unterstützungsmaßnahmen aus der Politik hinterlässt die Corona-Pandemie in der Südwestwirtschaft tiefe Spuren. Zwar war die Stimmung bereits Anfang des Jahres – und somit vor Corona – gedämpft, jedoch bewerten inzwischen viermal so viele Unternehmen in Baden-Württemberg ihre Lage als schlecht (insgesamt 41 Prozent). Gut geht es nur noch knapp 20 Prozent. Zwei Drittel aller Betriebe im Land melden gefallene Umsätze. Etwa jedes zweite, und damit doppelt so viele Unternehmen wie zu Jahresbeginn, melden rückläufige Auftragseingänge. „Man spürt die große Verunsicherung unserer Unternehmen“, so BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning. „Sie sehen mit großer Sorge, dass ihre Geschäfte nicht schnell wieder in Gang kommen, obwohl der Shutdown in Deutschland und anderen Partnerländern gelockert worden ist.“

    Die Unzufriedenheit zieht sich durch nahezu alle Branchen, lediglich die Bauwirtschaft zeigt sich nach wie vor positiv gestimmt, wenngleich der Anteil der Betriebe in guter Lage um 20 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Das trifft auch die Investitionen: „In der Krise fokussieren sich die Betriebe auf Liquiditätssicherung. Den roten Stift setzt man natürlich am ehesten bei vermeidbaren Ausgaben an, die nicht dringlich sind und auf die Zeit nach der Krise gelegt werden können“, erklärt BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Investitionssituation. 

    BWIHK zollt einflussreichem Radio- und Medienvisionär Klaus Schunk Respekt und Anerkennung 

    PRESSEINFORMATION 53 | 2020 - STUTTGART, 02. Juli 2020

    Epp: „Wir müssen Schunks verdienstvolles Werk fortsetzen“ - Zumeldung zu Klaus Schunks Bekanntgabe des Rückzugs aus der Branche

    Der baden-württembergische Industrie- und Handelskammertag würdigt Klaus Schunks unermüdliches Engagement über drei Jahrzehnte. Der Geschäftsführer und Programmdirektor des Mannheimer Medienhauses Radio Regenbogen gab seinen Rückzug aus der Branche bekannt. „Klaus Schunk war und ist ein Kämpfer für die Privaten Rundfunkveranstalter und hat sich immer für den Medienstandort Baden-Württemberg eingesetzt.“, charakterisiert Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen und Sprecher der zwölf IHKs in Baden-Württemberg den erfolgreichen Netzwerker.