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PRESSEMITTEILUNGEN

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    BWIHK begrüßt neue Beratungsförderung zur Energiekostenentlastung für Unternehmen

    PRESSEINFOrmation | 69/2022 Stuttgart, 24. november 2022

    Wirtschaft nimmt Land in die Pflicht: Weitere Programme müssen fortgesetzt und finanziert werden

    Die IHKs begrüßen, dass das Land neben einem Liquiditätsprogramm kleine und mittlere Unternehmen auch mit einem Beratungsangebot zur Energiekostenentlastung unterstützt. „Angesichts der immensen wirtschaftlichen Herausforderungen ist das in der aktuellen Situation eine wichtige Hilfe für die Unternehmen“, betont Christof Geiger, stellv. Hauptgeschäftsführer der für die Gewerbeförderung im BWIHK federführenden IHK Heilbronn-Franken. [...]

    „Dringend notwendig ist für die IHKs aber auch die Fortsetzung von weiteren geförderten Beratungsangeboten“, so Christof Geiger. Mehrere Programme des Landes und des Bundes laufen aus, ohne dass es bisher eine Anschlussfinanzierung gibt. [...] „Für viele Unternehmen sind solche Beratungen eine erste und gleichzeitig kostengünstige Möglichkeit, mit Unternehmensberatern in Kontakt zu treten“, sagt Christof Geiger. Die Unternehmensberatung trage damit zur Sicherung kleiner und mittlerer Betriebe bei und unterstütze sie darüber hinaus bei der Anpassung an strukturelle Veränderungen, bei der Effizienzsteigerung sowie bei der Digitalisierung. „Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass die Förderinstrumente bei der Beratungsförderung in letzter Zeit reduziert wurden“, so Christof Geiger. Bereits Ende 2020 lief das Coachingprogramm des Landes aus, vor wenigen Wochen auch das „Förderprogramm Coaching zur Neuausrichtung von Geschäftsmodellen“. Bisher gibt es keine Anschlussprogramme. [...]

    Die IHK-Organisation in Baden-Württemberg sieht das Land auch bei der Beratung für Unternehmen in Schwierigkeiten in der Pflicht. Ein entsprechendes Förderprogramm des Bundes läuft laut Christof Geiger zum Jahresende aus, ohne dass bisher bekannt sei, ob und in welcher Form das Programm im kommenden Jahr fortgesetzt werde. Die IHKs unterstützen damit die Forderung zahlreicher Wirtschaftsorganisationen nach einer Fortsetzung der seit Jahrzehnten bewährten Beratungsförderung im Land.

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    BWIHK-Präsident Christian O. Erbe: „Lichtblicke für die energiepreisbelastete Wirtschaft“

    PRESSEINFOrmation | 68/2022 Stuttgart, 23. november 2022

    Zumeldung zur PM des Staatsministeriums BW, 22.11.2022: ‚Ministerrat setzt Zeichen in der Krise / Hilfen für den Mittelstand‘

    Zur Meldung des Staatsministeriums, dass der Ministerrat den Weg für eigene Landesprogramme frei gemacht hat, sagt BWIHK-Präsident Christian O. Erbe: „Gut, dass der Ministerrat schnell grünes Licht für die angekündigten Landesmaßnahmen gibt. Denn die Lage ist für viele Betriebe mehr als ernst. Ihre Ressourcen, die hohen Kosten selber noch zu stemmen, werden immer knapper. Deshalb brauchen wir Liquiditätshilfen, die die Bundesmaßnahmen sinnvoll ergänzen und Brücken bauen. Genau an dieser Stelle setzt das Landesprogramm an. Erst der Bund, dann das Land – Lichtblicke in den letzten Tagen für die energiepreisbelastete Wirtschaft. Richtung Bund müssen wir aber aufpassen, dass die Maßnahmen nicht durch zu viele Auflagen konterkariert werden. Hier sehe ich noch Klärungsbedarf bei der Standort-Zusage oder aber der Erlösabschöpfung.“

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    Breuning: „Lasst die Azubis in die Klassenzimmer!“

    PRESSEINFOrmation | 67/2022 Stuttgart, 21. november 2022

    Zumeldung zum Spitzengespräch Ausbildung

    „Es ist ein Grund zur Freude und gleichzeitig Ansporn, dranzubleiben.“ So bewertet BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning beim Spitzengespräch Ausbildung des Landes die erfolgreiche Initiative „Ausbildungsbotschafter“. Wie das Landeswirtschaftsministerium berichtet, hat die Kampagne zur besseren Berufsorientierung für Jugendliche seit ihrem Start im Sommer 2022 500.000 Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen Baden-Württembergs erreicht.

    „Lasst die Azubis in die Klassenzimmer!“

    „Die Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen zeigen, wie wichtig und effektiv es ist, wenn junge Menschen auf andere ihrer Altersklasse zugehen, ganz authentisch und auf Augenhöhe aus ihrem Berufsalltag berichten und für ihre Berufe werben“, so Breuning. Ausbildungsbotschafter seien an vielen Schulen bereits fester und wertvoller Bestandteil der Berufsorientierung. Auf die komme es aber nach Corona, wo die Berufsorientierung in den Schulen nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, und in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels immer mehr an. Die Kammern mahnen, jetzt wieder dringend mehr Gas zu geben – und zwar an allen Schulen. Wichtig sei dabei, nicht nur die Türen zu öffnen, sondern den Einsatz durch die zuständigen Lehrer aktiv zu fördern und zu begleiten. „Wir hoffen, dass die Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen künftig noch eine größere Reichweite bekommen und fordern das Kultusministerium und alle Schulen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Land auf: lasst die Azubis in die Klassenzimmer!“

    Azubis, Betriebe und Kammern werben gemeinsam für die Berufsausbildung

    Das Engagement der Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen könne sich wirklich sehen lassen, lobt Breuning. „Mein Dank richtet sich sowohl an die engagierten Auszubildenden, die sich mit tollen Ideen und viel Einsatz der Aufgabe stellen, andere für ihre Berufe zu begeistern, als auch an die Betriebe, die ihre Azubis während der Arbeitszeit freistellen.“ Die duale Ausbildung sei der beste Weg für die Unternehmen, um den dringend benötigen Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. „Die Initiative Ausbildungsbotschafter ist ein starkes Bekenntnis zur beruflichen Ausbildung. So wird Lust auf Ausbildung gemacht“, sagt Breuning.

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