BWIHK

PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    BWIHK: Innenstadt-Sofortprogramm des Landes gibt wichtiges Signal 

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    68 | 2021 - STUTTGART, 24. SEptember 2021

    Wirtschaftsministerium startet Sofortprogramm für Einzelhandel und Innenstädte

    „Mit der Veröffentlichung der Förderbedingungen des im Koalitionsvertrag angekündigten Innenstadt-Sofortprogramms für den Einzelhandel und die baden-württembergischen Innenstädte leistet die Landesregierung einen wichtigen Beitrag, um die Folgen der Corona-Pandemie in den Innenstädten leichter bewältigen zu können“, hebt Anje Gering, Hauptgeschäftsführerin der für Handelsfragen im BWIHK zuständigen IHK Bodensee-Oberschwaben hervor und ergänzt: „Insbesondere die auf maximal für zwei Jahre vorgesehene Anmietungsmöglichkeit der Kommunen von bereits länger leer stehenden Ladenflächen als Pop-Up-Stores halten wir für geeignet, Impulse für neue Geschäftsideen in den Innenstädten zu setzen.“ Mit diesem Instrument sollen weitere Leerstände in einer Einkaufsstraße oder in einem Quartier verhindert werden.

    Das PDF der Meldung lesen Sie mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.

    Wirtschaft in Baden-Württemberg engagiert sich für Klimaschutz –  bessere Rahmenbedingungen werden dringlicher gefordert

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    67 | 2021 - STUTTGART, 22. SEptember 2021

    Die Unternehmen im Land sehen bei den Auswirkungen der Energiewende auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit wieder stärker die Risiken

    Das ergab die Baden-Württemberg-spezifische Auswertung des bundesweiten DIHK-Energiewendebarometers 2021. Auf einer Skala von -100 bis +100 bewerten die am heimischen Standort befragten Unternehmen die Auswirkungen auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit mit -5,5; für Deutschland liegt dieser Wert bei -6,7.

    Die Industrie kommt dabei mit -17,3 zu einer pessimistischeren Chancen-Risiken-Bewertung. Deutschlandweit ist die Bewertung mit -16,5 marginal besser. Energie- und klimapolitische Maßnahmen müssen daher nach wie vor besonders die Auswirkungen auf den Industriestandort berücksichtigen.

    Gefragt nach den Maßnahmen, die die Politik kurzfristig ergreifen sollte, steht bei den baden-württembergischen Betrieben die Forderung nach Beschleunigung der Genehmigungsverfahren beim Übertragungsnetzausbau verbunden mit der Unterstützung des Netzausbaus durch die Politik und damit das Thema Versorgungssicherheit klar an erster Position, ebenso bei den Unternehmen in Deutschland und bei der hiesigen Industrie. Prioritär wird auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die aktive Teilnahme von Nachfragern am Strommarkt gefordert.

    Das PDF der Meldung lesen Sie mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.

    Wirtschaft befürchtet Kompetenzverlust durch rein virtuelles Lernen

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    66 | 2021 - STUTTGART, 17. SEptember 2021

    BWIHK begrüßt Wiederaufnahme der Präsenzlehre an Hochschulen – Dialogprozess zur Digitalisierung weiter notwendig

    „Der direkte Austausch unter Studierenden und mit den Leh-renden ist durch eine rein digitale Lehre nicht zu ersetzen“, schildert Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) bei Hochschulthemen federführenden IHK Reutlingen, die Erfahrungen, die ihm aus den Hochschulen gespiegelt werden. „Die baden-württembergische Wirtschaft freut sich deshalb über die Bereitschaft der Hochschulen, den Weg zurück zur Präsenzlehre mutig zu gehen“, erläutert Epp. „So wird verhindert, dass die Pandemie die Qualifizierung einer ganzen Generation von akademisch gebildeten Fach- und Führungskräften weiter beeinträchtigt. Die Wirtschaft befürchtet sonst, dass zukünftige Fachkräfte über lange Zeit Defizite bewältigen müssen, die durch rein virtuelles Lernen in den Feldern Sozialverhalten, Teamfähigkeit und Innovationsfreudigkeit oder der Fähigkeit, Menschenkenntnis zu erwerben, entstehen.“

    „Die Hochschulen haben mit ihrem kurzfristigen Umstellen auf das digitale Studium Gutes geleistet“, würdigt Epp die Anstrengungen der Hochschulen in den vergangenen Semestern, angesichts der Corona-Pandemie die Lehre aufrecht zu erhalten. Mit Blick auf den offiziellen Start des Wintersemesters in zwei Wochen unterstützt Epp in einem Schreiben an Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Position der Landesregierung: Wann immer es die Bedingungen zulassen, sollte der Studienbetrieb in Präsenz wieder zum Standard gemacht und die Online-Lehre, wo sinnvoll, als Ergänzung oder Verbesserung eingesetzt werden.

    Das PDF der Meldung lesen Sie mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.