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PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    IHK-Organisation sieht durch neue Landesverordnung immense Aufgaben auf einzelne Branchen zukommen

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    65 | 2021 - STUTTGART, 16. SEptember 2021

    Keppler: „Auch wenn wirksame Pandemie-Eindämmung an erster Stelle steht – Flickenteppich an Regelungen darf Tourismusbranche nicht beeinträchtigen.“

    Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der im BWIHK in Tourismusfragen federführenden IHK Nordschwarzwald, kommentiert die neue Corona-Landesverordnung mit Verwunderung: „Für unsere Unternehmen steht die notwendige Erhöhung der Impfquote genauso an erster Stelle wie der Gesundheitsschutz und die effektive Eindämmung der Pandemie. Nicht umsonst hat sich die IHK-Organisation im Land massiv für die Möglichkeiten der BetriebsärztInnen-Impfung als dritte Säule der Impfstrategie eingesetzt und Pilotprojekte zum Start initiiert. Allerdings zeigt die gerade veröffentlichte neue Verordnung schon in der Warnstufe große Ungleichbehandlungen in einzelnen Branchen. Wie sollen wir diesen Flickenteppich unseren Mitgliedern aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung oder Freizeitwirtschaft nachvollziehbar verdeutlichen? Wie können Betriebe ihren Kunden und Gästen verständlich erklären, welche Regelung in welcher Warnstufe gilt – und warum? Schlussendlich werden wir erleben, dass mit allgemeiner Irritation und vermehrter Konsumzurückhaltung reagiert wird und Betriebe zum Prellbock werden.“

    Keppler ergänzt: „Hinzu kommt, dass in bestimmten Branchen, wie in der Gastronomie, im Reisebusgewerbe und in der Veranstaltungswirtschaft, die UnternehmerInnen und deren Mitarbeitende spätestens in der Alarmstufe zu Frust-Mediatoren gemacht werden. Es braucht nicht viel Vorstellungskraft, dass sie durch solche Konflikte massive Nachteile erleiden – sei es bei den Beschäftigten selbst als auch für den Betrieb insgesamt. In den ohnehin stark von der Pandemie getroffenen Branchen werden sich so neue Nachfrageeinbrüche oder Stornierungswellen ergeben. Wir hatten gehofft, dass diese Effekte endgültig Teil der Vergangenheit sind und deshalb immer konstruktiv angeregt, politische Vorgaben mit dem nötigen Augenmaß und echter Alltagstauglichkeit zu erlassen.“

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    BWIHK: „Keine neue Belastungen für den Handel“

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    64 | 2021 - STUTTGART, 10. SEptember 2021

    IHK-Organisation warnt vor neuen Belastungen durch 2G-Regelungen

    Dr. Wolfgang Heine, Bereichsleiter Standortpolitik und Unternehmensführung der im BWIHK in Handelsfragen federführenden IHK Bodensee-Oberschwaben zu den geplanten Änderungen der neuen Corona-Verordnung des Landes, die ab einer gewissen Warnstufe die 2G-Regelungen für viele öffentliche Bereiche vorsehen soll: „Die IHK-Organisation im Südwesten befürchtet einen erneuten Einbruch der Nachfrage in den stationären Einzelhandelsbetrieben des Landes, wenn die geplanten Verschärfungen der Corona-Verordnung auch im Einzelhandel angewendet werden müssten“.

    „Selbstverständlich unterstützen insbesondere die Branchen, welche durch Lockdown und Schließungen starke Umsatzeinbußen verkraften mussten, alleAnstrengungen, um das gemeinsame Ziel einer höheren Impfquote zu erreichen“, betont Heine. „Es kommt aber darauf an, die neuen Regeln so zu gestalten, dass vor allem die von den Beschränkungen besonders hart betroffenen Einzelhandelsunternehmen nicht erneut in ihrer Geschäftstätigkeit überfordert werden. Zum Beispiel durch lückenlose Kontrollen ihrer Kunden. Hier setzten wir auf die Sensibilität und Weitsicht der Landesregierung. Insbesondere mittelständische Einzelhandelsbetriebe werden solche neuen Auflagen wohl kaum stemmen können und damit eine große Benachteiligung erfahren“, fügt Heine hinzu.

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    Fehlende Bewerber sorgen für erneuten Rückgang bei Ausbildungsverträgen

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    63 | 2021 - STUTTGART, 31. August 2021

    Breuning: Jetzt noch bewerben und mit Ausbildung durchstarten

    „Es gibt noch viele freie Ausbildungsplätze. Bewerbt euch und fangt noch im Herbst mit eurer Ausbildung an“, appelliert Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der beim BWIHK für Ausbildungsfragen zuständigen Kammer anlässlich der Pressekonferenz zum Ausbildungsstart 2021 an die Jugendlichen.

    Nachdem Corona bereits im vergangenen Jahr deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt im Südwesten hinterlassen hatte, sind die Auswirkungen der Pandemie auch in diesem Jahr noch spürbar. „Die Pandemie hat dazu geführt, dass sich viele junge Menschen verunsichert fühlen, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen. Das liegt auch daran, dass sich in den letzten eineinhalb Jahren durch Corona die Berufsorientierung schwieriger gestaltete. Den Unternehmen im Südwesten fehlen dadurch Bewerberinnen und Bewerber“, sagt Breuning.

    So starten in diesen Tagen rund 1.900 weniger Auszubildende bei Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Baden-Württemberg ins Berufsleben als 2020. Mit 32.355 Neueintragungen bei den Industrie- und Handelskammern im Land sind das 5,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge als Ende August letzten Jahres.

    „Es macht uns große Sorgen, dass die Bewerberzahlen bereits im zweiten Jahr rückläufig sind, obwohl es immer noch so viele freie Lehrstellen gibt“, so Breuning. In der Lehrstellenbörse der Kammern im Land sind zum Ende August noch über 3.400 Stellen frei. Auch für den Herbst 2022 sind schon 6.700 ausgeschrieben. „Das Engagement der Unternehmen ist trotz Unsicherheiten und wirtschaftlicher Herausforderungen ungebrochen hoch“, lobt die BWIHK-Vizepräsidentin.

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