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PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    Bund-Länder-Gipfel
    Grenke: „Wir brauchen endlich ein belastbares Gesamtkonzept“

    PRESSEINFORMATION 01 | 2021 
    STUTTGART, 05. Januar  

    Zu den Ergebnissen des Bund-Länder-Gipfels sagt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK): „Wir brauchen endlich ein belastbares Gesamtkonzept mit klaren Leitplanken, welches mit sukzessiver Entlastung des Gesundheitswesens die Einschränkungen aufhebt. Es muss nachvollziehbar sein, auf welche Corona-Zahlen welche wirtschaftlichen Einschränkungen und Lockerungen folgen. Unsere geschlossenen Betriebe können sich nicht länger von Woche zu Woche durchhangeln, ohne klare Öffnungsperspektiven zu haben. Das permanente Auf-Sicht-Fahren ist nicht zielführend. Die Politik muss dringend über differenzierte Ansätze diskutieren, statt pauschale Verlängerungen des Lockdowns auszusprechen. Dazu gehört die Berücksichtigung von betrieblichen Hygienekonzepten. Unternehmen, die bestmöglichen gesundheitlichen Schutz für Kunden und Mitarbeiter gewährleisten können, ist nur schwer zu vermitteln, warum sie weiter geschlossen bleiben müssen. Auf großes Unverständnis stößt auch, wenn kreative Konzepte zur Kundenbindung nicht gefördert, sondern verboten werden. Es ist daher gut, dass die Landesregierung nachgesteuert hat und ab Montag der Abholservice im Einzelhandel wieder zulässig ist.“


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    Brexit-Deal: Kein Grund zum Jubeln, aber ein Abkommen 

    PRESSEINFORMATION 102 | 2020 
    STUTTGART, 28. Dezember  

    Erhebliche administrative Belastungen für Export-Wirtschaft im Südwesten 
    Das erfolgreiche Verhandlungsende über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich wird von der baden-württembergischen Wirtschaft mit großer Erleichterung vernommen. Ein Grund zum Jubeln besteht dennoch nicht wirklich, denn der Handel mit Gütern und Dienstleistungen über den Kanal wird im neuen Jahr für unsere Mitgliedsunternehmen um einiges schwieriger und teurer“, sagt Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, die federführend beim Thema Außenwirtschaft für die baden-württembergischen IHKs beim BWIHK ist. 

    Das Handelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich verhindert, dass auf Waren aus der EU beziehungsweise dem Vereinigten Königreich Zölle erhoben werden. [...] Trotzdem führe der Brexit zu einer neuen Grenze in Europa, die Notwendigkeit der Warenabfertigung bei der Ein- und Ausfuhr bliebe auch mit Abkommen unverändert bestehen. [...] Auf die Unternehmen aus Baden-Württemberg kommen erhebliche administrative Belastungen zu, allein durch die erforderliche Zollbürokratie oder zukünftig vom EU-Binnenmarkt abweichende rechtliche Regeln. So werden einige Unternehmen prüfen, ob sie weiterhin Geschäfte mit dem Vereinigten Königreich machen werden. 
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    jetzt Schnell Handeln bei Ausfallfonds II und Produzenten absichern

    PRESSEINFORMATION 101 | 2020 
    STUTTGART, 23. Dezember  

    Zu schnellem Handeln beim Ausfallfonds II für Fernsehproduktionen hat der landesweite Ausschuss für Medien- und Filmwirtschaft der Industrie- und Handelskammern die verantwortlichen Ministerien aufgerufen.  
    Denn der Ausfallfonds II für TV- und Streaming-Produktionen startet Anfang 2021 – leider bislng ohne Beteiligung aus Baden-Württemberg. Damit verpasst das Land die Möglichkeit, der Branche eine dringend benötigte finanzielle Absicherung in schwierigen Zeiten zuzusagen, indem coronabedigt abgesagte Produktionen über Ausgleichszahlungen z. T. abgefedert werden können. Allerdings sind nur Produzenten antragsberechtigt, die ihren Sitz in einem Bundesland haben, das auch eingezahlt hat in den Fonds. 
    „Es ist aus Sicht der Produzenten nicht nachvollziehbar, warum Baden-Württemberg als Medien- und Filmland sich diesem Fonds nicht direkt angeschlossen hat. Eine Beteiligung am Ausfallfonds II [...] ist unabdingbar. Ohne Planungssicherheit werden nur noch mehr Projekte abgesagt. Das können wir nicht wollen“, kommentiert Dominique Schuchmann, Ausschussvorsitzender und Geschäftsführer der M.A.R.K.13-COM GmbH & Co. KG.
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