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PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    BWIHK: Mitwirkung der Wirtschaft im Beteiligungsfonds des Landes 

    PRESSEINFORMATION 72 | 2020 
    STUTTGART, 13. Oktober 

    Zumeldung zur 2. Beratung des Gesetzesentwurfs der Landesregierung

    Morgen steht die zweite Landtagsberatung zur Errichtung eines landeseigenen Beteiligungsfonds auf der Tagesordnung. Auch wenn das Vorhaben in der Wirtschaft Unterstützung findet, sieht die IHK-Organisation im Land Verbesserungsbedarf am Gesetzesentwurf. Dazu betont Dr. Michael Alpert, BWIHK-Hauptgeschäftsführer heute in Stuttgart: „Wir unterstützen die Intention der Landesregierung hinter dem Beteiligungsfondsgesetz. Auch wenn direkte Kapitalbeteiligungen der Politik an Wirtschaftsunternehmen aus ordnungspolitischer Perspektive immer kritisch betrachtet werden müssen – Corona macht hier eine aus unserer Sicht vertretbare Ausnahme. Vor allem dann, wenn mit diesem Fonds Unternehmen geholfen werden kann, deren Fortbestand durch die Pandemie unverschuldet bedroht ist.“ 
    Dazu gelte es vor allem an zwei Stellschrauben nachzujustieren: Flexibilisierung der noch fixen Erfüllungskriterien und einer Mitwirkung der Wirtschaft im Beteiligungsrat. Der zu beratende Entwurf setzt die Anzahl der Mitarbeiter als fixes Kriterium fest und schließt so Betriebe aus, die aufgrund ihrer mehrheitlichen Kennzahlen aber eine Beteiligungsmöglichkeit erhalten sollten. Ein Beispiel: Ein Unternehmen mit 300 Mitarbeitern, einer Bilanzsumme unter 43 Millionen Euro und Erlösen von weniger als 50 Millionen Euro würde sowohl beim Bundes- wie auch beim Landesbeteiligungsprogramm durchs Raster fallen. Dies kann vermieden werden, wenn die so genannte ‚Zwei-von-Drei-Regelung‘ angewendet würde, wie sie beispielsweise im Wirtschaftsstabilisierungsgesetz des Bundes bereits praktiziert wird. Wenn also zwei von drei Kriterien erfüllt sind, dann ist die Antragsstellung auch möglich. Weiter sieht das Gesetz derzeit zwar die Gründung eines Beteiligungsrates vor, welcher über die Stabilisierungsmaßnahmen entscheidet, allerdings ohne Einbezug von Praxisvertretern aus der Wirtschaft. Auch hier ist aus BWIHK-Sicht nachzusteuern. 

    BWIHK veranstaltet erstmals landesweiten Austausch baden-württembergischer Universitäts- und Hochschulräte

    PRESSEINFORMATION 71 | 2020 
    STUTTGART, 05. Oktober 

    Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft stärken – Hochschulräte nicht schwächen

    „Eine starke Wirtschaft braucht starke Hochschulen als Partner, wenn wir die Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg erfolgreich meistern wollen“, sagt Christian O. Erbe, BWIHK-Vizepräsident und Präsident der IHK Reutlingen. Heute trafen sich auf Einladung des BWIHK zum ersten Mal Universitäts- und Hochschulräte mit Unternehmensbezug zu einem landesweiten virtuellen Austausch. Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich ehrenamtlich in den Hochschulräten engagieren, sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie bringen die Stimme der Wirtschaft in die Weiterentwicklung der jeweiligen Hochschule ein. 

    Die vollständige Meldung gibt es rechts zum Download.

    Drohende Kürzungen es EU-forschungsbudgets falsches Signal!

    PRESSEINFORMATION 70 | 2020 
    STUTTGART, 24. September 2020 

    „Forschung als Grundlage für den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft darf nicht eingeschränkt werden", mahnt Christian O. Erbe, BWIHK- Vizepräsident und Präsident der für Hochschulthemen federführenden IHK Reutlingen. „Unser Wirtschaftsstandort profitiert enorm von der Forschungsstärke des Landes. Die Spitzenposition Baden-Württembergs in der hochschulischen und außeruniversitären Forschung im bundesweiten und internationalen Vergleich muss gehalten und ausgebaut werden". 

    Kein anderes Bundesland wendet mehr Mittel für Forschung und Entwicklung auf. Dabei werden diese Ausgaben vorrangig von der Wirtschaft als ausführendem Sektor aufgebracht, mit weitem Abstand folgen die Hochschulen und die Öffentliche Hand. 

    Die vollständige Meldung gibt es rechts zum Download.