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PRESSEMITTEILUNGEN

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    Corona: Gastgewerbe trotz der Krise mit sozialer Verantwortung - BWIHK und DEHOGA erfreut über stabile Zahl neuer Ausbildungsverträge 

    PRESSEINFOrmation 01/2022
    STUTTGART, 05. Januar 2022

    Die gesamte Tourismusbranche ist von der weltweiten Corona-Pandemie nun seit fast zwei Jahren massiv betroffen. Doch gerade in dieser herausfordernden Zeit nehmen die Betriebe der Branche ihre soziale Verantwortung in besonderer Weise wahr, wie die Ausbildungszahlen im Tourismus zeigen. Es wurden im Krisenjahr 2021 genauso viele Ausbildungsverhältnisse bei den Industrie- und Handelskammern eingetragen wie im Vorjahr. Insgesamt sind 2.158 junge Leute mit ihrer dualen Ausbildung in der Reisebranche und im Gastgewerbe gestartet. „Ein Plus von 0,8 Prozent ist angesichts der anhaltend schwierigen Branchensituation mehr als hervorragend“, so Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der im BWIHK für den Bereich Tourismus federführenden IHK Nordschwarzwald.

    Dafür verantwortlich sind vor allem die Unternehmen aus Hotellerie und Gastronomie. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Gastgewerbe blieb, nach krisenbedingten Rückgängen im Vorjahr, 2021 mit 1947 nahezu stabil (2020: 1949). In manchen Berufen gab es sogar ein deutliches Plus: Bei den Hotelkaufleuten 18 Prozent, bei den Restaurantfachleuten sind es 4,5 Prozent mehr als noch 2020. Auch bei den zweijährigen Berufen, also der Fachkraft im Gastgewerbe und den Fachleuten für Systemgastronomie, steht ein positiver Saldo. Rund 20 Prozent mehr junge Leute sind hier in ihre Ausbildung gestartet.

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    Corona-Krise: Situation für die Unternehmen wird immer bedrohlicher - Hilfen für unternehmen müssen ausgeweitet werden 

    PRESSEINFOrmation 99/2021
    STUTTGART, 22. dezember 2021

    Die Lage für Unternehmen in Baden-Württemberg wird immer dramatischer. Nach der gestrigen Bund-Länder-Schalte muss mit weiteren Verschärfungen der Corona-Einschränkungen gerechnet werden. „Das trifft die Wirtschaft im Land sehr hart“, unterstreicht Kirsten Hirschmann, Präsidentin der im BWIHK für den Bereich Gewerbeförderung federführenden IHK Heilbronn-Franken. Bereits jetzt sind viele Unternehmen akut in ihrer Existenz gefährdet.

    Inzwischen sind in Baden-Württemberg schon 8,7 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen ausbezahlt worden. „Das wird aber nicht reichen. Eine schnelle und nachhaltige Nachbesserung der Hilfen ist dringend erforderlich, um die finanzielle Situation der Unternehmen zu stabilisieren“, so IHK-Präsidentin Kirsten Hirschmann.

    Bereits jetzt ist absehbar, dass die Beschränkungen auch über März 2022 hinaus anhalten werden. Daher sollten die Wirtschaftshilfen – wie bereits jüngst von den Industrie- und Handelskammern gefordert – bis zum 30. Juni 2022 verlängert werden, um den Unternehmen Planungssicherheit zu geben. Nur so könnten auch die Bewilligungsstelle und prüfende Dritte entlastet werden, um eine schnelle Auszahlung der Hilfen zu gewährleisten.

    Zudem sollte Unternehmen bereits bei einem Umsatzeinbruch von 20 Prozent der Zugang zur Überbrückungshilfe IV ermöglicht werden. Aus Sicht der IHKs sollte auch der fiktive Unternehmerlohn als Landesleistung in Baden-Württemberg bis Ende Juni 2022 gewährt und eine Aufstockung geprüft werden. „Sollte der Bund nicht nachbessern, sehen wir das Land in der Pflicht“, betont IHK-Präsidentin Kirsten Hirschmann und schließt: „Nur mit schneller Klarheit und ausreichenden Nachbesserungen wird es möglich sein, dass viele Unternehmen überleben können“.

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    Wertvolle Unterstützung für Start-ups - BWIHK begrüßt Fortführung der Frühphasenfinanzierung Start-up BW Pre-Seed 

    PRESSEINFOrmation 98/2021
    STUTTGART, 15. dezember 2021

    Die IHKs in BW begrüßen die heute von der Landesregierung verkündete Fortführung des Förderprogramms „Start-up BW Pre-Seed“ für junge Start-ups. „Das Programm leistet wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung und Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen. Die Fortführung von Start-up BW Pre-Seed bis Jahresende 2022 ist daher ein wichtiger und folgerichtiger Schritt der Landesregierung“, betont Christof Geiger, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der für die Gewerbeförderung im BWIHK federführenden IHK Heilbronn-Franken.

    Das im Dezember 2018 gestartete Programm schließt eine Finanzierungslücke in der frühen Phase der Unternehmensgründung. Während dieser Phase sind private und institutionelle Anleger aufgrund des finanziellen Risikos eines Engagements oftmals noch zurückhaltend. „Durch die Frühphasenförderung im Rahmen von Start-up BW Pre-Seed können noch mehr Erfolg versprechende Start-ups im Land finanzierungsreif für Anleger gemacht werden. Dies erhöht deren Entwicklungschancen spürbar und trägt zur nachhaltigen Markteinführung von neuen Produkten und Dienstleistungen bei“, so Geiger weiter.

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