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PRESSEMITTEILUNGEN

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    BWIHK begrüßt 365-Euro-Ticket und sieht deutlichen Nachbesserungsbedarf 

    PRESSEINFOrmation 97/2021
    STUTTGART, 15. dezember 2021

    BWIHK-Vizepräsidentin Breuning: „Wir sehen die Gefahr eines Flickenteppichs.“

    Bei der heutigen Sitzung des Landtags haben die Regierungsfraktionen das 365-Euro-Ticket vorgestellt. Der BWIHK fordert seit Jahren ein Ticket für Auszubildende und Weiterbildende und freut sich über diese erste Ausarbeitung, erwartet aber auch deutliche Nachbesserungen. „Wir freuen uns, dass das Ticket im neuen Jahr endlich kommen wird. Allerdings sind die Ziele einer sozial und ökologisch nachhaltigen Mobilität nur mit Anpassungen insbesondere bei den Altersgrenzen und der flächendeckenden Umsetzung zu erreichen. Es darf nicht dazu kommen, dass einzelne Auszubildende das Ticket überhaupt nicht nutzen können und ausgegrenzt werden“, betont BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning. Die Herausforderung beim 365-Euro-Ticket sieht der BWIHK darin, dass es zunächst als Förderprogramm mit Teilfinanzierung des Landes läuft. Die Beteiligung der jeweiligen Verkehrsverbünde ist freiwillig. Diese müssen sich erst bewerben und sich mit 30 Prozent an den Kosten beteiligen. „Das birgt die Gefahr eines Flickenteppichs. Mit der Folge, dass in einigen Regionen das Jugendticket nicht genutzt werden kann“, sagt Breuning.

    Nicht nachvollziehbar sei zudem, weshalb bei Auszubildenden der Wohnort für die Beantragung des Tickets relevant ist und sie nicht zwischen Ort der Betriebsstätte, Sitz der Berufsschule und dem Wohnort wählen können. „Gerade in ländlichen Regionen sind Benachteiligungen vorprogrammiert, nur weil ein Azubi jenseits der Verkehrsverbundgrenze wohnt. Das ist den Auszubildenden und Betrieben nicht zu vermitteln. Deshalb ist die Landesregierung aufgefordert, eine einheitliche und flächendeckende Lösung zu schaffen.“, so Breuning.

    Auch die Altersgrenze (27 Jahre) sieht der BWIHK kritisch. „Gerade Teilnehmer einer Aufstiegsweiterbildung überschreiten diese Altersgrenze oft und profitieren damit nicht vom 365-Euro-Ticket. Wir sehen hier Nachbesserungsbedarf“, sagt Breuning.

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    Spitzenleistungen in Serie trotz Corona: 12 Südwest-IHKs ehren 121 landesbeste Azubis

    PRESSEINFOrmation 96/2021
    STUTTGART, 10. dezember 2021

    36 junge Menschen sogar bundesweite Nummer eins in ihren Berufen

    Bis kurz vor Weihnachten ging und geht es in den zwölf Industrie- und Handelskammern im Land kreativ und bunt, aber in jedem Fall feierlich zu: Mit verschiedensten Formaten und Feierstunden – ob Podcasts, Magazin-Vorstellungen, Radioevents, Päckchenaktionen oder virtuellen wie klassisch-physischen Ehrungen – würdigen die IHKs ihre insgesamt 121 landesbesten Auszubildenden. Von denen sind in 2021 gar 36 die Besten ihres Berufs in ganz Deutschland

    „Diese Leistungen sind deshalb besonders bemerkenswert, weil zahlreiche Ausbildungs- und Prüfungsinhalte durch die Corona-Pandemie unter neuen, oft erschwerten Bedingungen vermittelt, erlernt und angewendet werden mussten. Dass es hier wieder oft zu den aus der Vergangenheit bekannten ‚Punktsiegen über die zweite Nachkommastelle’ gekommen ist, machte das Rennen um die Auszeichnung wieder besonders spannend“, betont BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der in Ausbildungsfragen beim BWIHK federführenden Kammer. „Deshalb gratuliere ich unseren herausragenden Absolventen von Herzen zu solch starken Leistungen, für die sie sich wirklich feiern lassen können. Gleichzeitig geht mein Glückwunsch an alle Fachkräfte, die 2021 ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Gerade jetzt sollten alle besonders stolz auf ihre Leistungen sein. Denn sie haben die »Corona-Bewährungsprobe« bestanden und sich und ihren Ausbildungsbetrieben damit bewiesen, dass sie besondere berufliche Herausforderungen meistern und sich auf schnell verändernde Anforderungen hervorragend einstellen können. [...]“

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    Überbrückungshilfen des Bundes müssen verbessert werden

    PRESSEINFOrmation 95/2021
    STUTTGART, 09. dezember 2021

    Verschärfung der Corona-Regeln setzt Unternehmen weiter unter Druck

    Das Bundeswirtschaftsministerium hat beschlossen, die Überbrückungshilfen für die Monate Januar bis März 2022 als Überbrückungshilfe IV weiterzuführen, um die neuerlichen Einschränkungen für die Wirtschaft abzufedern.

    Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der im BWIHK für den Bereich Gewerbeförderung federführenden IHK Heilbronn-Franken: „Wir begrüßen, dass der Bund die Überbrückungshilfe weiterführt. Die von den aktuellen Einschränkungen besonders betroffenen Branchen benötigen dringend Liquidität“. In Baden-Württemberg wurden bisher über 4,5 Milliarden Euro im Rahmen der Überbrückungshilfen als Unterstützung für die Unternehmen bewilligt. „Die bundesweite Überbrückungshilfe hat sich bewährt. Die Prozesse rund um die Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung haben sich eingespielt. Wichtig ist es nun, die Überbrückungshilfe IV schnell an den Start zu bringen. Anträge sollten noch dieses Jahr ermöglicht werden, um eine schnelle Auszahlung zu gewährleisten.“

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