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PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    BWIHK-Präsident: „Wirtschaft erwartet Abkehr von der reinen Inzidenzbetrachtung“im Südwesten“

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    59 | 2021 - STUTTGART, 06. August 2021

    Vor dem Bund-Länder-Gipfel mit der Bundeskanzlerin zur Corona-Lage

    Vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfel am 10. August fasst BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke die Erwartungen der Wirtschaft zusammen: „Nach vielen Monaten der wirtschaftlichen Einschränkungen und mit steigender Impfquote erwartet die Südwestwirtschaft zu Recht, dass das zukünftige Pandemiegeschehen endlich von einseitigen Bewertungsgrundlagen losgelöst wird. Es muss als Ergebnis eine dauerhaft-belastbare Geschäftsgrundlage für die Unternehmen im Land entstehen. Eine Basis, die weder den Wettbewerb verzerrt noch massive Ungerechtigkeiten hervorruft, wie dies in der Vergangenheit der Fall war. Gerade mit Blick auf die hohe Immunisierung in der Gesellschaft kann und darf es weitere Lockdowns oder ähnlich gravierende Einschränkungen, die Betriebe an den Rand des Ruins treiben können oder darüber hinaus, nicht mehr geben. Das wäre weder verhältnismäßig noch in irgendeiner Form seriös vermittelbar in der täglichen Kommunikation von IHKs und ihren Mitgliedern.“

    Er ergänzt: „Gleichzeitig brauchen wir ein differenziertes Bewertungssystem, dass auf mehreren Indikatoren aufgebaut ist. Die Inzidenz als Grundlage für alle Maßnahmen ist überholt. Es müssen jetzt beispielsweise auch der Impffortschritt und die Hospitalisierungsrate berücksichtigt werden – entsprechende Vorschläge dazu gibt es zahlreiche. "

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    BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Fortsetzung von »Invest BW« wichtiges Signal für Innovationen im Südwesten“

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    58 | 2021 - STUTTGART, 28. Juli 2021

    Zumeldung »Invest BW: Ministerrat bewilligt zweite Tranche in Höhe von 200 Mio. €«

    Den Kabinettsbeschluss, das Landesprogramm »Invest BW« mit einer zweiten Tranche von 200 Millionen Euro fortzusetzen, begrüßt Wolfgang Grenke: „Impulse für Innovationen sind für die heimische Wirtschaft zur Bewältigung der immensen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, beim Klimawandel und bei der digitalen Transformation wichtiger denn je. Gerade wenn es darum geht, als Start-up wie auch als etabliertes Unternehmen Ideen in marktfähige Produkte zu verwandeln. Mit Blick auf den wichtigen Lückenschluss, den »Invest BW« zwischen den bewährten niederschwelligen Innovationsgutscheinen des Landes und dem ZIM-Programm des Bundes herstellt, wäre ein Förderstopp ein verheerendes Signal gewesen. Auf die Notwendigkeit, die Lücke zu beseitigen, damit die Innovationsförderung im Land möglichst breit wirken kann, hatte die IHK-Organisation bereits seit 2016 im Ergebnis ihrer Unternehmensumfrage hingewiesen. Die zweite Tranche für »Invest BW« ist daher eine gute Entscheidung für die Innovationskraft der Südwestwirtschaft.“

    „Ambitionierte Klimaziele können nur im Einklang mit der Wirtschaft erreicht werden“ 

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    57 | 2021 - STUTTGART, 14. Juli 2021

    BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke betont zur Vorstellung des EU-Klima-Gesetzespaketes "Fit for 55":

    „Der EU-Green-Deal ist wie auch das neue Klimaschutzgesetz des Landes ein ambitioniertes Vorhaben. Diese Klimaschutzvorgaben lassen sich aber allesamt nur erreichen, wenn die Unternehmen dabei wettbewerbsfähig bleiben können – im eigenen Land, im EU-Binnenmarkt und beim weltweiten Export. Für Südwestbetriebe sind klimafreundliche Erzeugung und Produkte ein wichtiger Faktor, weil dies nicht zuletzt auch Chancen für die Zukunft eröffnet. Wie anspruchsvoll dabei allerdings die bereits angelaufene Transformation in Richtung Klimaneutralität insbesondere für unsere Wirtschaft mit hohem Industrieanteil ist, zeigt beispielsweise nicht zuletzt der laufende ‚Strategiedialog Automobilwirtschaft‘ mit Ministerpräsident Kretschmann. Hier trage ich Sorge, dass zu ehrgeizige politische Vorgaben ohne die notwendige Technologieoffenheit den Standort schwächen, Arbeitsplätze und Unternehmen gefährden. So wird der reformierte Emissionshandel den Druck hin zu emissionsarmen Produktionsprozessen und energieeffizienten Produkten deutlich erhöhen und damit zugleich Probleme schaffen. Denn entsprechende Produktionsprozesse sind in einigen Branchen noch nicht verfügbar oder leider weit von der Wirtschaftlichkeit entfernt. Politisch intendierte hohe CO2-Preise sind aus Wirtschaftssicht deshalb nur dann tragfähig, wenn ein Ausgleich für die besonders betroffenen Unternehmen erfolgt. Gerade Hersteller von Grund und Rohstoffen wie Stahl, Aluminium oder Zement wie auch weiterverarbeitenden Betrieben droht sonst der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und damit das Aus am Markt. Deshalb können ambitionierte Klimaziele schlussendlich nur im Einklang mit der Wirtschaft erreicht werden, wollen wir ein ökonomisch starkes Baden-Württemberg erhalten und zugleich ‚fit for 55‘ in der EU oder 2040 im Land machen.“