BWIHK

PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    innovationsoffensive für Dienstleistungsunternehmen

    gem. PRESSEINFORMATION 
    STUTTGART, 02. September 2020

    BWIHK und Wirtschaftsministerium legen Positionspapier vor

    Die Corona-Krise trifft den vielfältigen Dienstleistungssektor in Baden-Württemberg in erheblichem Maße. Um die Unternehmen in der Dienstleistungswirtschaft zu unterstützen, haben das Wirtschaftsministerium BW und der BWIHK gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeits-wirtschaft und Organisation IAO ein Positions- und Strategiepapier erarbeitet, das die Grundlagen für eine Intensivierung der Dienstleistungsinitiative in Zeiten von Corona schafft. Dazu BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke:  „Corona schafft weiter große Herausforderungen für die Dienstleistungswirtschaft. Wir geben mit unserem Positionspapier Anstöße, um Geschäfte möglich zu machen und Angebote weiterzuentwickeln“

    Die vollständige Meldung mit dem Positionspapier in der Anlage finden Sie zum Download rechts.

    Deutlich weniger Azubis starten heute landesweit ins Berufsleben 

    PRESSEINFORMATION 66 | 2020 - STUTTGART, 01. September 2020

    Breuning: Die Aufholjagd bei der Besetzung von Lehrstellen hat begonnen 

    Corona hinterlässt deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt im Südwesten. So starten heute 6.280 weniger Auszubildende bei Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Baden-Württemberg ins Berufsleben als 2019. Mit rund 34.250 Neueintragungen bei den Industrie- und Handelskammern im Land sind das 15,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge als Ende August letzten Jahres.

    „Dass viele Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und Unsicherheiten in diesem Jahr nicht wie ursprünglich geplant ausbilden können, macht uns große Sorgen“, sagt Marjoke Breuning, BWIHK-Vizepräsidentin und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der beim BWIHK für Ausbildungsfragen zuständigen Kammer. „Wir müssen alle nur möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Betriebe dabei zu unterstützen, weiter in Ausbildung zu investieren und junge Menschen weiterhin für die dualen Berufsausbildung zu gewinnen“, so Breuning. „Jede Fachkraft, die heute nicht ausgebildet wird, fehlt uns morgen auf dem Arbeitsmarkt.“ Aber es gebe auch Grund zum Optimismus, so Breuning. „In den letzten Wochen konnten landesweit noch viele Ausbildungsverträge geschlossen werden. Die Aufholjagd bei der Besetzung der Lehrstellen hat begonnen.“ Sie empfiehlt: „Wer noch überlegt, wie es nach den Ferien weitergeht, der oder die sollte sich so schnell wie möglich an die zuständige IHK oder Arbeitsagentur wenden. Dort gibt es Beratung und Vermittlung von Ausbildungsplätzen.“ 

    Die vollständige Meldung mit einer Übersicht der Ausbildungsprojekte in den IHKs finden Sie zum Download rechts.

    BWIHK kritisiert Gesetzentwurf zur Grundsteuer

    PRESSEINFORMATION 65 | 2020 - STUTTGART, 31. august 2020

    Steuererhöhungen bei Grundstücken in attraktiven Lagen zu erwarten

    Den Entwurf eines neuen Landesgrundsteuergesetzes bewerten die baden-württembergischen IHKs kritisch. Bei einer Neubewertung der Grundstücke ist davon auszugehen, dass sich die Bodenrichtwerte flächendeckend erhöhen. In der Konsequenz sei mit einer stärkeren Belastung der Unternehmen zu rechnen. In besonderem Maß dürften davon Standorte in exponierter Lage betroffen sein. Insbesondere in attraktiven Stadtlagen könnte das neue Gesetz die Unternehmen hart treffen. Bei dann höheren Bodenrichtwerten und großen Grundstücksflächen sind Steuerhöhungen zu erwarten. 

    Auch die angestrebte Aufkommensneutralität biete keine ausreichende Sicherheit für die Betriebe. Die Neubewertung führe in den meisten Fällen zu hohen positiven Wertentwicklungen der Grundstücke. Ohne weitere Änderungen an der Berechnung führe das zu einer deutlichen Steigerung des Grundsteueraufkommens. Um die Grundsteuer aufkommensneutral zu reformieren, müssten die Kommunen die Hebesätze als weiteren Parameter in der Berechnung in großem Umfang absenken. Die Höhe der Grundsteuer liegt in der Hand der Kommunen. Sie entscheiden somit auch über die Aufkommensneutralität. Der BWIHK sieht die Kommunen in der Pflicht, aktiv gegenzusteuern. 

    Mehr im Download rechts.