BWIHK

PUBLIKATIONEN

Schön, dass Sie sich für unsere Veröffentlichungen interessieren! Finden Sie hier unsere neuesten Publikationen, bei deren Lektüre wir viel Freude wünschen. Vielleicht bieten Ihnen unsere Broschüren auch Anregung für eigene Projekte im Unternehmen oder helfen Ihrem Betrieb auf andere Weise – tauchen Sie ein.

    Corona: Herber Rückschlag bei Gründungen 

    Neuer Gründerreport 2020 zeigt Auswirkungen der Corona-Krise auf das Gründungsgeschehen

    Mehr als die Hälfte der IHKs in Deutschland rechnet nach dem frisch veröffentlichten DIHK-Gründerpapier in diesem Jahr mit weniger bzw. deutlich weniger Unternehmensgründungen.  „Die Corona-Pandemie bedeutet einen Rückschlag für das Unternehmertum in Deutschland – und führt voraussichtlich zu weniger Start-Ups und Unternehmensgründungen“, fasst DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Ergebnisse zusammen. „Diese Entwicklung ist bedenklich, denn wir brauchen für den Weg aus der Krise heraus Menschen, die im wahrsten Sinne Neues unternehmen wollen.“

    Den etwa 350 IHK-Gründungsexperten zufolge machen Stilllegungen oder Einschränkungen der geschäftlichen Aktivitäten und Nachfragerückgänge mögliche Unternehmensgründungen in Gastgewerbe, Tourismus, Verkehr und anderen Dienstleistungsbranchen derzeit äußerst schwierig.

    Der Report basiert auf den Angaben der IHKs zu ihrem Gründerservice im Jahr 2019, einer Umfrage über die IHKs bei Start-ups zu Jahresbeginn 2020 (746 Antworten) sowie auf zwei Blitzbefragungen der IHKs im Kontext von Corona im April und im August dieses Jahres.

    Mehr zum Thema lesen Sie hier. Den vollständigen Gründerreport finden Sie rechts zum Download.

    'Digital Jetzt'

    Jetzt Zuschüsse für digitale Innovationen und Qualifizierung beantragen

    Um Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis zu 60 Prozent finanzielle Zuschüsse. Angesprochen sind KMU von 3 bis 499 Mitarbeiter einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe.

    Nicht nur Corona zeigt exemplarisch, dass digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schlüsselfaktor für zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg sind. Aktuelle Studien zeigen allerdings, dass es in vielen Unternehmen noch großen Nachholbedarf gibt. Ein Grund ist, dass solche Investitionen und Schulungen kostenintensiv sind und sich Erfolge aus den neu erworbenen Kompetenzen in Produkt und Umsatz eher mittel- bis langfristig manifestieren.

    Deshalb kann seit dem 7. September die neue Förderung „Digital Jetzt“ online beantragt werden. Zuschüsse gibt es für Investitionen in digitale Technologien mit einer Mindestfördersumme von 17.000 Euro sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen von mindestens 3.000 Euro. "Das Förderprogramm ist eine Initialzündung, um Projekte, die  man zwar umsetzen möchte, aber bislang nicht umsetzen konnte, endgültig aus der Schublade zu holen und jetzt in die Tat umzusetzen“, so BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zu den Chancen, die die Föderung eröffnet.

    Weitere Informationen zur Förderung gibt es hier und da. Dort kann auch ein Beratungstermin vereinbart werden.

    Analyse zur Verschärfung der Europäischen Klimaziele 

    IHK-Organisation (DIHK) veröffentlicht Papier

    Die EU plant im Rahmen des Green Deal, ihre Klimaziele anzuheben. Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft soll hierüber bis Ende 2020 eine Einigung erzielt werden. Insbesondere die Verschärfung des CO2-Reduktionsziels für das Jahr 2030 hat sehr weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft, die der DIHK in einem neuen Papier beleuchtet.

    Im Europäischen Emissionshandel ist mit signifikanten Preissteigerungen zu rechnen. Die etwa 1.900 in Deutschland betroffenen Industrieanlagen und Kraftwerke werden weitaus mehr für jede emittierte Tonne CO2 bezahlen müssen. Im Stromsektor wird der Kohleausstieg beschleunigt. Werden emissionsintensive Kraftwerke nicht rechtzeitig ersetzt, ist zudem mit Strompreissteigerungen zu rechnen, die insbesondere stromintensive Industriebranchen belasten würden. 

    Mehr lesen Sie im PDF zum Download rechts.