BWIHK-Präsident: „Gerecht wäre umfassende Parität“

29. Januar 2016

Zumeldung zu Bundesratsinitiative 40/16 Entschließung des Bundesrates zur vollständigen paritätischen Finanzierung von Krankenversicherungsbeiträgen  


Stuttgart, 29. Januar 2016 – „Eine paritätische Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge wäre eine übermäßige Belastung für die Unternehmen. Die Betriebe kommen bereits heute für vielfache Leistungen auf. Zum Beispiel wird die Unfallversicherung von den Betrieben getragen. Ebenso bestreiten die Unternehmen die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, welche sich im Jahr 2014 auf rund 51 Milliarden Euro belief“, betont Dr. Peter Kulitz, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK).

„Wenn über Gerechtigkeit diskutiert wird, sollte die umfassende paritätische Finanzierung der Sozialversicherung auf den Tisch. Dies wäre für mich der Kern der Debatte und nicht nur die weitere Festschreibung des Arbeitgeberanteils am Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Übrigen gibt es im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD eine explizite Vereinbarung zum Einfrieren des Arbeitgeberanteils. Ich erwarte, dass die Länder heute im Bundesrat nicht für weitere Belastungen für unsere Wirtschaft stimmen“, so Kulitz abschließend. 


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BWIHK
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