Kammern begrüßen Gesetz gegen Steuerbetrug im Onlinehandel - Wettbewerbsgerechtigkeit für nationaler Händler bedeutsam

1. August 2018

ZUMELDUNG zum heutigen Beschluss des Bundeskabinetts für ein Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Internethandel


Stuttgart, 1. August 2018 – Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) begrüßt, dass das Bundeskabinett heute ein „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet“ beschlossen hat. Ab 2019 sollen demnach Internetmarktplätze in Haftung genommen werden können, wenn bei ihnen tätige Händler die Umsatzsteuer nicht abführen. 

Die Initiative der Länder zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs im Onlinehandel sei überfällig. Die IHK-Organisation in Baden-Württemberg setze sich hierfür schon lange ein. Der Steuerbetrug, der insbesondere durch in Drittstaaten ansässige Händler stattfindet, die ihre Waren über Online-Plattformen vertreiben, sei laut Kammern eine echte Bedrohung für den nationalen Handel. Der Wettbewerb werde durch die betrügerisch nicht abgeführte Steuer inakzeptabel verzerrt. „Ein nachdrückliches Einschreiten gegen diesen allgegenwärtigen Steuerbetrug ist dringlich“, sagt Marjoke Breuning, Präsidentin der für Steuerfragen beim BWIHK zuständigen IHK Region Stuttgart. „Wir sind froh, dass der Gesetzgeber nun tatsächlich in Gang gekommen ist und damit für mehr Wettbewerbsgerechtigkeit im Handel sorgen will.“


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