BWIHK

Willkommen beim BWIHk

Als Dachverband der IHKs in Baden-Württemberg ist der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) politisches Sprachrohr für ca. 650.000 Unternehmen im Land sowie konstruktiv-kritischer Begleiter der Landespolitik.

Wenn Sie Fragen zu unserer politischen Arbeit haben, dann freuen wir uns über Ihre

Corona in BW

Trotz relativ niedriger Inzidenzen, gerade im europäischen Vergleich bestimmen deren Entwicklungen über Stufenpläne mit entsprechenden Öffnungsschritten weiterhin den Alltag vieler Unternehmen.

Wie die kommenden Schritte im Detail aussehen, ist in der Corona-Verordnung des Landes BW abgebildet - Sie können die aktuelle Verordnung da einsehen. Mit Klick rechts auf das Fenster "Grafik Corona-Stufenplan" gelangen Sie zu einer informativen Übersicht.

Betriebsarzt-Impfungen - jetzt auch Impfzentren nutzbar
Betriebsärzte können jetzt auch die Infrastruktur der Impfzentren mitnutzen, um Betriebsbelegschaften zu immunisieren. Mehr Info dazu finden Sie hier: Impfzentren für Betriebsärzte

Neues Landesprogramm: Härtefallhilfen können ab sofort beantragt werden

Mit den Härtefallhilfen kann nun auch Unternehmen und Selbständigen unter die Arme gegriffen werden, die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, aber trotz aller Verbesserungen und Ausweitungen keinen Zugang zu einem bestehenden Hilfsprogramm haben. Härtefallhilfen können gewährt werden, wenn ein Betrieb in Folge der Pandemie in seinem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht ist, jedoch nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Ländern und Kommunen greift. Ob die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, wird bei jedem Antrag individuell von einer unabhängigen Härtefallkommission begutachtet. Die Härtefallkommission, bestehend aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern der Branchen Handel, Gastgewerbe/Tourismus, Dienstleistungen, Handwerk und der Freien Berufe, wird dabei von der IHK Region Stuttgart mit einer Geschäftsstelle unterstützt.

Die Härtefallhilfen orientieren sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes. Sie sollen im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Auch die Unterstützung im Rahmen der Härtefallhilfen ist dabei an beihilferechtliche Grundlagen gebunden. Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder (https://haertefallhilfen.de) gestellt werden. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Anträge können für einen Zeitraum zwischen November 2020 und Juni 2021 gestellt werden. Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endet am 31. Oktober 2021.

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat eine Corona-Beratungshotline für Kreativschaffende eingerichtet. Montag bis Freitag sind von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten. Mehr Informationen dazu gibt es dort.

Coronahilfen - Förderinstrumente auf einen Blick finden Sie hier übersichtlich dargestellt. Weiter gibt es ein Landesprogramm Corona-Beratung, das jüngst bis zum 30. September 2021 verlängert wurde. Mittelständische Unternehmen können die kostefreie Beratung nutzen. Die wichtigsten Felder sind:

  • Krisenintervention
  • Geschäftsmodellentwicklung
  • (digitaler) Vertrieb und
  • Planungsrechnungen

Zentrale Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen des Bundes gibt es dort.

Unternehmen und Selbstständige, die vom Lockdown betroffen sind, können Corona-Hilfen erhalten; die Anträge sind über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe zu stellen. Dadurch wird eine Infrastruktur genutzt, die sich bewährt hat. 

Mehr dazu finden Sie hier.

Wichtige FAQs zu Fragen von Beantragungsberechtigung, Vorgehen u. ä. finden Sie hier (nach unten scrollen) und dort.

 

Land BW gewärt fiktiven Unternehmerlohn - Verlängerung bis Ende September

Das baden-württembergische Erfolgsmodell des fiktiven Unternehmerlohns ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes auch in ihrer 4. Phase (Überbrückungshilfe III Plus). Damit wird eine zu Beginn der Hilfsprogramme bestehende Förderlücke in der Überbrückungshilfe des Bundes weiterhin geschlossen, denn die landesseitige Ergänzungsförderung kommt insbesondere den von der Krise schwer getroffenen Selbständigen und kleinen Unternehmen zugute. Auch wenn für immer mehr Unternehmende eine Umsatzerzielung aus eigener Kraft wieder möglich ist, reicht das oft noch nicht für persönliche Aufwände. Schließlich beziehen viele Inhaberinnen und Inhaber von Personengesellschaften und Einzelunternehmen keine eigenen Gehälter, weshalb eine reine Fixkostenerstattung wie in der Überbrückungshilfe III angelegt nicht ausreichte, um persönliche Ausgaben des täglichen Lebens zu bestreiten.  Mit dem fiktiven Unternehmerlohn des Landes erhalten Selbstständige für die Monate Januar bis September 2021 ihre dringend notwendige Unterstützung.

So sieht der fiktive Unternehmerlohn aus

Das Land Baden-Württemberg gewährt einen pauschalen Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt.

Die Anträge für den fiktiven Unternehmerlohn können seit dem 18. Mai 2021 im Rahmen der Antragstellung auf Überbrückungshilfe III über die Plattform des Bundes (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) gestellt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Start-up-Rettungsschirm Start-up BW Pro-Tect verlängert

Die Landesregierung trägt mit dem Start-up-Rettungsschirm Start-up BW Pro-Tect dazu bei, innovative Start-ups mit Wachstumspotenzial zu stabilisieren, bei denen trotz bisher aussichtsreicher Entwicklung aufgrund der Corona-Pandemie Liquiditätsengpässe ausgelöst wurden. So soll eine konjunkturelle Hebelwirkung erzielt werden. Der Rettungsschirm wird nun bis 30. September 2021 verlängert. Hierfür stehen zusätzlich sechs Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt hat das Programm somit ein Volumen von 36 Millionen Euro.

Die Förderung wird durch die L-Bank gewährt und kann einen Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro (in begründeten Ausnahmefällen bis zu 400.00 Euro) abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen.

Reiseverkehr: Aktuelle Informationen für Baden-Württemberg und den Bund

Informationen rund ums Reisen in diesen Pandemie-Zeiten, die sich inzidenzabhängig fortwährend ändern, finden Sie immer aktuell in der Corona-Reiseverordnung des Landes. Reiseregelungen und wichtige Informationen des Bundes lesen Sie hier.

Bund: Informationen zur Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe verlängert und erweitert

Mit den Überbrückungshilfen stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung für betroffene Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Das zentrale Programm wurde nun als Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September 2021 verlängert und nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus weitergeführt

Mit diesem Programm werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht. Die Antragsstellung ist weiterhin nur über beratende Dritte möglich, z. B. Steuerberater:innen.

Hier geht es zur gemeinsamen bundesweiten Antragsplattform, die wichtigsten Änderungen sehen Sie dort ein.   

Es gibt auch einen Link mit hilfreichen Informationen besonders für kleine und mittelständische Unternehmen.

Land: Hilfen für  Veranstaltungsbranche, 
Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Schausteller

Tilgungszuschuss Corona II für besonders hart getroffene Dienstleistungsbranchen 

Ab sofort können Schausteller und Marktkaufleute, Angehörige der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleistungsunternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung den Tilgungszuschuss Corona II beantragen. 

Das Landesförderprogramm Tilgungszuschuss Corona II schließt wie das Vorgängerprogramm auch für das Jahr 2021 eine Förderlücke in der Überbrückungshilfe III. Die Unternehmen werden mit einem direkten Zuschuss zu den Tilgungsraten für betriebliche Kredite, für Raten aus Mietkaufverträgen und Leasingverträgen („Finanzierungsleasing“), bei denen das Wirtschaftsgut dem Mieter beziehungsweise Leasingnehmer zugerechnet wird, sowie für Geldmarktdarlehen, unterstützt. Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe III des Bundes und dem fiktiven Unternehmerlohn des Landes. Gefördert werden die Tilgungsraten von Januar 2021 bis Juni 2021. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Was sich geändert hat

Die Förderkonditionen wurden dabei von 40 auf 50 Prozent erhöht, die maximale Förderhöhe auf 300.000 € verdoppelt, um die Zahlungsfähigkeit und Existenz nachhaltig zu sichern. Für das Programm stehen für das erste Halbjahr 2021 insgesamt rund 37,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Anträge für den Tilgungszuschuss Corona II können bei den regional zuständigen Industrie- und Handelskammern über das Portal https://www.bw-tilgungszuschuss.de/ gestellt werden. Die Kammern übernehmen die Vorprüfung der Anträge auf Vollständigkeit und Plausibilität. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

Hier finden Sie die Corona-Hotline Ihrer IHK vor Ort:

  • IHK Bodensee-Oberschwaben 0751/409-250
    (Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr)
  • IHK Heilbronn-Franken 07131 9677-111
  • IHK Hochrhein-Bodensee Zwei Hotlines  - 07531 2860-333 und 07622 3907-333 (Mo-Do 09:00-17:00 Uhr, Fr. 09:00-13:00 Uhr)
  • IHK Karlsruhe 0721 174-111
    Mo-Fr 09:00 Uhr - 18:00 Uhr oder online stabilisierungshilfe-hoga[at]karlsruhe.ihk.de
  • IHK Nordschwarzwald 07231-201-366
    Mo-Fr 08:00 - 18:00 Uhr
  • IHK Ostwürttemberg 07321-324-0 (Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr)
  • IHK Region Stuttgart 0711 2005-1677 oder online corona-hilfe[at]stuttgart.ihk.de
  • IHK Reutlingen 07121 201- 0 oder online info[at]reutlingen.ihk.de
  • IHK Rhein-Neckar 0621 1709-600 (vertiefende Beratung) sowie 0621 1709-0 (allgemein HOGA-Soforthilfe)
  • IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 07721 922-244      (Mo-Fr 08:30-17:00 Uhr) oder online coronaauskunft[at]vs.ihk.de
  • IHK Südlicher Oberrhein 0761 3858-823 (Mo-Do 8:00-16:30 Uhr, Fr 8:00 - 16:00 Uhr) oder online coronaberatung[at]freiburg.ihk.de
  • IHK Ulm 0731/173-333 oder online unter corona[at]ulm.ihk.de weiter gibt es ein zusätzliches Kontaktformular hier und in der rechten Leiste.

bwihk in der presse

Schwäbische Zeitung, 15.07.2021

Der Schwäbischen Zeitung sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Vorstellung des EU-Gesetzespaketes "Fit for 55": 

"Der EU-Green-Deal ist wie auch das neue Klimaschutzgesetz des Landes ein ambitioniertes Vorhaben. Diese Klimaschutzvorgaben lassen sich aber allesamt nur erreichen, wenn die Unternehmen dabei wettbewerbsfähig bleiben können – im eigenen Land, im EU-Binnenmarkt und beim weltweiten Export. Für Südwestbetriebe sind klimafreundliche Erzeugung und Produkte ein wichtiger Faktor, weil dies nicht zuletzt auch Chancen für die Zukunft eröffnet. Wie anspruchsvoll dabei allerdings die bereits angelaufene Transformation in Richtung Klimaneutralität insbesondere für unsere Wirtschaft mit hohem Industrieanteil ist, zeigt beispielsweise nicht zuletzt der laufende ‚Strategiedialog Automobilwirtschaft‘ mit Ministerpräsident Kretschmann. Hier trage ich Sorge, dass zu ehrgeizige politische Vorgaben den Standort schwächen, Arbeitsplätze und Unternehmen gefährden. So wird der reformierte Emissionshandel den Druck hin zu emissionsarmen Produktionsprozessen und energieeffizienten Produkten deutlich erhöhen und damit zugleich Probleme schaffen. Denn entsprechende Produktionsprozesse sind in einigen Branchen noch nicht verfügbar oder leider weit von der Wirtschaftlichkeit entfernt. Politisch intendierte hohe CO2-Preise sind aus Wirtschaftssicht deshalb nur dann tragfähig, wenn ein Ausgleich für die besonders betroffenen Unternehmen erfolgt. Gerade Hersteller von Grund und Rohstoffen wie Stahl, Aluminium oder Zement wie auch weiterverarbeitenden Betrieben droht sonst der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und damit das Aus am Markt.“

Thema der Woche

EU-Klimapaket: weitreichende Folgen für Unternehmen

Unser Thema 28/2021 für die KW 30, 22. Juli 2021

Brüssel hat die Karten auf den Tisch gelegt: Eine Reform des europäischen Emissionshandels und die Einführung von CO2-Zertifikaten auch für Gebäude und Verkehr, eine Elektrifizierung von Pkw und Vans, der Ausbau erneuerbarer Energien und mehr: In zwölf Gesetzgebungsvorschläge hat die EU-Kommission nun formuliert, wie das Ziel erreicht werden soll, die CO2-Emissionen in der EU bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Das Paket ist eine große Herausforderung für die Unternehmen - ohne die es aber nicht gehen wird.

Den Langtext unseres Themas der Woche lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts.

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'Starke Wirtschaft - starkes Land'
politische BWIHK-Impulse

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'Sommer der Berufsbildung' mit vielen Ausbildungsangeboten

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Update bwihk-fachkräftemonitor 2035: Künftig zunehmende größere Fachkräfteengpässe 

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„Fortsetzung von »Invest BW« wichtiges Signal für Innovationen im Südwesten“  

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BWIHK-Studie Bildungsrendite

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gemeinsamer Internetauftritt für Energiescouts-Projekte der baden-württembergischen IHKs live geschaltet

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sag JA zur Ausbildung!

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News für Unternehmen

EU-Chemikalienverordnung

Konsultation zu Kennzeichnungsvorschriften für Chemikalien

Die EU-Kommission will die Kennzeichnungsvorschriften für diverse Kategorien von Chemikalien und chemischen Erzeugnissen vereinfachen sowie digitalisieren. An einer dazu eröffneten Roadmap-Konsultation können Unternehmen sich bis zum 20. September 2021 beteiligen. Konkret soll etwa eine digitale Kennzeichnung implementiert werden. Mit der Annahme einer bezüglichen Verordnung durch die Kommission ist aktuell im ersten Quartal 2023 zu rechnen.

Die Konsultation mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Land Baden-Württemberg setzt auf Luca-App

kostenlose Webinare zur App-Schulung

Baden-Württemberg setzt landesweit auf die Luca-App zur weiter wichtigen Kontaktnachverfolgung. Mit Luca soll als kostenloses Tool für die Nutzer einheitlich die Kontaktdatenerfassung und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter an allen Orten mit Kunden, Gästen und Besuchern unterstützt werden. Durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten ist gewährleistet, dass die Nutzer immer die Datenhoheit behalten. Eine datenschutzkonforme Anbindung an Gesundheitsämter ermöglicht eine schnelle und komplette Übermittlung der Kontaktdaten, so dass Infektionsketten schnell erkannt und gestoppt werden können.

Um sich mit Luca vertraut zu machen und die App gut in den Geschäftsalltag zu integrieren, hatten die Südwest-IHKs landesweit Webinarangebote zur Funktionsweise durchgeführt. Derzeit gibt es keine weiteren Termine. Allerdings bieten die Betreiber der Luca-App jeden Dienstag (Anmeldelink) und Donnerstag (Anmeldelink) selbst kostenlose Webinare an, immer von 11:00 bis 12:00 Uhr.

Informationen über die Funktionsweise der Luca-App sowie Kontaktinformationen zum Anwendersupport finden sich im Internet unter https://www.luca-app.de/. Interessierte Betriebe können sich unter https://www.luca-app.de/mein-luca registrieren. Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht das Luca-Team zur Verfügung unter: locations@luca-app.de.

 

Aerosol-Bertatung für BW-Unternehmen

Seit März können sich Unternehmen in Baden-Württemberg über die Aerosol-Belastung in Arbeitsräumen beraten lassen. Das Beratungszentrum der Fraunhofer-Institute zur Aerosolvermeidung in kleinen und mittleren Unternehmen nimmt im März seine Arbeit auf und wird vom Wirtschaftsministerium gefördert. Weitergehende Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmer und Hersteller finden sich auf www.initiative-gesunde-raumluft.de.

 

Infos zur Forschungsförderung für Betriebe kompakt & Übersichtlich in neuem Flyer

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Wichtigste in Kürze rund um die steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen zusammengestellt. Schauen Sie gleich mal rein, um die optimale Förderung für Ihr Innovationsvorhaben zu finden.  

 

Rechtstipp: Unfall im Homeoffice: wer haftet eigentlich?

Grundsätzlich sind Unfälle, die im Home-Office passieren, laut Rechtsexperten nur durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, wenn die Tätigkeit direkt in Verbindung mit der Arbeit steht. So ist die Fahrt vom Home-Office beispielsweise zu einer externen Besprechung genauso versichert, wie der Weg innerhalb der Wohnung zum Arbeitsplatz - egal, ob dies der Küchentisch oder ein separates Arbeitszimmer ist. Sogar ein Wegeunfall kann zu Hause versichert sein. In einem konkreten Fall stürzte eine Frau zu Hause auf einer Treppe, während sie mit ihrem Chef dienstlich telefonierte. Da sie während des Telefonats sogar Laptop und Unterlagen bei sich trug, werteten die Richter den Unfall eindeutig als innerhäuslichen Arbeitsunfall, für den die gesetzliche Unfallversicherung einspringen musste (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 28/17).

Wer im Home-Office auf Toilette geht, ist bei einem Unfall dagegen nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. In einem konkreten Fall war ein Mann auf dem Rückweg vom heimischen WC an den Arbeitsplatz gestürzt. Er wollte dies als Arbeitsunfall geltend machen, scheiterte aber vor Gericht (Sozialgericht München Az.: S 40 U 227/18). Wer sich während der Arbeit im Home-Office beispielsweise aus seiner Küche ein Glas Wasser holt und dabei ausrutscht und verletzt, ist ebenfalls nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Denn ein Getränk zu holen, ist reine Privatsache (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 2/15 R). Hier schützt nur eine private Unfallversicherung.

 

Neues Großbritannien-Kompetenzzentrum in BW

IHK Rhein-Neckar (im BWIHK federführend für den Bereich International-Europa und Balitkum) gründet neue Anlaufstelle für Unternehmen

Seit Jahresbeginn regelt das neue Handelsabkommen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien. Zwar fallen keine Zölle an, aber Unternehmen müssen deutlich mehr Formalitäten beim Handel und Austausch von Waren und Dienstleistungen beachten. Unsicherheiten und zusätzlicher Aufwand im Großbritannien-Geschäft bleiben also auch mit Abkommen bestehen. Die IHK Rhein-Neckar, im BWIHK u. a. für den Bereich Europa, GB und Baltikum federführend, hat daher ein Kompetenzzentrum Großbritannien gegründet, um die Betriebe zu diesen Fragen noch gezielter zu beraten. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Sachliche Infos zur Covid-19-Impfung für Arbeitgeber 

 

Impfen gegen Corona ist ein emotional aufgeladenes Thema, welches seitens des Arbeitgebers transparenter Kommunikation bedarf - hier unterstützt unser Informationsblatt. Auch helfen unsere 12 IHKs vor Ort gerne bei allen Fragen rund um Corona weiter.

Rechts finden Sie das Info-Blatt mit nützlichen weiterführenden Links zum Download.

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cybercrime BW - LKa-befragung:

Umgang von Unternehmen mit CyberSecurity im Betrieb und Optimierungspotenziale

Zunehmende Digitalisierung erhöht bei allen Gewinnen zugleich die Gefahr für Cyber-Angriffe. Entsprechend haben diese in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Hier helfen nur geeignete Schutzmaßnahmen weiter und macht Cyber Security in der heutigen Zeit zu einer zentralen Aufgabe.

Aber wie gut sind Unternehmen in Deutschland dieser anspruchsvollen Aufgabe gewachsen und in welchen Bereichen sind noch Optimierungspotentiale zur Erhöhung der Cybersicherheit vorhanden?

Zu dieser Fragestellung führt das Landeskriminalamt, Abteilung Cybercrime BW, derzeit zusammen mit der Firma MHP eine Unternehmensbefragung durch, die in einer Studie zum aktuellen Umgang von Firmen mit Cyber Security und entsprechenden Optimierungspotenzialen münden soll.

Der BWIHK und die IHKs in Baden-Württemberg arbeiten im Bereich Cybersicherheit, Warnmeldewesen zu Cybercrime-Aktivitäten und Betriebsschutz seit Jahren eng und vertrauensvoll zusammen. Gerne können Sie deshalb mit Ihrem Unternehmen an der Befragung teilnehmen und die Studieergebnisse dann für Ihre persönliche Cybersicherheit im Unternehmen nutzen.

Sie sind Teil des Managements, verantworten das Thema Cyber Security oder haben eine Rolle in der IT inne? Dann nutzen Sie die Chance und nehmen Sie an unserer Umfrage teil.

>> Hier geht es zur Umfrage!

Die Beantwortung der Fragen nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch. Selbstverständlich werden Ihre Angaben vertraulich und gemäß der Datenschutzgrundverordnung behandelt.

Wir bedanken uns schon jetzt sehr herzlich für Ihre Unterstützung und Einschätzung!

 

CYBERANGRIFFE –Cyberangriffskampagne mit nachrichtendienstlichem Hintergrund

Anfang Juli wurde von amerikanischen und britischen Sicherheitsbehörden ein Report zu einer russischen Cyberangriffskampagne veröffentlicht. Als Urheber wird der russische militärische Auslandsnachrichtendienst GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije) genannt. Beim beschriebenen Angriffsszenario handelt es sich um sog. Brute-Force-Angriffe (Bei einem Brute-Force-Angriff wird durch wahlloses und meist automatisiertes Ausprobieren von Zeichenkombinationen versucht, Passwörter oder Schlüssel herauszufinden.). Weltweit sind laut diesem Report bereits mehrere politische Stellen, Organisationen und Unternehmen in den Fokus der Angriffskampagne geraten. Eine Zusammenfassung bekannter Taktiken, Techniken, Verfahrensweisen sowie technische Indikatoren sind im Bericht beschrieben, deren Umsetzung empfohlen wird. Die Cyberabwehr im Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet ebenfalls derartige Angriffsszenarien. Bei Auffälligkeiten Ihrer Systeme (z.B. unautorisierte Login-Versuche, verdächtiger Datenverkehr) oder einer potentiellen Betroffenheit, können Sie sich jederzeit an die Cyberwehr BW wenden, die darüber hinaus zusätzliche Hintergrundinformationen anbietet. Die Cyberabwehr erreichen Sie unter: cyberabwehr@lfvbw.bwl.de, Tel.: 0711 9544-301.

Der ausführliche Report ist mit Klick ins Fenster rechts "Download Report" abrufbar.

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Report

Starke wirtschaft - starkes land

Richtige wirtschaftspolitische Leitlinien sind essentiell für die Standortqualität, für gute Perspektiven bei Unternehmenden wie deren Beschäftigte und damit Schlüssel für Wohlstand und Erfolg. Die bekannte Maxime „geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“, trifft für den exportstarken Südweststandort mit seinen höchst innovativen wie erfolgreichen Betrieben in allen Größenklassen den Nagel auf den Kopf. Deshalb haben wir für die kommende 17. Legislaturperiode von 2021 bis 2026 zentrale Impulse zusammengetragen, die notwendig für zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik sind.

Unter dem Titel »Starke Wirtschaft – starkes Land« haben wir verschiedene Handlungsansätze in vier zentralen Säulen zusammengetragen, um den kommenden Herausforderungen eine klare Struktur zu geben. Diese wollen wir Ihnen hier vorstellen.