BWIHK

Willkommen beim BWIHk

Als Dachverband der IHKs in Baden-Württemberg ist der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) politisches Sprachrohr für ca. 650.000 Unternehmen im Land sowie konstruktiv-kritischer Begleiter der Landespolitik.

Wenn Sie Fragen zu unserer politischen Arbeit haben, dann freuen wir uns über Ihre

Alles zum Lockdown

Der Lockdown wird weiter verlängert - trotz des Stufenplans mit Öffnungsschritten. Da die Schritte inzidenzabhängig sind und jeweils durch eine "Notbremse" abgesichert werden, greift diese aktuell bei steigenden Inzidenzen. Dies ist in der Corona-Verordnung des Landes BW abgebildet - Sie können die aktuelle Verordnung da einsehen. Mit Klick rechts auf das Fenster "Grafik Corona-Stufenplan" gelangen Sie zu einer Übersicht der einzelnen Schritte.

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat eine Corona-Beratungshotline für Kreativschaffende eingerichtet. Montag bis Freitag sind von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten. Mehr Informationen dazu gibt es dort.

Coronahilfen - Förderinstrumente auf einen Blick finden Sie hier übersichtlich dargestellt.

Zentrale Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen des Bundes gibt es dort.

Unternehmen und Selbstständige, die vom Lockdown betroffen sind, können Corona-Hilfen erhalten; die Anträge sind über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe zu stellen. Dadurch wird eine Infrastruktur genutzt, die sich bewährt hat. 

Mehr dazu finden Sie hier.

Wichtige FAQs zu Fragen von Beantragungsberechtigung, Vorgehen u. ä. finden Sie hier (nach unten scrollen) und dort.

Reiseverkehr: Aktuelle Informationen für Baden-Württemberg und den Bund

Informationen rund ums Reisen in diesen Pandemie-Zeiten, die sich inzidenzabhängig fortwährend ändern, finden Sie immer aktuell in der Corona-Reiseverordnung des Landes. Reiseregelungen und wichtige Informationen des Bundes lesen Sie hier.

Bund: Informationen zur Überbrückungshilfe

Antragsverfahren zur Überbrückungshilfe III läuft - Antragszeitraum für Überbrückungshilfe II verlängert.

Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Lockdown stark betroffen sind, können Überbrückungshilfe III beantragen. Der Förderzeitraum umfasst die Monate Noveber 2020 bis Juni 2021. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindstens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat 2019 verzeichnet, kann ein Antrag gestellt werden - für jeden Monat, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Auch große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro haben jetzt Anspruch auf Überbrückungshilfe III. Aber auch Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen erhalten Fixkostenzuschüsse.
Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden bis zu 40, 60 oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet. Wichtiges Datum: Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Zudem sind jetzt mehr Kosten erstattungsfähig. So können etwa auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis 20.000 Euro pro Monat und rückwirkend bis März 2020 erstattet werden.
Investitionen in die Digitalisierung, beispielsweise für einen Online-Shop, haben einen Anspruch auf eine einmalige Erstattung von bis zu 20.000 Euro. Der stationäre Einzelhandel kann verderbliche oder Wintersaison-Ware, die vor dem 1. Januar 2021 gekauft und aufgrund des Shutdowns nicht abgesetzt werden konnte, in vollem Umfang abschreiben und den Wertverlust geltend machen. Erstattet werden in allen Fällen jeweils bis zu 40, 60 oder 90 Prozent der Kosten abhängig von der Höhe des Umsatzeinbruchs.
Den Antrag können nur so genannte prüfende Dritte stellen, also Steuerberater inklusive Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer sowie Rechtsanwälte. Der Antrag wird online gestellt, die Kosten dafür werden ebenfalls bezuschusst.

Für die bereits laufenden Programme können ebenso länger Anträge gestellt werden. Hier gehte es zur gemeinsamen bundesweiten Antragsplattform.   Bei den November- und Dezemberhilfe
endet die Antragsfrist jetzt am 30. April. 

Es gibt einen Link mit hilfreichen Informationen besonders für kleine und mittelständische
Unternehmen.

DieÜberbrückungshilfe II für September bis Dezember 2020 konnte bis 31. März beantragt werden.

Land: Hilfen für  Veranstaltungsbranche, 
Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Schausteller

Stabilisierungshilfe Corona II für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Die Landesregierung reagierte im Frühjahr 2020 mit der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf die existentielle Notlage in diesem Wirtschaftszweig. Unternehmen, die mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes mit einer Tätigkeit im Hotel- oder Gaststättenwesen erwirtschafteten, konnten für einen bis zu dreimonatigen Förderzeitraum zwischen dem 1. Mai und dem 31. Dezember 2020 unterstützt werden.

Am 9. Februar 2021 beschloss die Landesregierung, die Stabilisierungshilfe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III des Bundes fortzuführen. Die Stabilisierungshilfe II steht für das erste Quartal 2021 jenen Gastbetrieben zur Verfügung, die aus strukturellen Gründen keine ausreichende Förderung durch den Bund erwarten können, um ihren Fortbestand zu sichern. Antragsfrist ist der 28. April 2021. 

Mehr Infos zur Stabilisierungshilfe II finden Sie im PDF mit Klick auf das Fenster rechts "Mehr Informationen".

Derweil ist auch das Mezzanine-Beteiligungsprogramm bis zum 30. Juni 2021 verlängert

Anträge für den Tilgungszuschuss Corona II können bei den regional zuständigen Industrie- und Handelskammern über das Portal https://www.bw-tilgungszuschuss.de/ gestellt werden. Die Kammern übernehmen die Vorprüfung der Anträge auf Vollständigkeit und Plausibilität. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

Hier finden Sie die Corona-Hotline Ihrer IHK vor Ort:

  • IHK Bodensee-Oberschwaben 0751/409-250
    (Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr)
  • IHK Heilbronn-Franken 07131 9677-111
  • IHK Hochrhein-Bodensee Zwei Hotlines  - 07531 2860-333 und 07622 3907-333 (Mo-Do 09:00-17:00 Uhr, Fr. 09:00-13:00 Uhr)
  • IHK Karlsruhe 0721 174-111
    Mo-Fr 09:00 Uhr - 18:00 Uhr oder online stabilisierungshilfe-hoga[at]karlsruhe.ihk.de
  • IHK Nordschwarzwald 07231-201-366
    Mo-Fr 08:00 - 18:00 Uhr
  • IHK Ostwürttemberg 07321-324-0 (Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr)
  • IHK Region Stuttgart 0711 2005-1677 oder online corona-hilfe[at]stuttgart.ihk.de
  • IHK Reutlingen 07121 201- 0 oder online info[at]reutlingen.ihk.de
  • IHK Rhein-Neckar 0621 1709-600 (vertiefende Beratung) sowie 0621 1709-0 (allgemein HOGA-Soforthilfe)
  • IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 07721 922-244      (Mo-Fr 08:30-17:00 Uhr) oder online coronaauskunft[at]vs.ihk.de
  • IHK Südlicher Oberrhein 0761 3858-823 (Mo-Do 8:00-16:30 Uhr, Fr 8:00 - 16:00 Uhr) oder online coronaberatung[at]freiburg.ihk.de
  • IHK Ulm 0731/173-333 oder online unter corona[at]ulm.ihk.de weiter gibt es ein zusätzliches Kontaktformular hier und in der rechten Leiste.

Memorandum of Understanding: 300.000 Schnelltests für Grenzpendler in Unternehmen

Sicherung der binnengrenzen zu Frankreich und der Schweiz 

In dem am 10. März unterzeichneten Memorandum of Understanding verpflichten sich Partner aus IHK-Organisation, Handwerk und Südwestmetall zu aktiver Unterstützung. Dieses Engagement umfasst die  Sensibilisierung für Testungen oder für die Grenzkammern die Bereitstellung entsprechender Testkontingente. Die Tests erhalten Betriebe mit beschäftigten Grenzpendlerinnen und -pendlern, insbesondere KMU mit Sitz in Baden-Württemberg, auf Anmeldung kostenfrei zur Abholung. Insgesamt 300.000 PoC- (Point-of-Care) Antigen-Schnelltests aus der Notreserve des Landes, die zur Testung durch geschultes Personal freigegeben sind, sollen so übergangsweise bis voraussichtlich Ende März dazu beitragen, die Verkehre von und nach Baden-Württemberg, Frankreich und die Schweiz sicherzustellen. Der Einsatz  durch die Betriebe ist dann vorgesehen, wenn es durch die weitere Corona-Entwicklung mit Virusvarianten oder Hochinzidenzsituationen zu Verschärfungen kommt. Dabei gilt das ‚Windhund-Prinzip‘ und Tests werden so lange ausgegeben, wie es der Vorrat ermöglicht. Die maximale Stückzahlabgabe ist jedoch begrenzt. Für IHK-Betriebe kann die Terminvergabe zur Abholung der Testkits ab sofort auf der zentralen Landing-Page www.schnelltest.ihk.de durchgeführt werden. Für Handwerksbetriebe ist die Bestellung bei den mitwirkenden Handwerkskammern ab Donnerstag möglich.

Mit Klick rechts auf das Fenster "Zur Anmeldung" kommen Sie direkt auf die IHK-Landingpage.

bwihk in der presse

Heilbronner Stimme, 15.04.2021

Der Heilbronner Stimme sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Praxis der Test-Angebotspflicht in Unternehmen:

Gibt es Schätzungen zu den Kosten, die auf Unternehmen zukommen?

Für die ganze Bundesrepublik gibt es Schätzungen, dass die Tests deutsche Unternehmen pro Monat mehr als sieben Milliarden Euro kosten werden. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl der CDU-Wirtschaftsrat als auch der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft BVMW. Vor diesem Hintergrund steht die berechtigte und nachvollziehbare Forderung von Betrieben, dass der Staat sich an den Kosten angemessen beteiligt.

Es gibt ja Unternehmen, die von der Pandemie wenig betroffen sind, zum Teil sogar Gewinner: warum ist es nicht zumutbar, dass die die Kosten tragen?

Es geht doch um die Breite der Wirtschaft, für die in der Corona-Pandemie ein paar Tausend Euro zusätzliche Kosten jeden Monat ein echtes Problem darstellen. Die Möglichkeit, hier Kosten steuerlich geltend machen zu können oder auf die Corona-Stabilisierungshilfe anzurechnen, hilft diesen Unternehmen nicht in dem Maß, wie es nötig wäre. In anderen Ländern ist dies besser geregelt – in Österreich beispielsweise erhalten Unternehmen einen pauschalen Kostenbeitrag des Bundes von 10 Euro für jeden durchgeführten und gemeldeten Antigen-Test und PCR-Test. Der Kostenbeitrag wird als Einmalbetrag quartalsweise im Nachhinein ausbezahlt. Deshalb brauchen wir bei uns umso mehr die sinnvolle und effiziente Verknüpfung der Bürgertests mit den Betriebstestungen. Sie müssen genauso für Beschäftigte in Betrieben nutzbar sein. Dies könnte beispielsweise über mobile Angebote in Firmennähe geschehen, denn aktuell sind die Testzeiten selten mit den Arbeitszeiten im nötigen Einklang. Da wir erst durch flächendeckendes Impfen wieder in eine wirtschaftlich planbare Situation kommen werden, müssen wir den Impf-Turbo zünden und alle impffähigen Ärzte von Anfang an mitnehmen. Viele Unternehmen stehen mit ihren Betriebsärzten längst in den Startlöchern, wir brauchen jetzt entsprechende Pilotprojekte. Dann sind wir für den Breitenbetrieb mit zulaufenden Impfstoffdosen bestmöglich vorbereitet. Hier erwarte ich erste Ergebnisse vom Impfgipfel des Landes diesen Freitag und von der Ankündigung von Herrn Spahn im Bund, dass Betriebe ab Mai Impfdosen über die Apotheken beziehen können sollen.“n kompletten Artikel gibt es rechts online zu lesen.

Thema der Woche

Insolvenz in der Corona-Krise: Unternehmen kämpfen um ihre Existenz

Unser Thema 14/2021 für die KW 16, 15.04.2021: Lockdown, geschlossene Geschäfte, Unternehmen in Existenznöten- ...

...– die Pandemie beeinträchtigt das Wirtschaftsgeschehen weiterhin massiv. Die Gefahr für Betriebe, pleite zu gehen, wird immer größer. Besonders die vom Lockdown stark betroffenen Branchen stehen zunehmend vor diesem Problem. In Abhängigkeit vom Impfgeschehen ist eine wirtschaftliche Erholung nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2021 zu erwarten.

Vor allem Lockdown-Branchen in Insolvenzgefahr

Anfang dieses Jahres meldeten fünf Prozent der Unternehmen im Rahmen der DIHK-Konjunkturumfrage eine drohende Insolvenz – das scheint nur auf den ersten Blick wenig. Entscheidend ist der Blick in die Branchen: So gibt ein Fünftel der Messe-, Kongress- und Ausstellungsveranstalter an, vor einer drohenden Pleite zu stehen. In der Gastronomie berichten 19 Prozent der Unternehmen davon. Bei der Reisevermittlung umfasst der Anteil der insolvenzbedrohten Betriebe sogar knapp ein Drittel. [...] 

Das gesamte Thema der Woche lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts.

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News für Unternehmen

Land Baden-Württemberg setzt auf Luca-App

IHK-organisation unterstützt kostenlose Webinare zur App-Schulung

Baden-Württemberg steht vor dem landesweiten Einsatz der Luca-App. Vor Kurzem hat das Land informiert, dass die erforderlichen Lizenzen für den Einsatz beschafft wurden. Mit Luca soll als kostenloses Tool für die Nutzer einheitlich die Kontaktdatenerfassung und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter an allen Orten mit Kunden, Gästen und Besuchern unterstützt werden. Durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten ist gewährleistet, dass die Nutzer immer die Datenhoheit behalten. Eine datenschutzkonforme Anbindung an Gesundheitsämter ermöglicht eine schnelle und komplette Übermittlung der Kontaktdaten, so dass Infektionsketten schnell erkannt und gestoppt werden können.

Um sich mit Luca vertraut zu machen und die App gut in den Geschäftsalltag zu integrieren, unterstützen die Südwest-IHKs landesweit Webinarangebote zur Funktionsweise. Im Fokus steht die Anwendung in der Praxis aus Sicht des Gewerbetreibenden und des Kunden oder Gastes. Zusätzlich wird aufgezeigt, wie der Check-In vor Ort organisiert werden kann, auch wenn der Kunde die Luca App nicht installiert hat. Die Teilnahme an dem Webinar zur Funktionsweise und Umgang mit der App sind kostenfrei und regional unabhängig für alle Betriebe im Land buchbar. Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit über den Chat Fragen an den Referenten zu richten. Mit der Online-Anmeldung erhalten interessierte Unternehmende die Zugangsdaten zur Teilnahme zugesendet.

Die nächsten Webinare finden am 14. April und am 19. April jeweils um 18:00 Uhr statt und werden von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg organisiert. Mehr Informationen zu Veranstaltung gibt es hier. Weitere Termine der IHK sind aktuell in Planung. Zusätzlich zu diesen Terminen bieten die Betreiber der Luca-App jeden Dienstag (Anmeldelink) und Donnerstag (Anmeldelink) selbst kostenlose Webinare an, immer von 11:00 bis 12:00 Uhr.

Informationen über die Funktionsweise der Luca-App sowie Kontaktinformationen zum Anwendersupport finden sich im Internet unter https://www.luca-app.de/. Interessierte Betriebe können sich unter https://www.luca-app.de/mein-luca schon registrieren. Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht das Luca-Team zur Verfügung unter: locations@luca-app.de.

 

Aerosol-Bertatung für BW-Unternehmen

Ab März können sich Unternehmen in Baden-Württemberg über die Aerosol-Belastung in Arbeitsräumen beraten lassen. Das Beratungszentrum der Fraunhofer-Institute zur Aerosolvermeidung in kleinen und mittleren Unternehmen nimmt im März seine Arbeit auf und wird vom Wirtschaftsministerium gefördert. Weitergehende Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmer und Hersteller finden sich auf www.initiative-gesunde-raumluft.de.

 

Infos zur Forschungsförderung für Betriebe kompakt & Übersichtlich in neuem Flyer

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Wichtigste in Kürze rund um die steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen zusammengestellt. Schauen Sie gleich mal rein, um die optimale Förderung für Ihr Innovationsvorhaben zu finden.  

 

HOmeoffice-Verpflichtung für Arbeitgeber und Infos

 

Mit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber seit 27. Januar an überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen - sofern die Tätigkeiten es zulassen und keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Ziel sei es, Kontakte zu reduzieren und mögliche Infektionen zu vermeiden. Mehr zum Thema lesen Sie, übersichtlich aufbereitet, hier.

Unfall im Home-Office: Wer haftet eigentlich?

Grundsätzlich sind Unfälle, die im Home-Office passieren, laut Rechtsexperten nur durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, wenn die Tätigkeit direkt in Verbindung mit der Arbeit steht. So ist die Fahrt vom Home-Office beispielsweise zu einer externen Besprechung genauso versichert, wie der Weg innerhalb der Wohnung zum Arbeitsplatz - egal, ob dies der Küchentisch oder ein separates Arbeitszimmer ist. Sogar ein Wegeunfall kann zu Hause versichert sein. In einem konkreten Fall stürzte eine Frau zu Hause auf einer Treppe, während sie mit ihrem Chef dienstlich telefonierte. Da sie während des Telefonats sogar Laptop und Unterlagen bei sich trug, werteten die Richter den Unfall eindeutig als innerhäuslichen Arbeitsunfall, für den die gesetzliche Unfallversicherung einspringen musste (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 28/17).

Wer im Home-Office auf Toilette geht, ist bei einem Unfall dagegen nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. In einem konkreten Fall war ein Mann auf dem Rückweg vom heimischen WC an den Arbeitsplatz gestürzt. Er wollte dies als Arbeitsunfall geltend machen, scheiterte aber vor Gericht (Sozialgericht München Az.: S 40 U 227/18). Wer sich während der Arbeit im Home-Office beispielsweise aus seiner Küche ein Glas Wasser holt und dabei ausrutscht und verletzt, ist ebenfalls nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Denn ein Getränk zu holen, ist reine Privatsache (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 2/15 R). Hier schützt nur eine private Unfallversicherung.

 

Neues Großbritannien-Kompetenzzentrum in BW

 

IHK Rhein-Neckar (im BWIHK federführend für den Bereich International-Europa und Balitkum) gründet neue Anlaufstelle für Unternehmen

Seit Jahresbeginn regelt das neue Handelsabkommen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien. Zwar fallen keine Zölle an, aber Unternehmen müssen deutlich mehr Formalitäten beim Handel und Austausch von Waren und Dienstleistungen beachten. Unsicherheiten und zusätzlicher Aufwand im Großbritannien-Geschäft bleiben also auch mit Abkommen bestehen. Die IHK Rhein-Neckar, im BWIHK u. a. für den Bereich Europa, GB und Baltikum federführend, hat daher ein Kompetenzzentrum Großbritannien gegründet, um die Betriebe zu diesen Fragen noch gezielter zu beraten. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Sachliche Infos zur Covid-19-Impfung für Arbeitgeber 

 

Impfen gegen Corona ist ein emotional aufgeladenes Thema, welches seitens des Arbeitgebers transparenter Kommunikation bedarf - hier unterstützt unser Informationsblatt. Auch helfen unsere 12 IHKs vor Ort gerne bei allen Fragen rund um Corona weiter.

Rechts finden Sie das Info-Blatt mit nützlichen weiterführenden Links zum Download.

 

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cybercrime BW:

Mehrere Schwachstellen in Microsoft Exchange: Weiterhin zahlreiche ungepatchte server attackert

Wir weisen Sie auf eine aktuelle Warnmeldung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum Thema „Mehrere Schwachstellen in MSExchange“ hin. Ransomware war natürlich schon vor dem Exchange-Hack wichtiges Thema im Bereich Cybersicherheit. Aber seit Bekanntwerden der Sicherheitslücken bei dem Microsoft-Produkt nutzen Cyberkriminelle die Trägheit von Systembetreibern aus, um Lösegeld für bisher nicht gepatchte Systeme zu erpressen. „Diese zweite Angriffswelle zielt auf Profit, und die Angreifer sind Cyberkriminelle, keine staatlichen Akteure“, sagte Microsoft-Manager Tom Burt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Ransomware-Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Palo Alto Networks zeigt, das es in kaum einem Land mehr Organisationen gibt, die Opfer von Attacken mit Erpressungssoftware wurden wie in Deutschland, das auf dem dritten Platz liegt.

Seit dem 2. März 2021 bietet Microsoft für das E-Mail-Server-Produkt Exchange Sicherheits-Patches an. Diese schließen vier kritische Sicherheitslücken im System, durch welche es Angreifern möglich ist, Remote Code Exectutions (RCE) auszuführen, den Exchange-Server zu übernehmen oder interne Informationen auszuleiten. Da derzeit in sehr vielen Unternehmen und Behörden Home-Office angeboten wird, ist es wahrscheinlich, dass hierzu auch entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf Firmen- oder Dienst-interne E-Mail-Kommunikation gewährt wird. Die Sicherheitslücken können beispielsweise über das aktivierte Outlook Web Access (OWA, Webmail) oder andere aktivierte Web-Dienste auf dem Exchange-Server ausgenutzt werden. Die Angriffe laufen bereits seit einigen Monaten - insofern ist es wichtig, dass Administratoren der Exchange-Server die Systeme auf den aktuellen Stand patchen und vor allem ihre Systeme auf eine eventuelle Betroffenheit aus möglichen, vorhergehenden Angriffen prüfen. Hierzu wird von Microsoft auf folgender Github-Seite ein Script zur Verfügung gestellt: https://github.com/microsoft/CSS-Exchange/tree/main/Security

Das Script "Test-ProxyLogon.ps1" prüft beispielsweise die vorhandenen Log-Dateien auf suspekte Einträge, die auf die Angriffsparameter der beschriebenen CVE hinweisen.

Nach Angaben des BSI sind die Schwachstellen mit CVSS-Scores von bis zu 9.1 als kritisch zu bewerten – aufgrund der aktiven Ausnutzung sollte die Installation der Patches kurzfristig angestoßen werden. Zu den angegriffenen Zielen liegen dem BSI keine Informationen vor. 

Auch wenn Microsoft zum aktuellen Zeitpunkt ausschließlich von Betroffenen in den USA ausgeht, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass bereits Angriffe auf deutsche Organisationen stattgefunden haben bzw. diese kurzfristig stattfinden werden. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass deutsche Institutionen, die Beziehungen zu amerikanischen Opfern pflegen, durch die Vorfälle dort in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Im Falle einer Betroffenheit Ihres Unternehmens steht Ihnen die Cyberabwehr des LfV BW unter der Rufnummer 0711/954400 oder per E-Mail unter Referat4B_EA@lfvbw.bwl.de zur Verfügung . 

Bei Kontaktaufnahme kann Ihnen seitens des Verfassungsschutzes natürlich Vertraulichkeit zugesichert werden. Mehr zum Thema lesen Sie mit Klick auf das Fenster rechts "Download Warnmeldungs-Infos. 

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Starke wirtschaft - starkes land

Richtige wirtschaftspolitische Leitlinien sind essentiell für die Standortqualität, für gute Perspektiven bei Unternehmenden wie deren Beschäftigte und damit Schlüssel für Wohlstand und Erfolg. Die bekannte Maxime „geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“, trifft für den exportstarken Südweststandort mit seinen höchst innovativen wie erfolgreichen Betrieben in allen Größenklassen den Nagel auf den Kopf. Deshalb haben wir für die kommende 17. Legislaturperiode von 2021 bis 2026 zentrale Impulse zusammengetragen, die notwendig für zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik sind.

Unter dem Titel »Starke Wirtschaft – starkes Land« haben wir verschiedene Handlungsansätze in vier zentralen Säulen zusammengetragen, um den kommenden Herausforderungen eine klare Struktur zu geben. Diese wollen wir Ihnen hier vorstellen.