BWIHK

Willkommen beim BWIHk

Als Dachverband der IHKs in Baden-Württemberg ist der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) politisches Sprachrohr für ca. 650.000 Unternehmen im Land sowie konstruktiv-kritischer Begleiter der Landespolitik.

Wenn Sie Fragen zu unserer politischen Arbeit haben, dann freuen wir uns über Ihre

Corona in BW

Der Lockdown bestimmt trotz sinkender Inzidenzen und des Stufenplans mit Öffnungsschritten weiterhin den Alltag vieler Unternehmen. Doch ist Besserung in Sicht. 

Wie die kommenden Schritte im Detail aussehen, ist in der Corona-Verordnung des Landes BW abgebildet - Sie können die aktuelle Verordnung da einsehen. Mit Klick rechts auf das Fenster "Grafik Corona-Stufenplan" gelangen Sie zu einer informativen Übersicht.

Informationen für Unternehmen zu Impfungen durch Betriebsärzte
Ihr Unternehmen ist an einer Umsetzung von Sars-Cov-2-Impfungen durch ihren Betriebs- oder Werksarzt interessiert?
Dann melden Sie sich gerne unter dieser Mailadresse: impfen[at]stuttgart.ihk.de
Die IHK Region Stuttgart koordiniert ihre Anfrage landesweit. 

Neues Landesprogramm: Härtefallhilfen können ab sofort beantragt werden

Mit den Härtefallhilfen kann nun auch Unternehmen und Selbständigen unter die Arme gegriffen werden, die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, aber trotz aller Verbesserungen und Ausweitungen keinen Zugang zu einem bestehenden Hilfsprogramm haben. Härtefallhilfen können gewährt werden, wenn ein Betrieb in Folge der Pandemie in seinem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht ist, jedoch nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Ländern und Kommunen greift. Ob die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, wird bei jedem Antrag individuell von einer unabhängigen Härtefallkommission begutachtet. Die Härtefallkommission, bestehend aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern der Branchen Handel, Gastgewerbe/Tourismus, Dienstleistungen, Handwerk und der Freien Berufe, wird dabei von der IHK Region Stuttgart mit einer Geschäftsstelle unterstützt.

Die Härtefallhilfen orientieren sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes. Sie sollen im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Auch die Unterstützung im Rahmen der Härtefallhilfen ist dabei an beihilferechtliche Grundlagen gebunden. Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder (https://haertefallhilfen.de) gestellt werden. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Anträge können für einen Zeitraum zwischen November 2020 und Juni 2021 gestellt werden. Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endet am 31. Oktober 2021.

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat eine Corona-Beratungshotline für Kreativschaffende eingerichtet. Montag bis Freitag sind von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten. Mehr Informationen dazu gibt es dort.

Coronahilfen - Förderinstrumente auf einen Blick finden Sie hier übersichtlich dargestellt. Weiter gibt es ein Landesprogramm Corona-Beratung, das jüngst bis zum 30. September 2021 verlängert wurde. Mittelständische Unternehmen können die kostefreie Beratung nutzen. Die wichtigsten Felder sind:

  • Krisenintervention
  • Geschäftsmodellentwicklung
  • (digitaler) Vertrieb und
  • Planungsrechnungen

Zentrale Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen des Bundes gibt es dort.

Unternehmen und Selbstständige, die vom Lockdown betroffen sind, können Corona-Hilfen erhalten; die Anträge sind über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe zu stellen. Dadurch wird eine Infrastruktur genutzt, die sich bewährt hat. 

Mehr dazu finden Sie hier.

Wichtige FAQs zu Fragen von Beantragungsberechtigung, Vorgehen u. ä. finden Sie hier (nach unten scrollen) und dort.

Land BW gewärt wieder fiktiven Unternehmerlohn

Das baden-württembergische Erfolgsmodell des fiktiven Unternehmerlohns wird ab dem 18 Mai fortgesetzt. Damit wird eine der letzten verbleibenden Förderlücken in der Überbrückungshilfe III des Bundes geschlossen, denn die landesseitige Ergänzungsförderung kommt insbesondere den von der Krise schwer getroffenen Selbständigen und kleinen Unternehmen zugute. Schließlich beziehen viele Inhaberinnen und Inhaber von Personengesellschaften und Einzelunternehmen keine eigenen Gehälter, weshalb eine reine Fixkostenerstattung wie in der Überbrückungshilfe III angelegt nicht ausreicht, um weiterhin seinen persönlichen Lebensunterhalt zu bestreiten.  So erhalten Selbstständige für die Monate Januar bis Juni 2021 jetzt wieder die dringend notwendige Unterstützung.

So sieht der fiktive Unternehmerlohn aus

Das Land Baden-Württemberg gewährt einen pauschalen Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt.

Die Anträge für den fiktiven Unternehmerlohn können ab dem 18. Mai 2021 im Rahmen der Antragstellung auf Überbrückungshilfe III über die Plattform des Bundes (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) gestellt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Reiseverkehr: Aktuelle Informationen für Baden-Württemberg und den Bund

Informationen rund ums Reisen in diesen Pandemie-Zeiten, die sich inzidenzabhängig fortwährend ändern, finden Sie immer aktuell in der Corona-Reiseverordnung des Landes. Reiseregelungen und wichtige Informationen des Bundes lesen Sie hier.

Bund: Informationen zur Überbrückungshilfe

Antragsverfahren zur Überbrückungshilfe III läuft - Antragszeitraum für Überbrückungshilfe II verlängert.

Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Lockdown stark betroffen sind, können Überbrückungshilfe III beantragen. Der Förderzeitraum umfasst die Monate Noveber 2020 bis Juni 2021. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindstens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat 2019 verzeichnet, kann ein Antrag gestellt werden - für jeden Monat, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Auch große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro haben jetzt Anspruch auf Überbrückungshilfe III. Aber auch Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen erhalten Fixkostenzuschüsse.
Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden bis zu 40, 60 oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet. Wichtiges Datum: Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Zudem sind jetzt mehr Kosten erstattungsfähig. So können etwa auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis 20.000 Euro pro Monat und rückwirkend bis März 2020 erstattet werden.
Investitionen in die Digitalisierung, beispielsweise für einen Online-Shop, haben einen Anspruch auf eine einmalige Erstattung von bis zu 20.000 Euro. Der stationäre Einzelhandel kann verderbliche oder Wintersaison-Ware, die vor dem 1. Januar 2021 gekauft und aufgrund des Shutdowns nicht abgesetzt werden konnte, in vollem Umfang abschreiben und den Wertverlust geltend machen. Erstattet werden in allen Fällen jeweils bis zu 40, 60 oder 90 Prozent der Kosten abhängig von der Höhe des Umsatzeinbruchs.
Den Antrag können nur so genannte prüfende Dritte stellen, also Steuerberater inklusive Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer sowie Rechtsanwälte. Der Antrag wird online gestellt, die Kosten dafür werden ebenfalls bezuschusst.

Für die bereits laufenden Programme können ebenso länger Anträge gestellt werden. Hier gehte es zur gemeinsamen bundesweiten Antragsplattform.   

Es gibt einen Link mit hilfreichen Informationen besonders für kleine und mittelständische
Unternehmen.

Land: Hilfen für  Veranstaltungsbranche, 
Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Schausteller

Stabilisierungshilfe Corona II für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Die Landesregierung reagierte im Frühjahr 2020 mit der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf die existentielle Notlage in diesem Wirtschaftszweig. Unternehmen, die mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes mit einer Tätigkeit im Hotel- oder Gaststättenwesen erwirtschafteten, konnten für einen bis zu dreimonatigen Förderzeitraum zwischen dem 1. Mai und dem 31. Dezember 2020 unterstützt werden.

Am 9. Februar 2021 beschloss die Landesregierung, die Stabilisierungshilfe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III des Bundes fortzuführen. Die Stabilisierungshilfe II steht für das erste Quartal 2021 jenen Gastbetrieben zur Verfügung, die aus strukturellen Gründen keine ausreichende Förderung durch den Bund erwarten können, um ihren Fortbestand zu sichern. Anträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. 

Mehr Infos zur Stabilisierungshilfe II finden Sie im PDF mit Klick auf das Fenster rechts "Mehr Informationen".

Derweil ist auch das Mezzanine-Beteiligungsprogramm ebenfalls bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden

Anträge für den Tilgungszuschuss Corona II können bei den regional zuständigen Industrie- und Handelskammern über das Portal https://www.bw-tilgungszuschuss.de/ gestellt werden. Die Kammern übernehmen die Vorprüfung der Anträge auf Vollständigkeit und Plausibilität. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

Hier finden Sie die Corona-Hotline Ihrer IHK vor Ort:

  • IHK Bodensee-Oberschwaben 0751/409-250
    (Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr)
  • IHK Heilbronn-Franken 07131 9677-111
  • IHK Hochrhein-Bodensee Zwei Hotlines  - 07531 2860-333 und 07622 3907-333 (Mo-Do 09:00-17:00 Uhr, Fr. 09:00-13:00 Uhr)
  • IHK Karlsruhe 0721 174-111
    Mo-Fr 09:00 Uhr - 18:00 Uhr oder online stabilisierungshilfe-hoga[at]karlsruhe.ihk.de
  • IHK Nordschwarzwald 07231-201-366
    Mo-Fr 08:00 - 18:00 Uhr
  • IHK Ostwürttemberg 07321-324-0 (Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr)
  • IHK Region Stuttgart 0711 2005-1677 oder online corona-hilfe[at]stuttgart.ihk.de
  • IHK Reutlingen 07121 201- 0 oder online info[at]reutlingen.ihk.de
  • IHK Rhein-Neckar 0621 1709-600 (vertiefende Beratung) sowie 0621 1709-0 (allgemein HOGA-Soforthilfe)
  • IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 07721 922-244      (Mo-Fr 08:30-17:00 Uhr) oder online coronaauskunft[at]vs.ihk.de
  • IHK Südlicher Oberrhein 0761 3858-823 (Mo-Do 8:00-16:30 Uhr, Fr 8:00 - 16:00 Uhr) oder online coronaberatung[at]freiburg.ihk.de
  • IHK Ulm 0731/173-333 oder online unter corona[at]ulm.ihk.de weiter gibt es ein zusätzliches Kontaktformular hier und in der rechten Leiste.

Memorandum of Understanding: 300.000 Schnelltests für Grenzpendler in Unternehmen

Sicherung der binnengrenzen zu Frankreich und der Schweiz 

In dem am 10. März unterzeichneten Memorandum of Understanding verpflichten sich Partner aus IHK-Organisation, Handwerk und Südwestmetall zu aktiver Unterstützung. Dieses Engagement umfasst die  Sensibilisierung für Testungen oder für die Grenzkammern die Bereitstellung entsprechender Testkontingente. Die Tests erhalten Betriebe mit beschäftigten Grenzpendlerinnen und -pendlern, insbesondere KMU mit Sitz in Baden-Württemberg, auf Anmeldung kostenfrei zur Abholung. Insgesamt 300.000 PoC- (Point-of-Care) Antigen-Schnelltests aus der Notreserve des Landes, die zur Testung durch geschultes Personal freigegeben sind, sollen so übergangsweise bis voraussichtlich Ende März dazu beitragen, die Verkehre von und nach Baden-Württemberg, Frankreich und die Schweiz sicherzustellen. Der Einsatz  durch die Betriebe ist dann vorgesehen, wenn es durch die weitere Corona-Entwicklung mit Virusvarianten oder Hochinzidenzsituationen zu Verschärfungen kommt. Dabei gilt das ‚Windhund-Prinzip‘ und Tests werden so lange ausgegeben, wie es der Vorrat ermöglicht. Die maximale Stückzahlabgabe ist jedoch begrenzt. Für IHK-Betriebe kann die Terminvergabe zur Abholung der Testkits ab sofort auf der zentralen Landing-Page www.schnelltest.ihk.de durchgeführt werden. Für Handwerksbetriebe ist die Bestellung bei den mitwirkenden Handwerkskammern ab Donnerstag möglich.

Mit Klick rechts auf das Fenster "Zur Anmeldung" kommen Sie direkt auf die IHK-Landingpage.

bwihk in der presse

dpa, 14.05.2021

Der dpa sagte  BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning zu den Auswirkungen der neuen Corona-Landesverordung (stufenweise Öffnung) auf den Handel: 

„Grundsätzlich überwiegt die Freude – endlich geht es wieder los, wir freuen uns auf die Kunden. Entscheidend ist, dass viele Betriebe, die seit Monaten geschlossen waren, nun absehbar wieder öffnen können. Mit den Regularien kann man sich arrangieren, hier haben die Betriebe bereits in der Vergangenheit ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt – wichtig ist, dass nun wieder eigenes Geld verdient werden kann.“

„Natürlich sind die übrigen Aspekte für die IHK-Organisation bedeutend – Planbarkeit z. B. für die wichtige Beschaffung von Waren und Genussmitteln in Gastronomie und Fachgeschäften und entsprechende Bürokratiearmut, welche es auch den Kunden so einfach wie möglich macht und den wichtigen Faktor Spontanität bei der Einkaufs-, Besuchs- und Genusslust fördert, sollte die Verordnung im Sinne der adressierten Branchen und Betriebe bestmöglich Rechnung tragen.“  

Den kompletten Artikel gibt es rechts online zu lesen.

Thema der Woche

Startschuss für den „Sommer der Berufsausbildung“

Unser Thema 24/2021 für die KW 24, 10.06.2021

Im Juni ist der „Sommer der Berufsausbildung“ gestartet. Mit dieser gemeinsamen Aktion werben die Partner der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ im zweiten Jahr der Corona-Pandemie gezielt für die attraktive und chancenreiche duale Berufsausbildung. Bis Oktober sollen möglichst viele Jugendliche und Betriebe motiviert werden, noch in diesem Jahr eine Ausbildungsstelle anzutreten beziehungsweise anzubieten. Denn: Das Erlernen eines Berufes in Theorie und Praxis ist ein Erfolgsmodell mit Zukunft, und die Corona-Krise darf nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräfte-Krise werden.

Den Langtext unseres Themas der Woche lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts.

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News für Unternehmen

Land Baden-Württemberg setzt auf Luca-App

IHK-organisation unterstützt kostenlose Webinare zur App-Schulung

Baden-Württemberg steht vor dem landesweiten Einsatz der Luca-App. Vor Kurzem hat das Land informiert, dass die erforderlichen Lizenzen für den Einsatz beschafft wurden. Mit Luca soll als kostenloses Tool für die Nutzer einheitlich die Kontaktdatenerfassung und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter an allen Orten mit Kunden, Gästen und Besuchern unterstützt werden. Durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten ist gewährleistet, dass die Nutzer immer die Datenhoheit behalten. Eine datenschutzkonforme Anbindung an Gesundheitsämter ermöglicht eine schnelle und komplette Übermittlung der Kontaktdaten, so dass Infektionsketten schnell erkannt und gestoppt werden können.

Um sich mit Luca vertraut zu machen und die App gut in den Geschäftsalltag zu integrieren, unterstützen die Südwest-IHKs landesweit Webinarangebote zur Funktionsweise. Im Fokus steht die Anwendung in der Praxis aus Sicht des Gewerbetreibenden und des Kunden oder Gastes. Zusätzlich wird aufgezeigt, wie der Check-In vor Ort organisiert werden kann, auch wenn der Kunde die Luca App nicht installiert hat. Die Teilnahme an dem Webinar zur Funktionsweise und Umgang mit der App sind kostenfrei und regional unabhängig für alle Betriebe im Land buchbar. Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit über den Chat Fragen an den Referenten zu richten. Mit der Online-Anmeldung erhalten interessierte Unternehmende die Zugangsdaten zur Teilnahme zugesendet.

Die nächsten Webinare finden am 14. April und am 19. April jeweils um 18:00 Uhr statt und werden von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg organisiert. Mehr Informationen zu Veranstaltung gibt es hier. Weitere Termine der IHK sind aktuell in Planung. Zusätzlich zu diesen Terminen bieten die Betreiber der Luca-App jeden Dienstag (Anmeldelink) und Donnerstag (Anmeldelink) selbst kostenlose Webinare an, immer von 11:00 bis 12:00 Uhr.

Informationen über die Funktionsweise der Luca-App sowie Kontaktinformationen zum Anwendersupport finden sich im Internet unter https://www.luca-app.de/. Interessierte Betriebe können sich unter https://www.luca-app.de/mein-luca schon registrieren. Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht das Luca-Team zur Verfügung unter: locations@luca-app.de.

 

Aerosol-Bertatung für BW-Unternehmen

Ab März können sich Unternehmen in Baden-Württemberg über die Aerosol-Belastung in Arbeitsräumen beraten lassen. Das Beratungszentrum der Fraunhofer-Institute zur Aerosolvermeidung in kleinen und mittleren Unternehmen nimmt im März seine Arbeit auf und wird vom Wirtschaftsministerium gefördert. Weitergehende Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmer und Hersteller finden sich auf www.initiative-gesunde-raumluft.de.

 

Infos zur Forschungsförderung für Betriebe kompakt & Übersichtlich in neuem Flyer

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Wichtigste in Kürze rund um die steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen zusammengestellt. Schauen Sie gleich mal rein, um die optimale Förderung für Ihr Innovationsvorhaben zu finden.  

 

HOmeoffice-Verpflichtung für Arbeitgeber und Infos

 

Mit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber seit 27. Januar an überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen - sofern die Tätigkeiten es zulassen und keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Ziel sei es, Kontakte zu reduzieren und mögliche Infektionen zu vermeiden. Mehr zum Thema lesen Sie, übersichtlich aufbereitet, hier.

Unfall im Home-Office: Wer haftet eigentlich?

Grundsätzlich sind Unfälle, die im Home-Office passieren, laut Rechtsexperten nur durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, wenn die Tätigkeit direkt in Verbindung mit der Arbeit steht. So ist die Fahrt vom Home-Office beispielsweise zu einer externen Besprechung genauso versichert, wie der Weg innerhalb der Wohnung zum Arbeitsplatz - egal, ob dies der Küchentisch oder ein separates Arbeitszimmer ist. Sogar ein Wegeunfall kann zu Hause versichert sein. In einem konkreten Fall stürzte eine Frau zu Hause auf einer Treppe, während sie mit ihrem Chef dienstlich telefonierte. Da sie während des Telefonats sogar Laptop und Unterlagen bei sich trug, werteten die Richter den Unfall eindeutig als innerhäuslichen Arbeitsunfall, für den die gesetzliche Unfallversicherung einspringen musste (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 28/17).

Wer im Home-Office auf Toilette geht, ist bei einem Unfall dagegen nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. In einem konkreten Fall war ein Mann auf dem Rückweg vom heimischen WC an den Arbeitsplatz gestürzt. Er wollte dies als Arbeitsunfall geltend machen, scheiterte aber vor Gericht (Sozialgericht München Az.: S 40 U 227/18). Wer sich während der Arbeit im Home-Office beispielsweise aus seiner Küche ein Glas Wasser holt und dabei ausrutscht und verletzt, ist ebenfalls nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Denn ein Getränk zu holen, ist reine Privatsache (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 2/15 R). Hier schützt nur eine private Unfallversicherung.

 

Neues Großbritannien-Kompetenzzentrum in BW

 

IHK Rhein-Neckar (im BWIHK federführend für den Bereich International-Europa und Balitkum) gründet neue Anlaufstelle für Unternehmen

Seit Jahresbeginn regelt das neue Handelsabkommen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien. Zwar fallen keine Zölle an, aber Unternehmen müssen deutlich mehr Formalitäten beim Handel und Austausch von Waren und Dienstleistungen beachten. Unsicherheiten und zusätzlicher Aufwand im Großbritannien-Geschäft bleiben also auch mit Abkommen bestehen. Die IHK Rhein-Neckar, im BWIHK u. a. für den Bereich Europa, GB und Baltikum federführend, hat daher ein Kompetenzzentrum Großbritannien gegründet, um die Betriebe zu diesen Fragen noch gezielter zu beraten. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Sachliche Infos zur Covid-19-Impfung für Arbeitgeber 

 

Impfen gegen Corona ist ein emotional aufgeladenes Thema, welches seitens des Arbeitgebers transparenter Kommunikation bedarf - hier unterstützt unser Informationsblatt. Auch helfen unsere 12 IHKs vor Ort gerne bei allen Fragen rund um Corona weiter.

Rechts finden Sie das Info-Blatt mit nützlichen weiterführenden Links zum Download.

 

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cybercrime BW:

Mehrere Schwachstellen in Microsoft Exchange: Weiterhin zahlreiche ungepatchte server attackert

Wir weisen Sie auf eine aktuelle Warnmeldung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum Thema „Mehrere Schwachstellen in MSExchange“ hin. Ransomware war natürlich schon vor dem Exchange-Hack wichtiges Thema im Bereich Cybersicherheit. Aber seit Bekanntwerden der Sicherheitslücken bei dem Microsoft-Produkt nutzen Cyberkriminelle die Trägheit von Systembetreibern aus, um Lösegeld für bisher nicht gepatchte Systeme zu erpressen. „Diese zweite Angriffswelle zielt auf Profit, und die Angreifer sind Cyberkriminelle, keine staatlichen Akteure“, sagte Microsoft-Manager Tom Burt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Ransomware-Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Palo Alto Networks zeigt, das es in kaum einem Land mehr Organisationen gibt, die Opfer von Attacken mit Erpressungssoftware wurden wie in Deutschland, das auf dem dritten Platz liegt.

Seit dem 2. März 2021 bietet Microsoft für das E-Mail-Server-Produkt Exchange Sicherheits-Patches an. Diese schließen vier kritische Sicherheitslücken im System, durch welche es Angreifern möglich ist, Remote Code Exectutions (RCE) auszuführen, den Exchange-Server zu übernehmen oder interne Informationen auszuleiten. Da derzeit in sehr vielen Unternehmen und Behörden Home-Office angeboten wird, ist es wahrscheinlich, dass hierzu auch entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf Firmen- oder Dienst-interne E-Mail-Kommunikation gewährt wird. Die Sicherheitslücken können beispielsweise über das aktivierte Outlook Web Access (OWA, Webmail) oder andere aktivierte Web-Dienste auf dem Exchange-Server ausgenutzt werden. Die Angriffe laufen bereits seit einigen Monaten - insofern ist es wichtig, dass Administratoren der Exchange-Server die Systeme auf den aktuellen Stand patchen und vor allem ihre Systeme auf eine eventuelle Betroffenheit aus möglichen, vorhergehenden Angriffen prüfen. Hierzu wird von Microsoft auf folgender Github-Seite ein Script zur Verfügung gestellt: https://github.com/microsoft/CSS-Exchange/tree/main/Security

Das Script "Test-ProxyLogon.ps1" prüft beispielsweise die vorhandenen Log-Dateien auf suspekte Einträge, die auf die Angriffsparameter der beschriebenen CVE hinweisen.

Nach Angaben des BSI sind die Schwachstellen mit CVSS-Scores von bis zu 9.1 als kritisch zu bewerten – aufgrund der aktiven Ausnutzung sollte die Installation der Patches kurzfristig angestoßen werden. Zu den angegriffenen Zielen liegen dem BSI keine Informationen vor. 

Auch wenn Microsoft zum aktuellen Zeitpunkt ausschließlich von Betroffenen in den USA ausgeht, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass bereits Angriffe auf deutsche Organisationen stattgefunden haben bzw. diese kurzfristig stattfinden werden. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass deutsche Institutionen, die Beziehungen zu amerikanischen Opfern pflegen, durch die Vorfälle dort in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Im Falle einer Betroffenheit Ihres Unternehmens steht Ihnen die Cyberabwehr des LfV BW unter der Rufnummer 0711/954400 oder per E-Mail unter Referat4B_EA@lfvbw.bwl.de zur Verfügung . 

Bei Kontaktaufnahme kann Ihnen seitens des Verfassungsschutzes natürlich Vertraulichkeit zugesichert werden. Mehr zum Thema lesen Sie mit Klick auf das Fenster rechts "Download Warnmeldungs-Infos. 

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Starke wirtschaft - starkes land

Richtige wirtschaftspolitische Leitlinien sind essentiell für die Standortqualität, für gute Perspektiven bei Unternehmenden wie deren Beschäftigte und damit Schlüssel für Wohlstand und Erfolg. Die bekannte Maxime „geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“, trifft für den exportstarken Südweststandort mit seinen höchst innovativen wie erfolgreichen Betrieben in allen Größenklassen den Nagel auf den Kopf. Deshalb haben wir für die kommende 17. Legislaturperiode von 2021 bis 2026 zentrale Impulse zusammengetragen, die notwendig für zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik sind.

Unter dem Titel »Starke Wirtschaft – starkes Land« haben wir verschiedene Handlungsansätze in vier zentralen Säulen zusammengetragen, um den kommenden Herausforderungen eine klare Struktur zu geben. Diese wollen wir Ihnen hier vorstellen.