BWIHK

Willkommen beim BWIHk

Als Dachverband der IHKs in Baden-Württemberg ist der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) politisches Sprachrohr für ca. 650.000 Unternehmen im Land sowie konstruktiv-kritischer Begleiter der Landespolitik.

Wenn Sie Fragen zu unserer politischen Arbeit haben, dann freuen wir uns über Ihre

Alles zum Lockdown

Seit dem Beschluss von Bund und Ländern vom 19. Januar gilt eine Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns bis  - vorbehaltlich weiterer Entscheidungen - 07. März. 

Die jeweils aktuelle Corona-Verordnung des Landes BW, die auch Hinweise zu den Betriebsschließungen enthält, können Sie da einsehen. Hier finden Sie auch wichtige Fragen mit Antworten und weitere hilfreiche Informationen, was jetzt noch wie möglich ist.

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat eine Corona-Beratungshotline für Kreativschaffende eingerichtet. Montag bis Freitag sind von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten. Mehr Informationen dazu gibt es dort.

Coronahilfen - Förderinstrumente auf einen Blick finden Sie hier übersichtlich dargestellt.

Zentrale Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen des Bundes gibt es dort.

Unternehmen und Selbstständige, die vom Lockdown betroffen sind, können Corona-Hilfen erhalten; die Anträge sind über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe zu stellen. Dadurch wird eine Infrastruktur genutzt, die sich bewährt hat. 

Mehr dazu finden Sie hier.

Wichtige FAQs zu Fragen von Beantragungsberechtigung, Vorgehen u. ä. finden Sie hier (nach unten scrollen) und dort.

Reiseverkehr: Aktuelle Informationen für Baden-Württemberg und den Bund

Informationen rund ums Reisen in diesen Pandemie-Zeiten finden Sie  immer aktuell in der Corona-Reiseverordnung des Landes. Reiseregelungen und wichtige Informationen des Bundes lesen Sie hier.

Quarantäneregeln bei neuartigen Virusvarianten: Da auch in Baden-Württemberg  neue Virusvarianten zunehmen, passt das Land die Quarantäneregeln an. So wird die Quarantänedauer für Kontaktpersonen der Kategorie 1 von 10 auf 14
Tage verlängert, ebenso für Haushaltsangehörige der infizierten Person
und von Kontaktpersonen von Infizierten mit einer Virusmutation. Schüler kön
nen sich erst ab dem fünften Tag freitesten lassen, sobald feststeht, dass bei der
positiv getesteten Person keine neuartige Virusvariante festgestellt wurde.

Auch die Regeln für die Einreise-Quarantäne werden geändert: Wer aus einem
Hochinzidenzgebiet einreist, kann sich künftig nicht mehr freitesten lassen. Wer
aus einem Gebiet mit Virusvarianten einreist, muss 14 Tage lang in Quarantäne
verbleiben und kann sich ebenfalls nicht freitesten lassen.
Die Befreiung der Quarantänepflicht für von einer Infektion Genesene wird von 6 auf 3 Monate reduziert.

Bund: Informationen zur Überbrückungshilfe

Bund startet Antragsverfahren zur Überbrückungshilfe III - Antragszeitraum für Überbrückungshilfe II verlängert.

Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Lockdown stark betroffen sind, können ab sofort die Überbrückungshilfe III beantragen, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) mitgeteilt hat. Der Förderzeitraum umfasst die Monate Noveber 2020 bis Juni 2021. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindstens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat 2019 verzeichnet, kann ein Antrag gestellt werden - für jeden Monat, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Auch große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro haben jetzt Anspruch auf Überbrückungshilfe III. Aber auch Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen erhalten Fixkostenzuschüsse.
Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden bis zu 40, 60 oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet. Wichtiges Datum: Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Zudem sind jetzt mehr Kosten erstattungsfähig. So können etwa auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis 20.000 Euro pro Monat und rückwirkend bis März 2020 erstattet werden.
Investitionen in die Digitalisierung, beispielsweise für einen Online-Shop, haben einen Anspruch auf eine einmalige Erstattung von bis zu 20.000 Euro. Der stationäre Einzelhandel kann verderbliche oder Wintersaison-Ware, die vor dem 1. Januar 2021 gekauft und aufgrund des Shutdowns nicht abgesetzt werden konnte, in vollem Umfang abschreiben und den Wertverlust geltend machen. Erstattet werden in allen Fällen jeweils bis zu 40, 60 oder 90 Prozent der Kosten abhängig von der Höhe des Umsatzeinbruchs.
Den Antrag können nur so genannte prüfende Dritte stellen, also Steuerberater inklusive Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer sowie Rechtsanwälte. Der Antrag wird online gestellt, die Kosten dafür werden ebenfalls bezuschusst.

Für die bereits laufenden Programme können ebenso länger Anträge gestellt werden. Hier gehte es zur gemeinsamen bundesweiten Antragsplattform.   Bei den November- und Dezemberhilfe
endet die Antragsfrist jetzt am 30. April. Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 kann jetzt bis 31. März beantragt werden.

Es gibt einen Link mit hilfreichen Informationen besonders für kleine und mittelständische
Unternehmen.

Die Überbrückungshilfe II steht Betrieben aus allen Branchen offen; insbesondere sollen aber die Unternehmen noch besser erreicht werden, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist.

Mehr Infos zur ÜBH II finden Sie hier.

Land: Hilfen für  Veranstaltungsbranche, 
Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Schausteller

"Tilgungszuschuss Corona" verlängert

Seit dem 24. September kann der "Tilgungszuschuss Corona" für Betriebe aus den Branchen Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe beantragt werden. 

Für den bundesweit einmaligen „Tilgungszuschuss Corona“ stellt das Land insgesamt rund 92 Millionen Euro zur Verfügung. Von der Jahrestilgungsrate im Jahr 2020 wird einmalig die Hälfte mit einem Satz von 80 Prozent gefördert. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro je Antragsteller – soweit sich im Einzelfall kein geringerer Höchstbetrag aus beihilferechtlicher Sicht ergibt. Der Tilgungszuschuss ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und dem fiktiven Unternehmerlohn.

Das Landeskabinett hat am 8. Dezember die Antragsfrist für den Tilgungszuschuss Corona und das Mezzanine-Beteiligungsprogramm verlängert. Damit können die Landeshilfen auch über 2020 hinaus beantragt werden. Das Mezzanine-Beteiligungsprogramm wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Anträge für den Tilgungszuschuss Corona können bis zum 24. Februar 2021 bei den regional zuständigen Industrie- und Handelskammern über das Portal https://www.bw-tilgungszuschuss.de/ gestellt werden. Die Kammern übernehmen die Vorprüfung der Anträge auf Vollständigkeit und Plausibilität. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

 

Hier finden Sie die Corona-Hotline Ihrer IHK vor Ort:

  • IHK Bodensee-Oberschwaben 0751/409-250
    (Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr)
  • IHK Heilbronn-Franken 07131 9677-111
  • IHK Hochrhein-Bodensee Zwei Hotlines  - 07531 2860-333 und 07622 3907-333 (Mo-Do 09:00-17:00 Uhr, Fr. 09:00-13:00 Uhr)
  • IHK Karlsruhe 0721 174-111
    Mo-Fr 09:00 Uhr - 18:00 Uhr oder online stabilisierungshilfe-hoga[at]karlsruhe.ihk.de
  • IHK Nordschwarzwald 07231-201-366
    Mo-Fr 08:00 - 18:00 Uhr
  • IHK Ostwürttemberg 07321-324-0 (Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr)
  • IHK Region Stuttgart 0711 2005-1677 oder online corona-hilfe[at]stuttgart.ihk.de
  • IHK Reutlingen 07121 201- 0 oder online info[at]reutlingen.ihk.de
  • IHK Rhein-Neckar 0621 1709-600 (vertiefende Beratung) sowie 0621 1709-0 (allgemein HOGA-Soforthilfe)
  • IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 07721 922-244      (Mo-Fr 08:30-17:00 Uhr) oder online coronaauskunft[at]vs.ihk.de
  • IHK Südlicher Oberrhein 0761 3858-823 (Mo-Do 8:00-16:30 Uhr, Fr 8:00 - 16:00 Uhr) oder online coronaberatung[at]freiburg.ihk.de
  • IHK Ulm 0731/173-333 oder online unter corona[at]ulm.ihk.de weiter gibt es ein zusätzliches Kontaktformular hier und in der rechten Leiste.

bwihk in der presse

Ludwigsburger Kreiszeitung, 26.02.2021

„An dualer Bildung hängt unser Wohlstand“ 

Im Interview unserer Vizepräsidentin Marjoke Breuning mit der Ludwigsburger Kreiszeitung spricht sie sich für eine zukunftsweisende Innovationspolitik und einen Strukturwandel im Handel nach der Landtagswahl aus. Die Fragen stellte Hans-Dieter Weßbecher, Leiter des Politikressorts der Zeitung und langjähriger Berichterstatter zur Landespolitik. 

Den kompletten Artikel gibt es rechts online zu lesen.

Thema der Woche

Öffnungsperspektiven für einen sicheren Neustart der deutschen Wirtschaft

Unser Thema 07/2021 für die KW 8 , 26.02.2021
Die Covid-19-Pandemie beeinträchtigt das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland massiv. Nach wie vor kämpfen zahlreiche Unternehmen um ihr Überleben – vor allem in den vom Lockdown besonders beeinträchtigten Branchen. Aus der betrieblichen Praxis und den Industrie- und Handelskammern haben den DIHK eine Fülle von Vorschlägen erreicht, wie sich das wirtschaftliche Leben unter den nach wie vor herausfordernden Pandemie-Bedingungen wieder stärker aktivieren lassen könnte. Im Austausch mit den IHKs und ihren Mitgliedsunternehmen hat der DIHK ein Ideenpapier entwickelt, das Impulse für eine schrittweise, verantwortungsvolle und nachhaltige Rückkehr zum Normalbetrieb liefert. Eine wichtige Rolle spielen dabei digitale Tools und Schnelltests. [...] 

Mehr zum Thema lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts.

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#WirfürZukunft - klare Perspektiven für geschlossene Betriebe! Hier kommen Unternehmer* Innen zu Wort

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Grenke: „Erwarte umfassende Öffnungsstrategie, Hand in Hand mit einer klugen Test- und Impfstrategie“

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Südwest-KOnjunktur: Licht und viel Schatten in der Pandemie

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sag JA zur Ausbildung!

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News für Unternehmen

Aerosol-Bertatung für BW-Unternehmen

Ab März können sich Unternehmen in Baden-Württemberg über die Aerosol-Belastung in Arbeitsräumen beraten lassen. Das Beratungszentrum der Fraunhofer-Institute zur Aerosolvermeidung in kleinen und mittleren Unternehmen nimmt im März seine Arbeit auf und wird vom Wirtschaftsministerium gefördert. Weitergehende Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmer und Hersteller finden sich auf www.initiative-gesunde-raumluft.de.

 

Infos zur Forschungsförderung für Betriebe kompakt & Übersichtlich in neuem Flyer

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Wichtigste in Kürze rund um die steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen zusammengestellt. Schauen Sie gleich mal rein, um die optimale Förderung für Ihr Innovationsvorhaben zu finden.  

 

HOmeoffice-Verpflichtung für Arbeitgeber und Infos

 

Mit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber vom 27. Januar an zunächst bis zum 15. März 2021 überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen - sofern die Tätigkeiten es zulassen und keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Ziel sei es, Kontakte zu reduzieren und mögliche Infektionen zu vermeiden. Mehr zum Thema lesen Sie, übersichtlich aufbereitet, hier.

Unfall im Home-Office: Wer haftet eigentlich?

Grundsätzlich sind Unfälle, die im Home-Office passieren, laut Rechtsexperten nur durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, wenn die Tätigkeit direkt in Verbindung mit der Arbeit steht. So ist die Fahrt vom Home-Office beispielsweise zu einer externen Besprechung genauso versichert, wie der Weg innerhalb der Wohnung zum Arbeitsplatz - egal, ob dies der Küchentisch oder ein separates Arbeitszimmer ist. Sogar ein Wegeunfall kann zu Hause versichert sein. In einem konkreten Fall stürzte eine Frau zu Hause auf einer Treppe, während sie mit ihrem Chef dienstlich telefonierte. Da sie während des Telefonats sogar Laptop und Unterlagen bei sich trug, werteten die Richter den Unfall eindeutig als innerhäuslichen Arbeitsunfall, für den die gesetzliche Unfallversicherung einspringen musste (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 28/17).

Wer im Home-Office auf Toilette geht, ist bei einem Unfall dagegen nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. In einem konkreten Fall war ein Mann auf dem Rückweg vom heimischen WC an den Arbeitsplatz gestürzt. Er wollte dies als Arbeitsunfall geltend machen, scheiterte aber vor Gericht (Sozialgericht München Az.: S 40 U 227/18). Wer sich während der Arbeit im Home-Office beispielsweise aus seiner Küche ein Glas Wasser holt und dabei ausrutscht und verletzt, ist ebenfalls nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Denn ein Getränk zu holen, ist reine Privatsache (Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 2/15 R). Hier schützt nur eine private Unfallversicherung.

 

Neues Großbritannien-Kompetenzzentrum in BW

 

IHK Rhein-Neckar (im BWIHK federführend für den Bereich International-Europa und Balitkum) gründet neue Anlaufstelle für Unternehmen

Seit Jahresbeginn regelt das neue Handelsabkommen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien. Zwar fallen keine Zölle an, aber Unternehmen müssen deutlich mehr Formalitäten beim Handel und Austausch von Waren und Dienstleistungen beachten. Unsicherheiten und zusätzlicher Aufwand im Großbritannien-Geschäft bleiben also auch mit Abkommen bestehen. Die IHK Rhein-Neckar, im BWIHK u. a. für den Bereich Europa, GB und Baltikum federführend, hat daher ein Kompetenzzentrum Großbritannien gegründet, um die Betriebe zu diesen Fragen noch gezielter zu beraten. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Sachliche Infos zur Covid-19-Impfung für Arbeitgeber 

 

Impfen gegen Corona ist ein emotional aufgeladenes Thema, welches seitens des Arbeitgebers transparenter Kommunikation bedarf - hier unterstützt unser Informationsblatt. Auch helfen unsere 12 IHKs vor Ort gerne bei allen Fragen rund um Corona weiter.

Rechts finden Sie das Info-Blatt mit nützlichen weiterführenden Links zum Download.

 

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cybercrime BW:

Warnmeldung - Betrüger am Telefon / neuer cyberangriff

23.12.2020 Cyberangriff auf das Unternehmen SolarWinds - Es ist davon auszugehen, dass dieser Cyber-Angriff sich zu einem weltweit relevanten und ernstzunehmenden Vorfall ausweiten könnte. Mehr zum Thema lesen Sie hier und da. Im Falle einer Betroffenheit Ihres Unternehmens steht Ihnen die Cyberabwehr des LfV BW zur Verfügung. Die Cyberabwehr des LfV BW erreichen Sie unter der Rufnummer 0711/954400 oder per E-Mail unter Referat4B_EA@lfvbw.bwl.de. Bei Kontaktaufnahme kann Ihnen seitens des Verfassungsschutzes Vertraulichkeit zugesichert werden.

15.12.2020 Cyberangriff auf FireEye - mögliche Ausnutzung von Sicherheitslücken mit bei der genannten Firma entwendeten Tools.

Die US-amerikanische IT-Sicherheitsfirma FirEye, renommiert und weltweit tätig, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Da das Unternehmen auch selbstentwickelte Tools und Methoden einsetzt, um Sicherheitslücken in IT-Systemen automatisiert aufzuspüren und diese bei dem Angriff gestohlen wurden,  sollten Kunden und auch andere UnternehmerInnen besonders wachsam sein, da ein krimineller Einsatz nicht unwahrscheinlich ist. Deshalb empfiehlt das LKA dringend, die IT-Systeme hinsichtlich folgender Sicherheitslücken zu überprüfen und zeitnah die von Herstellern zur Verfügung gestellten Sicherheitsupdates zu installieren:

· CVE-2014-1812 – Windows Local Privilege Escalation
· CVE-2019-0708 – RCE of Windows Remote Desktop Services (RDS)
· CVE-2017-11774 – RCE in Microsoft Outlook via crafted document execution
(phishing)
· CVE-2018-15961 – RCE via Adobe ColdFusion (arbitrary file upload that can
be used to upload a JSP web shell)
· CVE-2019-19781 – RCE of Citrix Application Delivery Controller and Citrix
Gateway
· CVE-2019-3398 – Confluence Authenticated Remote Code Execution
· CVE-2019-11580 – Atlassian Crowd Remote Code Execution
· CVE-2018-13379 – pre-auth arbitrary file reading from Fortinet Fortigate SSL
VPN
· CVE-2020-0688 – Remote Command Execution in Microsoft Exchange
· CVE-2019-11510 – pre-auth arbitrary file reading from Pulse Secure SSL
VPNs
· CVE-2019-0604 – RCE for Microsoft Sharepoint
· CVE-2020-10189 – RCE for ZoHo ManageEngine Desktop Central
· CVE-2019-8394 – arbitrary pre-auth file upload to ZoHo ManageEngine
ServiceDeskPlus
· CVE-2016-0167 – local privilege escalation on older versions of Microsoft
Windows
· CVE-2020-1472 – Microsoft Active Directory escalation of privileges
· CVE-2018-8581 – Microsoft Exchange Server escalation of privileges

Weitere Informationen zu den aufgeführten Sicherheitslücken (CVEs) finden Sie unter
www.cve.mitre.org

09.11.2020 Betrüger geben sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus

Die Polizei warnt akutell vor Telefon-Betrügern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. Derzeit seien diese vor allem im Raum Karlsruhe aktiv. In einem Fall sei bereits ein Schaden durch eine Kreditkartenbuchung entstanden.

Die Masche, vor der auch Microsoft warnt: Die Anrufer behaupten, ein mit Schadsoftware verseuchtes Betriebssystem per Fernwartung reparieren zu wollen. Neben dem Versuch, sich über mitgeteilte Daten Zugang zu den Opfercomputern zu verschaffen, wird teilweise dazu aufgefordert, Gutscheine über Online-Portale zu erwerben, um angebliche Wartungsverträge zu bezahlen. Die Gutscheincodes sollen den Anrufern, die Englisch oder gebrochen Deutsch sprechen, dann per Telefon durchgegeben werden - genauso Kreditkartendaten, Zugangsdaten zum Online-Banking oder Ausweisdaten. Bitte reagieren Sie in keinem Fall auf diese Aufforderungen und melden die Fälle der Polizei.

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Warnmeldungs-Infos

Starke wirtschaft - starkes land

Richtige wirtschaftspolitische Leitlinien sind essentiell für die Standortqualität, für gute Perspektiven bei Unternehmenden wie deren Beschäftigte und damit Schlüssel für Wohlstand und Erfolg. Die bekannte Maxime „geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“, trifft für den exportstarken Südweststandort mit seinen höchst innovativen wie erfolgreichen Betrieben in allen Größenklassen den Nagel auf den Kopf. Deshalb haben wir für die kommende 17. Legislaturperiode von 2021 bis 2026 zentrale Impulse zusammengetragen, die notwendig für zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik sind.

Unter dem Titel »Starke Wirtschaft – starkes Land« haben wir verschiedene Handlungsansätze in vier zentralen Säulen zusammengetragen, um den kommenden Herausforderungen eine klare Struktur zu geben. Diese wollen wir Ihnen hier vorstellen.