BWIHK

Willkommen beim BWIHk

Als Dachverband der IHKs in Baden-Württemberg ist der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) politisches Sprachrohr für ca. 650.000 Unternehmen im Land sowie konstruktiv-kritischer Begleiter der Landespolitik.

Wenn Sie Fragen zu unserer politischen Arbeit haben, dann freuen wir uns über Ihre

Rechner für die Überbrückungshilfe des Bundes

Ab heute (13. Juli) startet die neue Überbrückungshilfe des Bundes, die sich an besonders von der Pandemie betroffene kleine und mittlere Unternehmen richtet. Eingerichtet wurde doe gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Ab sofort können sich u.a. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Seite registrieren. Nach erfolgter Registrierung können in den nächsten Tagen die Anträge online gestellt werden. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt stellt der Bund dafür rund 25 Mrd. Euro bereit.

Per IHK-Überbrückungshilfe-Rechner können Unternehmen in drei Schritten einen Vorabcheck durchführen und herausfinden, ob und ggf. wie viel Hilfe sie beantragen können.

Es handelt sich dabei nicht um eine verbindliche Berechnung. In erster Linie müssen die Unternehmen mit ihrem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer den Antrag stellen und die entsprechenden Werte ermitteln. Der Rechner kann nur einen groben Überblick über die Antragsberechtigung und die Berechnung geben und weist die Benutzer des Tools an mehreren Stellen darauf hin.

So funktioniert die Stabilisierungshilfe Corona

Die Stabilisierungshilfe Corona wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. 

Betroffene Betriebe erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von 

  • bis zu 3.000 Euro zuzüglich
  • 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

Auf eine Deckelung der Betriebsgröße wird dabei verzichtet, damit alle Betriebe im Land eine entsprechende Unterstützung erhalten können. 

Der Liquiditätsengpass wird auf Basis des betrieblichen Sach-, Personal- und Finanzaufwands des Antragsstellers berechnet. 

Antragsteller müssen wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder als Freiberufler und Soloselbständige im Haupterwerb tätig sein. Das bedeutet, dass ihr Unternehmen mehr als 50 Prozent seines Umsatzes mit Tätigkeiten in der Branche erwirtschaftet.

 

So läuft die Beantragung ab

  • Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters auf dem Portal der Kammern unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de  hochladen.
  • Die Steuerberaterin oder der Steuerberater müssen mit dem Bescheid bescheinigen, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Das Antragsformular sowie das Formular zur steuerberaterlichen Bescheinigung finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums.
  • Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Hotlines der Industrie- und Handelskammern.
  • Der Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Prüfung auf das in dem Antrag angegebene Konto ausgezahlt.
  • Die Kammern sind für die Vorprüfung der Angaben zuständig. Die L-Bank führt die finale Bewilligung und Auszahlung durch.

Weitere Informationen

  • Detaillierte Informationen zu Antragsberechtigung und Antragstellung finden Sie hier.
  • Dort finden Sie auch das Antragsformular und die steuerberaterliche Bescheinigung zum Download.

Hier finden Sie die Corona-Hotline Ihrer IHK vor Ort:

  • IHK Bodensee-Oberschwaben 0751/409-250
    (Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr)
  • IHK Heilbronn-Franken 07131 9677-111
  • IHK Hochrhein-Bodensee Zwei Hotlines  - 07531 2860-333 und 07622 3907-333 (Mo-Do 09:00-17:00 Uhr, Fr. 09:00-13:00 Uhr)
  • IHK Karlsruhe 0721 174-111
    Mo-Fr 09:00 Uhr - 18:00 Uhr oder online stabilisierungshilfe-hoga@karlsruhe.ihk.de
  • IHK Nordschwarzwald 07231-201-366
    Mo-Fr 08:00 - 18:00 Uhr
  • IHK Ostwürttemberg 07321-324-0 (Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr)
  • IHK Region Stuttgart 0711 2005-1677 oder online corona-hilfe@stuttgart.ihk.de
  • IHK Reutlingen 07121 201- 0 oder online info@reutlingen.ihk.de
  • IHK Rhein-Neckar 0621 1709-600 (vertiefende Beratung) sowie 0621 1709-0 (allgemein HOGA-Soforthilfe)
  • IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 07721 922-244      (Mo-Fr 08:30-17:00 Uhr) oder online coronaauskunft@vs.ihk.de
  • IHK Südlicher Oberrhein 0761 3858-823 (Mo-Do 8:00-16:30 Uhr, Fr 8:00 - 16:00 Uhr) oder online coronaberatung@freiburg.ihk.de
  • IHK Ulm 0731/173-333 oder online unter corona@ulm.ihk.de weiter gibt es ein zusätzliches Kontaktformular hier in der rechten Leiste.

bwihk in der presse

Schwäbische Zeitung, 08.08.2020

Zur Forderung des CDU-Wirtschaftsrates, ein Verbot von Reisen in Corona-Risikogebiete zu erlassen sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke der Schwäbischen Zeitung:

„Für die international hochvernetzten baden-württembergischen Unternehmen kommt es in den nächsten Monaten sehr darauf an, wie es den Ländern weltweit gelingt, trotz Pandemie ihre Wirtschaftsleistung wieder hochzufahren und unter den gegebenen Umständen erfolgreich mit der Corona-Situation umzugehen. Das ist für viele eine existenzielle Frage. Aufgrund von Grenzschließungen und Quarantänemaßnahmen können Betriebe ihre Manager oder Schlüsselpersonal wie Techniker und Vertriebsmitarbeiter kaum zu Kunden und Lieferanten schicken – obwohl der persönliche Kontakt vor Ort trotz Digitalisierungsschub häufig unerlässlich ist. Das ist ein großes Problem für Geschäftsanbahnungen, Montagen oder Reparaturen wie auch Lieferketten und Geschäftsprozesse, die häufig noch durch Auswirkungen der Lockdowns beeinträchtigt sind. Dies zeigt unsere Konjunkturumfrage vom Juli unter anderem deutlich. Erneute Reiseverbote oder Grenzschließungen wirken hier mehr als kontraproduktiv. Wir müssen jetzt das Beste aus der Situation machen und dabei die Grundprinzipien Abstand, Hygiene, Alltagsmasken beherzigen und bei Geschäftsreisen auf Sicht fahren. Ein Regelungs-, Verbotsdschungel sollten vermieden werden. Klar ist: Das Virus wird uns noch länger begleiten. Die Firmen haben viel in dieser Ausnahmesituation gelernt und setzen Corona-Maßnahmen mit Erfolg im Betrieb ein. Es kommt deshalb vor allem darauf an, dass sie dies weiter konsequent tun, Mitarbeiter im internationalen Arbeitsumfeld bestmöglich schützen und gemeinsam mit diesen und den staatlichen Angeboten ein effektives Gesundheitsmonitoring betreiben.“

Thema der Woche

DIE Globalisierung nach Corona

Internationale Arbeitsteilung weiterdenken

Covid-19 hat die Wirtschaft weltweit erfasst. 77 Prozent der Unternehmen in Deutschland und 83 Prozent der deutschen Betriebe im Ausland erwarten infolge der Pandemie starke Umsatzverluste. Während das Virus den internationalen Geschäftsverkehr behindert, gibt es eine Reihe von Rufen nach einer stärkeren Nationalisierung der Wirtschaft. Die Corona-Krise kann so zum Beschleuniger von Trends wie Protektionismus oder der Entstehung von konkurrierenden geoökonomischen Blöcken werden. Für die hochinternationalisierte deutsche Wirtschaft waren Handelshemmnisse und Zölle bereits vor der Corona-Krise Belastungen bei internationalen Geschäften. Gerade angesichts der Gefahr, dass handelsbeschränkende Maßnahmen auch nach der Pandemie bestehen bleiben, ist es wichtig, dass die EU eine Führungsrolle übernimmt. Sie kann eine Stimme dafür sein, die Krise ohne Protektionismus zu bewältigen und internationale Wertschöpfungsketten auf der Grundlage von regelbasiertem Handel zu erhalten und auszubauen.


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'Starke Wirtschaft - starkes Land'
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Umfrage: Industriestandort BW ist "ausreichend plus"

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News für Unternehmen

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus - Das müssen Unternehmen jetzt wissen!  / 

Kennen Sie den ECO-finder? / 

update 6. Mai: Kontakt- und Sammelstelle für Lieferketten-Hemmnisse in der EU und Drittstaaten eingerichtet

Stuttgart, 10. März / 06. Mai 2020

Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? 

Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen hat die IHK-Organisation in einer FAQ-Liste zusammengestellt. Die Checklisten sollen Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Erste Adresse für die Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Unternehmen stellen, ist natürlich persönlich wie im Netz Ihre IHK vor Ort.

Kontaktstelle für die Sicherung von Lieferketten eingerichtet

Aufgrund der Corona-Pandemie haben EU- und Drittstaaten zahlreiche Maßnahmen eingeführt, die starke Störungen in den Wertschöpfungs- und Lieferketten ausgelöst haben. Nach mehreren Wochen des Stillstands in den Werken der Automobilindustrie und anderen Branchen startet derzeit der schrittweise Wiederanlauf der Produktion. Damit rücken die internationalen Lieferketten in den Fokus, die mit der Corona-Pandemie nahezu zum Erliegen kamen. Zu wesentlichen Hemmnissen für ein reibungsloses Hochfahren der Produktion zählen vor allem Probleme beim grenzüberschreitenden Warenaustausch, bei der Handlungsfähigkeit von Zulieferbetrieben, die in Liquiditätsengpässe geraten sind, und bei der Bereitstellung ausreichender Logistikkapazitäten, wie etwa im Bereich der Luftfracht. Bundesregierung und Länder haben deshalb neue Kontaktstellen zur Behebung von Problemen in der Lieferkette aus der Taufe gehoben. Die IHK-Organisation wurde als Schnittstelle zu den Unternehmen gebeten, Hemmnisse im Binnenmarkt und in Drittstaaten zu erfassen und an die Politik zwecks Lösungsfindung zu kommunizieren.

Mit einer Kontaktstelle für die Sicherung von Lieferketten unterstützen das Wirtschaftsministerium BW und die IHK-Organisation im Land Unternehmen bei Lieferketten-Problemen mit Blick auf die Corona-Krise. Umgesetzt wurde diese Stelle gemeinsam mit der IHK Region Stuttgart, die im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) für Fragen des internationalen Warenverkehrs sowie der Globalisierung zuständig ist.

Die gemeinsame Kontaktstelle soll Unternehmen bei der Wiederherstellung von sicheren internationalen Lieferketten unterstützen. Sie wird für verschiedenste Problemstellungen passende Ansprechpartner und Hilfestellungen für zeitnahe Lösungen vermitteln. Für konkrete Fragen aus der Wirtschaft steht die IHK-Organisation unter der Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@stuttgart.ihk.de zur Verfügung, im Wirtschaftsministerium ist für allgemeine Anfragen ab sofort die Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@wm.bwl.de erreichbar.

In der BWIHK-Federführung habe die IHK Region Stuttgart langjährige Expertise im Umgang mit außenwirtschaftlichen Fragestellungen des Landes. Insofern sei die Übernahme der Koordination der Kontaktstelle „eine gute und richtige Entscheidung. Wir kennen die Fragen der Unternehmen aus der täglichen Zusammenarbeit und es ist uns ein großes Anliegen, sie besonders jetzt zu unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit unserer Fachabteilungen über alle baden-württembergischen IHKs hinweg zu Themen wie Warenverkehr, Zoll, internationalen Verträgen, aktuellen Regelungen einzelner Länder sowie logistischen Fragestellungen kommt unser breites Know-how hier unmittelbar den Unternehmen zugute.“, sagt Marjoke Breuning, Präsidentin der für Fragen des internationalen Warenverkehrs sowie der Globalisierung zuständigen IHK Region Stuttgart beim BWIHK.

Mehr Informationen des Bundes zur "Kontaktstelle zur Sicherung in den Lieferketten" finden Sie hier.

Der IHK-ecoFinder - kleines Intro für das größte Umweltportal der deutschen Wirtschaft

Das "grüne Branchenbuch” der IHK bietet einen bundesweiten Überblick über Dienstleister, Berater, Hersteller und Händler in der Umwelt- und Energiebranche. Einerseits unterstützt der ecoFinder Umweltfirmen in Darstellung und Sichtbarmachung deren Leistungsspektrums. Andererseits hilft er Unternehmen, Verbänden, Politik und Medien beim Auffinden. Das neue Portal ist eine Weiterentwicklung, der vor ca. 30 Jahren entwickelten Datenbank IHK-UMFIS. Der IHK ecoFinder führt diesen erfolgreichen Service fort und bietet ihn unter der Adresse www.ihk-ecofinder.de kostenlos in einer modernen und benutzerfreundlichen Form an. Weitere Infos und ein Erklärvideo gibt es da.

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Hinweis auf NEUE Angriffskampagne im Netz

Bedrohung deutscher Institutionen und Wirtschaftsunternehmen durch Cyberangriffe der Gruppierung Ke3chang - Bundesamt für Verfassungsschutz, 16. Juni 2020

Aktuelle Hinweise deuten auf Cyberangriffs-Aktivitäten der Gruppierung Ke3Chang gegen Wirtschaftsunternehmen und politische Einrichtungen hin. Ke3chang ist eine mutmaßlich seit 2010 aktive Cyberspionagegruppierung, die bereits in der Vergangenheit durch Angriffe auf Regierungseinrichtungen, diplomatische Ziele und Wirtschaftsunternehmen auf sich aufmerksam machte. Mitte 2019 warnte z.B. der IT-Sicherheitsdienstleister ESET vor Aktivitäten von Ke3chang. Nach Erkenntnissen der Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz sind diese Angriffe Teil einer seit mehreren Jahren andauernden, umfangreichen Cyberspionagekampagne in verschiedenen Teilen Europas. Derzeit zeigten sich wieder verstärkte Aktivitäten und Unternehmen werden zur Vorsicht aufgerufen.

Mehr finden Sie hieroder rechts im Cyberbrief des Bundesamtes für Verfassungsschutz zum Download.

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Impulse 2016 – 2021

Richtige wirtschaftspolitische Leitlinien sind essentiell für die Standortqualität, für zukunftsorientierte Perspektiven bei Unternehmenden wie deren Beschäftigte und damit Schlüssel für Wohlstand und Erfolg »unseres« Bundeslandes Baden-Württemberg. Die bekannte Maxime „geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“, trifft für den exportstarken Südweststandort mit seinen höchst innovativen wie erfolgreichen Betrieben in allen Größenklassen den Nagel auf den Kopf. Damit dies so bleibt, arbeiten Unternehmen, Verbände wie unsere IHK-Organisation und die Politik gemeinsam an der Zukunft des Landes. Folglich haben wir für die Legislatur 2016 bis 2021 zentrale Prüfsteine zusammengetragen, die aus unserer Perspektive, fußend auf Anliegen und Interessen unserer 650.000 Mitgliedsbetriebe, notwendig für gute Wirtschaftspolitik sind. Insgesamt 38 Anregungen aus den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit, Standortqualität und rechtliche Rahmenbedingungen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen.. […]