BWIHK

PUBLIKATIONEN

Schön, dass Sie sich für unsere Veröffentlichungen interessieren! Finden Sie hier unsere neuesten Publikationen, bei deren Lektüre wir viel Freude wünschen. Vielleicht bieten Ihnen unsere Broschüren auch Anregung für eigene Projekte im Unternehmen oder helfen Ihrem Betrieb auf andere Weise – tauchen Sie ein.

    Agentur für Sprunginnovationen startet ersten Innovationswettbewerb

    Die Agentur für Sprunginnovationen (SPRIND) hat ihren ersten Innovationswettbewerb gestartet. Das Novum: Anstatt nach einer Ausschreibung einem Team eine langfristige Förderung zuzusagen, werden mehrere Teams im Wettbewerb an einer Lösung arbeiten. 

    Ziel ist die Entwicklung von bahnbrechenden Technologien für antivirale Therapeutika.

    Die sogenannten "Challenges" sind Wettbewerbe, in denen Ideen mit Sprunginnovationspotential zu drängenden gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen gefunden werden sollen. Möglich ist, dass die Innovationen mit Sprunginnovationspotenzial anschließend in einer Tochtergesellschaft gefördert werden.

    SPRIND möchte mit dem Wettbewerb das Repertoire an antiviralen Therapeutika erweitern, damit in Zukunft neue Behandlungsmöglichkeiten zur Auswahl stehen. Lösungen können zum Beispiel neue Ansätze für Breitbandvirostatika beinhalten, aber auch Plattformtechnologien zur Entwicklung antiviraler Wirkstoffe sein. 

    Im ersten Jahr der Challenge finanziert die SPRIND die Arbeit der Teams mit bis zu 700.000 Euro. Im weiteren Verlauf der Challenge kann diese Finanzierung höher ausfallen. Die Ausschreibung läuft bis zum 12.09.2021. Wenn Sie sich mit Ihrem Unternehmen aus der Branche bewerben möchten oder einfach an weiteren Informationen interessiert sind, nutzen Sie einfach den Klick rechts in unser Fenster "Innovationswettbewerb SPRIND".

    Künftig zunehmende größere Fachkräfte-engpässe in BW.

    2021er-Update des IHK-Fachkräftemonitors mit Blick bis 2035 zeigt Vergrößerung der Fachkräftelücke auf

    Das aktuelle Update berücksichtigt dabei in seiner Prognose bis zum Jahr 2035 die bislang kalkulierbaren Effekte der Corona-Pandemie auf die Entwicklung von Konjunktur und Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg.

    Zum Fachkräfteangebot:

    Künftig wird es in Baden-Württemberg zunehmende größere Fachkräfteengpässe geben. Haupttreiber ist dabei vor allem der demografische Wandel, der das Arbeitskräftepotential schrumpfen lässt.

    Es ist davon auszugehen, dass das Angebotspotenzial an Fachkräften im Land Baden-Württemberg zwischen 2021 und 2035 um etwa knapp 28 Prozent abnehmen wird. 2035 werden den Unternehmen voraussichtlich etwa 1.127.000 Fachkräfte weniger zur Verfügung als im Jahr 2021.

    Hinzu kommt, dass die Belegschaften in den Unternehmen immer älter werden. Das Durchschnittsalter der Fachkräfte über alle Wirtschaftszweige hinweg wird von 45,2 Jahre auf 49 Jahre bis zum Jahr 2035 steigen.

    Die Frauenquote steig nur leicht an, von 46,8 Jahre (2021) auf 47,9 Jahre (2035).

    Zur Fachkräftenachfrage:

    Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs im Frühjahr 2020 einbrechen lassen. Die Industrie und mit ihr verbundene Branchen (Großhandel, wirtschaftsnahe Dienstleistungen, Güterverkehr) haben in der zweiten Jahreshälfte 2020 begonnen sich zu erholen. Die von Geschäftsschließungen und Tätigkeitsbeschränkungen betroffen Branchen (Veranstalter, Hotels und Gaststätten, Einzelhandel (ohne Lebensmittelhandel), personenbezogene Dienstleistungen) bleiben dagegen in kritischer Lage.

    Im Vergleich zu 2019 ist die Fachkräftenachfrage 2020 und 2021 um insgesamt 390.000 Personen gesunken. Dadurch kommt es zu leichten Fachkräfteüberschüssen (2020: 14.000, 2021: 25.000). Mit erfolgter Erholung zieht die Fachkräftenachfrage 2023 wieder an, zunehmende Engpässe sind die Folge. Im Jahr 2035 werden der Wirtschaft 863.000 Fachkräfte fehlen (23 Prozent der Nachfrage bleibt unbefriedigt). Jede 4,4te Stelle wird unbesetzt bleiben.

    Die komplette  Umfrage im Langtext mit Grafiken finden Sie mit Klick rechts auf das Fenster "Zum Fachkräftemonitor 2035".

    Umfrage zu Herausforderungen bei der Integration von Azubis mit Fluchthintergrund 

    Technische und sprachliche Barrieren durch Corona verstärkt

    Mit der Erhebung zieht die IHK-Organisation nach anderthalb Jahren Corona-Pandemie Bilanz. Es wurden Flüchtlingskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie die Willkommenslotsen und -lotsinnen danach befragt, wie sich die Integrationsarbeit infolge der Krise vor Ort geändert hat und welche Themen aus Sicht der Unternehmen besonders im Fokus stehen.

    An der Erhebung beteiligten sich 70 Wirtschaftsorganisationen, darunter 41 Industrie- und Handelskammern, 16 Handwerkskammern und 13 andere Wirtschaftsorganisationen wie Landwirtschaftskammern oder Bildungsträger. Das Fazit: Das Interesse der Unternehmen an der Integration von Geflüchteten ist nach wie vor hoch – trotz aller Corona-Probleme. Der Grund: Geflüchtete können eine Rolle spielen, um den Fachkräftebedarf in deutschen Betrieben zu decken. Doch auf dem Weg dahin gilt es viele Corona-bedingte Hürden zu überwinden. Allerdings:  Wie ihre Berichte zeigen, mussten sie in der Pandemie nicht wenige Herausforderungen überwinden.

    Mehr zur Umfrage lesen Sie mit Klick rechts auf das Fenster "Zur Umfrage".