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BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zu den ergebnissen der Bundestagswahl 2021

BWIHK-PRESSEINFOrmation
71 | 2021 - STUTTGART, 27. SEptember 2021

Gratulation allen Wahlsiegern – Starke Stimme des Landes in Berlin einbringen

Zu den Ergebnissen der Bundestagswahl sagt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK): „Im Namen der Südwestwirtschaft gratuliere ich den Wahlsiegern aus Baden-Württemberg ganz herzlich. Die neue Bundesregierung muss zentrale Herausforderungen entschlossen anpacken. So sind die Schwerpunkte in den kommenden Koalitionsverhandlungen klar umrissen. Wir brauchen eine kluge Unterstützung der Wirtschaft in den Transformationsprozessen, Plan- und Genehmigungsverfahren müssen drastisch verkürzt und Bürokratiekosten gesenkt werden. Auch die Infrastruktur muss den Erfordernissen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer im Land angepasst werden – etwa bei Energie, Verkehr oder Breitband. Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“

Grenke weiter: „Um konkurrenzfähig zu bleiben, bedarf es eines attraktiveren steuerlichen Rahmens. Die Unternehmen dürfen keine unnötigen Lasten tragen, damit sie ihre Produktivität und Innovationskraft voll ausspielen können. Oberstes Ziel muss die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sein, besonders mit Blick auf unsere starke Exportorientierung. Wir haben einen hohen Investitionsbedarf, der Kosten verursachen wird. Tätigen wir ihn jedoch nicht, wird es in der Zukunft teurer.“

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IHK-Organisation mit neuer Klima-Veranstaltungsreihe für Unternehmen

BWIHK-PRESSEINFOrmation
70 | 2021 - STUTTGART, 24. SEptember 2021

IHKs helfen Unternehmen: ‚Klimaschutz 2021‘ bietet alles rund um Klimaprotektion und CO2-Bilanzierung

Viele Betriebe wollen sich noch aktiver am Klimaschutz beteiligen und suchen dafür geeignete Ansatzpunkte und Informationen. Am 28. September startet die IHK-Organisation in Baden-Württemberg deshalb mit ihrer landesweiten Veranstaltungsreihe für Unternehmen rund um CO2-Bilanzierung und Klimaschutz. Unter Federführung der im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag in Umwelt- und Klimafragen koordinierenden IHK Südlicher Oberrhein nimmt die Auftaktveranstaltung unter anderem die Nutzungsmöglichkeiten des Ecocockpit-Tools in den Fokus. Dieses ist ein grundlegender Baustein zur Erfassung von Treibhausgasemissionen, indem es eine ganzheitliche Erstellung der individuellen CO2-Bilanz möglich macht. Im nächsten Schritt können Betriebe dann gezielt an Stellschrauben drehen, um den eigenbetrieblichen Ausstoß zu senken. Wie das funktioniert, ist ausführlich zu lesen in unserer heutigen Pressemeldung Nummer 69/2021. Alle IHK-Veranstaltungen finden online statt und sind kostenlos.

Im wöchentlichen Turnus geht es in der Reihe dann weiter mit Themen wie elektrischer Mobilität, CO2-Kompensationsprojekten, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Die Termine werden jeweils von einer der zwölf IHKs im Land ausgerichtet, sind aber nicht regional begrenzt, damit Mitgliedsunternehmen aus allen Kammerbezirken Baden-Württembergs teilnehmen können.

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IHK-Organisation sieht durch neue Landesverordnung immense Aufgaben auf einzelne Branchen zukommen

BWIHK-PRESSEINFOrmation
65 | 2021 - STUTTGART, 16. SEptember 2021

Keppler: „Auch wenn wirksame Pandemie-Eindämmung an erster Stelle steht – Flickenteppich an Regelungen darf Tourismusbranche nicht beeinträchtigen.“

Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der im BWIHK in Tourismusfragen federführenden IHK Nordschwarzwald, kommentiert die neue Corona-Landesverordnung mit Verwunderung: „Für unsere Unternehmen steht die notwendige Erhöhung der Impfquote genauso an erster Stelle wie der Gesundheitsschutz und die effektive Eindämmung der Pandemie. Nicht umsonst hat sich die IHK-Organisation im Land massiv für die Möglichkeiten der BetriebsärztInnen-Impfung als dritte Säule der Impfstrategie eingesetzt und Pilotprojekte zum Start initiiert. Allerdings zeigt die gerade veröffentlichte neue Verordnung schon in der Warnstufe große Ungleichbehandlungen in einzelnen Branchen. Wie sollen wir diesen Flickenteppich unseren Mitgliedern aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung oder Freizeitwirtschaft nachvollziehbar verdeutlichen? Wie können Betriebe ihren Kunden und Gästen verständlich erklären, welche Regelung in welcher Warnstufe gilt – und warum? Schlussendlich werden wir erleben, dass mit allgemeiner Irritation und vermehrter Konsumzurückhaltung reagiert wird und Betriebe zum Prellbock werden.“

Keppler ergänzt: „Hinzu kommt, dass in bestimmten Branchen, wie in der Gastronomie, im Reisebusgewerbe und in der Veranstaltungswirtschaft, die UnternehmerInnen und deren Mitarbeitende spätestens in der Alarmstufe zu Frust-Mediatoren gemacht werden. Es braucht nicht viel Vorstellungskraft, dass sie durch solche Konflikte massive Nachteile erleiden – sei es bei den Beschäftigten selbst als auch für den Betrieb insgesamt. In den ohnehin stark von der Pandemie getroffenen Branchen werden sich so neue Nachfrageeinbrüche oder Stornierungswellen ergeben. Wir hatten gehofft, dass diese Effekte endgültig Teil der Vergangenheit sind und deshalb immer konstruktiv angeregt, politische Vorgaben mit dem nötigen Augenmaß und echter Alltagstauglichkeit zu erlassen.“

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