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Veranstaltungskalender zur Fachkräftesicherung

IHKs helfen Betrieben

Die IHK-Organisation in Baden-Württemberg organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen, Seminare und Workshops rund um Themen der Fachkräftesicherung.

Damit bekommen gerade auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, sich diesem Thema zu nähern und ihre eigene Personalpolitik zukunftsfit zu machen.

Die Veranstaltungsübersicht ab November 2020 als "Save the Date" finden Sie als Link hier. Rechts als PDF zum Download.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website der jeweiligen IHK.Bitte prüfen Sie dort auch, ob die Veranstaltung tatsächlich stattfindet oder nicht.

Hohe Umsatzrückgänge, schwindendes Eigenkapital und Liquiditätsengpässe

PRESSEINFORMATION 89 | 2020 
STUTTGART, 26. November  

BLITZUMFRAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN CORONA-LAGE

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie belasten zunehmend die Bilanzen der Südwest-Unternehmen. Das zeigt die aktuelle Blitzumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), an der auch rund 1.300 Betriebe im Südwesten teilgenommen haben. Demnach beklagen fast 42 Prozent der befragten Unternehmen in Baden-Württemberg einen Rückgang ihres Eigenkapitals. Rund 26 Prozent der Betriebe kämpfen trotz vielfältiger staatlicher Hilfen mit Liquiditätsproblemen.

BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning sagt dazu: „Das ist ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Neben Nachfrageeinbrüchen tragen zunehmende Forderungsausfälle dazu bei, dass immer mehr Betriebe mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen haben. Bund und Land müssen die angekündigten Hilfen für Umsatzausfälle aufgrund der erneuten pandemiebedingten Betriebsschließungen jetzt zügig auszahlen.“

Insbesondere für die Industrieunternehmen, von denen etwa 36 Prozent von Eigenkapitalrückgang berichten, ist diese Entwicklung problematisch, da ihre kostenintensiven Produkte oft vorfinanziert werden müssen. Zudem werden Investitionen in Hochtechnologien ausgebremst und damit auch der Aufschwung.
Mehr lesen Sie im  PDF zum Download rechts.

BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke: Südwestwirtschaft braucht Gesamtkonzept

PRESSEINFORMATION 88 | 2020 
STUTTGART, 26. November  

Zumeldung Bund-Länder-Gipfel

Zu den gestern im Rahmen des Bund-Länder-Gipfels gefassten Beschlüsse führt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), für die Südwestwirtschaft aus: „Die Verlängerung des Lockdowns ist für die betroffenen Branchen eine weitere Hiobsbotschaft. Denn der Dezember ist für viele Betriebe aus unterschiedlichsten Bereichen einer der umsatzstärksten Monate. Es steht außer Frage, dass weitere Entschädigungszahlungen nötig sind, um das betriebliche Überleben zu sichern. Aber wie kann es sein, dass der Staat Anfang November Betriebsschließungen anordnet, Anträge für die umgehend versprochenen ‚November-Hilfen‘ jedoch erst jetzt über das Bundesportal gestellt werden können? Wir müssen hier dringend einen neuen, verlässlichen Modus finden. [...] Vielmehr brauchen wir jetzt Lösungsvorschläge für 2021, die verlässlich Geschäftsmöglichkeiten für alle in den Blick nehmen. Unsere Betriebe erwarten deshalb zu Recht endlich Planungssicherheit – von der Hotellerie und Gastronomie über weite Teile des stationären Handels bis hin zu den Kunst- und Kulturschaffenden und unseren vielen Soloselbstständigen. Denn es kann doch nicht die Lösung sein, sich auch im nächsten Jahr weiter im Kreis von Lockdown zu Hilfsprogrammen und Wiederanfahren zu bewegen. Das können wir uns volkswirtschaftlich schlichtweg nicht länger leisten.“
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