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BWIHK IN DER PRESSE

Mit dem Titel "Grenke begrüßt EU-Entscheidung zu Corona-Hilfen" brachte die Schwäbische Zeitung am 9. Juli einen Kommentar von BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Genehmigung der EU des deutschen Rettungsschirms - hier der volle Wortlaut:

„Auch wenn die IHK-Organisation im Land keinen Zweifel gehabt hat, dass die EU die Rechtmäßigkeit des deutschen Konjunktur-Rettungsprogramm anerkennt, tut die Zustimmung zum vom Bund gewählten Weg gut. Denn ergänzend zu den eigenen Landeshilfen brauchen wir unbedingt den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) aus Berlin, damit die Südwestunternehmen ihre herausfordernden Aufgaben besser schaffen können. Es gilt, die eigene Geschäftskonjunktur wieder in Fahrt zu bringen, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Die nach wie vor unsichere globale Corona-Verbreitungslage, welche viele für unsere exportorientierte Wirtschaft wichtigen Absatzmärkte lähmt oder erneut einschränkt, lässt da wenig Planungsmöglichkeiten zu. Die aktuelle Corona-Sonderumfrage des heute veröffentlichten AHK World Business Outlook zeigt hier ein deutliches Bild – mehr als acht von zehn der befragten, international geschäftetreibenden Unternehmen erwarten Umsatzeinbrüche. Da branchenabhängig fast jeder zweite Euro in BW im Export umgesetzt wird, schafft dies einen eigenen Takt weiterer Unsicherheit und Absatzschwäche. Hier brauchen die Betriebe ohne Frage weitere Unterstützung. Wichtig ist aus unserer Sicht vor allem, dass das Programm jetzt zügig umgesetzt wird und die Mittel rasch und unbürokratisch fließen, wo sie dringend gebraucht werden.“

Mit Familien-Vereinbarkeit die Krise managen

KW 28 – 
09.07.2020

In der aktuellen Corona-Krise haben sich Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Erfolgsfaktor für ein gutes Krisenmanagement erwiesen. Sie helfen, schnell auf akute Herausforderungen zu reagieren. Bei hohen Infektionszahlen sind zumindest regionale Lockdowns von Kitas und Schulen weiterhin nicht auszuschließen. Mit Blick auf die mittelfristige Fachkräftesicherung ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in schlechten Zeiten ein Wettbewerbsvorteil. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Befragung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. An der Erhebung beteiligten sich bis Mitte Mai 260 Mitgliedsbetriebe aus dem Netzwerk.

Zumeldung – Sofortbürgschaften des Landes und Mezzanine-Beteiligungsprogramm

PRESSEINFORMATION 55 | 2020 - STUTTGART, 09. Juli 2020

Zu den Sofortbürgschaften des Landes und dem Kabinettsbeschluss zum Mezzanine-Beteiligungsprogramm sagt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK): 

„Es ist gut, dass die Wirtschaftsministerin weitere Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg gebracht hat. Denn wir sind noch lange nicht über dem Berg, das hat auch unsere letzte Konjunkturumfrage gezeigt. Zwei Drittel der Betriebe im Land verzeichnen sinkende Umsätze, Liquiditätssicherung hat höchste Priorität. Mit den Sofortbürgschaften des Landes werden die KfW-Schnellkredite sinnvoll ergänzt. So blieb Kleinbetrieben unter 10 Mitarbeitern der Zugang zu dem KfW-Programm bislang verwehrt. Ebenso ist der Fokus auf junge Unternehmen und Startups wichtig. Unser Startup-Ökosystem im Südwesten ist in den letzten Jahren auch dank gezielter Fördermaßnahmen gewachsen und braucht jetzt weitere Unterstützung. Mit dem Mezzanine-Beteiligungsprogramm wird die Eigenkapitalbasis der jungen Unternehmen, aber genauso von unserem Mittelstand gestärkt. Ich hoffe, dass der Kabinettsbeschluss rasch umgesetzt wird.“