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Auswirkungen des Coronavirus auf
die deutsche Wirtschaft

KW 14 – 
02.04.2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen die deutsche Wirtschaft in ihrer gesamten Breite. Mehr als 90 Prozent der Unternehmen spüren bereits jetzt negative Auswirkungen auf ihre Geschäfte.
Das ist das Ergebnis der aktuellen DIHK-Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus mit mehr als 15.000 Unternehmensantworten. Über 80 Prozent der Betriebe
erwarten Umsatzeinbrüche, jedes vierte Unternehmen befürchtet sogar Rückgänge von mehr als 50 Prozent im Gesamtjahr 2020. Je länger die Krise dauert, desto größer und negativer werden
die Folgen für die Konjunktur in Deutschland.

BWIHK gibt neue Termine für Azubi-Abschlussprüfungen bekannt - Alle Ausbildungsbetriebe und Azubis werden von ihrer IHK informiert

PRESSEINFORMATION  26 | 2020 – STUTTGART, 
02. April 2020

Die schriftlichen Abschlussprüfungen in Baden-Württemberg werden für nahezu alle Berufe gemeinsam mit den Berufsschulen im Land nach jetzigem Stand in der Zeit vom 23. bis zum 25. Juni 2020 nachgeholt. Darauf haben sich die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Land heute mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und den anderen zuständigen Stellen verständigt. Die für Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen müssen auf Grund der Corona-Pandemie in den Sommer 2020 verschoben werden. Hiervon sind rund 45.000 Auszubildende in IHK-Berufen in Baden-Württemberg betroffen.

In wenigen einzelnen Berufen - zum Beispiel Druck- und Medienberufe und 2-jährigen Berufe - werden bereits eine Woche vor den genannten Terminen schriftliche Prüfungen durchgeführt. Alle Betriebe und Auszubildenden werden über die neuen Zeitpläne zeitnah von ihrer IHK informiert und zudem werden die Terminpläne für die einzelnen Berufe von den örtlichen IHKs auf ihren Webseiten bereitgestellt. 
Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen.

Die Verschiebung ist notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen sowie die Vorgaben des Landes einzuhalten. Insbesondere aufgrund dieser Vorschriften ist es faktisch unmöglich geworden, landesweit einheitliche Prüfungen ordnungsgemäß abzuhalten.Mehr als 190.000 Anträge auf Soforthilfe aus dem Landesprogramm Baden-Württemberg sind innerhalb der ersten Woche im Portal bw-soforthilfe.de der Kammerorganisation eingegangen. Die Industrie- und Handelskammern übernehmen dabei die Plausibilitätsprüfung der Eingänge von IHK-Mitgliedern und der freien Berufe, die Handwerkskammern prüfen Anträge von Handwerksbetrieben. Zum finalen Entscheid und zur Auszahlung gehen die Anträge dann an die L-Bank. Parallel wird über eigene Corona-Hotlines der Kammern zum Programm und den Anträgen beraten – alles nahezu rund um die Uhr für schnellen Service.

BWIHK und BWHT zur 1. Woche Corona-Soforthilfe: Weiter starker Andrang – über 190.000 Anträge

gem.PRESSEINFORMATION  STUTTGART, 01. April 2020

Mehr als 190.000 Anträge auf Soforthilfe aus dem Landesprogramm Baden-Württemberg sind innerhalb der ersten Woche im Portal bw-soforthilfe.de der Kammerorganisation eingegangen. Die Industrie- und Handelskammern übernehmen dabei die Plausibilitätsprüfung der Eingänge von IHK-Mitgliedern und der freien Berufe, die Handwerkskammern prüfen Anträge von Handwerksbetrieben. Zum finalen Entscheid und zur Auszahlung gehen die Anträge dann an die L-Bank. Parallel wird über eigene Corona-Hotlines der Kammern zum Programm und den Anträgen beraten – alles nahezu rund um die Uhr für schnellen Service.

„Von dieser enormen Antragsmenge konnten über zwei Drittel der Eingänge bearbeitet und weitergereicht werden. Wir sind stolz auf diese großartige Leistung unserer Mitarbeiter. Geschwindigkeit ist der Schlüssel in dieser Situation. Wir helfen den Unternehmen bereits im Geschäftsalltag umfassend. In dieser Notlage wollen wir ihnen aber branchen- und kammerübergreifend besonders zur Seite stehen – das war für uns immer klar. Die Soforthilfe ist ein wichtiges Instrument für schnelle Hilfe, wie uns der fortlaufende Strom an Eingängen bestätigt“, betonen Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), und Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold gemeinsam.