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THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Deutsche EU-Ratspräsidentschaft
    sollte Binnenmarkt und KMU stärken

    KW 38 – 
    17.09.2020

    In ihrer morgigen Sitzung wollen die EU-Wirtschaftsminister Maßnahmen zur Erholung der Wirtschaft beschließen, um den Binnenmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der EU zu stärken. Für die Erholung der Wirtschaft ist der Binnenmarkt zentral, da er Unternehmen das Wachstum in der EU erleichtert. Die Corona-Pandemie beeinträchtigt dessen Funktionsfähigkeit derzeit durch nationale Reisebeschränkungen. Mehr Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten ist daher wichtig, um uneinheitliche und unverhältnismäßige wirtschaftliche Einschränkungen zu vermeiden. In ihrem Binnenmarktaktionsplan legt die Kommission richtigerweise den Fokus auf eine konsequente Um- und Durchsetzung der bestehenden EU-Regeln - statt Neue zu erlassen. Prioritär ist daneben die Begrenzung belastender Anforderungen.

     

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    Welche handelsagenda für Europa?

    KW 37 – 
    10.09.2020

    Covid-19 hat die Wirtschaft weltweit erfasst und gibt dem Protektionismus Auftrieb. Bereits jetzt erwarten 83 Prozent der deutschen Betriebe im Ausland infolge der Pandemie Umsatzverluste. Umso wichtiger ist es für die hoch internationalisierte deutsche Wirtschaft, dass die Europäische Union mit ihrer Handelspolitik die richtigen Weichen stellt, um globale Geschäfte zu erleichtern. Nur mit der EU als großem integrierten Wirtschaftsraum haben unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb eine hörbare Stimme. Ein wirtschaftlich souveränes Europa sollte international für offene Märkte und gute Regeln für Handel und Investitionen eintreten und den eigenen Markt offenhalten – im Interesse der Betriebe. Daher muss die zukünftige EU-Handelsagenda die richtigen Schwerpunkte setzen.

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    Handel 2020: Die Digitalisierung setzt sich durch

    KW 36 – 
    04.09.2020

    Digitalisierung ist mehr als Online-Handel

    Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft und die Corona-Krise beschleunigt diese Entwicklung. In der Handelsbranche ist der E-Commerce in den letzten Monaten überdurchschnittlich gewachsen; die Absatzzahlen erreichten das Niveau der Weihnachtszeit. Der digitale Vertrieb ist damit für immer mehr Betriebe relevant. Die aktuelle IHK-ibi-Studie zur Digitalisierung im Einzelhandel zeigt: 51 Prozent der Einzelhändler nutzen inzwischen digitale Vertriebskanäle, das sind 5 Prozent mehr als in der Vorumfrage 2017. Und die Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Umsätze weiter in den Online-Verkauf verlagern werden: Heute entfallen noch 86 Prozent der Umsätze auf das stationäre Ladengeschäft, in fünf Jahren werden es nach Einschätzung der Befragten nur noch 75 Prozent sein.

    Zu einer guten digitalen Aufstellung gehört aber weit mehr als nur der Verkauf über digitale Kanäle. Im Back-Office müssen Kunden- und Produktdaten sinnvoll verarbeitet und mit den richtigen Tools genutzt werden. In Sachen Kundenkommunikation zählen die eigene Website, der Facebook-Auftritt oder der Google-My-Business-Eintrag für viele Einzelhändler zum Standard. Je größer der Betrieb, desto mehr digitale Anwendungen werden genutzt. Das gilt auch für die Anwendungen hinter den Kulissen, etwa für Warenwirtschaftssysteme oder die Personalverwaltung.

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