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PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    BWIHK-Präsident Grenke: Gerade in herausfordernden Zeiten muss zukunftsorientiert investiert werden

    PRESSEINFOrmation 38/2022 | STUTTGART, 
    16. Mai 2022

    Zumeldung zur Steuerschätzung für Baden-Württemberg:

    „Gerade in herausfordernden Zeiten muss zukunftsorientiert investiert werden. Aus Unternehmersicht heißt das, Geld in die zukünftige Ausrichtung des Betriebs fließen zu lassen, auch wenn düstere Wolken am Geschäftshorizont aufziehen. Genau so lassen sich neue Geschäftschancen und in der Folge zukünftige Geldmittel erschließen. Deshalb sind Besonnenheit und eine Risikopufferplanung nur so lange gut, wie sie nicht erfolgreiche und für die Wirtschaft wichtige Förderprogramme und Vorhaben stoppen, unbestimmt in die Zukunft verschieben oder gar verhindern. Unsere Unternehmen stecken mitten in der Transformation von Geschäftsmodellen, Produktportfolien und Dienstleistungen, für die sie kontinuierliche Unterstützung benötigen. Gleichzeitig bremst der steigende Fachkräftemangel genau diese Prozesse zusätzlich. Deshalb müssen Erfolgsmaßnahmen wie das Innovationsförderprogramm ‚Invest BW‘ oder die Digitalisierungsprämie für KMU einen festen Platz mit ausreichender Finanzierung im kommenden Landeshaushalt bekommen. Um dem Fachkräftemangel klug und entschlossen entgegenzuwirken, brauchen wir genauso die volle Gleichwertigkeit von akademischer und Beruflicher Bildung. Das gelingt, wenn der Aufstiegsbonus für alle Aufstiegsfortbildungen kommt. Mit Blick auf die stetig steigenden Fachkräftelücke ist doch jeder in die Weiterbildung investierte Euro im Sinne eines Unternehmers gut angelegtes Geld. Geld, das sich schon mittelfristig auszahlen kann. So wird aus Vorsicht Weitsicht“, betont BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke.

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    IHKs begrüßen weitere Finanzspritze des Landes für Ausbildung 

    PRESSEINFOrmation 37/2022 | STUTTGART, 
    16. Mai 2022

    Zumeldung zur Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums: „ESF-Förderprogramm unterstützt Kleinbetriebe bei der betrieblichen Ausbildung“

    „Alles, was den Betrieben bei der Ausbildung hilft, ist in diesen Tagen besonders willkommen und hilfreich“, sagt Marjoke Breuning, BWIHK-Vizepräsidentin. Vor allem helfe das durch das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus unterstützte ESF-Förderprogramm „Ausbildungsbereitschaft stärken REACT-EU“ insbesondere kleinen Unternehmen, die es bei der betrieblichen Ausbildung zumeist nicht leicht hätten und die Kosten für die Ausbildung häufig nicht ohne Weiteres stemmen könnten, so Breuning. In der gegenwärtigen Situation sei es besonders wichtig, die Fachkräftebasis im Land zu stärken. „Die duale Ausbildung ist der Motor zur Fachkräftegewinnung. In mehr als 323 dual zu erlernenden Ausbildungsberufen können Jugendliche ihre individuellen Stärken und Talente nutzen und entwickeln, um dann in eine Zukunft mit vielfältigen Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten zu starten.“

    Auch die IHKs im Land sind mit einer großen Bandbreite an Ausbildungs-Projekten am Start oder beteiligen sich an Landes- und Bundesprojekten, wie zum Beispiel dem „Sommer der Berufsbildung“, dem Vermittlungsprojekt „Azubi gesucht“, dem Bewerbungsformat Azubi-Speeddating oder der bewährten Initiative „Ausbildungsbotschafter“.

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    Einzelhandel in Baden-Württemberg: weiterhin Umsatz-Sorgen

    PRESSEINFOrmation 36/2022 | STUTTGART, 
    13. Mai 2022

    Während viele Einzelhandelskaufleute in den baden-württembergischen Innenstädten seit Ostern überwiegend von guten Besucher- und Umsatzzahlen berichten, bleibt dennoch die Befürchtung, dass die langfristige Umsatzentwicklung in den Innenstädten nicht wie erhofft auf Vor-Corona-Niveau zurückkehrt. Dies belegt eine nicht repräsentative Umfrage aller zwölf baden-württembergischen IHKs unter den Mitgliedern ihrer Einzelhandels-Fachausschüsse. So berichten über 40 Prozent der Teilnehmenden von einer schlechteren Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2022 als dies im selben Zeitraum 2019 – und damit vor der Pandemie – der Fall war. Erfreulich ist dabei, dass das diesjährige Oster- und damit das beginnende Frühjahrgeschäft von fast jedem zweiten Einzelhändler als etwas besser oder mindestens gleich gut oder sogar etwas besser als im Jahr 2019 bewertet wird.

    Vielerorts ist sichtbar, dass sich die Innenstädte nach Corona Stück für Stück wieder mit Leben füllen. Die Ergebnisse der Umfrage legen jedoch nahe, dass der stationäre Einzelhandel nicht in dem vermuteten Maße auch bei der Umsatzentwicklung profitiert. Innenstädte haben als zentrale Versorgungsschwerpunkte in den zurückliegenden Jahren, insbesondere in den Pandemiejahren 2020 und 2021, an Boden verloren. In vielen Branchen hat sich die Umsatzverlagerung ins Internet während der Corona-Krise noch verstärkt und es wird zunehmend deutlich, dass ein Teil des abgewanderten Umsatzes auch im Online-Handel gebunden bleiben wird.

    Bezüglich der Umsatzentwicklung bis Ende 2022 sind die Erwartungen vieler Händler überwiegend von Pessimismus geprägt. „Viele Menschen spüren bereits, dass ihr verfügbares Einkommen aufgrund der hohen Inflation schrumpft. Das führt zwangsläufig zu einem zurückhaltenden Konsumverhalten und der Suche nach Einsparpotentialen“, sagt Anje Gering, Hauptgeschäftsführerin der für Handelsfragen im BWIHK zuständigen IHK Bodensee-Oberschwaben. „Insbesondere bei Gütern, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, waren die Umsatzrückgänge kurz nach Kriegsbeginn bereits klar zu erkennen. Hinzu kommen die stark gestiegenen Energiepreise, die sowohl die Unternehmen als auch Verbraucherinnen und Verbraucher zusätzlich belasten und Umsatzkalkulationen sowie Ausgabeverhalten beeinflussen“, ergänzt Gering. Auch die nach wie vor ungewisse Entwicklung der Corona-Pandemie verunsichert viele Konsumentinnen und Konsumenten. Deshalb richtet der Einzelhandel die Erwartung an die Lan-des- und Bundespolitik, dass das Pandemie-Management, wenn denn die Pandemie im Herbst erneut aufflammen sollte, deutlich besser vorbereitet werden muss, als es in den beiden Vorjahren der Fall war.

    „Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Innenstädte weiterhin aktiv gestaltet werden müssen: Aufenthaltsqualität, Parkplätze, gute Erreichbarkeit, der liberale Umgang mit Öffnungsmöglichkeiten, insbesondere verkaufsoffenen Sonntagen, sowie die Unterstützung der Unternehmen bei digitalen Angeboten sollten weiterhin im Zentrum der politischen Innenstadtgestaltung stehen.“ fasst Gering die Forderungen an die Politik zusammen.

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