BWIHK

PRESSEMITTEILUNGEN

Der BWIHK ist Medienpartner für Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Angebote mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Aber auch bundesweit und international finden unsere Pressemeldungen und –services Beachtung. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen.

    BW-Auswertung: Corona und die Folgen für Gründer / BWIHK: Viele setzten auf Nebenerwerb – Beratungsinteresse verhalten

    PRESSEINFOrmation 48/2022 | STUTTGART, 26. juli 2022

    Nach dem Corona-Einbruch gab es letztes Jahr bundesweit wieder mehr Unternehmensgründungen – in Baden-Württemberg mit einem Plus von fast 10 Prozent Neugründungen gegenüber 2020 sogar überdurchschnittlich viele. Doch die Verunsicherung bei potenziellen Gründern bleibt. Das zeigt der jüngste DIHK-Report Unternehmensgründung.

    Wer sich selbstständig machen und ein Unternehmen gründen will, erhält bei den IHKs ein umfassendes Einstiegspaket. Die Kammern beraten zu Geschäftskonzepten, Rechtsformen und Finanzierungsmöglichkeiten. Hinzu kommen Infoveranstaltungen wie etwa Tage der Existenzgründung. Letztere waren bei Gründungswilligen in Baden-Württemberg im zweiten Corona-Jahr 2021 besonders gefragt. Mit 4.163 Teilnehmern interessierten sich zwei Drittel mehr Gründende für diese niedrigschwelligen Angebote als noch im Jahr zuvor (Zuwachs von 67 Prozent).

    Leicht zurückgegangen ist das Interesse am persönlichen Gespräch. Knapp 33.500 Frauen und Männer in Baden-Württemberg suchten die individuelle Beratung, fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Bundesweit gab es einen Rückgang von zehn Prozent auf knapp 160.000.

    Die komplette Meldung können Sie im PDF-Format lesen mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.

    BWIHK-Vizepräsidentin Breuning: „Gleichwertigkeit der Bildungswege muss gelebt werden“

    PRESSEINFOrmation 47/2022 | STUTTGART, 21. juli 2022

    Zumeldung zur heutigen Debatte zur Beruflichen Bildung an Gymnasien im Landtag

    „Es ist ein richtiger und wichtiger Schritt, dass die Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung sowie die Verbesserung der Berufsorientierung heute im Landtag debattiert wird. Die berufliche Bildung bildet das Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft und ist für die Unternehmen mehr denn je unerlässlich zur Sicherung der dringend benötigten Fachkräfte. Denn der Fachkräftemangel spitzt sich dramatisch zu, fast 60 Prozent der Betriebe sehen ihn laut unsere aktuellen Konjunktur-Umfrage als größtes Geschäftsrisiko an“, sagt BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning. [...]

    Die Festschreibung der Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung sei ein erster Schritt, so Breuning. Das allein reiche angesichts der dramatischen Lage aber nicht aus. „Das Grundprinzip der Gleichwertigkeit muss in der Praxis auch in den Gymnasien und den Köpfen aller Lehrkräfte ankommen und vor Ort in jeder Schule aktiv gelebt werden. Die Landesregierung muss die Berufsorientierung - nach einem Stillstand seit der Corona-Pandemie - wieder stärker in den Fokus rücken und als Kernaufgabe aller Schulen verankern und fördern.“

    [...] Auch die IHKs im Land sind mit einer großen Bandbreite an Ausbildungsprojekten am Start oder beteiligen sich an Landes- und Bundesprojekten, wie zum Beispiel der landesweiten Praktikumswoche in Baden-Württemberg, dem „Sommer der Berufsbildung“ auf Bundesebene, dem Vermittlungsprojekt „Azubi gesucht“, dem Bewerbungsformat Azubi-Speeddating oder der bewährten Initiative „Ausbildungsbotschafter“. Alle aktuellen Angebote sind auf www.berufsorientierung-bw.de zusammengefasst. 

    Die komplette Meldung können Sie im PDF-Format lesen mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.

    BWIHK-Präsident: Unternehmensgespräche vor Ort für weniger Bürokratie

    PRESSEINFOrmation 46/2022 | STUTTGART, 21. juli 2022

    Gemeinsame Aktion zum Bürokratieabbau von Normenkontrollrat BW und der IHK-Organisation

    Bürokratische Belastungen gehören für Unternehmen konstant zu den Top-Ärgernissen in jeder Umfrage. Zusammen mit dem Normenkontrollrat Baden-Württemberg führt die IHK-Organisation deshalb in diesem Jahr von Ende Juli bis September Unternehmensgespräche in den Regionen durch, um im direkten Dialog bürokratische Hürden auf Landes-, Bundes- und Europaebene zu identifizieren und daraus konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau abzuleiten und zu sammeln.

    Dazu BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Der ständigen Belastung unserer Mitgliedsunternehmen durch bürokratische Hemmnisse muss ein Riegel vorgeschoben werden. Der Normenkontrollrat leistet dazu seit Jahren wichtige Arbeit und bringt gute Empfehlungen ein – für uns ist er der ideale Partner. [...] Die aktuellen Herausforderungen benötigen die volle Aufmerksamkeit der Betriebe – da bleibt wenig Zeit oder Verständnis übrig, sich zusätzlich an bürokratischen Hürden abarbeiten zu müssen. [...] Der gemeinsame Austausch von NKR und IHK-Organisation mit den Unternehmen vor Ort ist deshalb der wichtigste Schritt, um Optimierungspotentiale beim Bürokratieabbau aus der Praxis zu sammeln und darzulegen.“

    Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Vorsitzende des Normenkontrollrats Baden-Württemberg, ergänzt: „Die Landesregierung hat sich vorgenommen, in dieser Legislaturperiode mindestens 200 Mio. Euro, möglichst 500 Mio. Euro Bürokratiekosten abzubauen. Dies ist zu schaffen, bedarf aber eines großen Kraftaktes. Der Normenkontrollrat hat 160 konkrete Vorschläge gemacht, die dabei helfen können. Für einen nachhaltigen Bürokratieabbau ist wichtig, dass der Digitalisierungsprozess der Verwaltung beschleunigt und eine umfassende Verwaltungsreform durchgeführt wird. Wir brauchen einen Kulturwandel in der Verwaltung.“

    Der BWIHK-Präsident verweist ebenfalls auf den Koalitionsvertrag des Landes, in dem Bürokratieabbau durch Digitalisierung zur Entlastung von Unternehmen als Zielsetzung verankert wurde. [...] „Auch mit Blick auf die akute Energiekrise brauchen wir dringend schnellere Plan- und Genehmigungsverfahren sowie die zeitgemäße Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen und im Antragswesen. [...] Größere Handlungsimpulse als derzeit gab es noch nie. Wir erwarten deshalb eine zügige Umsetzung der Vorschläge, die auf dem Tisch liegen.“

    Die komplette Meldung können Sie im PDF-Format lesen mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.