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PRESSEMITTEILUNGEN

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    Wirtschaftsministerin und IHK-Spitzen beraten über Zukunftsthemen

    gemeinsame PRESSEINFOrmation
    STUTTGART, 08. dezember 2021

    Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Vor uns liegen schwierige Monate, in denen wir die Betriebe abermals konsequent unterstützen müssen.“

    BWIHK-Präsident Grenke: „Die Sicherung der Unternehmensnachfolge ist eine extrem wichtige Aufgabe. Gerade die Corona-Pandemie hat hier noch mal Handlungsbedarf aufgezeigt.“

    Beim jährlichen Austausch von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit den Spitzen der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern am heutigen Mittwoch (8. Dezember) in einem Online-Format standen neben der aktuellen Corona-Lage die Mittelstandspolitik und die berufliche Aus- und Weiterbildung im Zentrum der Beratungen. Hoffmeister-Kraut und BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke erklärten: „Gemeinsam stemmen sich Wirtschaft und Politik gegen die Krise und sorgen für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen – sei es digitale Transformation, Gründungen und Unternehmensnachfolge oder die Zukunft der dualen Aus- und Weiterbildung.“

    Hoffmeister-Kraut sagte: „Vor uns liegen schwierige Monate, in denen wir die Betriebe abermals konsequent unterstützen müssen. Der Bund hat mit der Ankündigung der Überbrückungshilfe IV ein wichtiges Signal für unsere Unternehmen gegeben. Es sind jedoch Nachbesserungen erforderlich, damit das Instrument seine Wirkung passgenau entfaltet. Wir haben uns daher in einem Schreiben mit acht konkreten Vorschlägen für Nachbesserungen an das Bundeswirtschaftsministerium gewandt. Besonders hart ist dieser Winter für die Schausteller und Marktkaufleute. Ihrer Situation soll im Rahmen der Überbrückungshilfe Rechnung getragen werden.“ Zudem werde Hoffmeister-Kraut sich auch nachdrücklich für eine Verlängerung der Landeshilfen einsetzen.

    Gefragte Digitalisierungsprämie wird fortgesetzt

    Es herrschte Einigkeit, dass Investitionen für und in den digitalen Wandel von Betrieben, Geschäftsmodellen und ganzen Branchen weiterhin ganz oben auf der Agenda stehen müssen. Vor diesem Hintergrund unterstützen die IHK-Spitzen das Engagement vor allem auch des Wirtschaftsministeriums zur Digitalisierung Baden-Württembergs von Tag eins an. So konnten seit dem ersten Modellversuch der Digitalisierungsprämie 2017 rund 15.000 Vorhaben zur digitalen Transformation im Mittelstand gefördert werden und allein seit Oktober 2020 wurden 10.000 Anträge gestellt. Damit hat die Digitalisierung des Mittelstands nochmals einen verstärkten Schub bekommen. Erfreut zeigte sich BWIHK-Präsident Grenke, dass im Zuge der Haushaltsberatungen für 2022 Mittel zur Fortsetzung der Digitalisierungsprämie Plus, zur Förderung regionaler Digital Hubs und von regionalen KI-Labs zur Verfügung stehen sollen. Dies waren zentrale Anliegen der IHK-Organisation, genau wie die Fortführung des Programms ‚Invest BW‘.

    Ein zentrales Schlüsselprojekt ist der Innovationspark Künstliche Intelligenz Baden-Württemberg in Heilbronn. Mit einer Investitionssumme von über 100 Millionen Euro – davon etwa 50 Millionen Euro Landesförderung – handelt es sich um das größte innovationspolitische Einzelvorhaben des Wirtschaftsministeriums seit Jahrzehnten. Der Park soll die Innovationsdynamik im Land nachhaltig stärken und durch optimale Innovations- und Standortbedingungen zum Anziehungspunkt für nationale sowie internationale Unternehmen, Start-ups, Forschungsakteure, KI-Talente und Investoren werden.

    Sicherung der Unternehmensnachfolge im Fokus

    Die Kammern begrüßten, dass die erfolgreiche Landeskampagne Start-up BW fortgesetzt wird. Lob kam auch für die schnellen eigenen Maßnahmen des Landes, um jungen Unternehmen das Überleben auch in der Pandemie zu sichern. Neben den bekannten Corona-Wirtschaftshilfen sind die zusätzlichen Maßnahmen wie Start-up BW Pre-Seed und das Schutzschild-Programm Start-up BW Pro-Tect sehr erfolgreich. Um die Unternehmensnachfolge der Betriebe im Land zu sichern, will das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Kammern und weiteren Wirtschaftsorganisationen eine eigenständige Unternehmensnachfolgekampagne starten, die das bereits bestehende Portfolio an Unterstützungsleistungen weiterentwickelt und zeitgemäße Formate schafft. „Die Sicherung der Unternehmensnachfolge ist eine extrem wichtige Aufgabe. Gerade die Corona-Pandemie hat hier noch mal Handlungsbedarf aufgezeigt. Eine Geschäftsübernahme ist eine gute Alternative zur Neugründung“, erklärte Grenke. „Wir brauchen gerade unsere mittelständischen Betriebe, um unseren Wirtschaftsstandort mitzugestalten. Die Sicherung der Unternehmensnachfolge ist daher von enormer Bedeutung“, so Hoffmeister-Kraut. Gemeinsam wolle man die Beratungs- und Finanzierungslandschaft analysieren und bei Bedarf Förderlücken identifizieren.

    Land und Kammern werben für berufliche Ausbildung

    Ministerin Hoffmeister-Kraut und Präsident Grenke wiesen zudem auf die erstklassigen Chancen von Absolventinnen und Absolventen beruflicher Aus- und Weiterbildung hin. Diese gefragten Fach- und Führungskräfte werden von den Betrieben dringend gesucht. „Mit der Kampagne ‚gut-ausgebildet.de‘ zeigen wir mit über 80 Filmen bei Youtube die Vielfalt der Ausbildungsberufe. Ausbildungs-Influencer informieren bei Instagram aus ihrer Ausbildung und ihrem Alltag“, erklärte die Ministerin. „Besonders wichtig ist es, die Eltern als wichtige Ratgeber bei der Berufswahl zu erreichen und von den Vorteilen einer beruflichen Ausbildung zu überzeugen“, ergänzte Grenke. „Dabei hat sich die gemeinsam gestartete Elternkampagne ‚Ja zur Ausbildung‘ schon sehr bewährt. Aber auch die Jugendlichen selbst profitieren von neuen Impulsen zur Berufswahl. Mit der preisgekrönten Kampagne ‚Mach doch, was du willst‘ können die IHKs hier einen Erfolg verbuchen und konstant viel Aufmerksamkeit für die vielfältigen IHK-Ausbildungsberufe schaffen. Die Kampagne, die im Social Media-Bereich völlig neue Wege geht, ergänzt die gemeinsamen Initiativen zielgruppengerecht.“ Hoffmeister-Kraut fügte an: „Ergänzend ist die neue ‚AzubiCardBW‘ ein echtes Gemeinschaftsprojekt von Land und Kammern. Sie bietet attraktive Vorteile und Vergünstigungen für Auszubildende. Damit stärkt sie die Gleichwertigkeit der beruflichen mit der akademischen Bildung. Bei jedem Einsatz der ‚AzubiCardBW‘ wird die berufliche Ausbildung sichtbarer.“

    „Mit der angelaufenen ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive ‚WEITER.mit.BILDUNG@BW‘, dem aus REACT-EU-Mitteln finanzierten Förderprogramm ‚Betriebliche Weiterbildung‘, der ‚Qualifizierungsoffensive Digitale Kompetenzen‘, den von uns geförderten Qualifizierungsverbünden und weiteren innovativen Weiterbildungsprojekten kümmern wir uns intensiv um eine weitere Stärkung der berufsbezogenen Weiterbildung im Land. Die Industrie- und Handelskammern sind dabei ein wichtiger Partner“, fasste die Ministerin zusammen. Gemeinsam müsse es gelingen, Betriebe und deren Beschäftigte gut für die strukturellen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dazu ergänzt Grenke ab-schließend: „Als zentrales Element zur Stärkung der Beruflichen Weiterbildung sehen wir die Weiterentwicklung des Aufstiegsbonus. Die IHKs treten weiterhin dafür ein, auch für IHK-Aufstiegsfortbildungen analog zur bereits bestehenden Meisterprämie im Handwerk einen entsprechenden Bonus einzuführen. Ein entsprechender Prüfauftrag ist ja schon im Koalitionsvertrag der Landesregierung festgehalten.“

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    Green Space: Baden-Württemberg als Leuchtturm für die positive ökologische Wirkung von Weltraumtechnologie

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    94 | 2021 - STUTTGART, 07. dezember 2021

    Die Weltraumtechnik ebnet den Weg für eine grüne Wirtschaft. Die Satellitennavigation wird benötigt, um Felder präzise zu bestellen, die Effizienz von Lieferketten zu verbessern oder neue Mobilitätskonzepte umzusetzen. Die Erdbeobachtung liefert ständig neue Erkenntnisse über den Zustand der Erde. Viele Start-ups nutzen die Chancen der Weltraumtechnik, um grüne Geschäftsmodelle umzusetzen. "Baden-Württemberg soll zu einem Leuchtturm für die positiven ökologischen Auswirkungen der Raumfahrttechnologie werden", zitiert Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen, den Koalitionsvertrag des Landes anlässlich des "ESA BIC Green Space Start-up Summit", bei dem vielversprechende Start-ups des Landes ausgezeichnet wurden. "New Space ist Green Space in Baden-Württemberg", so Epp.

    ESA BIC in Baden-Württemberg

    In die 23 Business Incubation Centre der europäischen Weltraumagentur ESA in gut 60 Städten in Europa werden pro Jahr etwa 250 Start-ups aufgenommen, zehn davon in Baden-Württemberg. Seit 2018 gibt es Standorte in Baden-Württemberg: einen in Friedrichshafen, angesiedelt bei Airbus, und einen in Reutlingen im Technologiepark Tübingen-Reutlingen (TTR). Die beiden Standorte des Landes bilden gemeinsam mit dem Standort Darmstadt das ESA BIC Hessen & Baden-Württemberg. Das ESA BIC in Baden-Württemberg und die Auszeichnungen zum Galileo und Copernicus Master des Landes werden organisiert von der IHK Reutlingen.

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    ERweiterung der Gründungswerkstatt Baden-württemberg

    BWIHK-PRESSEINFOrmation
    93 | 2021 - STUTTGART, 06. dezember 2021

    Online-Plattform bietet jetzt Service in Kooperation mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg von der ersten Idee bis zur Finanzierung

    Die baden-württembergischen IHKs unterstützen seit vielen Jahren Existenzgründer bei der Planung und Umsetzung ihres Geschäftsvorhabens mit der gemeinsamen Online-Plattform Gründungswerkstatt Baden-Württemberg, www.gruendungswerkstatt-baden-wuerttemberg.de. Dazu Christof Geiger, stv. Hauptgeschäftsführer der für die Gewerbeförderung im BWIHK federführenden IHK Heilbronn-Franken: „Allein in den letzten zwei Jahren wurden in Baden-Württemberg mit diesem Tool mehr als 3.300 Gründer auf dem Weg in ihre Selbständigkeit begleitet. Die Nutzer schätzen vor allem die Kombination von Online-Bausteinen mit der Möglichkeit der persönlichen IHK-Beratung“.

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