BWIHK

PUBLIKATIONEN

Schön, dass Sie sich für unsere Veröffentlichungen interessieren! Finden Sie hier unsere neuesten Publikationen, bei deren Lektüre wir viel Freude wünschen. Vielleicht bieten Ihnen unsere Broschüren auch Anregung für eigene Projekte im Unternehmen oder helfen Ihrem Betrieb auf andere Weise – tauchen Sie ein.

    Außenhandel Baden-württembergs

    Das Jahr 2020 in Zahlen-Daten-Fakten.

    Die Publikation der IHK-Organisation im Südwesten zeigt eine Trendumkehr, das Handelsvolumen Baden-Württembergs verringerte sich im ersten Coronajahr verglichen mit 2019 leicht. Wo in den Jahren zuvor quasi ungebremstes Wachstum herrschte, zeigten sich nun die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Gestörte Lieferketten, überhitzte Rohstoffmärkte und Logistik-Probleme. Die gesamte baden-württembergische Ausfuhr sank von 205 Mrd.€ um 7,3% auf 190 Mrd.€. Der Wert der Importe lag 2019 noch bei 184 Mrd.€ und sank2020 um 5,4 % auf 174 Mrd.€. Im
    Vergleich exportierte Deutschland 2020 insgesamt Waren im
    Wert von 1.202 Mrd.€. Der Importwert betrug 1.020Mrd.€.

    Die komplette Auswertung im PDF-Format zum Download finden Sie mit Klick rechts in das Fenster "Außenhandel BW 2020".

    Agentur für Sprunginnovationen startet ersten Innovationswettbewerb

    Die Agentur für Sprunginnovationen (SPRIND) hat ihren ersten Innovationswettbewerb gestartet. Das Novum: Anstatt nach einer Ausschreibung einem Team eine langfristige Förderung zuzusagen, werden mehrere Teams im Wettbewerb an einer Lösung arbeiten. 

    Ziel ist die Entwicklung von bahnbrechenden Technologien für antivirale Therapeutika.

    Die sogenannten "Challenges" sind Wettbewerbe, in denen Ideen mit Sprunginnovationspotential zu drängenden gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen gefunden werden sollen. Möglich ist, dass die Innovationen mit Sprunginnovationspotenzial anschließend in einer Tochtergesellschaft gefördert werden.

    SPRIND möchte mit dem Wettbewerb das Repertoire an antiviralen Therapeutika erweitern, damit in Zukunft neue Behandlungsmöglichkeiten zur Auswahl stehen. Lösungen können zum Beispiel neue Ansätze für Breitbandvirostatika beinhalten, aber auch Plattformtechnologien zur Entwicklung antiviraler Wirkstoffe sein. 

    Im ersten Jahr der Challenge finanziert die SPRIND die Arbeit der Teams mit bis zu 700.000 Euro. Im weiteren Verlauf der Challenge kann diese Finanzierung höher ausfallen. Die Ausschreibung läuft bis zum 12.09.2021. Wenn Sie sich mit Ihrem Unternehmen aus der Branche bewerben möchten oder einfach an weiteren Informationen interessiert sind, nutzen Sie einfach den Klick rechts in unser Fenster "Innovationswettbewerb SPRIND".

    Künftig zunehmende größere Fachkräfte-engpässe in BW.

    2021er-Update des IHK-Fachkräftemonitors mit Blick bis 2035 zeigt Vergrößerung der Fachkräftelücke auf

    Das aktuelle Update berücksichtigt dabei in seiner Prognose bis zum Jahr 2035 die bislang kalkulierbaren Effekte der Corona-Pandemie auf die Entwicklung von Konjunktur und Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg.

    Zum Fachkräfteangebot:

    Künftig wird es in Baden-Württemberg zunehmende größere Fachkräfteengpässe geben. Haupttreiber ist dabei vor allem der demografische Wandel, der das Arbeitskräftepotential schrumpfen lässt.

    Es ist davon auszugehen, dass das Angebotspotenzial an Fachkräften im Land Baden-Württemberg zwischen 2021 und 2035 um etwa knapp 28 Prozent abnehmen wird. 2035 werden den Unternehmen voraussichtlich etwa 1.127.000 Fachkräfte weniger zur Verfügung als im Jahr 2021.

    Hinzu kommt, dass die Belegschaften in den Unternehmen immer älter werden. Das Durchschnittsalter der Fachkräfte über alle Wirtschaftszweige hinweg wird von 45,2 Jahre auf 49 Jahre bis zum Jahr 2035 steigen.

    Die Frauenquote steig nur leicht an, von 46,8 Jahre (2021) auf 47,9 Jahre (2035).

    Zur Fachkräftenachfrage:

    Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs im Frühjahr 2020 einbrechen lassen. Die Industrie und mit ihr verbundene Branchen (Großhandel, wirtschaftsnahe Dienstleistungen, Güterverkehr) haben in der zweiten Jahreshälfte 2020 begonnen sich zu erholen. Die von Geschäftsschließungen und Tätigkeitsbeschränkungen betroffen Branchen (Veranstalter, Hotels und Gaststätten, Einzelhandel (ohne Lebensmittelhandel), personenbezogene Dienstleistungen) bleiben dagegen in kritischer Lage.

    Im Vergleich zu 2019 ist die Fachkräftenachfrage 2020 und 2021 um insgesamt 390.000 Personen gesunken. Dadurch kommt es zu leichten Fachkräfteüberschüssen (2020: 14.000, 2021: 25.000). Mit erfolgter Erholung zieht die Fachkräftenachfrage 2023 wieder an, zunehmende Engpässe sind die Folge. Im Jahr 2035 werden der Wirtschaft 863.000 Fachkräfte fehlen (23 Prozent der Nachfrage bleibt unbefriedigt). Jede 4,4te Stelle wird unbesetzt bleiben.

    Die komplette  Umfrage im Langtext mit Grafiken finden Sie mit Klick rechts auf das Fenster "Zum Fachkräftemonitor 2035".