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PUBLIKATIONEN

Schön, dass Sie sich für unsere Veröffentlichungen interessieren! Finden Sie hier unsere neuesten Publikationen, bei deren Lektüre wir viel Freude wünschen. Vielleicht bieten Ihnen unsere Broschüren auch Anregung für eigene Projekte im Unternehmen oder helfen Ihrem Betrieb auf andere Weise – tauchen Sie ein.

    Projekt "UnternehmensNatur"

    Unternehmensflächen erblühen lassen für mehr Biodiversivität

    Kostenloses Beratungsangebot für Unternehmen

    Außenflächen von Betrieben bergen riesiges Potenzial für die Artenvielfalt. NABU und Flächenagentur Baden-Württemberg wollen gemeinsam aufzeigen, wie sich dieses entfalten kann – mit dem gemeinsamen Projekt „UnternehmensNatur“. Gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg, berät das Projektteam Firmen im Land zur naturnahen Gestaltung ihres Geländes – kostenfrei und individuell.

    Dabei zählt jeder Quadratmeter, denn die oftmals großen, zusammenhängenden Firmenareale stellen für viele Tiere und Pflanzen unüberwindbare Barrieren dar. Um ihnen Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten zu geben, genügen oft schon kleinere Handgriffe. Gemeinsam mit Mitarbeitenden können Nisthilfen für Insekten, Fledermäuse und Vögel entstehen. Eine Wildblumenwiese ersetzt den Einheitsrasen. Und Parkplätze, Lieferanteneingänge oder Aufenthaltsbereiche für Mitarbeitende locken mit einer naturnahen Bepflanzung Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel an. Blühende Stauden und Beerensträucher kommen ihnen ebenso zugute wie uns Menschen.

    Neue ökologische Trittsteine im Siedlungsraum und gleichzeitig ein angenehmes Umfeld für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden sowie Besucher/-innen: Naturnah gestaltete Flächen bringen beide Vorteile für Unternehmen mit sich. Das Projektteam schlägt zahlreiche Ideen in einem modularen Maßnahmenkonzept vor, aus dem das Unternehmen für sich passende Gestaltungsmöglichkeiten auswählt. Für eine anschließende Detailplanung der Maßnahmen ist eine Förderung durch das Land Baden-Württemberg von bis zu 1.500 Euro möglich.

     

    Weitere Informationen finden Sie mit Klick rechts ins Fenster "UnternehmensNatur".

    DIHK-Report Unternehmensgründung 2021

    Gründungsstandort Deutschland hat viel Luft nach oben

     

    Für Unternehmensgründungen sieht es nach dem Corona-Einbruch inzwischen wieder besser aus. 43 Prozent der IHK-Gründungsexpertinnen und -experten rechnen für dieses Jahr mit mehr oder viel mehr Gründungen. Doch fast 80 Prozent der Gründerinnen und Gründer wünschen schnellere und einfachere Gründungsvorgänge. 

     

    Die wichtigsten Botschaften:

    • Für Unternehmensgründungen sieht es nach dem Corona-Einbruch seit Frühjahr 2020 inzwischen wieder besser aus. Damit besteht die Chance, zumindest einen Teil des herben pandemiebedingten Einbruchs wieder aufzuholen, wie der Report zeigt. Er beruht auf mehr als 200.000 IHK-Gesprächen mit angehenden Gründerinnen und Gründern,  ergänzt um eine Befragung von knapp 350 jungen Unternehmen.
    • Junge Unternehmen schätzen den Gründungsstandort Deutschland allerdings nur mit einem schwachen Befriedigend ein - was bei den Rahmenbedingungen für Unternehmen noch viel Luft nach oben lässt. So wünschen sich knapp 80 Prozent der Gründerinnen und Gründer von der Politik, die Unternehmensgründung schneller, einfacher und vor allem digitaler zu machen.
    • Mehrheitlich erhoffen sich die jungen Unternehmen zudem ein einfacheres Steuerrecht mit weniger Aufzeichnungs- und Nachweispflichten. 38 Prozent finden einen einfacheren Zugang zu öffentlichen Fördermitteln wichtig. Für 30 Prozent hat eine bessere IT-Infrastruktur eine große Bedeutung, um ihnen im Betrieb die Digitalisierungsprozesse zu ermöglichen und einen leichteren Zugang zu überregionalen Märkten zu erhalten.
    • Beim Interesse an Unternehmensgründungen vermelden die IHKs für das Corona-Jahr 2020 den stärksten Rückgang seit Beginn der IHK-Statistik im Jahr 2003 – es gab deutliche 34 Prozent weniger Gespräche und Beratungen zur Unternehmensgründung als im Vorjahr.
    • Besonders Handel, Gastronomie und etliche Dienstleistungssparten waren betroffen. In manchen Teilbereichen wie in der Veranstaltungsbranche, bei den Schaustellern, im Messebau, bei den Reisebüros und Reiseveranstaltern ist die Gründungsaktivität nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, viele Gründungsprojekte wurden auf Eis gelegt.
    • Von den Jungunternehmen, die durch die Krise hindurchgegangen sind, haben 71 Prozent ihr Geschäftsmodell infolge der Pandemie angepasst. Gut ein Drittel hat staatliche Corona-Hilfen in Anspruch genommen, 20 Prozent haben Kredite aufgenommen oder Beteiligungskapital akquiriert.
    • Insgesamt überwiegen bei den Jungunternehmen die negativen Effekte der Pandemie: Zwei Drittel der Gründerinnen und Gründer berichten von weniger Nachfrage, geringerer Liquidität und reduziertem Eigenkapital.
    • Ein Drittel sieht jedoch auch positive Trends – etwa dank neuer Geschäftsmodelle bei der Steuerung von Kundenströmen, Online-Shops oder digital gesteuerten Liefer- und Bringdiensten.
    • Die Bundestagswahl ist also die Chance, die nötigen Verbesserungen auf Schiene zu setzen und entsprechende unternehmerischen Freiräume zu schaffen, damit aus "Ideen auf Eis" auch echte, innovative Unternehmen werden können.

    Die komplette Auswertung im Langtext finden Sie mit Klick rechts in das Fenster "DIHK Gründer-Report".

    DIHK-Blitzumfrage Lieferengpässe und Rohstoffknappheit

    Die Ergebnisse der DIHK-Blitzumfrage zu Lieferengpässen und Preissteigerungen bei Rohstoffen, Waren und Vorprodukten wurden auf der Webseite des DIHK veröffentlicht. Knapp 3.000 Unternehmen haben sich beteiligt.

    Das Ergebnis zeigt: Lieferschwierigkeiten sowie deutliche Preissteigerungen bei Vorprodukten und Rohstoffen machen derzeit nicht nur der international orientieren deutschen Industrie zu schaffen – sie treffen Betriebe sämtlicher Branchen und Größenklassen.

    Die komplette Auswertung im Langtext finden Sie mit Klick rechts in das Fenster "DIHK-Blitzumfrage".