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PUBLIKATIONEN

Schön, dass Sie sich für unsere Veröffentlichungen interessieren! Finden Sie hier unsere neuesten Publikationen, bei deren Lektüre wir viel Freude wünschen. Vielleicht bieten Ihnen unsere Broschüren auch Anregung für eigene Projekte im Unternehmen oder helfen Ihrem Betrieb auf andere Weise – tauchen Sie ein.

    Umfrage zu Herausforderungen bei der Integration von Azubis mit Fluchthintergrund 

    Technische und sprachliche Barrieren durch Corona verstärkt

    Mit der Erhebung zieht die IHK-Organisation nach anderthalb Jahren Corona-Pandemie Bilanz. Es wurden Flüchtlingskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie die Willkommenslotsen und -lotsinnen danach befragt, wie sich die Integrationsarbeit infolge der Krise vor Ort geändert hat und welche Themen aus Sicht der Unternehmen besonders im Fokus stehen.

    An der Erhebung beteiligten sich 70 Wirtschaftsorganisationen, darunter 41 Industrie- und Handelskammern, 16 Handwerkskammern und 13 andere Wirtschaftsorganisationen wie Landwirtschaftskammern oder Bildungsträger. Das Fazit: Das Interesse der Unternehmen an der Integration von Geflüchteten ist nach wie vor hoch – trotz aller Corona-Probleme. Der Grund: Geflüchtete können eine Rolle spielen, um den Fachkräftebedarf in deutschen Betrieben zu decken. Doch auf dem Weg dahin gilt es viele Corona-bedingte Hürden zu überwinden. Allerdings:  Wie ihre Berichte zeigen, mussten sie in der Pandemie nicht wenige Herausforderungen überwinden.

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    Neue Regeln für internationale Besteuerung von Unternehmen 

    130 Länder beschließen Eckpunkte

    Nach einem über fünfjährigen Prozess haben sich 130 Staaten über die wichtigsten Eckpunkte einer Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung verständigt. Im Rahmen eines 2-Säulen-Modelles sollen besonders profitable Unternehmen mit einem Konzernumsatz von mehr als 20 Mrd. Euro einen größeren Anteil an Steuern in solchen Staaten zahlen, in denen ihre (End)kunden sitzen.

    Das soll vor allem – anders als derzeit – auch dann gelten, wenn sie in den betreffenden Staaten gar nicht physisch präsent sind, wie z. B. mit einer Betriebsstätte. Zudem wurde eine internationale Mindestbesteuerung von 15 % vereinbart. Konkrete Details und ein Umsetzungsplan sollen bis Ende Oktober 2021 ausgearbeitet werden. Neun Staaten, darunter Estland, Ungarn, Irland und Nigeria, haben Vorbehalte angemeldet. 

    Mehr zum Thema lesen Sie mit Klick rechts auf das Fenster "Eckpunkte internationale Unternehmensbesteuerung".

    EU veröffentlicht Leitfaden für Wasserstoff-Fördermöglichkeiten

    Im Rahmen des Europäischen Wasserstoffforums hat die EU-Kommission am 17. Juni 2021 einen Online-Leitfaden für öffentliche Förderprogramme zum Thema "Wasserstoff" veröffentlicht.  

    Der Förderkompass richtet sich an alle interessierten Stakeholder, dementsprechend auch Großunternehmen oder kleine und mittlere Unternehmen (KMU), und bietet eine Übersicht zu Wasserstoff-Förderprogrammen und Fonds auf zwei Ebenen:

    • EU-Förderprogramme und Fonds, die aus dem langfristigen EU-Haushalt 2021-2027 und NextGenerationEU finanziert werden
    • Nationale Förderprogramme und verfügbare Mittel auf EU-Länderebene

    Für jedes EU-Programm oder Fonds hebt der Förderkompass Kernmerkmale hervor und bietet Links, unter denen weitere Informationen eingesehen werden können. Mit Hilfe verschiedener Filter (z. B. Zielgruppe "KMU") lassen sich die Suchergebnisse eingrenzen. 

    Den Förderkompass finden Sie mit Klick rechts auf das Fenster "Zum Wasserstoff-Förderkompass".