BWIHK

THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Brexit - Unternehmen müssen sich vorbereiten

    KW 42 – 
    15.10.2020

    Für Unternehmen steht beim No-Deal-Brexit viel auf dem Spiel

    Seit dem 1. Februar 2020 ist das Vereinigte Königreich (United Kingdom, UK) nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Bisher war dies dank der vereinbarten Übergangsphase kaum spürbar. Doch mit dem Verlassen des gemeinsamen Binnenmarktes samt Zollunion verabschiedet sich Großbritannien ab dem 1. Januar 2021 von EU-Regeln und -Standards. Aufgrund nur geringer Fortschritte in den Verhandlungen über die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen steht ein Brexit ohne Folgeabkommen im Raum. Was hat dies für Auswirkungen auf die Wirtschaft?

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    Corona und Bürokratie bremsen Gründungen

    KW 41 – 
    08.10.2020

    Erschütterte Märkte, Umsatzeinbrüche, Liquiditätslücken, schmelzendes Eigenkapital dank Corona. Jetzt wäre ein Schub an Innovationen und unternehmerischem Pioniergeist eigentlich wichtiger denn je. Die Realität sieht leider anders aus: Mitte August gaben mehr als die Hälfte der IHKs an, dass sie für das Jahr 2020 weniger oder sogar deutlich weniger Unternehmensgründungen in ihren Regionen erwarten. Nur acht Prozent rechnen mit mehr neuen Firmen. Dabei bremst neben Corona nach wie vor die umfangreiche Bürokratie neue Gründungen.

    Stilllegungen oder Einschränkungen geschäftlicher Aktivitäten und Nachfragerückgänge erschweren Gründungen jetzt vor allem dort, wo sie in normalen Zeiten verstärkt stattfinden: in Gastgewerbe, Tourismus, Verkehr und anderen Dienstleistungsbranchen. Zwar ergeben sich im Feld der Angebote zur Krisenbewältigung neue Geschäftschancen – daraus resultierende Gründungsvorhaben werden aber einen Rückgang der generellen Neugründungen in diesem Jahr nicht verhindern können. Dabei hatte Deutschland gerade erst die Trendwende geschafft. Für 2019 konnte erstmals seit neun Jahren wieder von einem Plus bei den Gesprächen mit Gründungsinteressierten berichtet werden– ein Zuwachs von sechs Prozent auf rund 180.000.

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    Mit digitaler bescheinigung schneller durch den zoll

    KW 40 – 
    01.10.2020

    Die deutsche Wirtschaft ist mit ihren internationalen Lieferketten auf einen freien, globalen Welthandel angewiesen. Allerdings: Jedes Jahr berichten mehr deutsche Unternehmen mit Auslandsgeschäft über neue Handelshemmnisse – inzwischen sind es über 50 Prozent. Handelskonflikte wie die zwischen den USA und China oder den USA und der EU führten 2019 bei vielen Waren zu deutlichen Zollsteigerungen. Sanktionen haben mancherorts Handelsgeschäfte sogar gänzlich unterbunden. Das Ergebnis: Mehr Bürokratie, höhere Kosten, Produktionsengpässe und längere Lieferzeiten belasten die bislang erfolgreiche deutsche Außenwirtschaft. Aktuell kommen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch hinzu.

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