BWIHK

THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Corona-Unternehmenshilfen - keine rein nationale Angelegenheit

    Unser Thema 02/2021 für die KW 3 - 15.01.2021

    Die Bundesregierung hat für Unternehmen seit Beginn der Corona-Krise zahlreiche finanzielle Unterstützungsmaßnahmen aufgesetzt. Und der Bedarf ist enorm: Allein für die November- und Dezemberhilfen wurden bislang mehr als 400.000 Anträge über ein Volumen von 6,2 Milliarden Euro gestellt, hiervon sind knapp 2 Milliarden Euro ausgezahlt. Für die Überbrückungshilfen I und II (mehr als 230.000 Anträge über 3,5 Milliarden Euro) flossen bereits etwa 2,7 Milliarden Euro.
    Die Programme müssen nicht nur laufend an die aktuelle Beschlusslage zu den Pandemiemaßnahmen angepasst werden – so wird aktuell die Antragsfrist für die November- und Dezemberhilfe bis 30. April und die Frist für die Überbrückungshilfe II bis 31. März verlängert. Die Programme unterliegen auch EU-beihilferechtlichen Regelungen [...].

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    Bundesregierung entwickelt Prämienprogramm für Ausbildungsplätze weiter

    Unser Thema 01/2021 für die KW 2 
    07.01.2021

    Bis Ende November 2020 wurden rund 269.000 neue IHK-Ausbildungsverträge geschlossen; das bedeutet einen Rückgang um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – vor allem eine Folge der Corona-Pandemie. Die Bundesregierung hat mit ihrem Programm „Ausbildungsplätze sichern“ bereits im Frühsommer reagiert: Anfang August ist eine erste Förderrichtlinie in Kraft getreten. Sie sieht für Betriebe mit maximal 249 Beschäftigten Ausbildungsprämien vor, wenn diese ihr Ausbildungsengagement beibehalten oder steigern. Außerdem sind ein Zuschuss zur Verhinderung von Kurzarbeit in der Ausbildung sowie eine Prämie für die Übernahme von Azubis aus insolventen Betrieben möglich. Eine zweite Richtlinie zur Förderung von Verbundausbildung wurde Ende Oktober veröffentlicht.

    Änderungen in Kraft getreten 

    In der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben die Partner Verbesserungen im Sinne der Betriebe und Auszubildenden diskutiert. Die Bundesregierung hat nun einige dieser Ideen aufgegriffen. Die Änderungen gelten rückwirkend. Anträge auf Förderungen können innerhalb von drei Monaten auch für schon bestehende Ausbildungsverhältnisse gestellt werden, für die eine Förderung bisher nicht möglich war [...].

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    2020 - Corona bricht staatliche Hilfsrekorde

    KW 51 – 
    17.12.2020

    Die Corona-Krise führt zu herben Einbußen in der deutschen Wirtschaft. 69 Prozent der Unternehmen rechnen 2020 mit Umsatzrückgängen, das zeigt die jüngste DIHK-Blitzumfrage. Schon zu Beginn der Pandemie stellte die Bundesregierung Hilfen in großem Umfang zur Verfügung. Im Laufe des Jahres wurden die Programme angepasst und auch ausgebaut.

    Erhebliche Mittel für Kurzarbeit, Kredite, Garantien, Beteiligungen

    Die Politik hat die Möglichkeiten für den Bezug von Kurzarbeitergeld erweitert und flexibilisiert.

    Bei KfW-Sonderprogrammen für Unternehmen übernimmt der Bund deutlich höhere Risiken als zuvor. Beim KfW-Schnellkredit trägt die öffentliche Hand sogar das volle Kreditausfallrisiko. Seit November können auch kleinere Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern diesen Schnellkredit beantragen. Bislang hat die KfW aus ihren gesamten Sonderprogrammen mehr als 100.000 Kredite in Höhe von rund 47 Milliarden Euro bewilligt – zu großen Teilen an den Mittelstand. [...]

    Zuletzt stärkten Bund und Länder auch die Beteiligungsfinanzierung für den Mittelstand – insbesondere über die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften, Schwesterinstitutionen der Bürgschaftsbanken, und über einen Zwei-Milliarden-Euro-Fonds für Start-ups.

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