BWIHK

THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Gewerbemieter /-vermieter müssen gemeinsam durch die Corona-Krise 

    KW 16 – 
    16.04.2020

    Ob auf dem Land oder in der Stadt: Händler, Dienstleister, Kulturtreibende, Produzenten und das Gastgewerbe sind von der Corona-Krise stark betroffen. Die Bundesregierung hat mit den Corona-Sondergesetzen Neuregelungen für den Umgang mit Gewerbemieten geschaffen. Seit dem 1. April 2020 können Mieter und Vermieter gemeinsam eine Stundung vereinbaren. Das heißt, dass der Mieter im Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 zunächst keine Miete für seinen Laden oder seine Gaststätte zahlen muss. Allerdings wird die Miete danach in vollem Umfang fällig und es können zusätzliche Kosten durch Zinsen entstehen. Der Vorteil der Neuregelung für den Mieter: Der Vermieter darf ihm nicht kündigen, wenn er in diesem Zeitraum keine Miete zahlt. Unabhängig davon bieten jetzt viele Immobilieneigentümer ihren Mietern derartige Regelungen an, weil sie sich weiterhin solvente Mieter erhoffen und diesen durch die Krise helfen wollen.

    Neue Corona-Schnellkredite für den Mittelstand

    KW 15 – 
    09.04.2020

    Mit noch nie dagewesenen Schnellkrediten will die Bundesregierung die Mittelstandslücke in ihren Corona-Hilfsprogrammen für die Wirtschaft verringern. Unternehmen mit mindestens elf Beschäftigten sollen damit ohne aufwändige Bankprüfung einen von der bundeseigenen KfW finanzierten Überbrückungskredit bekommen können. Möglich wird das dadurch, dass der Bund als deutscher Staat jeden Kredit mit einer Bürgschaft von 100 Prozent absichert. Das Programm hat das Bundeskabinett am 6. April beschlossen. Nur zwei Wochen zuvor hatte der DIHK diese Idee in die öffentliche und politische Diskussion gebracht. Die ersten Kredite sollen noch in der ersten Aprilhälfte verfügbar sein.  

    Auswirkungen des Coronavirus auf
    die deutsche Wirtschaft

    KW 14 – 
    02.04.2020

    Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen die deutsche Wirtschaft in ihrer gesamten Breite. Mehr als 90 Prozent der Unternehmen spüren bereits jetzt negative Auswirkungen auf ihre Geschäfte.
    Das ist das Ergebnis der aktuellen DIHK-Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus mit mehr als 15.000 Unternehmensantworten. Über 80 Prozent der Betriebe
    erwarten Umsatzeinbrüche, jedes vierte Unternehmen befürchtet sogar Rückgänge von mehr als 50 Prozent im Gesamtjahr 2020. Je länger die Krise dauert, desto größer und negativer werden
    die Folgen für die Konjunktur in Deutschland.