BWIHK

THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Überbrückungshilfe II startet

    KW 43 – 
    23.10.2020

    Bundesregierung setzt ihr Hilfsprogramm fort - Fokus auf besonders betroffene Branchen

    Die Bundesregierung hat eine Fortsetzung ihres Überbrückungshilfeprogramms gestartet. Die jetzt beantragbare Überbrückungshilfe II knüpft an die erste Überbrückungshilfe für die Monate Juni bis August an. Diese Hilfe wurde insgesamt 140.000-mal beantragt. Bewilligt wurden Zuschüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. In der Haushaltsplanung des Bundes stehen für die Überbrückungshilfen insgesamt knapp 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind für den Zeitraum September bis Dezember weiterhin nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, allerdings jetzt zu deutlich erweiterten Konditionen.

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    Brexit - Unternehmen müssen sich vorbereiten

    KW 42 – 
    15.10.2020

    Für Unternehmen steht beim No-Deal-Brexit viel auf dem Spiel

    Seit dem 1. Februar 2020 ist das Vereinigte Königreich (United Kingdom, UK) nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Bisher war dies dank der vereinbarten Übergangsphase kaum spürbar. Doch mit dem Verlassen des gemeinsamen Binnenmarktes samt Zollunion verabschiedet sich Großbritannien ab dem 1. Januar 2021 von EU-Regeln und -Standards. Aufgrund nur geringer Fortschritte in den Verhandlungen über die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen steht ein Brexit ohne Folgeabkommen im Raum. Was hat dies für Auswirkungen auf die Wirtschaft?

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    Corona und Bürokratie bremsen Gründungen

    KW 41 – 
    08.10.2020

    Erschütterte Märkte, Umsatzeinbrüche, Liquiditätslücken, schmelzendes Eigenkapital dank Corona. Jetzt wäre ein Schub an Innovationen und unternehmerischem Pioniergeist eigentlich wichtiger denn je. Die Realität sieht leider anders aus: Mitte August gaben mehr als die Hälfte der IHKs an, dass sie für das Jahr 2020 weniger oder sogar deutlich weniger Unternehmensgründungen in ihren Regionen erwarten. Nur acht Prozent rechnen mit mehr neuen Firmen. Dabei bremst neben Corona nach wie vor die umfangreiche Bürokratie neue Gründungen.

    Stilllegungen oder Einschränkungen geschäftlicher Aktivitäten und Nachfragerückgänge erschweren Gründungen jetzt vor allem dort, wo sie in normalen Zeiten verstärkt stattfinden: in Gastgewerbe, Tourismus, Verkehr und anderen Dienstleistungsbranchen. Zwar ergeben sich im Feld der Angebote zur Krisenbewältigung neue Geschäftschancen – daraus resultierende Gründungsvorhaben werden aber einen Rückgang der generellen Neugründungen in diesem Jahr nicht verhindern können. Dabei hatte Deutschland gerade erst die Trendwende geschafft. Für 2019 konnte erstmals seit neun Jahren wieder von einem Plus bei den Gesprächen mit Gründungsinteressierten berichtet werden– ein Zuwachs von sechs Prozent auf rund 180.000.

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