BWIHK

THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Mit Familien-Vereinbarkeit die Krise managen

    KW 28 – 
    09.07.2020

    In der aktuellen Corona-Krise haben sich Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Erfolgsfaktor für ein gutes Krisenmanagement erwiesen. Sie helfen, schnell auf akute Herausforderungen zu reagieren. Bei hohen Infektionszahlen sind zumindest regionale Lockdowns von Kitas und Schulen weiterhin nicht auszuschließen. Mit Blick auf die mittelfristige Fachkräftesicherung ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in schlechten Zeiten ein Wettbewerbsvorteil. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Befragung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. An der Erhebung beteiligten sich bis Mitte Mai 260 Mitgliedsbetriebe aus dem Netzwerk.

    „Gemeinsam. Europa wieder stark machen“

    KW 27 – 
    02.07.2020

    Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020

    Deutschland übernimmt für die kommenden sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen
    Union. In dieser Zeit geht es um Entscheidungen, die die Wettbewerbsfähigkeit der EU langfristig
    beeinflussen. Dazu zählen das EU-Recovery-Paket der Kommission, das neue siebenjährige
    EU-Budget sowie die künftigen Beziehungen zum Vereinigten Königreich. Diese Weichenstellungen
    während der wirtschaftlichen Krise durch die Corona-Pandemie werden den Rahmen für das
    Wirtschaften in der EU entscheidend prägen. Das Motto der Ratspräsidentschaft „Gemeinsam.
    Europa wieder stark machen“ sollte auch in anderen Politikbereichen gelten. Die Prioritäten
    sollten so gesetzt sein, dass sie zusätzliche Belastungen für Unternehmen vermeiden.

    Eu-Recovery-Plan

    KW 26 – 
    25.06.2020

    Mit Wiederaufbau durch die Krise

    Die Corona-Pandemie hinterlässt in der europäischen Wirtschaft tiefe Spuren: Anfang Mai hat die EU-Kommission für 2020 einen Rückgang des EU-Bruttoinlandsproduktes von 7,5 Prozent vorausgesagt, die OECD im Juni sogar ein Minus zwischen 9 und 11,5 Prozent. Das markiert einen bislang unbekannten Einbruch und könnte in Europa Hunderttausende Unternehmen in ihrer Existenz gefährden. In dieser Situation ist eines klar: Kein EU-Mitglied kommt allein gut aus der Krise heraus. Das gilt in besonderem Maß für Deutschland. Gerade hier sind die exportorientierten Unternehmen über Wertschöpfungsketten stark mit dem Rest der EU-Wirtschaft verbunden: So wickeln sie ganze 60 Prozent ihres Im- und Exportes mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ab.