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THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Mit digitaler bescheinigung schneller durch den zoll

    KW 40 – 
    01.10.2020

    Die deutsche Wirtschaft ist mit ihren internationalen Lieferketten auf einen freien, globalen Welthandel angewiesen. Allerdings: Jedes Jahr berichten mehr deutsche Unternehmen mit Auslandsgeschäft über neue Handelshemmnisse – inzwischen sind es über 50 Prozent. Handelskonflikte wie die zwischen den USA und China oder den USA und der EU führten 2019 bei vielen Waren zu deutlichen Zollsteigerungen. Sanktionen haben mancherorts Handelsgeschäfte sogar gänzlich unterbunden. Das Ergebnis: Mehr Bürokratie, höhere Kosten, Produktionsengpässe und längere Lieferzeiten belasten die bislang erfolgreiche deutsche Außenwirtschaft. Aktuell kommen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch hinzu.

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    Eine verlässliche Kinderbetreuung ist wirtschafts- und Familienrelevant

    KW 39 – 
    24.09.2020

    Für viele Unternehmen ist die derzeitige Corona-Situation weiterhin äußerst herausfordernd.
    Wachstumseinbußen und höhere Schulden kann die deutsche Volkwirtschaft nur über Wachstum bewältigen - das ist auch bereits nach der Finanzkrise im letzten Jahrzehnt gelungen.
    Dafür benötigen die Betriebe auf mittlere Sicht wieder verstärkt Fachkräfte - auch wenn derzeit Unternehmen über Beschäftigungsabbau nachdenken müssen. Denn in den Folgejahren
    werden von Jahr zu Jahr deutlich mehr Menschen altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden als junge Menschen aus der Schule kommen. 

    Für die Zukunft heißt das, nicht zuletzt über eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf alle Potenziale am Arbeitsmarkt zu aktivieren, damit der Fachkräftemangel nicht zur Wachstumsbremse wird.

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    Deutsche EU-Ratspräsidentschaft
    sollte Binnenmarkt und KMU stärken

    KW 38 – 
    17.09.2020

    In ihrer morgigen Sitzung wollen die EU-Wirtschaftsminister Maßnahmen zur Erholung der Wirtschaft beschließen, um den Binnenmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der EU zu stärken. Für die Erholung der Wirtschaft ist der Binnenmarkt zentral, da er Unternehmen das Wachstum in der EU erleichtert. Die Corona-Pandemie beeinträchtigt dessen Funktionsfähigkeit derzeit durch nationale Reisebeschränkungen. Mehr Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten ist daher wichtig, um uneinheitliche und unverhältnismäßige wirtschaftliche Einschränkungen zu vermeiden. In ihrem Binnenmarktaktionsplan legt die Kommission richtigerweise den Fokus auf eine konsequente Um- und Durchsetzung der bestehenden EU-Regeln - statt Neue zu erlassen. Prioritär ist daneben die Begrenzung belastender Anforderungen.

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