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THEMA DER WOCHE

Eine Vielzahl von Daten und Meldungen prasselt tagtäglich auf die IHK-Welt herein oder sie entstehen aus unserer Arbeit. Aus all diesen Nachrichten, Entwicklungen und Ereignissen picken wir uns ein Thema heraus und stellen Ihnen dazu Daten, Fakten und Argumente kompakt auf einer Seite mit bundesweitem Fokus vor.

    Tourismuswirtschaft kämpft

    KW 45 – 
    05.11.2020

    Die Aussichten sind düster

    Vier Wochen eines zweiten Corona-Lockdowns haben für viele Betriebe des Gastgewerbes begonnen. 

    Die Ergebnisse der DIHK-Konjunkturumfrage machen deutlich: Keine andere Branche kämpfte bereits vor November so sehr mit den Folgen der Corona-Krise wie die Unternehmen der Tourismuswirtschaft: So arbeitete schon zu Herbstbeginn nur jeder zehnte Beherbergungsbetrieb auf Vorkrisenniveau. 94 Prozent der Unternehmen der Reisewirtschaft gaben an, dass sich die Geschäftslage verschlechtert habe. In keiner anderen Branche wurde die Geschäftslage schlechter beurteilt. 

    Die aktuellen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen überlagern auch das jahrelang dominierende Problem des Gastgewerbes - den Fachkräftemangel: Angesichts sinkender Beschäftigungsabsichten verliert das Thema aktuell an Bedeutung.  Die Reisewirtschaft wertet neben den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen die infolge der zahlreichen Reisehinweise eingebrochene Inlandsnachfrage zuletzt als größtes Geschäftsrisiko.

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    Ein langer aufholprozess für die deutsche wirtschaft

    KW 44 – 
    29.10.2020

    Konjunkturumfrage zeigt: Keine rasche Rückkehr zur Normalität

    Die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern mit rund 30.000 Unternehmensantworten zeigt, dass die Geschäfte der Unternehmen in Deutschland noch unter Vorkrisenniveau liegen. 61 Prozent der deutschen Betriebe rechnen mit einem Umsatzrückgang für das Gesamtjahr 2020. Nur rund ein Fünftel der Unternehmen gibt an, dass ihre Geschäftstätigkeit bereits wieder auf oder über dem Niveau zu Jahresbeginn liegt.

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    Überbrückungshilfe II startet

    KW 43 – 
    23.10.2020

    Bundesregierung setzt ihr Hilfsprogramm fort - Fokus auf besonders betroffene Branchen

    Die Bundesregierung hat eine Fortsetzung ihres Überbrückungshilfeprogramms gestartet. Die jetzt beantragbare Überbrückungshilfe II knüpft an die erste Überbrückungshilfe für die Monate Juni bis August an. Diese Hilfe wurde insgesamt 140.000-mal beantragt. Bewilligt wurden Zuschüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. In der Haushaltsplanung des Bundes stehen für die Überbrückungshilfen insgesamt knapp 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind für den Zeitraum September bis Dezember weiterhin nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, allerdings jetzt zu deutlich erweiterten Konditionen.

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