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Der Südwest Presse sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (09.03.) zu Italiens verhängten Corona-Beschränkungen:

„Auch wenn die Maßnahme von Ministerpräsident Conte auf den ersten Blick drastisch erscheint, so zielt sie doch vor allem darauf ab, in einem zeitlich begrenzen Zeitraum die Corona-Auswirkungen bestmöglich zu begrenzen. Aus unternehmerischer Sicht kann ich das als sehr sinnvoll und besonnen bewerten. Mit Beeinträchtigungen von Ex- wie Importen müssen wir rechnen. Aber unsere Wirtschaft kann auch z. B. durch angepasste Liefer- und Beschaffungsmechanismen wie zeitlich begrenzte Lagerhaltung vor Ort – Kompensation in gewissem Maße schaffen. Branchen wie Event- und das Messewesen beispielsweise haben diese Möglichkeiten nicht – hier wird es darauf ankommen, ob und in welchem Umfang nun ausfallende Veranstaltungen nachgeholt oder kompensiert werden können. Auch im Tourismus wird es vor allem auf Vertrauen der Urlauber ankommen, wenn sich die Situation verändert hat. Die Frage wird dabei vor allem und für alle Wirtschaftsbereiche sein, wie erfolgreich bis zum 3. April die Maßnahmen sein werden. Eine Blitzumfrage der AHK Italien zeigt schon, dass Unsicherheiten bezüglich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen da sind, gerade auch mit Blick auf die deutsch-italienische Wirtschaftskette. Der italienische Speditionsverband Fedspedi schätzt die Logistik in Italien derzeit als kritisch ein – so hat sich beispielsweise die Zeit der Warenabfertigung in den See- und Flughäfen deutlich verlängert. Aber – das ist das Wichtigste für mich – die von der AHK befragten Unternehmen äußern sich zuversichtlich bezüglich einer Geschäftserholung im weiteren Jahresverlauf.“

Coronavirus: Viele Unternehmen im Land rechnen mit hohem Umsatzeinbruch 

PRESSEINFORMATION 14 | 2020 – STUTTGART, 09. MÄrz 2020

DIHK-Umfrage zeigt: Höhere Betroffenheit in Baden-Württemberg

Mehr als ein Viertel der Unternehmen in Baden-Württemberg erwartet in diesem Jahr in Folge der Corona-Situation einen Umsatzrückgang von über zehn Prozent. Das ergibt sich aus der vorläufigen Auswertung einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter mehr als 10 000 Betrieben aus allen Regionen und Branchen, an der auch etwa 850 Unternehmen aus Baden-Württemberg teilgenommen haben. Derzeit ist die Betroffenheit von Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus in der Südwest-Wirtschaft etwas höher als in Deutschland insgesamt. Über 56 Prozent der Unternehmen in Baden-Württemberg spüren bereits Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte, während es in Deutschland insgesamt knapp 52 Prozent sind. „Unsere exportorientierte Wirtschaft war natürlich recht schnell von Problemen bei Lieferketten und Geschäftsreisen betroffen“, sagt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). Laut Umfrage melden 43 Prozent der befragten Unternehmen in Baden-Württemberg, dass sie ihre Reisetätigkeiten einschränken und knapp 38 Prozent sagen Messen und Veranstaltungen ab als Schutzmaßnahmen.

Der Forderung des DIHK-Präsidenten Schweitzer nach schnell wirksamen Sofortmaßnahmen schließt sich Grenke an: „Wenn die Umsätze bei gleichzeitig schwindenden Reserven in den Unternehmen weiter einbrechen, kann das für viele Betriebe existenzbedrohend werden.“ Sinnvoll wären Stundungen von Steuern, Sozialabgaben sowie ein rascher Zugang zu Überbrückungshilfen wie Kurzarbeitergeld und Liquiditätsmittel mit der Voraussetzung, dass Unternehmen zeitnah und unbürokratisch unterstützt würden.

Die baden-württembergischen IHKs bieten ihren Mitgliedsunternehmen viele Informationen im Netz sowie kostenlose Beratungs- und Informationsservices an zu unternehmerisch-rechtlichen Fragen, aber z. B. genauso zu außenwirtschaftlichen Themen. Unternehmen können sich an ihre zuständige IHK wenden – digital genauso wie persönlich vor Ort.

Coronavirus: Viele Unternehmen im Land rechnen mit hohem Umsatzeinbruch 

PRESSEINFORMATION 14 | 2020 – STUTTGART, 09. MÄrz 2020

DIHK-Umfrage zeigt: Höhere Betroffenheit in Baden-Württemberg

Mehr als ein Viertel der Unternehmen in Baden-Württemberg erwartet in diesem Jahr in Folge der Corona-Situation einen Umsatzrückgang von über zehn Prozent. Das ergibt sich aus der vorläufigen Auswertung einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter mehr als 10 000 Betrieben aus allen Regionen und Branchen, an der auch etwa 850 Unternehmen aus Baden-Württemberg teilgenommen haben. Derzeit ist die Betroffenheit von Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus in der Südwest-Wirtschaft etwas höher als in Deutschland insgesamt. Über 56 Prozent der Unternehmen in Baden-Württemberg spüren bereits Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte, während es in Deutschland insgesamt knapp 52 Prozent sind. „Unsere exportorientierte Wirtschaft war natürlich recht schnell von Problemen bei Lieferketten und Geschäftsreisen betroffen“, sagt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). Laut Umfrage melden 43 Prozent der befragten Unternehmen in Baden-Württemberg, dass sie ihre Reisetätigkeiten einschränken und knapp 38 Prozent sagen Messen und Veranstaltungen ab als Schutzmaßnahmen.

Der Forderung des DIHK-Präsidenten Schweitzer nach schnell wirksamen Sofortmaßnahmen schließt sich Grenke an: „Wenn die Umsätze bei gleichzeitig schwindenden Reserven in den Unternehmen weiter einbrechen, kann das für viele Betriebe existenzbedrohend werden.“ Sinnvoll wären Stundungen von Steuern, Sozialabgaben sowie ein rascher Zugang zu Überbrückungshilfen wie Kurzarbeitergeld und Liquiditätsmittel mit der Voraussetzung, dass Unternehmen zeitnah und unbürokratisch unterstützt würden.

Die baden-württembergischen IHKs bieten ihren Mitgliedsunternehmen viele Informationen im Netz sowie kostenlose Beratungs- und Informationsservices an zu unternehmerisch-rechtlichen Fragen, aber z. B. genauso zu außenwirtschaftlichen Themen. Unternehmen können sich an ihre zuständige IHK wenden – digital genauso wie persönlich vor Ort.