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BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning zum Entwurf des EU-Lieferkettengesetzes der Europäischen Kommission:

PRESSEINFOrmation 17/2022 
STUTTGART, 23. Feb. 2022

„Da der Vorschlag der Europäischen Kommission grundsätzlich in seiner Zielsetzung überzeugt, geht es uns darum, diesen Vorschlag mitzugestalten. Der Entwurf der EU-Kommission für eine EU-weite Lieferkettenrichtlinie geht deutlich über das in Deutschland beschlossene Gesetz zur Lieferkettensorgfaltspflicht hinaus. Die EU-Regelung sieht eine Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette und eine zivilrechtliche Haftung vor. Unternehmen haften demnach nicht nur für direkte Vertragspartner, sondern indirekt auch für deren Zulieferer. Die Möglichkeiten der Unternehmen sind hier begrenzt. Und die Kontrolle wird umso schwieriger, je weiter man in der Lieferkette zurückgeht“, so Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der im BWIHK für Rechtsfragen zuständigen IHK.

Breuning weiter: „Die bürokratischen und rechtlichen Konsequenzen bei der Verletzung von Sorgfaltspflichten in Lieferketten fallen damit wesentlich umfangreicher aus als von vielen Unternehmen erwartet.“

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BWIHK IN DER PRESSE

Dem Deutschlandfunk gab BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke ein Interview zu Startup-Erfolgen Baden-Württembergs zu Fragen wie "Auch bei den jüngeren Unternehmen – den Start-ups – ist BW stark - warum hat das Land da so stark zugelegt zuletzt?" / "In welche Branchen fließt jetzt das Risikokapital?" / "Beschreiben Sie mal, wie wichtig ist so eine staatliche Geldspritze für die Start-ups?"

Mit einem Klick hier kommen Sie zum Audio-File des Interviews.

Gesundheitswirtschaft Baden-Württemberg geht positiv gestimmt ins Jahr

PRESSEINFOrmation 16/2022 
STUTTGART, 23. Feb. 2022

Sonderauswertung „Gesundheitswirtschaft“ zur Konjunkturumfrage der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern, Jahresbeginn 2022 

Der IHK-Geschäftsklimaindex der baden-württembergischen Gesundheitswirtschaft ist zu Jahresbeginn auf 140 Zähler gestiegen. Damit befindet sich der Klimaindex der Gesundheitswirtschaft auf einem hohen Niveau und liegt über dem landesweiten Durchschnitt aller Branchen (127 Punkte). Von guten beziehungsweise befriedigenden Geschäften berichten 90 Prozent der Unternehmen. Für ihre Zukunft gehen 35 Prozent der Unternehmen von einer Verbesserung der Situation aus, während der Anteil der Betriebe, die mit schlechteren Geschäften im weiteren Jahresverlauf rechnen, von elf auf neun Prozent sinkt.

„Die Coronapandemie hat die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in den vergangenen Monaten enorm gefordert. Umso erfreulicher, dass sich Lage und Zukunftserwartungen nun weiter verbessern“, kommentiert Prof. Claudius Marx, Hauptgeschäftsführer der für die Gesundheitswirtschaft im BWIHK)federführenden IHK Hochrhein-Bodensee.

Aufgrund der Personalintensität und der starken Dienstleistungsorientierung ist die Gesundheitswirtschaft seit Jahren ein wichtiger Beschäftigungsmotor in Baden-Württemberg. Im Land arbeiten in 29 670 Betriebsstätten rund 580 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft. Dies entspricht einem Gesamtwirtschafts-Anteil von zwölf Prozent. Die Gesundheitswirtschaft ist damit der beschäftigungsstärkste Wirtschaftszweig in Baden-Württemberg. Zum Vergleich: die nächstgrößten Branchen sind der Einzelhandel und der Maschinenbau, deren Beschäftigungsanteile bei jeweils über sechs Prozent liegen.

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