DIE EINZELNEN ARCHIVE DES BWIHK

ALLGEMEIN

SERVICES

MEDIEN

Handel mit dem wirtschaftsgiganten usa - was erwartet die unternehmen?

Unser Thema 43/2022, 04.11.2022

Vor den Zwischenwahlen in den USA am 08. November blickt die deutsche Wirtschaft mit Interesse auf ihren wichtigsten Exportmarkt. Denn die ökonomischen Beziehungen sind trotz großer Chancen von Handelshemmnissen geprägt; geostrategische Veränderungen bergen neue Herausforderungen. Betriebe beiderseits des Atlantiks hoffen nun auf neuen Schwung.

Mehr zum Thema lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts. Auch auf unserem Twitter-Kanal finden Sie dazu fortlaufend Postings.

BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Südwest (03.11.) sagte BWIHK-Präsident Christian Erbe zu den von der MPK gefassten Energie-Beschlüssen: »Das gibt endlich mehr Planungssicherheit. Jedoch sollte das Vorziehen der Gaspreisbremse für KMU auf den Februar nicht nur angestrebt, sondern auch tatsächlich umgesetzt werden. Es würde aber bei einer Unterstützungs-Lücke im Januar für viele Betriebe bleiben. Ich befürchte, dass der Dezember-Abschlag nicht ausreichen wird, diese Lücke zu füllen. Deshalb müssen die Härtefallhilfen über den vorgesehenen Fonds so schnell wie möglich konkretisiert werden. Das Land sollte, zumal nach der positiven Steuerschätzung, eigene Stützungsmaßnahmen vorbereiten, um den Rettungsschirm sinnvoll zu ergänzen.« 

Mit einem Klick hier kommen Sie zum Online-Ticker der dpa Süwest.

BWIHK-Präsident Christian O. Erbe: Gut, dass Gaspreisbremse und Strompreisbremse nun fixiert sind – das gibt endlich mehr Planungssicherheit 

PRESSEINFOrmation |  64/2022 Stuttgart, 03. november 2022

Zumeldung zu den MPK-Ergebnissen im Bereich Energiekrise mit Hilfen für Unternehmen:

Christian O. Erbe, Präsident des BWIHK, führt zu den energiepolitischen Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz aus: „Ich bin erleichtert, dass mit den Beschlüssen die für unsere Unternehmen so wichtigen Preisbremsen für Gas und Strom fixiert sind. Das gibt endlich mehr Planungssicherheit. Jedoch sollte das Vorziehen der Gaspreisbremse für KMU auf den Februar nicht nur angestrebt, sondern auch tatsächlich umgesetzt werden. Denn damit nähern wir uns dem Start der Hilfen für größere Betriebe der Industrie und Unternehmen mit mehr als 1,5 Millionen Kilowattstunden Verbrauch an. Es würde aber bei einer Unterstützungs-Lücke im Januar für viele Betriebe bleiben. Ich befürchte, dass der Dezember-Abschlag nicht ausreichen wird, diese Lücke zu füllen. Deshalb müssen die Härtefallhilfen über den vorgesehenen Fonds so schnell wie möglich konkretisiert werden. Das Land sollte, zumal nach der positiven Steuerschätzung, eigene Stützungsmaßnahmen vorbereiten, um den Rettungsschirm sinnvoll zu ergänzen. Entsprechende Signale hat es aus der Landesregierung bereits gegeben. Viele Betriebe sind durch die letzten Monate an ihr Belastungslimit gekommen, das kaum noch weiter ausgereizt werden kann. Für sie geht es ums nackte Überleben.“

Erbe ist auch besonders wichtig, dass die Hilfen so bürokratiearm wie möglich ausgestaltet sind: „Wenn wir in der Corona-Zeit eines besonders gelernt haben, so doch das schnelle und möglichst wirksame Hilfe nie bürokratisch aufgebaut sein darf. Hier sehe ich auch Gefahren durch die Hürden des EU-Beihilferechts. Es drohen Auflagen, die die Stützungsmaßnahmen verwässern und bürokratisieren. Für unsere Südwestwirtschaft steht viel auf dem Spiel. Wir bauen auf eine pragmatische Umsetzung der Hilfsprogramme.“

Mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts finden Sie die komplette PM als PDF zum Download.