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Politisches Aufbruchssignal dringend nötig – für einen erfolgreichen Standort

Unser ThemA 9/2024, 07.03.2024

Deutsche Betriebe bewerten die Standortfaktoren hierzulande immer schlechter und investieren zunehmend weniger im In- und mehr im Ausland. Diese Entwicklung ist angesichts der großen Herausforderungen rund um Klimawandel, Digitalisierung & Co. beunruhigend. Höchste Zeit also für Entlastungen – etwa bei der überbordenden Bürokratie.
 

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Industrie 4.0-Award BW

 

Wieder Exzellenz in Digitalisierung gesucht - Runde 2 des Wettbewerbs der Allianz Industrie 4.0 gestartet - Bewerbungen ab sofort möglich

Sie treiben die digitale Transformation in Ihrem Betrieb voran und schaffen innovative Lösungen mit messbarem Impact? Dann sollten Sie sich mit ihrem Unternehmen unbedingt um den Award bewerben! Denn zum 2. Mal werden die digitalen Vorreiter im Land gesucht. Mit dem Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“ möchte die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, in der auch der BWIHK Partner ist, die Sichtbarkeit exzellenter Lösungen "Made in THE LÄND" erhöhen und den enormen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung Rechnung tragen. 

Eine Jury mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Forschung prüfen die Bewerbungen und wählen die Gewinner aus. Die Ausgezeichneten profitieren von der Sichtbarkeit durch ein attraktives Promotion-Paket und erhalten zudem eine Qualitätsauszeichnung des Landes.

Zum Wettbewerb

In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen ausgezeichnet. Für eine erfolgreiche Bewerbung spielen sowohl die Marktrelevanz als auch der Innovationsgrad der Lösung eine Rolle.

Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der digitalen Transformation verliehen, die mehrere oder alle Unternehmensbereiche übergreifen und die für das Unternehmen einen wesentlichen strategischen Wettbewerbsvorteil generiert haben.

Beide Kategorien sollen zeigen, was Industrie 4.0 möglich macht und welche Innnovationskraft in THE LÄND steckt. Die Prämierten sind Vorbilder und Inspiration für andere, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den ersten oder die nächsten Schritte in Richtung Industrie 4.0 gehen möchten.

Der Wettbewerb richtet sich für die Winner-Kategorie an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und andere Institutionen aus Baden-Württemberg. Für die Excellence-Kategorie können sich ausschließlich baden-württembergische Industrieunternehmen bewerben.

Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden, Bewerbungsfrist ist der 30. April 2024.

Mehr Informationen finden Sie hier. Zur Bewerbung kommen Sie mit Klick rechts in Fenster "Industrie 4.0-AWARD BW".

BWIHK-Veranstaltung diskutiert neue Modelle zur Ergänzung des Linienverkehrs

PRESSEINFOrmation 20/2024 | Stuttgart, 05. MÄrz 2024

ÖPNV-Taxi: eine innovative Lösung für den ländlichen Raum?

Können Angebotslücken im Linienverkehr des ländlichen Raums mit dem Modell des ÖPNV-Taxis geschlossen werden? Auf der Veranstaltung des BWIHK „ÖPNV-Taxi – ein Zukunftsmodell für den ländlichen Raum?“ setzten sich Experten aus Verkehrsministerium Baden-Württemberg, Landkreistag, Landkreis Freudenstadt, Taxiverband Deutschland, nbsw nahverkehrsberatung südwest und den Rechtsanwaltskanzleien BBG und Partner (Bremen) sowie Linne + Krause (Hamburg) intensiv mit Voraussetzungen und Chancen, aber auch Kritik auseinander.

„Mit zusätzlichen Einnahmemöglichkeiten für Taxiunternehmen könnte das Taxisterben im ländlichen Raum aufgehalten werden. Zudem könnten Aufgabenträger des Nahverkehrs Mehrverkehre zu geringeren Kosten anbieten, als Verdichtungen des Linienverkehrs oder die Einrichtung eigener On-Demand-Verkehre verursachen würden. Gleichzeitig erhalten Fahrgäste ein deutlich erweitertes Nahverkehrsangebot“, resümiert Dr. Michael Alpert, Hauptgeschäftsführer des BWIHK, die Vorteile. Er betont aber auch: „Die Kenntnisse und Erfahrungen der Taxibranche müssen von Anfang an mit einbezogen werden, um das Modell gezielt in den Regionen einzusetzen und zum Erfolg zu führen. Die Unternehmen brauchen einen Dialog mit den Landkreisen auf Augenhöhe.“ Es solle außerdem vermieden werden, so Alpert weiter, dass Linienverkehre und bestehende, gut funktionierende On-Demand- oder Sammeltaxi-Verkehre ausgehöhlt werden.

Das Modell „ÖPNV-Taxi“ sieht vor, dass Fahrzeuge, die gerade nicht im klassischen Taxiverkehr angefordert sind, flexibel und ‚On-Demand‘ in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) integriert werden können, wenn in diesem Zeitraum kein Linienverkehr angeboten wird. Fahrgästen wird der ÖPNV innerhalb eines Haltestellennetzes auf Anforderung per Taxi, aber zum ÖPNV-Tarif und gegebenenfalls mit Komfortzuschlag, angeboten. Taxiunternehmen erhalten die Differenz zum Taxitarif von den Aufgabenträgern, i.d.R. den Landkreisen, erstattet. Alle Taxiunternehmen, die dies wünschen, können sich am Modell beteiligen. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Pilotprojekt in mehreren Gemeinden des Landkreises Freudenstadt hat sich dort bewährt und wird gut nachgefragt, so dass es auf weitere Kommunen ausgedehnt wird.

Mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts finden Sie unsere PM auch als PDF zum Download. Präsentationen aus der Veranstaltung gibt es hier.