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BWIHK befürchtet Aus für Neckarschleusenausbau – Klares Bekenntnis des Bundes gefordert

PRESSEINFOrmation 29/2022 | STUTTGART, 
21. April 2022

Der BWIHK fordert ein klares Bekenntnis des Bundes zum Neckarschleusenausbau, um kein falsches Signal an Unternehmen zu senden. Denn die Wirtschaft benötige für den Transport von Gütern zeitnah klimafreundliche Alternativen zur Straße und habe sich auf den Ausbau des Neckars verlassen. „Es ist alarmierend, dass der für die Wirtschaft des Landes wichtige Neckarschleusenausbau nun auf der Kippe steht. Dabei sind solche Projekte für den Umstieg auf den nachhaltigen Verkehrsträger Binnenschiff von zentraler Bedeutung“, so Artin Adjemian für die Federführung Verkehr des BWIHK.

Der Finanzplan des Bundes sieht eine Reduzierung der finanziellen Mittel für die Binnenwasserstraßen von bisher 2,6 Milliarden auf 2,1 Milliarden pro Jahr von 2023 bis 2025 vor. Bei prognostizierten Gesamtkosten von mehr als einer Milliarde Euro für den Erhalt und die Verlängerung der Neckarschleusen befürchtet der BWIHK das Aus für das Projekt.

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BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning zur Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg

PRESSEINFOrmation 28/2022 | STUTTGART, 
20. April 2022

„Mit großer Sorge schauen wir immer noch auf den Ausbildungsmarkt. Es ist ernüchternd, wenn man sieht, wie viele engagierte Betriebe alles unternehmen, um junge Menschen zu gewinnen, aber dennoch keine Bewerber finden. Sowohl bei virtuellen als auch Präsenzveranstaltungen zur Berufsorientierung und Bewerbergewinnung beteiligen sich die Firmen mit großem Engagement, doch es fehlen häufig die Bewerberinnen und Bewerber – und dass seit rund zwei Jahren“, betont Marjoke Breuning, BWIHK-Vizepräsidentin und Präsidentin der in Ausbildungsfragen federführenden IHK Region Stuttgart. Das zeigen ebenso die Zahlen der Agentur für Arbeit, die auch im März einen deutlichen Überhang an offenen Ausbildungsstellen darstellen. Und auch in der IHK-Lehrstellenbörse gibt es landesweit für den Ausbildungsstart im Herbst noch fast 9.500 freie Ausbildungsplätze. Jetzt seien die Jugendlichen und ihre Eltern gefragt. „Es ist Zeit aufzuwachen und die Zukunft in die Hand zu nehmen. Die Chancen für junge Menschen waren selten so gut wie heute. Die Wirtschaft braucht jetzt Nachwuchs und sucht händeringend.“, so die BWIHK-Vizepräsidentin. Zudem appelliert sie an das Kultusministerium und alle Lehrerinnen und Lehrer, die Berufsorientierung an den Schulen wieder so schnell wie möglich hochzufahren: „Eine weitere verlorene Generation in der dualen Berufsausbildung kann sich die Gesellschaft nicht leisten.“

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Fachkräfte gewinnen – auch aus dem Ausland

Unser Thema 14/2022, 14.04.2022

Das vor zwei Jahren in Kraft getretene Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessert, die Fachpersonal aus dem Ausland gewinnen möchten. Zwar konnte sich seine Wirkung wegen der pandemiebedingten Beschränkungen zunächst nicht voll entfalten, doch nun zeigt das Gesetz zunehmend Wirkung. Erste praktische Erfahrungen aus der Wirtschaft verdeutlichen aber auch, dass es weiterentwickelt werden sollte. Die IHK-Organisation bietet dafür Unterstützung an. Schon jetzt hilft ihr Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung" den Betrieben.

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