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Agentur für Sprunginnovationen startet ersten Innovationswettbewerb

Die Agentur für Sprunginnovationen (SPRIND) hat ihren ersten Innovationswettbewerb gestartet. Das Novum: Anstatt nach einer Ausschreibung einem Team eine langfristige Förderung zuzusagen, werden mehrere Teams im Wettbewerb an einer Lösung arbeiten. 

Ziel ist die Entwicklung von bahnbrechenden Technologien für antivirale Therapeutika.

Die sogenannten "Challenges" sind Wettbewerbe, in denen Ideen mit Sprunginnovationspotential zu drängenden gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen gefunden werden sollen. Möglich ist, dass die Innovationen mit Sprunginnovationspotenzial anschließend in einer Tochtergesellschaft gefördert werden.

SPRIND möchte mit dem Wettbewerb das Repertoire an antiviralen Therapeutika erweitern, damit in Zukunft neue Behandlungsmöglichkeiten zur Auswahl stehen. Lösungen können zum Beispiel neue Ansätze für Breitbandvirostatika beinhalten, aber auch Plattformtechnologien zur Entwicklung antiviraler Wirkstoffe sein. 

Im ersten Jahr der Challenge finanziert die SPRIND die Arbeit der Teams mit bis zu 700.000 Euro. Im weiteren Verlauf der Challenge kann diese Finanzierung höher ausfallen. Die Ausschreibung läuft bis zum 12.09.2021. Wenn Sie sich mit Ihrem Unternehmen aus der Branche bewerben möchten oder einfach an weiteren Informationen interessiert sind, nutzen Sie einfach den Klick rechts in unser Fenster "Innovationswettbewerb SPRIND".

Neuer Schwung für den transatlantischen handel

Unser Thema 27/2021 für die KW 29 - 15.07.2021

Und sie mögen sich wieder: Ihre aktuelle Reise führt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den wichtigsten Exportmarkt für deutsche Unternehmen. Nachdem das transatlantische Verhältnis zuletzt einige besondere Herausforderungen durchlebt hat, gibt es jetzt wieder positive Signale. Dazu zählen zum Beispiel der EU-USA-Gipfel Mitte Juni oder die neue Transatlantic Business Initiative, welche die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland, den USA und Kanada verbessern soll. Trotzdem wartet noch viel Arbeit auf die neue Bundesregierung nach der Wahl im September - es ist noch lange nicht alles "peace-happiness and egg-cake"

Das gesamte Thema der Woche lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts.

BWIHK IN DER PRESSE

Der Schwäbischen Zeitung sagte  BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Vorstellung des EU-Gesetzespaketes 'Fit for 55': 

„Der EU-Green-Deal ist wie auch das neue Klimaschutzgesetz des Landes ein ambitioniertes Vorhaben. Diese Klimaschutzvorgaben lassen sich aber allesamt nur erreichen, wenn die Unternehmen dabei wettbewerbsfähig bleiben können – im eigenen Land, im EU-Binnenmarkt und beim weltweiten Export. Für Südwestbetriebe sind klimafreundliche Erzeugung und Produkte ein wichtiger Faktor, weil dies nicht zuletzt auch Chancen für die Zukunft eröffnet. Wie anspruchsvoll dabei allerdings die bereits angelaufene Transformation in Richtung Klimaneutralität insbesondere für unsere Wirtschaft mit hohem Industrieanteil ist, zeigt beispielsweise nicht zuletzt der laufende ‚Strategiedialog Automobilwirtschaft‘ mit Ministerpräsident Kretschmann. Hier trage ich Sorge, dass zu ehrgeizige politische Vorgaben den Standort schwächen, Arbeitsplätze und Unternehmen gefährden. So wird der reformierte Emissionshandel den Druck hin zu emissionsarmen Produktionsprozessen und energieeffizienten Produkten deutlich erhöhen und damit zugleich Probleme schaffen. Denn entsprechende Produktionsprozesse sind in einigen Branchen noch nicht verfügbar oder leider weit von der Wirtschaftlichkeit entfernt. Politisch intendierte hohe CO2-Preise sind aus Wirtschaftssicht deshalb nur dann tragfähig, wenn ein Ausgleich für die besonders betroffenen Unternehmen erfolgt. Gerade Hersteller von Grund und Rohstoffen wie Stahl, Aluminium oder Zement wie auch weiterverarbeitenden Betrieben droht sonst der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und damit das Aus am Markt.“ 

Zur Schwäbischen Online geht es hier.