DIE EINZELNEN ARCHIVE DES BWIHK

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Veranstaltungen zur Fachkräftesicherung - Neue Termine für 2022

IHKs helfen Betrieben auch im 4. quartal mit zahlreichen Veranstaltungen 

Die IHK-Organisation in Baden-Württemberg organisiert fortlaufend (Online-) Informationsveranstaltungen, Seminare und Workshops rund um Themen der Fachkräftesicherung.

Damit bekommen gerade auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, sich diesem Thema zu nähern und ihre eigene Personalpolitik zukunftsfit zu machen.

Die Veranstaltungsübersicht für das 4. Quartal 2022 finden Sie mit Klick rechts auf das Fenster.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website der jeweiligen IHK. Bitte prüfen Sie dort auch, wie die Veranstaltung stattfindet oder geplant ist.

Die deutsche wirtschaft im sog der energiekrise

Unser Thema 44/2022, 10.11.2022

Explodierende Energiepreise, drohende Versorgungsengpässe sowie die Angst vor sinkender In- und Auslandsnachfrage lassen die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen in den Keller rauschen. Angesichts seiner Herbst-Konjunkturumfrage geht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 2,0 Prozent einbrechen wird. 

Mehr zum Thema lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts. Auch auf unserem Twitter-Kanal finden Sie dazu fortlaufend Postings.

bwihk: Landeskonzept "Mobilität und Klima": Keine Zusatzbelastung von Unternehmen!

PRESSEINFOrmation | 66/2022 Stuttgart, 11. november 2022

Zumeldung zum Landeskonzept "Mobilität und Klima"

„Wir unterstützen die Maßnahmen der Landesregierung im Bereich Antriebswende, Infrastrukturausbau und zur Förderung von neuartigen Logistikkonzepten“, kommentiert der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) die Eckpunkte des Landeskonzepts „Mobilität und Klima“ zur Erreichung der Emissionsziele im Mobilitätssektor. Erfreut zeigt sich der BWIHK gleichfalls über die Ankündigung, dass nach jahrelanger Verzögerung das Lang-Lkw-Streckennetz in Baden-Württemberg ausgeweitet wird. Nun gelte es, dieses Vorhaben rasch in die Tat umzusetzen, um interessierten Unternehmen in Baden-Württemberg endlich die Nutzung des CO2-einsparenden Lang-Lkw zu ermöglichen.

Große Fragezeichen blieben jedoch beim Thema Finanzierung der Maßnahmen. „Zusatzbelastungen für Unternehmen sind in diesen Krisenzeiten keine gute Idee“, bekräftigt der BWIHK und verweist insbesondere auf die Planungen, eine zusätzliche Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen einzuführen. Diese Zusatzmaut bringe erhebliche Standortnachteile für die in Baden-Württemberg ansässigen Unternehmen mit sich. Gerade im ländlichen Raum müssten Transporte häufig über längere Strecken auf dem nachgelagerten Straßennetz erfolgen, bis sie das – ohnehin mit Maut belastete – Bundesfernstraßennetz erreichten oder von dort in die Region kommen. Im ländlichen Raum seien zudem Schiene und Wasserstraße in der Regel keine Alternative zur Straße. Der größte Kritikpunkt sei, dass Baden-Württemberg mit einem Alleingang, dem sich kein anderes Bundesland anschließen wolle, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft mindere. „Eine Sonderregelung im Südwesten ist das falsche Signal“, erklärt der BWIHK und fordert das Land auf, von seinen Plänen Abstand zu nehmen.

Kritisch steht die Wirtschaft auch zum sogenannten Mobilitätspass. Er soll Kommunen mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausstatten, um einen zusätzlichen Ausbau des ÖPNV zu verwirklichen. Offen ist weiterhin, wen die Kommunen zur Finanzierung des Mobilitätspasses heranziehen. Der BWIHK verweist darauf, dass die Wirtschaft mit Jobtickets und Zuschüssen für Pendler bereits freiwillig zur Finanzierung des ÖPNV beitrage. „Die Drittnutzerfinanzierung, wie im Mobilitätspass angelegt, darf daher in keinem Fall zu zusätzlichen Kosten für die Unternehmen führen“, fordert der BWIHK.

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