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Digitalisierungsumfrage: Bundesweite ERgebnisse liegen vor

Die Ergebnisse der DIHK-Digitalisierungsumfrage zeigen, dass sich der Digitalisierungsstand der Unternehmen nach Selbsteinschätzung leicht verbessert hat – der große Digitalisierungssprung bleibt jedoch aus. Eine unzureichende digitale Infrastruktur und wachsende Herausforderungen erschweren die Digitalisierung im Unternehmen.

Der DIHK hat die Ergebnisse der Digitalisierungsumfrage veröffentlicht, an der bundesweit knapp 3.500 Unternehmen teilgenommen haben. Die Befragung wurde vom 1. November bis 4. Dezember 2020 durchgeführt. Die Antworten stammen aus acht verschiedenen Wirtschaftszweigen: Industrie (17 Prozent), Bauwirtschaft (5 Prozent), Handel (18 Prozent), Verkehr (5 Prozent), Gastgewerbe (6 Prozent), Information/Kommunikation (11 Prozent), Finanzwirtschaft (7 Prozent) und Sonstige Dienstleistungen (31 Prozent). 

Auf einer Notenskala von 1 (voll entwickelt) bis 6 (wenig entwickelt) sehen sich die Unternehmen im Durchschnitt bei 2,9 Notenpunkten - gegenüber der Vorumfrage aus dem Jahr 2017 nur eine leichte Verbesserung (damals: 3,1).

Als ein Haupthemmnis sehen die Unternehmen die unzureichende digitale Infrastruktur. 35 Prozent haben keinen ausreichend schnellen Internetzugang. Damit bleiben wesentliche Digitalisierungspotenziale ungenutzt.

Als größte Herausforderung bei der Digitalisierung bezeichnen die Unternehmen die Umstellung vorhandener Systeme und Prozesse (45 Prozent). Ein hoher Kosten- und Investitionsaufwand (40 Prozent) sowie fehlende zeitliche Ressourcen (38 Prozent) werden an zweiter und dritter Stelle genannt.

Großen Aufholbedarf sehen die Befragten bei Vermittlung digitaler Kompetenzen. Die Schulung von Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien schätzen die Unternehmen als besonders dringlich ein (68 Prozent). Auch beim Thema Datenschutz und IT-Sicherheit (53 Prozent) gibt es Luft nach oben. 

Den ausführlichen Inhalt der Befragung lesen Sie mit Klick rechts auf das Fenster "Zur Umfrage". Dort finden Sie auch alle weiteren Dokumente als PDF.

Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis des Landes aus

Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg, auch bekannt als Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, werden unkonventionelle, technologieoffene Ideen und deren Umsetzung für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen geehrt. Auch die IHK-Organisation in Baden-Württemberg ist Partner des Preises.

Der Landespreis wird in diesem Jahr bereits zum 37. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926 -1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen für bei-pielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien ausgezeichnet. Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2021 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können teilnehmen:

- Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten,

- mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und

- mit Sitz in Baden-Württemberg.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden dann am 16. November 2021 feierlich im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung verliehen.

Informationen zum Wettbewerb, die Ausschreibungsunterlagen mit den Kriterien sowie den Link zur Online-Bewerbung gibt es im hier , auf den Seiten von Handwerks-, Industrie- und Handelskammern, dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg und beim Regierungspräsidium Stuttgart.
 

Weiterführende Informationen und die Bewerbungsunterlagen bekommen Sie auch mit Klick auf "Zur Ausschreibung" im Fenster rechts.

Neue landesweite Veranstaltung - Save the date

#GemeinsamFürUnternehmen Online-Veranstaltung der IHKs in BW zu Ökodesign und neuer Marktüberwachungsverordnung 16.04.2021 | 08:00 – 09:00 Uhr

Das Jahr 2021 bringt wichtige Veränderungen im Bereich Ökodesign: Die Durchführungsverordnungen zu den einzelnen Produktgruppen nehmen neben der Energieeffizienz zunehmend Kriterien der Material- und Ressourceneffizienz, wie z B. die Reparierbarkeit des Produkts oder das Vorhalten von Ersatzteilen auf. Die Kontrolle dieser neuen Kriterien erfordert neue Prüfstrategien für die Marktüberwachung, da die alleinige Prüfung des Produktes nicht mehr ausreicht. Es steht die Ausweitung der Ökodesign-Produktgruppen an. In die allgemeine Marktüberwachungsverordnung wurden Regelungen zum Umgang mit dem Onlinehandel aufgenommen, die auch für den Bereich Ökodesign verbindlich sind.

Das Thema beleuchtet Dr. Anja Schmolke. Sie stellt die wesentlichen Änderungen dar und beantwortet Ihre Fragen. Frau Schmolke ist diplomierte Chemikerin sowie promovierte Juristin und seit 2017 Leiterin des Referats „Marktüberwachung in den Bereichen Ökodesign, Chemikalien- und Produktsicherheit“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

 

Den Link zur Veranstaltung finden Sie hier. Direkt zur Anmeldung kommen Sie über einen Klick ins Fenster rechts.