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Herausforderung duale Ausbildung im Ausland

KW 35 – 
27.08.2020

Covid-19 stellt duale Berufsausbildung vor neue Herausforderungen

Die Corona-Pandemie wirkt sich in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern auf den Ausbildungsmarkt aus. Viele Betriebe müssen immer noch auf Sicht fahren. Daher ist in etlichen Unternehmen noch nicht endgültig über das konkrete Lehrstellenangebot entschieden. Zudem hatten es Betriebe und Schulabgänger wegen der Pandemiebeschränkungen schwer, zueinander zu finden. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge wird daher in diesem Jahr hierzulande zurückgehen. Andere Länder sind noch weitaus stärker von der Pandemie betroffen – wie stellt sich die Situation dort dar? Wie wirkt sich dieser Umstand auf die Ausbildungsplatzsituation weltweit aus?

Handel 2020: Die Digitalisierung setzt sich durch

KW 36 – 
04.09.2020

Digitalisierung ist mehr als Online-Handel

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft und die Corona-Krise beschleunigt diese Entwicklung. In der Handelsbranche ist der E-Commerce in den letzten Monaten überdurchschnittlich gewachsen; die Absatzzahlen erreichten das Niveau der Weihnachtszeit. Der digitale Vertrieb ist damit für immer mehr Betriebe relevant. Die aktuelle IHK-ibi-Studie zur Digitalisierung im Einzelhandel zeigt: 51 Prozent der Einzelhändler nutzen inzwischen digitale Vertriebskanäle, das sind 5 Prozent mehr als in der Vorumfrage 2017. Und die Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Umsätze weiter in den Online-Verkauf verlagern werden: Heute entfallen noch 86 Prozent der Umsätze auf das stationäre Ladengeschäft, in fünf Jahren werden es nach Einschätzung der Befragten nur noch 75 Prozent sein.

Zu einer guten digitalen Aufstellung gehört aber weit mehr als nur der Verkauf über digitale Kanäle. Im Back-Office müssen Kunden- und Produktdaten sinnvoll verarbeitet und mit den richtigen Tools genutzt werden. In Sachen Kundenkommunikation zählen die eigene Website, der Facebook-Auftritt oder der Google-My-Business-Eintrag für viele Einzelhändler zum Standard. Je größer der Betrieb, desto mehr digitale Anwendungen werden genutzt. Das gilt auch für die Anwendungen hinter den Kulissen, etwa für Warenwirtschaftssysteme oder die Personalverwaltung.

Mehr zum Thema lesen Sie im PDF zum Download rechts.

innocheck-bw: Beratung zu europäischer Innovationsförderung 

KMU, Startups Midcaps und FuE-Organisationen adressiert

Mit dem Portal innocheck-bw unterstützen das Steinbeis-Europa-Zentrum, die Steinbeis 2i GmbH und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg beim Zugang zu nationalen und europäischen Fördergeldern. Interessierte Antragssteller können ihre innovativen Vorhaben per Fragebogen einem Check unterziehen und erhalten dann eine individuelle auf sie zugeschnittene Empfehlung. Das Portal wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und genauso von der IHK-Organisation unterstützt.

Das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 bietet mit dem  Europäischen Innovationsrat (European Innovation Council – EIC) neue Förderoptionen für disruptive, bahnbrechenden Innovationen in Form von neuen Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen.

Mit seinen Förderinstrumenten will der EIC erreichen, dass sich aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen Europas starke, globale Unternehmen entwickeln, die schneller und in großem Maßstab tätig werden können (Scaling-up).

  • So fördert das Instrument Pathfinder Innovationen der s.g. „future emerging technologies“ in einer frühen Entwicklungsphase
  • Industriegetriebene und sehr marktnahe Innovationen werden mit dem Fast-Track-To-Innovation unterstützt.
  • Mit dem Accelerator können KMU Förderungen bis zu 2,5 Mio. sowie Beteiligungsmöglichkeiten bis zu 15 Mio. Euro erhalten.

Auf dem Portal innocheck-bw des Steinbeis-Europa-Zentrums der Steinbeis 2i GmbH und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg können Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg einen Fragebogen über ihr Innovationsvorhaben ausfüllen. Sie erhalten dann unmittelbar eine erste Einschätzung mit hilfreichen Tipps hinsichtlich europäischer Innovationsförderung.  Im Anschluss erfolgt eine persönliche Kontaktaufnahme seitens der Steinbeis 2i GmbH verbunden mit einer kostenfreien Erstberatung. Ergänzend zum Check des Innovationsvorhabens informieren das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH zu den neuen Förderinstrumenten in mehreren Webinaren

innocheck-bw und die Webinare richten sich an KMU, Start-Ups und MidCaps sowie Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen. 

Zu weiteren Informationen und dem Fragebogen geht es rechts in der Leiste.