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Fehlende Bewerber sorgen für erneuten Rückgang bei Ausbildungsverträgen

BWIHK-PRESSEINFOrmation
63 | 2021 - STUTTGART, 31. August 2021

Breuning: Jetzt noch bewerben und mit Ausbildung durchstarten

„Es gibt noch viele freie Ausbildungsplätze. Bewerbt euch und fangt noch im Herbst mit eurer Ausbildung an“, appelliert Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der beim BWIHK für Ausbildungsfragen zuständigen Kammer anlässlich der Pressekonferenz zum Ausbildungsstart 2021 an die Jugendlichen.

Nachdem Corona bereits im vergangenen Jahr deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt im Südwesten hinterlassen hatte, sind die Auswirkungen der Pandemie auch in diesem Jahr noch spürbar. „Die Pandemie hat dazu geführt, dass sich viele junge Menschen verunsichert fühlen, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen. Das liegt auch daran, dass sich in den letzten eineinhalb Jahren durch Corona die Berufsorientierung schwieriger gestaltete. Den Unternehmen im Südwesten fehlen dadurch Bewerberinnen und Bewerber“, sagt Breuning.

So starten in diesen Tagen rund 1.900 weniger Auszubildende bei Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Baden-Württemberg ins Berufsleben als 2020. Mit 32.355 Neueintragungen bei den Industrie- und Handelskammern im Land sind das 5,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge als Ende August letzten Jahres.

„Es macht uns große Sorgen, dass die Bewerberzahlen bereits im zweiten Jahr rückläufig sind, obwohl es immer noch so viele freie Lehrstellen gibt“, so Breuning. In der Lehrstellenbörse der Kammern im Land sind zum Ende August noch über 3.400 Stellen frei. Auch für den Herbst 2022 sind schon 6.700 ausgeschrieben. „Das Engagement der Unternehmen ist trotz Unsicherheiten und wirtschaftlicher Herausforderungen ungebrochen hoch“, lobt die BWIHK-Vizepräsidentin.

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virtuelle workshop-reihe KI

KMU im Fokus neuer technologien und anwendungsmöglichkeiten

Inhaber und Funktionsverantwortliche kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die sich mit der herausfordernden Digitalisierung ihres Angebots- und Geschäftsmodells befassen, sollten vom 14. September bis zum 7. Dezember bei dieser Workshop-Reihe vorbeischauen.  

Gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus organisiert das Bodensee-Zentrum Innovation - BZI 4.0 mit Unterstützung der Digitalisierungsinitiative der Internationalen Bodensee-Konferenz - IBK die Workshop-Reihe, die sich insbesondere an KMU richtet, um diese auf die neuen Technologien und Anwendungsmöglichkeiten vorzubereiten. Die Teilnahme an den Veranstaltung ist kostenfrei. 

 

Dabei werden die unterschiedlichsten Themenfelder Künstlicher Intelligenz thematisiert - das Themenspektrum reicht über KI in der Energiebranche bis hin zu Transfer-Learning Grundlagen in der Bilderkennung. Die Teilnehmer*innen erhalten so Einblicke in vielseitige Nutzungsmöglichkeiten und erfahren, an wen sie sich mit Ihrem KI-Anliegen wenden können.

Eine ausführliche Übersicht über die jeweiligen Themen und Expert*innen finden Sie hier

 

Wir laden Sie herzlich ein teilzunehmen! Hier gelangen Sie zur kostenlosen Anmeldung.

Schutzrechtsstrategien für KMU

PIZnet-Aktionswoche mit bundesweiten, kostenfreien Orientierungsberatungen KMU und Startups

Wie schütze ich Erfindungen, Kennzeichen und Designs und wie setze ich sie am Markt erfolgreich ein? Wie kann ich mich gegen Plagiate wehren? In einer bundesweiten Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Patentinformationszentren PIZnet e.V. (PIZnet) können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups zum Umgang mit und zur wirtschaftlichen Nutzung von gewerblichen Schutzrechten beraten lassen. 

Unter dem Titel „Schutzrechtsstrategien für KMU“ finden in der Woche vom 20. bis 24. September 2021 an sechzehn Standorten deutscher Patentinformationszentren Orientierungsberatungen (keine Rechtsberatungen) statt. Das Konzept der Aktionswoche hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) gemeinsam mit PIZnet im Rahmen des EU-Projektes VIP4SME erarbeitet und bereits in den vergangenen vier Jahren mit großer Resonanz durchgeführt.

Individuelle Beratung für jedes Unternehmen

Im Rahmen der Aktionswoche erhalten die Unternehmen kostenfrei, neutral und vertraulich Rat zur Wertschöpfung und Risikovermeidung im Umgang mit geistigem Eigentum (englisch: „intellectual property“, IP). In den rund zweistündigen Orientierungsberatungen analysieren Expertinnen und Experten der Patentinformationszentren die unternehmensspezifische IP-Situation. Dabei geht es insbesondere um die gewerblichen Schutzrechte (Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs), aber auch um Aspekte der sogenannten „Soft-IP“, zu denen Geschäftsgeheimnisse und Urheberrechte zählen. Auf dieser Grundlage erhalten die Unternehmen eine erste Einschätzung ihrer wirtschaftlichen Chancen und Risiken im Bereich des geistigen Eigentums mit spezifischen Handlungsempfehlungen – von individuellen Anregungen für eine optimale Nutzung von geistigem Eigentum im Unternehmen bis hin zu Ansätzen für strategische Wettbewerbsvorteile.

Die Beratung erfolgt per Video- bzw. Audio-Übertragung. Es wird ein PC oder Laptop mit Mikrofon und Lautsprechern benötigt, eine Kamera für Video-Wiedergabe ist nicht zwingend erforderlich.

Eine vorherige Terminvereinbarung per Telefon unter den folgenden Kontaktdaten des jeweiligen regionalen Veranstalters ist erforderlich. Bitte wenden Sie sich direkt an das Landes-Patentinformationszentrum:

  • STUTTGART // Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg, Telefon 0711 1232558, E-Mail info@pmz-bw.de