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BWIHK IN DER PRESSE

Dem SWR sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (16.12.) zur Erhöhung des Einstiegspreises für CO2 von 10 auf 25 Euro: 

„Durch den höher angedachten CO2-Einstiegspreis von 25 Euro anstatt der bisher geplanten 10 Euro werden die Belastungen der Wirtschaft im Jahr 2021 bereits mehr als 4 Mrd. Euro betragen. Die Auswirkungen werden erheblich sein. Viele Unternehmen können den anstehenden Kosten des CO2-Preises nicht ausweichen, weil hier alternative Technologien gänzlich fehlen oder nicht wirtschaftlich darstellbar sind, Dies gilt beispielsweise für die Bereitstellung von Prozesswärme, die Verbrennung kohlenwasserstoffhaltiger Abfälle oder für die Nutzung von Treibstoffen im Fern-Lkw-Verkehr. Die nun erheblich höheren Zusatzbelastungen führen zu einem deutlichen Wettbewerbsnachteil für die Wirtschaft hierzulande. Eine ausreichende Kompensation des neuen nationalen Emissionshandels ist für die Wirtschaft daher zwingend erforderlich.“

Die Stimmung trübt sich weiter ein

konjunkturbericht vom 6. Dezember 2019

Das Konjunkturklima Baden-Württembergs hat sich in den vergangenen Monaten weiter eingetrübt. Sowohl die Zufriedenheit mit der aktuellen Situation als auch die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate befinden sich im Rückwärtsgang. Der Lageindikator, der die positiven und negativen Lageurteile saldiert, hat seit seinem Rekordhoch vom Jahresbeginn 2018 auf 30 Punkte halbiert. Er liegt damit weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt von 21 Punkten. Noch stützen die binnen-, konsum- bzw. haushaltsorientierten Branchen die Konjunktur - ihr Ausblick auf die kommenden Monate fällt jedoch verhaltener aus als noch im Frühsommer. […]

Wirtschaftsministerin und IHK-Spitzen beraten über Zukunftsthemen

PRESSEINFORMATION | 2019 – STUTTGART, 04. dezember 2019

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich heute (4. Dezember) mit den Spitzen der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern zum jährlichen Austausch getroffen. Dabei standen vor allem die Digitalisierung in den Unternehmen, Aus- und Weiterbildung sowie Konjunktur- und Außenwirtschaftsthemen im Zentrum. Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass der konjunkturellen Eintrübung, wie sie beispielsweise die jüngste BWIHK-Konjunkturumfrage insbesondere in der Industrie aufzeigt, mit geeigneten Instrumenten begegnet werden muss.