DIE EINZELNEN ARCHIVE DES BWIHK

ALLGEMEIN

SERVICES

MEDIEN

Ukrainische Geflüchtete: IHKs helfen beim Arbeitsmarkteinstieg

Unser Thema 18/2022, 12.05.2022

Viele aus der Ukraine nach Deutschland Geflüchtete wünschen sich den Einstieg in eine Beschäftigung. Die formalen Voraussetzungen dafür sind gut: Der Status "vorübergehender Schutz" ermöglicht es ihnen in der Regel, sofort eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die IHKs helfen unkompliziert und schnell mit dem "Erst-Check", der Qualifikationen und Berufserfahrungen sichtbar macht. Perspektivisch ist dann ein Anerkennungsbescheid ein gutes Instrument, um Transparenz über die vorhandenen Kompetenzen herzustellen.

Mehr zum Thema lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts. Auch auf unserem Twitter-Kanal finden Sie dazu fortlaufend Postings.

DIHK-Umfrage: EU-Rechtsrahmen für Medizinprodukte praxisuntauglich

Die neue EU-Verordnung über Medizinprodukte ist mit großen Herausforderungen für die Unternehmen der Branche verbunden. Als Konsequenz werden zahlreiche Bestandsprodukte vom Markt genommen. Zudem wirkt sich die neue Verordnung negativ auf die Innovationsbereitschaft der Betriebe aus.

An der Umfrage haben sich 378 Unternehmen beteiligt, die in Kooperation mit SPECTARIS und MedicalMountain durchgeführt wurde.  

Zur Umfrage kommen Sie mit Klick ins Fenster "Umfrage EU-Rechtsrahmen Medizinprodukte" rechts. 

Folgen des Ukraine-Krieges trüben Geschäftserwartungen deutlich - BWIHK-Umfrage im Frühjahr: Gute Lage, aber Erholung auf der Kippe

PRESSEINFOrmation 35/2022 | STUTTGART, 
10. Mai 2022

Noch scheinen die Auswirkungen des Ukraine-Krieges bei vielen Unternehmen nicht voll angekommen zu sein, zahlreiche Betriebe befinden sich auf Erholungskurs. Doch drücken Inflation, rasant steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie die Angst vor Energieembargos die Geschäftserwartungen im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich ins Minus. „Es scheint wie die Ruhe vor dem Sturm“, fasst BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke die Ergebnisse der Konjunkturumfrage zusammen. An der Umfrage haben sich zwischen 31. März und 21. April 2022 rund 3.340 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen in Baden-Württemberg beteiligt. Demnach bewerten 45 Prozent der Unternehmen ihre Lage immer noch als gut, nur geringfügig weniger als zu Jahresbeginn. 43 Prozent befinden die Lage als befriedigend und nur zwölf Prozent bewerten sie als schlecht.

Für die aktuell verhältnismäßig gute Lage scheint ein gestiegener Umsatz im Vergleich zum Frühsommer 2021 verantwortlich zu sein, den 46 Prozent der Unternehmen angeben. Gleichbleibende Umsätze vermelden 35 Prozent, bei 19 Prozent ging er zurück. „Doch auch wenn die Ist-Situation für viele Betriebe noch erstaunlich gut ist, ziehen bei den Geschäftserwartungen deutlich dunklere Wolken am Himmel auf“, erklärt Grenke. So hofft zwar jedes fünfte Unternehmen im Laufe des Jahres auf bessere Geschäfte und etwas mehr als die Hälfte geht von einer gleichbleibenden Lage aus. Jedes vierte Unternehmen erwartet allerdings eine deutliche Eintrübung – zu Jahresbeginn 2022 war das nur rund jeder achte Betrieb.

„Die vergangenen zwei Jahre waren wie eine Achterbahnfahrt für die baden-württembergische Wirtschaft“, so Grenke. „Mit positiven Signalen schienen weite Teile der Wirtschaft die Pandemie hinter sich gelassen zu haben. Dann trafen Lieferkettenprobleme, Preissteigerungen und die fünfte Corona-Welle die Betriebe Anfang 2022 erneut mit voller Wucht. Jetzt verunsichern die schwer einzuschätzenden Entwicklungen im Ukraine-Krieg die Wirtschaft.“ Befragt nach den größten Geschäftsrisiken geben rund 70 Prozent der Betriebe die steigenden Energiepreise an, das sind rund 20 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Es folgen die steigenden Rohstoffpreise mit 62 Prozent und der Fachkräftemangel mit rund 58 Prozent, der damit für viele Betriebe eines der drängendsten Probleme bleibt.

Die volständige Meldung können Sie im PDF-Format lesen mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts.

Weitere Informationen zu Konjunktur und Beschäftigung, u. a. Highcharts zu Regionen und dem Arbeitsmarkt, finden Sie im Bereich "Services-Konjunkturberichte" sowie hier.