DIE EINZELNEN ARCHIVE DES BWIHK

ALLGEMEIN

SERVICES

MEDIEN

Neue Studie zum Lebenseinkommen bestätigt: Meister gleichauf mit Akademikern 

PRESSEINFOrmation | 71/2022 Stuttgart, 28. november 2022

Eine neu aufgelegte Studie zeigt: Beim Lebenseinkommen sind akademisch Gebildete mit Fachkräften auf Augenhöhe, die eine berufliche Ausbildung und zusätzliche Weiterbildung, zum Beispiel zum Meister, Fach- oder Betriebswirt, absolviert haben. Damit bestätigt die Studie des Institutes für Angewandte Wissenschaft (IAW), Tübingen, die wiederum vom BWIHK beauftragt wurde, das Ergebnis eines Vergleichs des Lebenseinkommens von Berufsausbildung und Hochschulstudium aus dem Jahr 2019. „Es konnte wiederholt wissenschaftlich belegt werden, dass Menschen, die eine berufliche Ausbildung und dazu noch eine Weiterbildung machen, beim Lebenseinkommen prinzipiell genauso gut dastehen, wie solche, die studieren“, betont BWIHK-Präsident Christian O. Erbe. Leider sei die landläufige Meinung immer noch eine andere. „Wir müssen bei jungen Menschen und ihren Eltern viel bekannter machen, dass eine Berufsausbildung mindestens genauso attraktiv ist wie ein Studium, vor allem dann, wenn man eine Fortbildung draufsetzt“, so Erbe.

Die Studie bestätigt nämlich, dass eine höhere Bildung (wie etwa ein Meister sowie Fach- oder Betriebswirt oder auch ein Hochschulstudium) immer ein signifikant höheres Lebensarbeitseinkommen hervorbringt. Im Vergleich zwischen erfolgreichen Studienabsolventen und Bildungsaufsteigern mit Weiterbildung verschwinden die Einkommensunterschiede sogar erst kurz vor Renteneintritt. Und zudem liegt das kumulierte Lebenseinkommen von Meistern oder Technikern zu jedem Zeitpunkt im gesamten Arbeitsleben davor über dem von Studienabsolventen.

Weiterbildung lohnt sich – „Das mag sich wie eine Binsenweisheit anhören, aber viele junge Menschen unterschätzen, dass man mit einem Bildungsabschluss seinen Lebensunterhalt sichert und auch weitestgehend vor Arbeitslosigkeit geschützt ist. Mit einem höheren Bildungsabschluss gelingt das natürlich noch besser“, argumentiert der BWIHK-Präsident. Demgegenüber werde man laut Studie ohne Ausbildung finanziell recht früh abgehängt.

Mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts finden Sie die vollständige PM als PDF zum Download.

Landesweite IHK-Veranstaltungsreihe und Plattform ‚Startup trifft Mittelstand‘ - Dritte Runde findet am 8. Dezember statt

PRESSEINFOrmation | 70/2022 Stuttgart, 25. november 2022

Die Veranstaltungs- und Matching-Plattform ‚Startup trifft Mittelstand‘ der IHKs in BW geht am 8. Dezember in die dritte Runde. Elf Startups aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotics und digitale Geschäftsmodelle sind bereits durch eine Fachjury ausgewählt und werden pitchen. Mittelständische Unternehmen können aber nach wie vor mit dabei sein und sich über die Plattform anmelden.

Mit drei digitalen Veranstaltungen bringen die IHKs junge, innovative Startups mit mittelständischen Unternehmen zusammen. „Startups sind die innovativen Treiber für eine Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg. Um sich am Markt erfolgreich etablieren zu können, benötigen sie Kontakte zu mittelständischen Unternehmen. Genau das ist Ziel und Zweck der Veranstaltungs- und Matching-Plattform ‚Startup trifft Mittelstand'", sagt Christof Geiger, stv. Hauptgeschäftsführer der im BWIHK für den Bereich Gewerbeförderung federführenden IHK Heilbronn-Franken. [...]

Für die dritte Runde am 8. Dezember stehen die pitchenden Startups jetzt fest und sind auf www.startup-trifft-mittelstand.de veröffentlicht. Dort können sich nach wie vor Interessierte Unternehmen anmelden und »Dates« vereinbaren. „Für mittelständische Unternehmen ist es die Gelegenheit, sich in den Wachstumsbranchen die besten Zukunftsideen zu sichern", appelliert Christof Geiger zum Mitmachen.

Mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts finden Sie die vollständige PM auch als PDF zum Download.

BWIHK begrüßt neue Beratungsförderung zur Energiekostenentlastung für Unternehmen

PRESSEINFOrmation | 69/2022 Stuttgart, 24. november 2022

Wirtschaft nimmt Land in die Pflicht: Weitere Programme müssen fortgesetzt und finanziert werden

Die IHKs begrüßen, dass das Land neben einem Liquiditätsprogramm kleine und mittlere Unternehmen auch mit einem Beratungsangebot zur Energiekostenentlastung unterstützt. „Angesichts der immensen wirtschaftlichen Herausforderungen ist das in der aktuellen Situation eine wichtige Hilfe für die Unternehmen“, betont Christof Geiger, stellv. Hauptgeschäftsführer der für die Gewerbeförderung im BWIHK federführenden IHK Heilbronn-Franken. [...]

„Dringend notwendig ist für die IHKs aber auch die Fortsetzung von weiteren geförderten Beratungsangeboten“, so Christof Geiger. Mehrere Programme des Landes und des Bundes laufen aus, ohne dass es bisher eine Anschlussfinanzierung gibt. [...] „Für viele Unternehmen sind solche Beratungen eine erste und gleichzeitig kostengünstige Möglichkeit, mit Unternehmensberatern in Kontakt zu treten“, sagt Christof Geiger. Die Unternehmensberatung trage damit zur Sicherung kleiner und mittlerer Betriebe bei und unterstütze sie darüber hinaus bei der Anpassung an strukturelle Veränderungen, bei der Effizienzsteigerung sowie bei der Digitalisierung. „Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass die Förderinstrumente bei der Beratungsförderung in letzter Zeit reduziert wurden“, so Christof Geiger. Bereits Ende 2020 lief das Coachingprogramm des Landes aus, vor wenigen Wochen auch das „Förderprogramm Coaching zur Neuausrichtung von Geschäftsmodellen“. Bisher gibt es keine Anschlussprogramme. [...]

Die IHK-Organisation in Baden-Württemberg sieht das Land auch bei der Beratung für Unternehmen in Schwierigkeiten in der Pflicht. Ein entsprechendes Förderprogramm des Bundes läuft laut Christof Geiger zum Jahresende aus, ohne dass bisher bekannt sei, ob und in welcher Form das Programm im kommenden Jahr fortgesetzt werde. Die IHKs unterstützen damit die Forderung zahlreicher Wirtschaftsorganisationen nach einer Fortsetzung der seit Jahrzehnten bewährten Beratungsförderung im Land.

Mit einem einfachen Klick ins Fenster "Download" rechts finden Sie die vollständige PM als PDF zum Download.