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Der Schwäbischen Zeitung sagte BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning zum HoGa-Hilfsprogramm es Landes vor dem Start am 1. Juli: 

SchwäZ: Warum braucht es nach den Soforthilfen jetzt ein zweites Hilfspaket für die Branche in Baden-Württemberg?

„Die Hotel- und Gaststättenbranche ist im Vergleich zu anderen Branchen besonders stark betroffen. Die Umsätze in der Branche sind während der Corona-Krise vollständig ausgefallen und die Erholung setzt erst langsam ein. Eine Auslastung wie vor der Corona-Krise ist bei den geforderten Hygienekonzepten für die wenigsten Unternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe möglich.“

SchwäZ: Wie schnell können Antragsberechtigte mit den Hilfsgeldern rechnen?

„Das Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau, die baden-württembergischen Kammern und die L-Bank haben – wie auch bei der Soforthilfe I – das gemeinsame Ziel eine Auszahlung innerhalb weniger Werktage zu gewährleisten.“

SchwäZ: Wie viel Arbeit bedeutet das neue Hilfspaket für die Gastro-Branche jetzt für die Kammern in Baden-Württemberg und mit wie vielen Anfragen rechnen Sie jetzt im Vergleich zu den Soforthilfen? 

„Die Kammern in Baden-Württemberg rechnen mit einem Ansturm in den ersten Tagen und haben personelle Ressourcen bereitgestellt, um schnell eingereichte Anträge überprüfen zu können. Das Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau rechnet mit einem Fördervolumen von rund 330 Millionen Euro.“

SchwäZ: Wie soll verhindert werden, dass es bei dem Programm auch zu Missbrauch kommt?

„Die Antragsteller müssen eine Liquiditätsplanung und einen Bescheid ihres Steuerberaters vorlegen. Der Steuerberater bescheinigt, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Dadurch erreichen wir ein hohes Maß an Sicherheit. Antragsteller sollten zudem ihren Antrag ausschließlich über www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de einreichen und keine Daten bei anderen Portalen angeben.“

Corona und Regelstudienzeit: „Befristete Verlängerung ist sinnvoll“

PRESSEINFORMATION 52 | 2020  – STUTTGART, 
26. Juni 2020

Aus Sicht der baden-württembergischen IHKs ist die beschlossene Änderung des Landeshochschulgesetzes sinnvoll. „Die befristete Verlängerung der Regelstudienzeit gibt den Studierenden Planungssicherheit“, sagt Christian O. Erbe, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) und Präsident der in hochschulpolitischen Fragen federführenden IHK Reutlingen. „Es ist besonders für angehende Absolventinnen und Absolventen eine Erleichterung, mithilfe der Gesetzesänderung coronabedingte Einschränkungen zeitlich überbrücken zu können.“

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe: Antragstellung ab Mittwoch möglich

Gem. PRESSEINFORMATION  STUTTGART, 29. Juni 2020

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Tourismusminister Guido Wolf haben heute (29. Juni) die Details der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe vorgestellt. Das durch die Corona-Pandemie besonders belastete Hotel- und Gaststättengewerbe erhält im Anschluss an die Soforthilfe des Landes und des Bundes eine Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate. Das hatte die Landesregierung am 23. Juni 2020 beschlossen. Bereits ab Mittwoch können erste Anträge gestellt werden. Das Land rechnet mit einem Bedarf von insgesamt 330 Millionen Euro.

Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags: „Der Start der Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe ist eine gute Nachricht, waren diese Betriebe doch besonders hart und auch gleich zu Beginn der Corona-Krise von Restriktionen und Schließungen betroffen. Wir freuen uns, dass die IHKs im Land bei der Antragsprüfung für Hotel- und Gastronomiebranchen wieder mit an Bord sind. Wir haben bereits die Soforthilfeanträge geprüft und sind dafür entsprechend aufgestellt und verfügen über die Expertise, damit die Auszahlungen an die betroffenen Unternehmen schnell in die Wege geleitet werden können.“