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BWIHK-Präsident Christian O. Erbe: „Lichtblicke für die energiepreisbelastete Wirtschaft“

PRESSEINFOrmation | 68/2022 Stuttgart, 23. november 2022

Zumeldung zur PM des Staatsministeriums BW, 22.11.2022: ‚Ministerrat setzt Zeichen in der Krise / Hilfen für den Mittelstand‘

Zur Meldung des Staatsministeriums, dass der Ministerrat den Weg für eigene Landesprogramme frei gemacht hat, sagt BWIHK-Präsident Christian O. Erbe: „Gut, dass der Ministerrat schnell grünes Licht für die angekündigten Landesmaßnahmen gibt. Denn die Lage ist für viele Betriebe mehr als ernst. Ihre Ressourcen, die hohen Kosten selber noch zu stemmen, werden immer knapper. Deshalb brauchen wir Liquiditätshilfen, die die Bundesmaßnahmen sinnvoll ergänzen und Brücken bauen. Genau an dieser Stelle setzt das Landesprogramm an. Erst der Bund, dann das Land – Lichtblicke in den letzten Tagen für die energiepreisbelastete Wirtschaft. Richtung Bund müssen wir aber aufpassen, dass die Maßnahmen nicht durch zu viele Auflagen konterkariert werden. Hier sehe ich noch Klärungsbedarf bei der Standort-Zusage oder aber der Erlösabschöpfung.“

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BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Südwest sagte BWIHK-Präsident Christian O. Erbe zur Gesetzesvorlage des Bundes, Gas- und Strompreisbremse rückwirkend auf Januar vorzuziehen (22.11.): »Ich begrüße diesen Schritt im Sinne der Südwestwirtschaft ausdrücklich. Darauf haben wir bei den ursprünglichen Planungen seit Wochen hingewiesen. Der Lückenschluss ist von zentraler Bedeutung, weil zahlreiche Betriebe die massiv gestiegenen Kosten nicht vollständig an ihre Kunden weitergeben können. Ich habe aber Sorge, falls die rückwirkenden Zahlungen erst mit März fließen werden. Denn dann könnte das Geld bei vielen Betroffenen zu spät ankommen – für sie zählt jeder Tag. Wir brauchen deshalb auch dringend den Härtefallfonds.« 

Mit einem Klick hier kommen Sie zum Online-Ticker der dpa Südwest.

Breuning: „Lasst die Azubis in die Klassenzimmer!“

PRESSEINFOrmation | 67/2022 Stuttgart, 21. november 2022

Zumeldung zum Spitzengespräch Ausbildung

„Es ist ein Grund zur Freude und gleichzeitig Ansporn, dranzubleiben.“ So bewertet BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning beim Spitzengespräch Ausbildung des Landes die erfolgreiche Initiative „Ausbildungsbotschafter“. Wie das Landeswirtschaftsministerium berichtet, hat die Kampagne zur besseren Berufsorientierung für Jugendliche seit ihrem Start im Sommer 2022 500.000 Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen Baden-Württembergs erreicht.

„Lasst die Azubis in die Klassenzimmer!“

„Die Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen zeigen, wie wichtig und effektiv es ist, wenn junge Menschen auf andere ihrer Altersklasse zugehen, ganz authentisch und auf Augenhöhe aus ihrem Berufsalltag berichten und für ihre Berufe werben“, so Breuning. Ausbildungsbotschafter seien an vielen Schulen bereits fester und wertvoller Bestandteil der Berufsorientierung. Auf die komme es aber nach Corona, wo die Berufsorientierung in den Schulen nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, und in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels immer mehr an. Die Kammern mahnen, jetzt wieder dringend mehr Gas zu geben – und zwar an allen Schulen. Wichtig sei dabei, nicht nur die Türen zu öffnen, sondern den Einsatz durch die zuständigen Lehrer aktiv zu fördern und zu begleiten. „Wir hoffen, dass die Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen künftig noch eine größere Reichweite bekommen und fordern das Kultusministerium und alle Schulen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Land auf: lasst die Azubis in die Klassenzimmer!“

Azubis, Betriebe und Kammern werben gemeinsam für die Berufsausbildung

Das Engagement der Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen könne sich wirklich sehen lassen, lobt Breuning. „Mein Dank richtet sich sowohl an die engagierten Auszubildenden, die sich mit tollen Ideen und viel Einsatz der Aufgabe stellen, andere für ihre Berufe zu begeistern, als auch an die Betriebe, die ihre Azubis während der Arbeitszeit freistellen.“ Die duale Ausbildung sei der beste Weg für die Unternehmen, um den dringend benötigen Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. „Die Initiative Ausbildungsbotschafter ist ein starkes Bekenntnis zur beruflichen Ausbildung. So wird Lust auf Ausbildung gemacht“, sagt Breuning.

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