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BWIHK-Präsident Grenke: Richtiges Signal, dass das Land neue Unternehmensansiedlungen fokussiert – allerdings gilt es unbedingt, Doppelstrukturen mit Nachdruck zu vermeiden

PRESSEINFOrmation 30/2022 | STUTTGART, 
03. Mai 2022

Zumeldung: Kabinettsbeschluss der Landesregierung für eine neue Ansiedlungsstrategie

Aus Sicht des BWIHK ist es wichtig, dass das Land seine Bemühungen um die Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen und neuer Industrien forciert. „Dass dieses Thema jetzt einen neuen Fokus bekommt und zur ‚Chefsache‘ in der Landesregierung gemacht wird, ist das richtige Signal. Wir können es uns nicht leisten, dass Neuansiedlungen eventuell an mangelndem Wissen um die Chancen unseres Standorts oder an fehlenden Informationen scheitern. Wir brauchen diese Betriebe auch zur Transformation unserer Schlüsselindustrien. Mit einer erstklassigen Forschungslandschaft, vielen Technologieclustern und einem Innovationsindex, der auch EU-weit Spitze ist, können wir solchen Unternehmen doch langfristig weit mehr anbieten als manch andere Regionen“, so BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke.

Allerdings müsse bei allem Engagement von Anfang an auf das richtige Zusammenspiel der Akteure geachtet werden, die bereits mit entsprechender Expertise Unternehmen betreuten. „Gerade wenn es um die Bestandspflege und Beratung von Betrieben im In- und Ausland geht, kann die IHK-Organisation mit ihrem weit verzweigten Netzwerk von Auslandshandelskammern und Delegationen punkten. Es bestehen enge, vertrauensvolle Bindungen in den Regionen mit unseren Weltmarktführern und jahrzehntelanges Know-how im In- und Auslandsgeschäft bei den IHKs, die unverzichtbar für dieses Vorhaben sind. Es kommt deshalb jetzt auf die richtige Vernetzung an, um unbedingt Doppelstrukturen mit Nachdruck zu vermeiden“, so Grenke.

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Potenziale nutzen: Indien im Fokus der Außenwirtschaft

Unser Thema 16/2022, 28.04.2022

Bei ihrem jüngsten Treffen haben der indische Premierminister Narendra Modi und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Subkontinent angekündigt. Für die deutschen Unternehmen wäre eine engere Partnerschaft mit Indien angesichts zunehmender Herausforderungen in den globalen Handelsbeziehungen und weltwirtschaftlicher Entkopplungsbewegungen eine gute Nachricht. Sie könnten unter anderem von Zollsenkungen und einem Abbau bestehender Handelshürden profitieren.

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Verlustverrechnung: Liquidität und Eigenkapital effektiver stärken

Unser Thema 15/2022, 21.04.2022

Nach der Pandemie der Krieg: Viele Betriebe leiden wegen der aktuellen Krisen unter Verlusten und Eigenkapitalschwund. Das vierte Corona-Steuerhilfegesetz, das derzeit im Bundestag diskutiert wird, sieht eine nochmalige Verbesserung der steuerlichen Verlustverrechnung vor. Nach Auffassung des DIHK sollten jedoch der Zeitraum hierfür weiter ausgebaut und der Maximalbetrag erhöht werden. Auch eine vorübergehende Aussetzung der Mindestgewinnbesteuerung wäre hilfreich. Denn gerade in der Aufbauphase sind Liquidität und Eigenkapital dringend nötig.

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