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UBW und BWIHK legen gemeinsames hochschulpolitisches Forderungspapier für die kommende Legislaturperiode vor 

Dulger und Erbe: „Hochschulen im Südwesten müssen in ihrer Rolle als Innovationtreiber und Transferpartner für die Wirtschaft gestärkt werden“ 

Die Hochschulen im Südwesten müssen in der kommenden Legislaturperiode in ihrer Rolle als Innovationstreiber und Transferpartner für die Wirtschaft gestärkt werden, fordern die Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) und der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK). 

„Die Corona-Krise führt zu einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung und trifft die Unternehmen im Südwesten in einer ohnehin schon sehr herausfordernden Phase der digitalen Transformation und technologischer Umbrüche“, sagten Dulger und Erbe. Der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg brauche deshalb dringend neue Wachstumsimpulse durch Innovationen. Hier komme den Hochschulen eine besondere Bedeutung zu. 

Die UBW und der BWIHK benennen deshalb in einem gemeinsamen Forderungspapier fünf hochschulpolitische Handlungsfelder, die in den laufenden Koalitionsverhandlungen von Grünen und CDU vorrangig bearbeitet werden müssten: Hochschulgovernance: Mehr Autonomie wagen - Bürokratieabbau: Mehr Freiräume schaffen - Hochschulfinanzierung: Mehr Sicherheit geben - Innovationen: Mehr Transfer ermöglichen - Start-ups: Mehr Gründercampus werden.

 

„Die Stärkung des Innovationsstandorts Baden-Württemberg braucht höchste Priorität bei der Verhandlung der politischen Rahmenbedingungen für die kommenden fünf Jahre“, betonen die beiden. Unternehmen aus China und Südkorea gewinnen in digitalen Schlüsseltechnologien auf dem deutschen und dem europäischen Markt immer stärker an Boden - ein Alarmsignal. Erbe verweist darauf, dass das Hochschulsystem in Studium und Lehre, forschungsbasiertem Technologietransfer, Gründungsgeschehen und Weiterbildung nur dann qualitativ hochwertig arbeiten kann, wenn es ausreichend finanziert ist.  Hierzu braucht es eine unvoreingenommene Diskussion entsprechender Modelle, fordert Dulger. Dies gilt auch für alle weiteren Punkte, die das Forderungspapier aufgreift, sind sich beide einig. 
 

Das komplette Forderungspapier zum PDF-Download finden Sie mit Klick in das Fenster "Hochschulpolitische Forderungen" rechts neben dem Text.

Insolvenz in der Corona-Krise: Unternehmen kämpfen um ihre Existenz

Unser Thema 14/2021 für die KW 16 - 15.04.2021

Lockdown, geschlossene Geschäfte, Unternehmen in Existenznöten- ...

...– die Pandemie beeinträchtigt das Wirtschaftsgeschehen weiterhin massiv. Die Gefahr für Betriebe, pleite zu gehen, wird immer größer. Besonders die vom Lockdown stark betroffenen Branchen stehen zunehmend vor diesem Problem. In Abhängigkeit vom Impfgeschehen ist eine wirtschaftliche Erholung nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2021 zu erwarten.

Vor allem Lockdown-Branchen in Insolvenzgefahr

Anfang dieses Jahres meldeten fünf Prozent der Unternehmen im Rahmen der DIHK-Konjunkturumfrage eine drohende Insolvenz – das scheint nur auf den ersten Blick wenig. Entscheidend ist der Blick in die Branchen: So gibt ein Fünftel der Messe-, Kongress- und Ausstellungsveranstalter an, vor einer drohenden Pleite zu stehen. In der Gastronomie berichten 19 Prozent der Unternehmen davon. Bei der Reisevermittlung umfasst der Anteil der insolvenzbedrohten Betriebe sogar knapp ein Drittel. [...] 

Das gesamte Thema der Woche lesen Sie ausführlich mit einem Klick auf das Fenster "read more" rechts.

Grenke und Dulger: „Wir müssen jetzt den Impf-Turbo zünden und dazu alle impffähigen Ärzte aktivieren – insbesondere Betriebsärzte sind als starke 3. Säule in der Impfstrategie des Landes zu verankern“   

gemeinsame PRESSEINFOrmation BWIHK | UBW 
STUTTGART, 15. April 2021

Sozialministerium BW lädt zum Landesimpfgipfel am 16. April ein 

 Am morgigen Freitag soll auf dem ersten digitalen Impfgipfel des Landes Baden-Württemberg die weitere Perspektive für die Impfkampagne im Südwesten diskutiert und entsprechende Weichen gestellt werden. Für die beiden Spitzenverbände der Südwestwirtschaft, dem BWIHK und den Unternehmern Baden-Württemberg (UBW), geht es dabei vor allem um die konsequente Einbindung der Betriebs- und Werksärzt*innen der Unternehmen. Dadurch könnte ein steigender Vakzin-Zulauf deutlich rascher verimpft werden.

„Wir müssen jetzt den Impf-Turbo zünden und dazu alle impffähigen Ärztinnen und Ärzte von Anfang an und ohne Ausnahme aktivieren. Für die Unternehmen im Land heißt das, die Betriebsärzt*innen auf diesem Weg als starke dritte Säule in der Impfstrategie des Landes zu verankern. Nur so können wir möglichst schnell in eine wirtschaftlich wirklich planbare Situation für viele von Corona schwer getroffene Betriebe kommen und die Inzidenzfixierung nachhaltig überwinden“, sind sich BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke und UBW-Präsident Dr. Rainer Dulger einig. [...]

Die vollständige Meldung finden Sie mit einem Klick ins Fester rechts als PDF zum Download.