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BWIHK IN DER PRESSE

Dem SWR (Hörfunk und Fernsehen) sagte BWIHK-Präsident Christian O. Erbe zu den Eckpunkten des neuen Bundes-Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (30.11.): »Die IHK-Organisation begrüßt die Pläne der Koalition grundsätzlich. Die Novelle schlägt den richtigen Weg ein. Die Bundesregierung tut gut daran, wichtige Stellschrauben des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes neu zu justieren. Noch dauert vieles zu lange, ist zu kompliziert oder die Einwanderung scheitert gar an der Umsetzung. Die Eckpunkte enthalten auch viele Verbesserungen, es braucht aber noch weitere Schritte. Weil Arbeitskräfte fehlen, müssen Unternehmen immer öfter Aufträge ablehnen. Deshalb ist die recht hohe Gehaltsgrenze aus unserer Sicht noch zu strikt. Außerdem sollte die Zuwanderung von Azubis gestärkt werden. Hierzu enthält das Eckpunktepapier noch recht wenig. Bei der wachsenden Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze und der Bedeutung für Unternehmen, ihre Fachkräfte selbst auszubilden, müssen wir unbedingt noch pragmatischer werden, um verstärkt Auszubildende aus Drittstaaten zu gewinnen. Wichtig wäre zum Beispiel die Erleichterung der Zuwanderung zur Ausbildungsvorbereitung bereits vor dem Beginn der Ausbildung. Beispielsweise für Einstiegsqualifizierungen (EQs) kombiniert mit Sprachförderkursen, weil so auch möglichst früh mit der sprachlichen und sozial-gesellschaftlichen Integration begonnen werden kann.« 

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Neues Gesetz ab Januar `23 verfplichtet Unternehmen

Mehrwegangebotspflicht bei Anbietern von Einwegverpackungen kommt - Gastro und Handel beispielsweise mit betroffen!

Die Unternehmen haben ihre Einsparmöglichkeiten beim Gasverbrauch unter dem Druck der extrem hohen Preise weitgehend ausgeschöpft. Das verdeutlicht das diesjährige Energiewende-Barometer der IHK-Organisation, an dem sich über 3.500 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen beteiligt haben.

Danach sehen 60 Prozent der Betriebe bei ihrem Gasverbrauch in den kommenden fünf Jahren keine oder nur sehr geringe Einsparpotenziale von bis zu zwei Prozent. 20 Prozent der Unternehmen können nach eigener Einschätzung auf zwei bis fünf Prozent ihres bisherigen Verbrauchs verzichten. Lediglich ein weiteres Fünftel hält bei seinem Energieverbrauch noch mehr als fünf Prozent an Verringerung für möglich. 

Es gilt daher, nach anderen Möglichkeiten suchen, um zusätzliches Gas zu mobilisieren oder zum Beispiel bei der Stromerzeugung einzusparen. Chancen hierfür ergeben sich bei der sogenannten Gasauktion. Unternehmen reduzieren ihren Gasbedarf gegen Entschädigungen. Hier lassen sich zusätzliche Mengen jenseits der kurz- und mittelfristigen Potenziale einsparen. In Firmen, in denen ein Verzicht auf Gas möglich ist, besteht großes Interesse an Abschaltleistung gegen Entschädigung. Das gilt bereits bei Betrieben mit einer Anschlussleistung von einem Megawatt. 

Mehr Details aus der Umfrage und das Viele Unternehmen haben noch nicht auf dem Radar: Am 1. Januar 2023 tritt eine bundesweite Regelung in Kraft, die Letztvertreiber von Einweglebensmittelverpackungen sowie Einweggetränkeverpackungen dazu verpflichtet, auch Mehrwegalternativen anzubieten. Die Regelung findet sich im Verpackungsgesetz in § 33 und § 34. Besonders gefordert sind Bäckereien, Bistros, Cafés, Restaurants, Imbisse, Kantinen, Mensen aber auch Essenstheken und Salatbars im Einzelhandel, die ihren Kunden Speisen und Getränke zum Sofortverzehr vor Ort oder zum Mitnehmen (To-go und Take-away) anbieten.

Wichtige Infos hierzu finden Sie im Merkblatt "Mehrwegpflicht Verpackungen" sowie unter diesem Link des Umweltministeriums BW.  

BWIHK IN DER PRESSE

Der Schwäbischen Zeitung sagte BWIHK-Präsident Christian O. Erbe bezüglich Verbesserungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, dessen Eckpunkte im Bund zur Beratung anstanden (29.11.): »Die Bundesregierung tut gut daran, wichtige Stellschrauben des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes neu zu justieren. Noch dauert vieles zu lange, ist zu kompliziert oder die Einwanderung scheitert gar. Vor dem Hintergrund, dass der Fachkräftemangel in unseren Umfragen mittlerweile das zweitgrößte Geschäftsrisiko der Betriebe darstellt, brauchen wir hier schnellere, transparentere und weniger bürokratische Verfahren und eine bessere Umsetzung der Regelungen auf Landes- wie auf Bundesebene.« 

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