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vier fünftel im Umsatzverlusten

AHK World Business-Outlook zeigt eindeutiges Bild

Die weltweiten Auswirkungen des Coronavirus sind
eine enorme Belastung für die Geschäfte der deutschen
Unternehmen im Ausland. Reiseeinschränkungen,
eine geringere Nachfrage nach Produkten und
Dienstleistungen sowie weltweit weniger Investitionen
führen zu erheblichen Umsatzverlusten. Als Folge
streichen die Unternehmen ihre Beschäftigungs- und
Investitionspläne zusammen und suchen wegen fehlender
Waren nach neuen Lieferanten. 
Die wichtigsten Ergebnisse:
1. Das Ausmaß der Krise ist gewaltig:
▪ 63 Prozent der deutschen Unternehmen im Ausland sind von Reiseeinschränkungen betroffen und 59
Prozent sehen eine geringere Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen.
▪ 83 Prozent der Unternehmen erwarten Umsatzeinbrüche, 15 Prozent sogar mindestens eine Halbierung
ihres Umsatzes.
2. Die Krise verändert die Geschäfte:
▪ 56 Prozent wollen weniger investieren, 43 Prozent bauen Personal ab.
▪ 38 Prozent der Unternehmen suchen nach neuen Lieferanten, vor allem im eigenen Land.
3. Die Krise dauert lang:
▪ 93 Prozent gehen von einer konjunkturellen Erholung erst im Jahr 2021 oder sogar darüber hinaus
aus.
▪ 47 Prozent beklagen fehlende Unterstützungsmaßnahmen und 52 Prozent sehen steigende Staatsschulden
als Herausforderung zur Bewältigung der Krise an.

Lesen Sie den vollständigen Bericht als PDF rechts zum Download.

BWIHK IN DER PRESSE

Der Schwäbischen Zeitung sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zum Bundesratsbeschluss für eine Bleibeperspektive für gut integrierte Geduldete:

„Eine Verbesserung der Bleibeperspektive von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigten ist im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen. Denn der Bedarf an Fachkräften wird perspektivisch weiter steigen – erst recht bei einem Anziehen der Konjunktur nach der Corona-Krise. Das zeigen die Auswertungen unseres IHK-Fachkräftemonitors. Es freut mich daher sehr, dass die Bundesratsinitiative der Landesregierung Wirkung gezeigt hat.“

In der Corona-Rezession

Sommer-konjunkturumfrage, Juli 2020

Auswirkungen der Pandemie setzen Südwestwirtschaft massiv zu

Anders als in Weltfinanzmarkt- und Weltwirtschafskrise vor elf Jahren, in der der private Konsum den Abschwung abfedern konnte, ist aktuell die Wirtschaft in ihrer ganzen Breite betroffen. Im Handel, in der Gastronomie, im Messe- und Veranstaltungswesen sowie bei den personenbezogenen Diensten mussten die meisten Betriebe während des Lockdowns ihre Geschäfte schließen, in anderen Branchen wie in der Industrie, im Verkehrs- und Transportgewerbe, in der Zeitarbeit sowie im Großhandel haben mangels Nachfrage viele Unternehmen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten drastisch herunter gefahren. 

Insgesamt haben mehr als zwei Drittel aller Unternehmen Umsatzeinbrüche erlitten, in der Gastronomie sogar 100 Prozent, in der Zeitarbeit 97 Prozent, im Fahrzeugbau 94 Prozent, bei den personenbezogenen Diensten 86 Prozent, in der metallverarbeitenden Industrie 86 Prozent, im Transport- und Verkehrsgewerbe 80 Prozent, im Einzelhandel 73 Prozent. 

Die Wirtschaft Baden-Württembergs wird voraussichtlich nur langsam wieder auf die Beine kommen. 
 

Mehr lesen Sie im PDF. Weitere Informationen zu Konjunktur und Beschäftigung finden Siehier.