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BWIHK-Vizepräsidentin Breuning: „Große Begeisterung der Azubis für ihren Traumberuf sichtbar gemacht“

PRESSEINFOrmation 42/2022 | STUTTGART, 
23. juni 2022

Azubi-Challenge rund um Kampagne „Ich mach, was ich will“ sorgt für großes Interesse: Über 60 Videos eigereicht

„Mach doch, was Du willst“ – genau das haben mehr als 70 Auszubildende wörtlich genommen und in ihren rund 60 Videos zur Azubi-Challenge unter Beweis gestellt: Sie machen eine Ausbildung in ihrem Traumberuf. Als bestes Video ausgezeichnet wurde der Clip von Max Pfeifle aus Ditzingen, der derzeit eine Ausbildung zum Industriemechaniker mit der Fachrichtung Feingerätebau macht. „Um erfolgreich zu sein, kommt es nicht darauf an, was andere von mir denken oder wollen, sondern darauf, was ich will“, sagt Pfeifle in dem Video – und ergänzt: „Ich erlerne einen Beruf, der wie für mich gemacht ist. Vielleicht passt er auch zu Dir?“ Max Pfeifle ist bei der IHK auch als Ausbildungsbotschafter aktiv. Auf ihn wartet nun als Gewinner-Prämie eine Reise für zwei Personen nach Berlin. Alle Videos finden Sie auf der Seite der Azubi-Challenge.

Die rund 60 eingereichten Videos zeigen authentisch die vielfältigen Gründe für die duale Ausbildung: von der Vielfältigkeit der Tätigkeit und dem Abwechslungsreichtum der Ausbildung bis hin zu der Tatsache, eigenes Geld zu verdienen, auf eigenen Beinen zu stehen und selbstbestimmt zu leben. Die Clips zeigen aber auch die Menschen hinter der Ausbildung und sollen somit vor allem diejenigen erreichen, die noch nicht genau wissen, was sie wollen. „Die Videos zeigen nicht nur die große Begeisterung der jungen Menschen für ihre Ausbildung, sie geben auch die enorme Bandbreite der dualen Ausbildungsberufe wieder. Diese jungen Azubis haben einen Beruf gefunden, der zu ihnen passt, in dem sie glücklich sind und der ihnen gerade in der jetzigen Zeit große Chancen eröffnen wird. Mein Dank gilt den vielen jungen kreativen Video-Drehern ebenso wie den mehr als 40 beteiligten und engagierten Ausbildungsbetrieben. Die Wirtschaft braucht dieses Engagement, die Wirtschaft braucht Sie!“, sagt Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) und Präsidentin der für Ausbildung verantwortlichen IHK Region Stuttgart ebenso wie den engagierten Ausbildungsbetrieben. „Wenn die Begeisterung der Azubis aus den Videos weitergetragen wird und andere dazu bewegt, sich für eine duale Ausbildung zu bewerben, dann haben wir viel gewonnen. Denn die Betriebe in der Region suchen händeringend nach Bewerberinnen und Bewerbern. Die fehlenden Fachkräfte sind für viele von ihnen das größte Geschäftsrisiko.“

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Mehr Pioniergeist in unsicheren Zeiten – Vorschläge aus der IHK-Praxis

Unser Thema 24/2022, 23.06.2022

Wer erfolgreich ein Unternehmen gründet, ist ein Vorbild, das auch Wege aus Krisen aufzeigt und nach vorne blicken lässt. Entsprechend erfreulich ist, dass wieder mehr größere Betriebe neu errichtet werden. Ein weiterer Trend aus dem aktuellen DIHK-Report Unternehmensgründung: Mehr potenzielle Firmenchefinnen und -chefs möchten zunächst nebenberuflich starten. Doch es gibt auch besorgniserregende Entwicklungen. Vor allem in Bereichen, die in der Fläche das Unternehmertum prägen, ist das Gründungsinteresse im Jahr 2021 gesunken.
 

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BWIHK-Vizepräsidentin Breuning: „Ausbildungsmarkt sendet erstmals wieder positive Signale – Junge Menschen haben jetzt beste Chancen“

PRESSEINFOrmation 41/2022 | STUTTGART, 
21. juni 2022

Zumeldung zur Landespressekonferenz mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung am 21.6.2022

„Der Ausbildungsmarkt sendet nach zwei schwierigen Corona-Jahren erstmals wieder positive Signale. Ende Mai haben wir mit 18.625 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen bei den IHK-Berufen im Land ein leichtes Plus von 3,3 Prozent zum Vorjahreszeitpunkt erreicht“, sagt Marjoke Breuning, BWIHK-Vizepräsidentin und Präsidentin der im BWIHK für Ausbildung verantwortlichen IHK Region Stuttgart. „Noch haben wir das Vor-Krisen-Niveau an Ausbildungsverträgen nicht erreicht,“ schränkt Breuning ein, „aber bis in den Herbst hinein können noch Verträge geschlossen werden und die Betriebe bieten noch viele Ausbildungsplätze in spannenden Berufen an.“

[...] Es sei deshalb ein wichtiger Schritt, dass das Kultusministerium mit der Aktion „BO durchstarten“ die Berufsorientierung zum Top-Thema gemacht hat, so Breuning. „Die Berufsorientierung ist während der Corona-Pandemie oft auf der Strecke geblieben, Praktika konnten nicht stattfinden, den Schülerinnen und Schülern fehlten wichtige Praxiserfahrungen, die sie zur beruflichen Orientierung und zur Wahl des richtigen Berufes brauchen.“ Die zwölf IHKs im Land würden die Aktion deshalb beim Auftakt am 6. Juli und darüber hinaus tatkräftig unterstützen. Alle Angebote der IHKs werden auf www.berufsorientierung-bw.de gebündelt oder sind direkt im Terminkalender der IHKs zu finden.

Einen klaren Appell richtet Breuning in Sachen Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Lehre an die Landesregierung. „Berufliche und akademische Ausbildung spielen in einer Liga, denn die berufliche Bildung bietet den Absolventen längst die gleichen Chancen, wie unsere Studie zur Bildungsrendite anschaulich zeigt.“ Deshalb müsse auch die Berufsorientierung diese Gleichwertigkeit auch fair abbilden und die berufliche Bildung wieder mehr in den Fokus nehmen – auch an den Gymnasien.

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