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Brexit - Unternehmen müssen sich vorbereiten

KW 42 – 
15.10.2020

Für Unternehmen steht beim No-Deal-Brexit viel auf dem Spiel

Seit dem 1. Februar 2020 ist das Vereinigte Königreich (United Kingdom, UK) nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Bisher war dies dank der vereinbarten Übergangsphase kaum spürbar. Doch mit dem Verlassen des gemeinsamen Binnenmarktes samt Zollunion verabschiedet sich Großbritannien ab dem 1. Januar 2021 von EU-Regeln und -Standards. Aufgrund nur geringer Fortschritte in den Verhandlungen über die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen steht ein Brexit ohne Folgeabkommen im Raum. Was hat dies für Auswirkungen auf die Wirtschaft?

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BWIHK begrüßt Entscheidung des BW-VGH

PRESSEINFORMATION 75 | 2020 
STUTTGART, 15. Oktober  

Zumeldung "Verwaltungsgerichtshof hat Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot im Land stattgegeben"

„Wir begrüßen mit Blick auf die Herausforderungen der Tourismusbetriebe die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs im Land, einem Eilantrag zur Aufhebung des Beherbergungsverbotes stattzugeben. Die Unternehmen haben viel Zeit und Mühe für sichere Hygienekonzepte aufgewendet, digitale Lösungen entwickelt und sich unter erschwerten Bedingungen bis an persönliche Grenzen engagiert. Jetzt können sie die Gäste in den Herbstferien sowie alle Geschäftsreisenden empfangen, was eine wichtige Perspektive für viele Betriebe in diesen harten Zeiten ist“, betont Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der in Tourismusfragen im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) federführenden IHK Nordschwarzwald.

Hintergrund:

In Baden-Württemberg ist das Beherbergungsverbot heute gekippt worden. Der Verwaltungsgerichtshof BW gab einem Eilantrag eines Antragsstellers aus dem Kreis Recklinghausen gegen das Verbot statt (Az. 1 S 3156/20). Das Beherbergungsverbot ist im Land damit vorläufig mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt. Es können keine Rechtsmittel eingelegt werden.

BWIHK begrüßt Start von "Digitalisierungsprämie Plus"

PRESSEINFORMATION 76 | 2020 
STUTTGART, 15. Oktober  

BWIHK-FF Technologie/HGF Dr. Glania: "Fortsetzung der Digitalisierungs-Förderung war überfällig"

Künstliche Intelligenz, neue Mobilität, Industrie 4.0 oder der Strukturwandel in unseren Schlüsselbranchen, schaffen ganz neue Aufgabenstellungen für die Südwestwirtschaft. „Vor allem für viele unserer kleinen und mittleren Unternehmen ist dies eine erhebliche Herausforderungen. Sie brauchen hier Unterstützung. Der heutige Start der „Digitalisierungsprämie Plus“ ist deshalb ein gutes und wichtiges Signal für unseren Mittelstand“, erklärt Dr. Guido Glania, Hauptgeschäftsführer der im BWIHK in Technologiefragen federführenden IHK Karlsruhe.

Dass der Landespolitik die Bedeutung des Themas bewusst ist, zeigt nicht nur die Ausweitung des Kreises antragsberechtigter Unternehmen. Die „Digitalisierungsprämie Plus“ berücksichtigt mit der Möglichkeit eines reinen Zuschusses oder einer Darlehensvariante das Beste aus den beiden vorangegangenen erfolgreichen Modellversuchen. „Diese Flexibilität ist gut für die Unternehmen. Sie können die Förderung genau an ihren Bedarf anpassen“, betont Dr. Guido Glania. „Ziel muss sein, dass die Digitalisierungsprämie zügig in der Fläche wirkt. Eine nachfragegerechte finanzielle Ausstattung der Förderung und die Vermeidung von Antragsstaus sind jetzt wichtig“.