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Grenke: „Öffnungsstrategien schnell erarbeiten!“

BWIHK-PRESSEINFORMATION 
STUTTGART, 19. Januar  

Zumeldung Bund-Länder-Gipfel – Verlängerung des Lockdowns und Verschärfung von Maßnahmen

Zu den Beschlüssen des heutigen Bund-Länder-Gipfels sagt BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Die erneute Verlängerung des Lockdowns ist ein schwerer Schlag für die geschlossenen Unternehmen. Ich finde es befremdlich, dass unsere Betriebe in den öffentlichen Diskussionen vielfach als Haupttreiber des Infektionsgeschehens identifiziert werden. Das entspricht nicht den Tatsachen. Mit viel Einsatz und Investment wurde bestmöglicher gesundheitlicher Schutz für Kunden und Mitarbeiter aufgebaut. Dennoch drohen den geöffneten Betrieben nun weitere bürokratische Belastungen. Und bei den geschlossenen Unternehmen fehlt es seit Wochen oder sogar Monaten an Öffnungsperspektiven. Noch immer vermisst die IHK-Organisation einen echten Gesamtfahrplan, der den Weg zurück ins wirtschaftliche Leben aufzeigt. Der Bund-Länder-Gipfel hat nun die Einsetzung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die eine Öffnungsstrategie erarbeiten soll. Dieser Prozess muss jetzt schnell in Gang gesetzt werden. Die Industrie- und Handelskammern im Land bieten der Landesregierung hier ihre Mitarbeit an.“

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gemeinsame Positionierung von BWIHK und Handwerk: Die Wirtschaft braucht eine perspektive

gem. PRESSEINFORMATION 
STUTTGART, 18. Januar  

 

Vor der morigigen Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel zur Corona-Lage und weiteren Maßnahmen mahnen die Verbände:

„Unsere Unternehmen haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bisher umfänglich mitgetragen. Sie verlangen jedoch zu Recht mehr Berechenbarkeit in den politischen Entscheidungen und eine verlässliche Planungsgrundlage. Getroffene Maßnahmen müssen auf klaren Evidenzen basieren, ansonsten wird die Akzeptanz in den Betrieben gefährdet. Wir erwarten, dass die Politik künftig differenziertere Lösungen als nur pauschale Schließungen präsentiert. Wo es tragfähige Hygienekonzepte gibt, müssen auch Lockerungen mittelfristig möglich sein“, fordern der BWIHK- Präsident und Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold gemeinsam.

Es sei unbedingt notwendig, die Wirtschaft am Laufen zu halten, so Grenke weiter. „Die Grenze der Zumutbarkeit an Belastungen ist für viele Betriebe schon lange erreicht. Eine Ausweitung des Lockdowns auf weitere wirtschaftliche Bereiche würde dem Standort noch tiefere Schäden zufügen. [...] Vielmehr sollte beim Bund-Länder-Gipfel darüber gesprochen werden, wie den geschlossenen Betrieben schnell und unbürokratisch geholfen wird. [...] Es ist gut, dass das Bundeswirtschaftsministerium hier Änderungen angekündigt hat. Das muss jetzt schnell beschlossen werden!"

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BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Berlin sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke auf deren Meldung zu geplanten Vereinfachungen bei den Corona-Hilfsprogrammen des Bundes: „Zu viele Betriebe sind bei den Hilfsprogrammen des Bundes durch das Raster gefallen. Es ist gut, dass das Bundeswirtschaftsministerium nun Änderungen angekündigt hat und Zugangshürden senkt. Zentrale Forderungen der Südwestwirtschaft wurden berücksichtigt. Für unsere Handelsunternehmen ist die Aufnahme von verderblichen und saisonalen Waren in den Förderkatalog eine wichtige Hilfe. Das muss jetzt rasch von der Bundesregierung beschlossen werden. Wir dürfen keine Zeit verlieren!"

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