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Beschleungung beim Verkehrswegebau - nur leicht auf dem Gaspedal

Unser Thema 31/2021 für die KW 33 - 12.08.2021

Von der Feststellung des Bedarfs für ein Verkehrsprojekt bis zur Inbetriebnahme dauert es in Deutschland länger als in den meisten anderen europäischen Ländern. Lückenschlüsse, Engpassbeseitigungen und Sanierungsmaßnahmen werden oft erst mit jahrelangen Verzögerungen umgesetzt. Für die Unternehmen ergeben sich dadurch vielfältige Belastungen: Sie haben erhöhte Transportkosten, müssen sich auf längere und schwer kalkulierbare Transportzeiten einstellen. Außerdem sind sie für ihre Kunden und Beschäftigten schlechter erreichbar.

Das belastet die Unternehmen in vielfacher Hinsicht. Vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe und des Infrastruktur-Wiederaufbaus, der in den betroffenen Geboten rasch erforderlich ist, hat die Dringlichkeit einer Planungsbeschleunigung nochmals zugenommen.atz für qualifizierte Einwanderung und für die Integration Geflüchteter.

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BWIHK IN DER PRESSE

Der dpa Südwest sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur neuen Landesverordnung Corona in Baden-Württemberg: 

«Bereits vor der Ministerpräsidentenkonferenz haben die IHK-Organisation als beispielweise auch die deutsche Krankenhausgesellschaft ihren Wunsch nach einer zeitgemäß-differenzierten Bewertung des Infektionsgeschehens erneuert. Dass nun schnell ein Konzept auf den Weg gebracht wird, welches mehrere Indikatoren als neuen Handlungsleitfaden festschreibt, begrüßen wir daher. Ebenfalls freut es uns, dass die Landesregierung aktuell sehr zügig reagiert und die Verordnung für Baden-Württemberg früher als ursprünglich vorgesehen überarbeitet. In jedem Fall muss dabei Leitgedanke der neuen Landesverordnung sein, die dringend nötige wirtschaftliche Erholung in der Breite abzubilden. Gerade in den Branchen, die jetzt mit der 3G-Regelung besonders adressiert werden, hängen viele Existenzen noch immer am seidenen Faden. Für sie ist entscheidend, wie schnell und nachhaltig sie ihr Geschäft jetzt in den gewinnbringenden Betriebsmodus bringen. Diese Regelung kann für bestimmte Dienstleistungen, Veranstaltungen, die Innengastronomie und Beherbergung Planungssicherheit schaffen. Sie muss aber auch zwingend einen weiteren Lockdown ausschließen. Denn mit der Regelung ist ein erheblicher Mehraufwand verbunden. Deshalb wird entscheidend sein, dass die neue Corona-Verordnung frühzeitig und mit ausreichend Vorlauf zumindest der IHK-Organisation zur Beratung und den Unternehmen zur Vorbereitung kommuniziert wird. So kann der Geschäftsbetrieb noch rechtzeitig für Montag vorbereitet und das eigene Konzept angepasst werden. Dass hier viel von den betroffenen Branchen verlangt wird, steht nach den Erfahrungen vom Frühjahr außer Frage. Es darf auch nicht vergessen werden, was die Betriebe im Land schon seit anderthalb Jahren mit zahlreichen Maßnahmen, von Hygienekonzepten über Pläne für den Gesundheitsschutz bei Mitarbeitenden und Kunden, bis hin zu umfassenden Testangeboten, überdurchschnittlich viel geleistet haben. Ohne diesen Aufwand der Unternehmen wären wir sicher nicht in der im europäischen Vergleich guten Ausgangssituation. Deshalb ist richtig, dass solche Maßnahmen spätestens alle vier Wochen überprüft werden sollen. »

Zur Meldung im dpa-Newschannel der Süddeutschen Zeitung geht es hier.

BWIHK-Präsident: „Beschlüsse mit Licht und Schatten für die Südwestwirtschaft – jetzt ist die Landesregierung gefordert“ 

BWIHK-PRESSEINFOrmation
61 | 2021 - STUTTGART, 11. August 2021

Blick der Südwestwirtschaft auf die Corona-Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels

„Jetzt ist die Landesregierung gefordert, für die differenzierte Betrachtung des Infektionsgeschehens mit mehreren Indikatoren zu sorgen. Das muss dringend in der kommenden Landesverordnung festgeschrieben werden. Die Wirtschaft setzt darauf, dass diese den gemäß politischer Aussage im Vorfeld der Konferenz angekündigten Benchmark bundesweit setzt. Im Sinne der Südwestunternehmen, im Sinne der Chancen für die dringend nötige wirtschaftliche Erholung der stark betroffenen Branchen“, so BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zu den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels. „Natürlich ist die Impfung auch für die Wirtschaft das wichtigste Instrument, um die Pandemie endlich zu überwinden. Deshalb sind möglichst niederschwellige Impfangebote, die zu den Menschen kommen, sowie die Betriebsärzte als direkter Draht in die Belegschaften von Unternehmen zentrale Bausteine auf diesem Weg. Weiter sensibilisiert die IHK-Organisation beispielsweise mit einer eigenen Social-Media-Kampagne Azubis für die Impfung und unterstützt so das politische Ziel eines möglichst umfassenden Impfschutzes. Gut ist, dass der Bund die Verlängerung der Überbrückungshilfen und die Verlängerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergeld zusagt. Es darf aber nicht vergessen werden, dass die Betriebe im Land schon mit zahlreichen Maßnahmen von Hygienemaßkonzepten, über Pläne zum Gesundheitsschutz für die Belegschaften und Kunden, bis hin zu umfassenden Testungen und dem betrieblichen Impfen einen wichtigen Beitrag in der Pandemiebekämpfung geleistet haben. Ohne sie wären wir sicher nicht in der im europäischen Vergleich guten Ausgangssituation. Deshalb muss oberstes Ziel sein, die wirtschaftliche Normalität in der Breite zurückzubringen. Denn ganze Branchen hängen nach wie vor am seidenen Faden und die Fortsetzung der Testangebotspflicht belastet die Unternehmen zusätzlich.“

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