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Der Heilbronner Stimme sagte  BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zur Praxis der Test-Angebotspflicht in Betrieben: 

Gibt es Schätzungen zu den Kosten, die auf Unternehmen zukommen?

Für die ganze Bundesrepublik gibt es Schätzungen, dass die Tests deutsche Unternehmen pro Monat mehr als sieben Milliarden Euro kosten werden. [...] Vor diesem Hintergrund steht die berechtigte und nachvollziehbare Forderung von Betrieben, dass der Staat sich an den Kosten angemessen beteiligt.

Es gibt ja Unternehmen, die von der Pandemie wenig betroffen sind, zum Teil sogar Gewinner: warum ist es nicht zumutbar, dass die die Kosten tragen?

Es geht doch um die Breite der Wirtschaft, für die in der Corona-Pandemie ein paar Tausend Euro zusätzliche Kosten jeden Monat ein echtes Problem darstellen. [...] In anderen Ländern ist dies besser geregelt – in Österreich beispielsweise erhalten Unternehmen einen pauschalen Kostenbeitrag des Bundes von 10 Euro für jeden durchgeführten und gemeldeten Antigen-Test und PCR-Test. Der Kostenbeitrag wird als Einmalbetrag quartalsweise im Nachhinein ausbezahlt. Deshalb brauchen wir bei uns umso mehr die sinnvolle und effiziente Verknüpfung der Bürgertests mit den Betriebstestungen. Sie müssen genauso für Beschäftigte in Betrieben nutzbar sein. Dies könnte beispielsweise über mobile Angebote in Firmennähe geschehen, denn aktuell sind die Testzeiten selten mit den Arbeitszeiten im nötigen Einklang. Da wir erst durch flächendeckendes Impfen wieder in eine wirtschaftlich planbare Situation kommen werden, müssen wir den Impf-Turbo zünden und alle impffähigen Ärzte von Anfang an mitnehmen. Viele Unternehmen stehen mit ihren Betriebsärzten längst in den Startlöchern, wir brauchen jetzt entsprechende Pilotprojekte. Dann sind wir für den Breitenbetrieb mit zulaufenden Impfstoffdosen bestmöglich vorbereitet. Hier erwarte ich erste Ergebnisse vom Impfgipfel des Landes diesen Freitag und von der Ankündigung von Herrn Spahn im Bund, dass Betriebe ab Mai Impfdosen über die Apotheken beziehen können sollen.“

Den kompletten Artikel gibt es hier online zu lesen.  

Online-umfrage zu Kompetenzen von KI-Fachkräften

Online-Umfrage zu Kompetenzen von KI-Fachkräften

Das vom BMBF geförderte InnoVET-Projekt „KI B³ - Künstliche Intelligenz in die Berufliche Bildung bringen“ hat eine Online-Umfrage zu Kompetenzen von KI-Fachkräften gestartet. Das Projekt wird umgesetzt von den IHKs Karlsruhe, Reutlingen und Region Stuttgart im Verbund mit den Universitäten Stuttgart und München (LMU).

Künstliche Intelligenz (KI) wird die ökonomische Wertschöpfungskette nachhaltig verändern. Die für diesen Transformationsprozess notwendigen Fach- und Führungskräfte müssen frühzeitig aus- und fortgebildet werden. Datenmanagement- und Datenanalysekompetenzen sind zentrale Voraussetzungen, um KI-bezogene Prozesse in Unternehmen planen und umsetzen zu können. Das Projekt verfolgt das Ziel, diese Kompetenzen in die berufliche Ausbildung und in die Höhere Berufsbildung zu integrieren. Die Verbundpartner werden eine branchenunabhängige Zusatzqualifikation für Auszubildende und zwei innovative Fortbildungsabschlüsse zu Künstlicher Intelligenz im Bereich Analyse und Verwertung von unternehmerischen Daten entwickeln und erproben.

Eine zentrale Aufgabe des Projektes ist es, relevante Lehrinhalte zu KI für die berufliche Bildung zu identifizieren. Hierzu suchen die Verbundpartner den engen Austausch mit Unternehmen. Den Auftakt bildet die Online-Umfrage mit der Fragestellung: „Über welche Kompetenzen müssen KI-Fachkräfte aus Ihrer Sicht verfügen?“ Die Umfrage richtet sich konkret an Personen in Unternehmen, die verantwortlich für die Gewinnung, Ausbildung, Qualifizierung und Entwicklung von Personal im Unternehmen sind oder sich mit IT- und Digitalisierungsprozessen beschäftigen. Die Rückmeldungen fließen in die Bedarfsanalyse der neuen Abschlüsse ein. Die Anforderungen von Unternehmen an KI-Personal stellt die Grundlage für die Entwicklung moderner Lerninhalte dar. So werden die geplanten Angebote konkret an den jetzigen und zukünftigen Bedarfen von Unternehmen ausgerichtet.

Machen Sie jetzt mit bei unserer kurzen Online-Umfrage.

Weitere Informationen zum InnoVET-Projekt „KI B³ – Künstliche Intelligenz in die Berufliche Bildung bringen“ finden Sie mit Klick in das Fenster "Zur Umfrage" rechts neben dem Text.

BWIHK-Präsident Grenke: „Angebotspflicht der Wirtschaft ist keine Lösung zur effektiven Pandemiebekämpfung“

bwihk-PRESSEINFOrmation 
41 | 2021 
STUTTGART, 13. April 2021

Bundeskabinett bringt Testangebotspflicht für Betriebe auf den Weg - dazu sagt BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Unsere Mitglieder sind sich ihrer Verantwortung gegenüber Kunden und Mitarbeitern bewusst. Der Anteil der testenden Unternehmen und von Betrieben, die in konkreten Vorbereitungen stecken, ist hoch und wächst weiter. Die Einführung einer Angebotspflicht zum jetzigen Zeitpunkt ist daher aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar. Erstens zeigen unsere Umfragen deutlich, dass viele Unternehmen Probleme bei der Beschaffung und der Finanzierung von Testkits haben. [...] Zweitens müssen die Bürgertests in den Regionen als vorhandenes Element sinnvoll und effizient mit den Betriebstestungen verbunden werden. Sie müssen genauso für Beschäftigte in Betrieben nutzbar sein. [...] Um es klar auf den Punkt zu bringen: Die Wirtschaft braucht keine weitere Verordnung, die nur auf dem Papier, nicht aber in der Praxis Wirkung entfaltet. Erst durch flächendeckendes Impfen können wir die Belastungen für Betriebe nachhaltig abbauen. Wir müssen deshalb ohne Wenn und Aber auf einen Impf-Turbo setzen, der alle impffähigen Ärzte von Anfang an mitnimmt. Die IHK-Organisation bietet hier ihre Unterstützung an.“ [...]

Die vollständige Meldung finden Sie mit einem Klick ins Fester rechts als PDF zum Download.