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BWIHK IN DER PRESSE

In der Schwäbischen Zeitung betont BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (14.04.) zur Diskussion um das Anfahren des Wirtschaftslebens:

Jede politische Entscheidung sei derzeit eine von enormer Tragweite, sagt Wolfgang Grenke der „SchwäbischenZeitung“ in Bezug auf die Entscheidungüber eine Lockerung der Corona-Regeln. Er erwarte sich eine gut ausgewogene,abgestimmte Entscheidung „die Perspektiven aufzeigt, die realistisch von unseren Unternehmerinnen und Unternehmern umsetzbar sind.“ Diese müssten so bald wie möglich insWirtschaften zurückfinden, um ihre existenzielleLage wieder verbessern zukönnen. „Hier wird jeder Euro helfen, der wieder umgesetzt werden kann.“ Allerdings stehe natürlich über allem der Schutz der Gesundheit. Grenke warnt: „Was wir auf jeden Fall vermeidenmüssen, ist eine zweite Welle, welche dann die Uhren erneut auf null stellt oder gar noch drastischere Maßnahmen nach sich zöge.“ Der Weg zurück zu alten Umsätzen und Konsumgewohnheiten unter den neuen Vorzeichen werde steinig. Trotzdem gelte es jetzt, die Revitalisierung der Wirtschaft möglichst breit und anhand positiver Praxisbeispiele in Angriff zu nehmen. Nach mehr als vier Wochen Stillstand soll es endlich wieder vorwärts gehen.

BWIHK IN DER PRESSE

Dem Badischen Tagblatt sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke (16.04.) zu den notwendigen Lockerung zur Wiederbelebung der Wirtschaft:

„In den kommenden Treffen der Regierungschefs der Bundesländer soll über weitere Lockerungen diskutiert werden. Wir können sicher davon ausgehen, dass nach und nach solche Lockerungen beschlossen werden, wenn es die gesundheitliche Entwicklung zulässt.

Im Land wurden in regelmäßigen Jour Fixe mit der Wirtschaftsministerin die Lage in der Wirtschaft, die bisherigen Maßnahmen und die Sichten der Wirtschaftsverbände, der Gewerkschaften und der Kammern auf Landesebene diskutiert. Das war und ist sinnvoll – auch heute wieder.

Ziel muss es für uns im Land sein, möglichst sicher und mit wenig Zeitverlust wieder zu einem normalen Leben und damit auch zu einer gesunden Wirtschaftsentwicklung zurückkehren zu können. Dafür sind Übergangshilfen, Gesetze und Verordnungen sehr wichtig – sie reichen aber allein nicht aus. Es bedarf der praxis- und bedarfsgerechten Umsetzung. Die von mir ins Spiel gebrachte auch ressortübergreifende Task-Force auf Arbeitsebene ist dabei ein Gedanke, um gemeinsam diese praktischen Fragen und Vorschläge zu diskutieren, bündeln und sie auch richtig zu adressieren.“

Corona-Krise: BWIHK fordert weitere Anpassung der Steuerregeln

PRESSEINFORMATION  28 | 2020  – STUTTGART, 
15. April 2020

Unterjähriger Verlustrücktrag kann Betriebe retten

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) spricht sich für einen vorgezogenen Verlustrücktrag im laufenden Kalenderjahr aus, um Betriebe in dieser Krisensituation zu entlasten und zu retten. „Bund und Land haben zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzumildern. Aber es gibt noch Nachbesserungsbedarf, vor allem hinsichtlich der Hilfen für den Mittelstand“, sagt BWIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning. Gerade Unternehmen, die über den Schwellenwerten der Soforthilfeprogramme liegen, bräuchten dringend Unterstützung. Neben den bereits getroffenen steuerpolitischen Maßnahmen, wie der Steuerstundung oder angepassten Steuervorauszahlungen, könnten Betriebe insbesondere durch Anpassungen bei der steuerlichen Berücksichtigung der aktuellen krisenbedingten Verluste entlastet werden. „Der sogenannte Verlustrücktrag muss so geändert werden, dass krisenbedingte Verluste des laufenden Jahres unverzüglich mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnet werden. Das bringt schnell Liquidität“, so Breuning.